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Category Archives: Wissen

Woran liegt es, dass die Zinsen bei der Bank so niedrig sind? – ein Erklärvideo

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Landshut, 01.06.2016 – Am Donnerstag (2. Juni 2016) berät wieder einmal die Europäische Zentralbank (EZB) über den sogenannten Leitzins, der derzeit bei Null Prozent liegt. Viele Menschen verstehen allerdings nicht, warum die Zinsen momentan so niedrig sind.

Ein kurzes kostenloses Erklärvideo der Darmstädter Agentur Videoboost schafft Abhilfe: Erklärvideo

Quelle: www.videoboost.de

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In jedem 3. MdB-Büro sitzt in dieser Woche ein Wirtschaftsjunior

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Berlin, 9. Mai 2016 – Ab heute nehmen 170 junge Unternehmer der Wirtschaftsjunioren an einem einwöchigen Austauschprogramm mit dem Deutschen Bundestag teil – dem sogenannten Know-how-Transfer.

Im Jahr 2016 setzen sich die Wirtschaftsjunioren dabei vor allem für eine neue Gründerkultur in Deutschland ein. Sie machen sich stark für ein positives Bild von Unternehmern und werben für eine neue Gründerzeit. Start-up your future – das ist nicht nur der Jahresslogan der Wirtschaftsjunioren Deutschland, sondern auch das Motto des diesjährigen Know-how-Transfers.

„Wir wollen mit Politikern darüber sprechen, wie man durch bessere Rahmenbedingungen Unternehmergeist in Deutschland entfachen kann. Schulfach Wirtschaft, Start-up-Visa und ein modernes Einwanderungsrecht, schnelle Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sowie staatliche Anreize für die private Altersvorsorge von Unternehmern – unsere Forderungen an die Politik decken eine große Spannbreite ab“, sagt Horst Wenske, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland.

Die teilnehmenden Jungunternehmer und Parlamentarier verabreden sich individuell für die Projektwoche oder werden einander zugeordnet. Während der Projektwoche begleiten die Wirtschaftsjunioren den jeweiligen Abgeordneten bei politischen Terminen. Außerdem diskutiert die junge Wirtschaft mit Spitzenpolitikern aller Fraktionen. In diesem Jahr mit: Volker Kauder (CDU), Hubertus Heil (SPD), Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Grosse-Brömer (CDU) sowie Sahra Wagenknecht (DIE LINKE). Ein besonderes Highlight ist ein Treffen mit der Bundeskanzlerin.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).

Quelle: Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD)

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Warum der Ölpreis fällt? – ein Wissensvideo

Landshut, 28.04.2016 – Das Tanken ist in Deutschland momentan so günstig wie schon lange nicht mehr. Die Benzinkosten haben sich aufgrund der niedrigen Ölpreise deutlich verringert: Vor zwei Jahren mussten deutsche Autofahrer für einen Liter Diesel noch knapp 1,40 Euro bezahlen; heute sind es gut 40 Cent weniger. Und auch die Energiekosten sind durch den Rückgang des Ölpreises gesunken. Doch warum ist der Benzinpreis in den vergangenen zwei Jahren so stark gefallen?

Diese Frage wird in einem aktuellen Erklärvideo von BrunoMedia GmbH beantwortet: Erklärvideo

Quelle: www.videoboost.de

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Junge Wirtschaft fordert bessere Rahmenbedingungen für Gründer – Wirtschaftsjunioren stellen in Karlsruhe Politische Positionen für 2016 vor

 

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Berlin/Karlsruhe (ots) – Vertreter aus rund 100 Kreisverbänden der Wirtschaftsjunioren Deutschland haben heute auf der Frühjahrsdelegiertenversammlung in Karlsruhe ihre „Politischen Positionen 2016“ diskutiert.

Ehrengast auf der Versammlung der jungen Wirtschaft und Eröffnungsredner war Dr. Philipp Rösler, Managing Director des World Economic Forum. „In Städten wie Berlin hat sich eine beeindruckende Gründerkultur etabliert, die junge Gründer aus der ganzen Welt anzieht. Insgesamt aber sinkt die Anzahl der Unternehmensgründungen in Deutschland. Der Abbau von bürokratischen Hemmnissen kann diesen Negativtrend stoppen“, sagt Rösler.

Konkrete politische Forderungen der jungen Wirtschaft sind zum Beispiel

– ein besserer Austausch zwischen Schulen, Hochschulen und Wirtschaft,
– die Bereitstellung aller Informationen für Gründer aus einer Hand,
– die Befreiung der Existenzgründer von der Pflicht zur monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung,
– die grundsätzlich formlose Überschussermittlung durch Kleinunternehmer sowie
– ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft.

Die Forderungen der jungen Wirtschaft sind Ergebnis eines Konsultationsprozesses sowie einer Mitgliederbefragung. So halten knapp 90% der Wirtschaftsjunioren ein Schulfach Wirtschaft ab der 8. Klasse für geeignet.

„Seit Jahren sinkt die Zahl der Selbständigen in Deutschland und zu viele deutsche Gründer bevorzugen inzwischen Gründungen im Ausland. Wir Wirtschaftsjunioren wünschen uns frischen Wind, Bürokratieabbau für Start-Ups und einen neuen Unternehmergeist in Deutschland“, sagt Horst Wenske, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland.

Hier finden Sie die Politischen Positionen 2016: Link

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze.

Quelle: Thomas Usslepp, Witschaftsjunioren Deutschland (WJD)

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German Pellets: Insolvenz zieht immer weitere Kreise

© shutterstockGerman Pellets: Mehrere Tochterfirmen haben nun auch Insolvenz anmelden müssen!

München, Berlin 26. Februar 2016 – Das Drama um German Pellets zieht immer weitere Kreise.

Nachdem am 10. Februar 2016 der Mutterkonzern Insolvenz anmelden musste, sind nun auch zahlreiche Tochterfirmen von der Insolvenz betroffen.

Das Amtsgericht Schwerin hat über die Vermögen der nachstehend aufgeführten Gesellschaften die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und folgende vorläufige Insolvenzverwalter bestellt:

  • German Pellets GmbH – Frau Rechtsanwältin Bettina Schmudde
  • German Pellets Genussrechte GmbH – Herr Rechtsanwalt Dr. Sven-Holger Undritz
  • German Pellets Beteiligungs GmbH – Herr Rechtsanwalt Dr. Sven-Holger Undritz
  • German Pellets Supply GmbH & Co. KG – Frau Rechtsanwältin Bettina Schmudde
  • German Pellets Sachsen GmbH – Frau Rechtsanwältin Bettina Schmudde

 

Ab Montag, den 29.02.2016 können sich alle Anleger, die in Anleihen oder Genussscheine bei German Pellets investiert haben, auf der Seite von German Pellets als betroffene Anleihegläubiger oder Inhaber von Genussscheinen registrieren lassen. Dies ist der erste Schritt, seine Forderungen im Insolvenzverfahren geltend zu machen.

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte rät dringend jedem betroffenen Anleger von der Möglichkeit der Registrierung Gebrauch zu machen, um seine Rechte im Insolvenzverfahren frühzeitig zu sichern.

 

Quelle: CLLB Rechtsanwälte Cocron

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Wie Banken ihre Kunden loswerden – Der Bausparvertrag

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Landshut, 03.02.2016 – Haus oder Wohnung? Bauen, Kaufen oder lieber Mieten? Reparatur gefällig? Oder lediglich das eigene Vermögen erweitern? Mit einem Bausparvertrag ist dies alles möglich, doch was sich genau dahinter verbirgt und welche Risiken aufkommen können, sollte man schon vorher abklären.

 

Wie es der Begriff schon sagt, spart man, um irgendwann in 10, 20 Jahren zu bauen. Dazu wird erst einmal eine Bausparsumme festgelegt, welche sowohl das anzusparende Guthaben als auch das Darlehen beinhaltet. Diese stehen je nach Vertrag meist im Verhältnis 50:50 oder 40:60 zueinander. Ist der Kredit zuteilungsreif, kann er zusammen mit dem Gesparten ausgezahlt werden oder aber man sieht davon ab, um fleißig weiterzusparen. Wirklich attraktiv wird der Bausparvertrag durch seine vertraglich gesicherten hohen Guthabenzinsen von im Einzelfall, bis zu 2,3 Prozent bei Darlehensverzicht und der vielen Möglichkeiten, vom Staat gefördert zu werden. So kann man sich bei einem Jahreseinkommen von unter 25.600 Euro bis zu 45 Euro Wohnungsbauprämie an Unterstützung vom Staat einholen. Selbst der Arbeitgeber kann bis zu 480 Euro jährlich als Vermögenswirksame Leistungen dazugeben. Ebenfalls staatlich bezuschusst wird der Bausparvertrag durch bis zu 154 Euro Riester-Zulage.

Leider wissen nur wenige, dass man das darin gesparte Geld auch zu anderen Zwecken als dem Hausbau nutzen kann. Zum Beispiel um sich eine Wohnung zu kaufen oder eine Modernisierung beziehungsweise Reparatur vorzunehmen und sogar zur Schuldentilgung bei Wohneigentum, aber wie schon erwähnt ist auch eine Vermögensbildung möglich.

Schließt man einen Vertrag ab, noch bevor man 25 Jahre alt wird, so kann man das Gesparte mit all den sich darin befindenden Vorteilen auch für einen Urlaub, ein neues Auto oder die Studiengebühren ausgeben. Also etwas ganz anderes als den Bau oder Erwerb einer Immobilie.

Beste Voraussetzungen auf ein schnelles Vermögenswachstum haben vor allem Auszubildende und Berufseinsteiger unter 25 Jahren, da für diese Personengruppe alle staatlichen Förderungen, bei Beachtung der Einkommensgrenzen, die aber kaum ein Azubi oder Anfänger erreichen kann, gelten. Wir wissen also: Heutzutage einen Bausparvertrag abzuschließen ist schön und gut und für junge Leute durchaus lohnenswert.

 

Das dachte man sich vor 20 Jahren sicherlich auch… und plötzlich ist es aus?

Damals war doch alles besser. Da gab es noch den Bausparvertrag mit vier bis fünf Prozent, was ihn zu einer noch viel beliebteren Geldanlage als heute machte. Die meisten beabsichtigten dabei überhaupt nicht den Erwerb bzw. Bau einer Immobilie oder das Einlösen des Darlehens für sonstige Zwecke bei Zuteilungsreife. Einfach nur über die nächsten Jahre hinweg sparen und das zu Super-Zinsen war das Ziel der Anleger. Zum großen Unglück der Banken, schließlich müssen die vereinbarten hohen Zinsen auch weiterhin, trotz jetzigem Zinstief, ausgezahlt werden, denn „pacta sunt servanda“, d.h. die Verträge müssen eingehalten werden. Aus dem Blickwinkel der Geldinstitute sieht es in etwa so aus: Sie müssen viel Geld zu einem sehr hohem Prozentsatz auf bereits laufende Verträge geben, ohne durch noch höhere Darlehenszinsen einen Gewinn für sich zu erwirtschaften. Es wäre ja kaum einer bereit, einen Vertrag zu unterzeichnen, bei dem er sein Erspartes zu einem niedrigen Zinssatz einzahlt, um dann bei Zuteilungsreife einen Kredit aufzunehmen, der mit über fünf Prozent verzinst wäre. Die somit einzig übrigbleibende Lösung scheint hier wie folgt zu sein: Dem Kunden kündigen, denn wo kein Vertrag ist, da muss man auch nichts einhalten. Man könnte jetzt meinen, der Verbraucher soll doch immer geschützt werden, aber Unternehmen wie Banken und Bausparkassen stehen unter einem ganz besonderen Schutzschild, nämlich dem politischen. An eine so hohe Position kommt ein simpler Kleinunternehmer nicht so leicht ran und erst recht kein gewöhnlicher Arbeitnehmer.

Das Landgericht Mainz hat es bereits vorgemacht – und einige dem hinterher – als es entschied, dass ein seit über zehn Jahren zuteilungsreifer Bausparvertrag auf den auch schon lange keine Einzahlung erfolgte, zu recht gekündigt wurde. Der Kläger hat nach keinem Darlehen gebeten und sparte auch nicht durch weitere Zahlungen an, also sagt man: Er hat das Darlehen mit der Zuteilungsreife bereits empfangen. Das ist auch nach § 489 Absatz 1 Nummer 2 BGB interpretierbar. Diese Urteilsvergabe sehen viele weitere Bausparkassen als einen vertretbaren Grundstein für ein Vertragsende.

Doch es gibt auch Gerichte, die zugunsten der Verbraucher urteilen, wie das Amtsgericht Ludwigsburg im Fall einer Kündigung von Seiten der Wüstenrot Bausparkasse, bei dem der Richter durch den Mangel eines Kündigungsrechts für den Kläger entschied. Bei der Berufung in der nächst höheren Instanz, dem Landgericht Stuttgart, wurde kein anderer Beschluss gefasst. Ein ähnliches Verfahren spielte sich im Landgericht Karlsruhe ab, wo gleichfalls die Kündigung der Badenia Bausparkasse als unwirksam erklärt wurde.

Insgesamt ist ersichtlich, dass es weitere Komplikationen hinsichtlich der Rechtssprechung geben wird, solange kein höchstrichterliches Urteil des Bundesgerichtshofes oder gar ein dementsprechendes Gesetz in Kraft tritt.

 

Autorin: Thomanek Laura, Schülerredakteurin bei epk media GmbH & Co. KG.

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ARD und ZDF – objektiv ist relativ: Genau 62 Menschen gehört die halbe Welt

Landshut, 02.02.2016 – Der Terroranschlag auf die SatirezeitscMedien-unter-der-Lupehrift Charlie Hebdo jährt sich und damit kommen den meisten die schrecklichen Nachrichten aus Fernsehen, Funk und Zeitung wieder in den Kopf. Auch erinnern wir uns an den riesigen Trauerzug, dem sich anderthalb Millionen Menschen angeschlossen haben, allen voran Regierungschefs aus 50 Nationen. So sah jedenfalls das Bild zunächst aus, doch der Anschein hielt nicht allzu lange. Dank geschickter Kameraführung und dem dazu passenden Text der Reporter war die Täuschung fast perfekt. Aber eben nur fast. Denn ein paar Tage darauf ereilten uns Fotos, welche genauestens bewiesen, dass die Staatsoberhäupter nicht mal in der Nähe der Demonstranten waren.

Der Grund dafür ist ein überaus logischer: Sicherheit. Vier Tage nach einem Terroranschlag war die Gefahr weiterhin groß, und es wäre schier unmöglich gewesen, so viele bedeutende Politiker in einer Menschenmenge diesen Ausmaßes noch beschützen zu können. Das ist auch für die meisten gewiss verständlich. Die Frage bleibt nur: Warum nicht gleich so?

Vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender sollten doch darauf bedacht sein, ihre Nachrichten objektiv und mit der best möglichen Richtigkeit an ihre Zuschauer weiterzuleiten. Aber selbst öffentlich-rechtliche Nachrichtendienste wie ARD und ZDF, haben sich zuerst gleichfalls zu den propagandistischen Bildern verleiten lassen. Leider war es nicht das letzte Mal, dass diese Newsportale Bericht erstatten, ohne zuvor den Wahrheitsgehalt zu recherchieren und zu hinterfragen.

62. Exakter könnte das Ergebnis der alljährlichen Studie von Oxfam wohl nicht ausfallen. Demnach besitzen die 62 reichsten Menschen der Welt genauso viel wie 3,6 Milliarden, was die ärmsten 50 Prozent der Welt ausmachen. Oxfam beruft sich dabei auf die Zahlen des Global Wealth Reports der Bank Credit Suisse sowie die der Zeitschrift Forbes. Es ist jedoch fraglich, wie genau diese sein können. Schließlich will jeder seine Privatsphäre, gerade beim Thema Finanzen und Kapital, wahren. Das gilt genauso für Multimilliardäre. Schaut man sich noch die Liste der sogenannten Superreichen an, so haben alle eines gemeinsam: Sie machen ihr großes Geld mit großen Firmen und deren Aktien. Kurz und knapp: Sie sind Unternehmer. Wenn also das Vermögen von einer Aktie abhängt, kann der Wert dessen wirklich so genau gemessen werden? Und wenn jetzt noch für die Studie die Währung geändert werden muss plus die oben genannte Verschwiegenheit dazukommt?

Leider haben nur zwei der vielen Medien diese Nachricht hinterfragt. Zum einen die Frankfurter Allgemeine, deren Autor Phillip Plickert, die von Oxfam beschriebene Situation durch absurde Vergleiche des alltäglichen Lebens dem Leser klarstellen möchte. Zum anderen der Redakteur Bastian Brinkmann von der Süddeutschen Zeitung. Er erklärt das Vorgehen der Hilfsorganisation bei der Erstellung dieser Studie. Dabei wirft er einige berechtigte Zweifel zur Verbindung der verschiedenen Quellen auf. Kaum sind ihre negativen Meinungen draußen, findet man schon den ersten Kritiker der Kritiker, welcher versucht, alles wieder ins rechte Licht zu rücken. Dabei fällt auf, dass allen drei Berichten ein Fakt gemeinsam bleibt: Man kann die Vermögenswerte nicht genau berechnen.

Im Gegensatz dazu strahlten die öffentlich-rechtlichen Sender eine kaum überarbeitete Version des Artikels, den Oxfam veröffentlichte, aus. Sie erwähnten in keinem Wort, dass die Anzahl der Superreichen in jeglicher Hinsicht falsch oder möglicherweise unkorrekt ist. Nicht einmal eine kleine Einschränkung bei der Wortwahl war vorzufinden.

Wäre es nicht besser, wenn man ausgerechnet von diesen vom Rundfunkstaatsvertrag getragenen Nachrichtenportalen eine objektivere und durchdachtere Berichterstattung erwarten und erhoffen könnte?

Doch der Begriff objektiv ist anscheinend relativ.

Autorin: Laura Thomanek, Schülerredakteurin bei epk media GmbH & Co. KG

 

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Das Steuermärchen von Astrid Lindgren – Heute aktueller denn Je

Astrid Lindgren

Astrid Lindgren

Landshut, 10.11.2015 – Sie ist schon fast zwei Jahre alt und alle kennen sie, den einen begeistert sie noch weiterhin, andere bekommen schon langsam genug von ihr. Ein einziges Wort reicht, damit die meisten jedenfalls an genau dasselbe denken. Umparken. Einfacher und effizienter könnte eine Werbung nicht sein. Da hat sich das Marketing-Team von Opel aber was wirklich Feines ausgedacht. Einen anderen Blickwinkel ausprobieren, ganz und gar gegen die allgemein verbreitete Meinung soll man sich tatsächlich seine eigene bilden. Schließlich könnte der Vorhandene falsch sein. Solch eine Situation gab es schon einmal, nur in einem unserer Nachbarstaaten und zu einem viel früherem Zeitpunkt.

1976. Das Jahr, in dem die Politik der Schweden sich radikal änderte. Über vier Jahrzehnte hinweg kassierte die Regierung im Norden von ihren Bürgern Steuern. Hohe Steuern. Einigen waren die 85 Prozent an Spitzeneinkommenssteuer schon zu viel, aber Mitglieder der dort herrschenden Sozialdemokraten hießen das sogar noch gut. Jeder müsse schließlich seinen Teil zum Wohlfahrtsstaat beitragen. Doch ein neues Steuergesetz sollte alsbald auch jene Meinungen ändern. Ab sofort mussten Selbstständige, genau wie Arbeitsnehmer, zusätzliche Sozialabgaben leisten. In diesen Bereich fielen ebenfalls Schriftsteller, wie Schwedens wohl bekannteste Autorin Astrid Lindgren. Diese hat sich damals, der neuen Regelung gemäß, eine Gesamtabgabe von 102 Prozent ihres Einkommens ausgerechnet, was dann selbst der überzeugten Sozialdemokratin nicht mehr ganz geheuer war. Lindgren erkannte, dass die vorherrschende Regierungspartei ihre zugeteilte Macht in allen Maßen ausnutzte. Diese neu gewonnene Erkenntnis behielt sie natürlich nicht für sich, sondern veröffentlichte ihren Standpunkt in Form einer Satire, in der am weitesten verbreiteten schwedischen Zeitung, dem „Expressen“.

Sie schrieb ein Märchen, wie sie es selbst nannte, in dem unschwer zu erkennen ist, dass es eigentlich um Astrid Lindgren und ihre Enttäuschung gegenüber dem Staat geht. Somit ist auch die Protagonistin Pomperipossa eine erfolgreiche Kinderbuchautorin und nicht nur in ihrem Fantasieland Monismanien bekannt. Sie ist, ebenso wie ihre Erschafferin, rundum glücklich mit ihrem Leben. Zahlt fleißig alle Steuern und erfindet immer wieder neue Geschichten. Bis der Märchenfigur eines Tages zu Ohren kommt, dass die Regierung 102 Prozent ihres Einkommens verlangen könnte, da jene schließlich sehr viel verdiene. Prompt rechnet sie sich aus, wie viel für sie wohl noch übrig bleiben mag (5000 Kronen, also ungefähr 500 Euro), doch was sie nicht merkt, sie hat sich verrechnet. Die arme Pomperipossa verfällt in tiefe Trauer, die ideologischen Grundsätze ihres hochgepriesenen Wohlfahrtsstaates wurden zerstört. Mit einem Schlag wird ihr bewusst, wie zweifelhaft dieser eigentlich ist, doch sich ganz loszulösen gelingt ihr nicht. Sie sucht nach Wegen, wie ihr der Staat helfen könnte. Als ihr schließlich auffällt, in welch einem betagten Alter sie sich bereits befindet, fordert sie von der Regierung ihre Wohlfahrt an. Nun glaubt sich die Hauptdarstellerin in finanzieller Stabilität zur Ruh setzen zu können, und es umgibt sie sogar ein leichter Hauch von Gleichgültigkeit was den Staat betrifft. In einem, wahrscheinlich zeitlich versetzten, Postskriptum wird die Reaktion Pomperipossas auf die amtliche Ausrechnung ihrer Einkommenssteuer, welche zeigt, sie müsse eigentlich noch draufzahlen, geschildert. In einer aggressiven Wortwahl verlangt sie nach den von ihr selbst ausgerechneten 5000 Kronen. Die sie erfüllende Wut gegenüber dem Staat verleitet sie sogar dazu, an illegale Machenschaften zu denken.

Diese Worte, geschrieben von einer überaus bekannten Autorin und Sozialdemokratin, feuerten bei den alltäglichen Zeitungslesern in weiten Kreisen Schwedens die Glut der Unzufriedenheit an. Pünktlich zur baldigen Wahl des nächsten Reichstags, wohl gemerkt. Es war die Chance etwas zu verändern, nicht nur für Lindgren, sondern auch für alle, und jene wurde so sehr es nur möglich war genutzt. Die Kinderbuchautorin setzte sich stark für die Abwahl der bestehenden Regierungspartei ein und mit Worten wie „Fast ein halbes Jahrhundert herrscht die sozialdemokratische Partei; das grenzt schon an eine Diktatur mit Zustimmung des Volkes“ animierte sie die Bürger zum Umdenken. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, bürgerliche Parteien erhielten eine Mehrheit im Reichstag, sie bildeten eine Koalitionsregierung ganz ohne die Sozialdemokraten. Zusammen mit der Reduzierung des Wohlfahrtsstaates konnten auch die Steuern gesenkt werden.

Eine Demokratin blieb Astrid Lindgren weiterhin, doch der Glaube an den Sozialismus hat sie verlassen.

Jetzt mag der eine oder andere sagen, dass wir weder in Schweden noch im Jahre 1976 sind und dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Aber ist so ein leichter Perspektivenwechsel, ein Umdenken, Umparken, nicht immer und in allen Lebenslagen ratsam? Gerade in Zeiten von Finanzkrisen, Problemen mit der Staatsverschuldung und Flüchtlingsdiskussionen?

Hier finden Sie das ganze Märchen von Pomperipossa in voller Länge:
Märchen Pomperipossa

Autorin: Laura Thomanek, Schülerredakteurin bei epk media GmbH & Co. KG

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Entwurf eines Gesetzes zur Novellierung von Finanzmarktvorschriften aufgrund europäischer Rechtsakte (Finanzmarktnovellierungsgesetz)

Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen

court gavel on top of a law bookBerlin,  19. Oktober 2015 – Das Bundesministerium der Finanzen hat am 16. Oktober 2015 den Ländern und Verbänden den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Novellierung von Finanzmarktvorschriften aufgrund europäischer Rechtsakte (Finanzmarktnovellierungsgesetz) zur Konsultation zugeleitet.

Das Finanzmarktnovellierungsgesetz setzt die Vorgaben der überarbeiteten Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) nebst der dazugehörigen Verordnung (MiFIR), der überarbeiteten Marktmissbrauchsrichtlinie und -verordnung (CSMAD, MAR), der EU-Verordnung über Zentralverwahrer (CSDR) und der Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIP-VO) in nationales Recht um.

Zur Umsetzung dieser EU-Regelungen sind Anpassungen im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), Kreditwesengesetz (KWG) und Börsengesetz (BörsG) erforderlich. Hinzu kommen Änderungen U.A. im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) sowie zahlreiche geringfügige Folgeänderungen in anderen Vorschriften, da das Gesetz zum Anlass genommen wird, das WpHG zur besseren Übersichtlichkeit neu zu nummerieren.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

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Catella untersucht BIG DATA in der Immobilienwirtschaft – Digitalisierung oftmals unterschätzt, Innovationssprünge erwartet

DatenFrankfurt, 19 Oktober 2015 – In einer aktuellen Studie „BIG DATA in der Immobilienwirtschaft – Chance oder Branchenbedrohung?“ haben die Analysten von Catella den Status Quo und die Zukunftsfähigkeit der europäischen Immobilienbranche vor dem Hintergrund der Digitalisierung untersucht. Die Umfrage bei 468 europäischen Immobilienunternehmen hat dabei interessante Ergebnisse zu Tage gefördert.

Zentrales Ergebnis: „Big Data wird als relevant und revolutionär angesehen für die zukünftige Entwicklung der Immobilienbranche“, so Dr. Thomas Beyerle, Chefanalyst von Catella. „Zwar produzieren alle befragten Unternehmen Daten zuhauf, doch nur ein geringer Teil setzt diese umfassend als Prozesselement in die Leistungserstellung, in die Prognose und strategische Planung ein“. Bei den meisten Unternehmen haben die Daten eher einen flüchtigen Charakter und sind nur teilweise auf die Gebäude selbst fokussiert. Doch gerade Immobilien werden mehr denn je zum Softwareproduzenten und wirken damit direkt auf die Unternehmen – obwohl Gebäude seit Jahrtausenden der Begriff für Hardware schlichthin waren.

Weitere wichtige Ergebnisse:

  • Die Mehrzahl der Unternehmen trifft aktuell Entscheidungen zu 60,4% auf Basis von Erfahrungswerten, lediglich ein Viertel (23,4%) gab an sich primär auf Datenbasis zu entscheiden. Die Kombination „Daten & Erfahrung“ wurde von 11,7% gewählt
  • Als größte Transparenzdefizite an den Immobilienmärkten werden gesehen „Keine standardisierten Daten/Erhebungsmethoden“ (34,2%), „keine zentrale Datenquelle“ (21,1% und „keine Datenlage auf Teilmarktebene“ (19,2%)
  • Gefragt nach den größten sektoralen Veränderungen durch die fortschreitende Digitalisierung, erwarten 30,5% der Befragten Strukturbrüche im Bereich Immobilieninvestment, gefolgt von 23,8% bei der Transaktionsberatung. Lediglich 5,7% erwarten eine messbare Veränderung im Bereich Immobilienfinanzierung
  • Das größte Potenzial von Big Data wird gesehen im Bereich der Verbesserung der Entscheidungsfindung (77 Nennungen), gefolgt von Transparenz an den Immobilienmärkten (67) sowie der Risikominimierung (57)

Gerade in der Differenzierung auf Gebäude-, Dienstleistungs- und Marktebene werden die Vorteile von Big Data sichtbar: Auf Gebäudeebene können große Mengen an technischen Daten aufgezeichnet und in Echtzeit analysiert werden. Auf der Dienstleistungsebene kann durch transparente Kundenprofile ein verbesserter und auf den Klienten zugeschnittener Kundenservice angeboten werden. Auf Marktebene können Finanz- und Investment- und Marktdaten ähnlich wie bei Big Data Anwendungen im Finanzsektor unterstützend zur Kaufentscheidung und Risikoeinschätzung verwendet werden, so die Autoren der Catella Studie.

Dies wird zu Veränderungen in den Prognoseverfahren führen, Fragen nach dem immobilienwirtschaften Outsourcing oder make or buy werden auf der Agenda der Entscheider ganz oben stehen. Nicht nur neue Berufsbilder wie z.B. der Data Scientist werden entstehen, eine veränderte Preisgestaltung oder eine personalisierte Immobilienwerbung stehen auf der Liste der Veränderungen in den kommenden Jahren, so die Analysten. „Gerade in der kundenorientierten Spezialisierung und transparenter Preisgestaltung sehen wir einen sehr großen Strukturbruch auf die Branche zukommen“, so Beyerle. Aber auch Fragen zu den Eigentumsstrukturen der Daten werden beantwortet werden müssen. Die Gefahr der Entstehung von Datenoligopolen in der Branche wirkt dabei latent.

Doch die Catella Analysten geben sich überzeugt, dass gerade in der Immobilienwirtschaft die Möglichkeiten von Innovationssprüngen durch vermehrten Dateneinsatz gewaltig sind. Dies setzt zwangsweise voraus, dass nicht nur profane Dinge wie Verfügbarkeit der Daten, einheitliche Standards oder schlicht Transparenz die Entwicklung fördern, sondern die Erkenntnis, dass Daten der Schlüssel zum langfristigen wirtschaftlichen Erfolg sind. Absehbar ist bereits heute, dass diese neuen digital orientierten Immobilienunternehmen eine neue Wettbewerbssituation ausrufen mit Alteingesessenen.

Weitere Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Studie

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Abbildung: In welchem Sektor der Immobilienwirtschaft erwarten Sie die größten Veränderungen durch Big Data?

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Abbildung: Welches Potenzial bietet Ihrer Meinung nach der Einsatz von Big Data in der Immobilienwirtschaft?

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Quelle: Catella
Fotoquelle: © www.shutterstock.com

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