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Category Archives: Wissen

„Goldener Engel der Scheinheiligkeit“ 2019: Oxfam Deutschland 

5. April 2019/von Prometheus

Den Negativ-Preis „Goldener Engel der Scheinheiligkeit“ erhält in diesem Jahr die Organisation Oxfam Deutschland. Die Organisation erhält den zum zweiten Mal verliehenen Preis für ihre irreführende, auf Negativität und Neid basierende Kommunikation. Frank Schäffler dazu: „Man darf sich nicht auf die Logik Oxfams einlassen. Sie malen alles dunkel und schlecht.“

Prometheus legt wert darauf, dass sie die im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und insbesondere der Nothilfe stattfindende Arbeit Oxfams ausdrücklich von dem Preis ausnehmen.

Aus der Begründung:

Sie setzen auf Neid anstatt auf Motivation. Anstatt den Blick darauf zu richten, wie arme Menschen nachhaltig aus ihrer Situation herauskommen können, konzentrieren Sie sich in Ihrer Kommunikation auf Vorschläge, wie man „den Reichen“ etwas wegnehmen könnte.

„Diese Kommunikation ist in Zeiten von Fake News und wachsendem Populismus besonders gefährlich“, sagt Schäffler.

Ihre populistische Rhetorik gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch Ihre zugespitzten und zum Teil unsinnigen Vergleiche und plakativen Formulierungen tragen sie dazu bei, dass innergesellschaftliche Debatten an Schärfe gewinnen und unterschiedliche Gruppen gegeneinander in Stellung gebracht werden. Diese Klassenkampfrhetorik löst bestehende Probleme nicht, produziert aber neue.

Ihre Kommunikation ist unglaubwürdig. Wenn man Ihre eigenen Maßstäbe auf Ihre Organisation in Deutschland anwendet, wird klar, dass Sie selber auch nicht an diese Maximen glauben. Folgt man dieser Logik im Blick auf die Gehälter von Oxfam Deutschland, wird die Absurdität der Vergleiche deutlich:

Die Geschäftsführerin verdient an einem Tag das, was jemand in Burundi in einem Jahr verdient. Oder: Um so viel zu verdienen wie ein Bereichsleiter im Monat bekommt, müssen Menschen, die in Bangladesch zum Mindestlohn arbeiten, fünf bis sechs Jahre lang schuften. Oder: Was eine Fachliche Koordinatorin in einer Woche verdient, entspricht dem Gesamtvermögen von vier Äthiopierinnen oder 22 Malawiern. Oder: Die vier leitenden Angestellten verdienen im Jahr so viel wie 173 Haitianer. Oder: Das jährliche Personalbudget für 92 Hauptamtliche, 13 Studenten und 1 geringfügig Beschäftigten (4.462.278,60 €) ist so viel wie 11.668 ugandische Kaffeebauern-Familien in einem Jahr an Einkommen generieren.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: https://prometheusinstitut.de/goldener-engel-der-scheinheiligkeit-2019-oxfam-deutschland/

Quelle: prometheusinstitut.de

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Nils Hesse Wirtschaftsthemen verständlich vermitteln

Wie schreibe ich verständlich?

Verständliche Texte öffnen die Tür zu interessierten Lesern und interessanten Karrieremöglichkeiten.

1. Für den Leser schreiben

Die wichtigste Regel auf dem Weg zu verständlichen Texten: Schreib nicht für dich, schreib für die Leser. Dazu musst du deinen typischen Leser kennen, seine Interessen, sein Vorwissen, seine Wünsche.

2. Eine Kernbotschaft transportieren

Dein Text braucht genau eine spannende Kernbotschaft, die möglichst aktuell und ungewöhnlich ist oder den Leser persönlich betrifft. Die Kernbotschaft gibt die Richtung für deinen Text vor. Jede Frage, die du beantwortest, sollte einen direkten Bezug zur Kernbotschaft haben.

3. Rotem Faden folgen

Dein Text braucht eine spannende Überschrift, einen anregenden Einstieg, eine klare innere und äußere Ordnung und einen letzten Absatz, der die Kernbotschaft verfestigt, den Erzählstrang schließt und dem Leser Emotionen oder offene Fragen mit auf den Weg gibt.

4. Die richtigen Wörter

Nutze kurze, schlichte, konkrete und lebhafte Wörter. Die meiste Kraft steckt in alten Einsilbern wie Geld und Geiz, Hass und Neid, Wut und Gier, Hab und Gut. Benenne die kleinste Einheit und beschreibe sie anschaulich. Nutze starke Verben und verzichte auf Füllwörter, Nominalstil (Wörter

die mit „ung“, „heit“ und „keit“ enden), Sprachklischees, Floskeln, Binsenweisheiten, Modewörter, Bürokratendeutsch, Doppelungen, zu viele Adjektive, Adverbien und Anglizismen.

5. Die richtigen Sätze

Die richtigen Wörter gehören in die richtigen Sätze. Nutze vor allem Hauptsätze und nur sparsam Nebensätze und verzichte auf Schachtelsätze. Jeder Gedanke hat einen eigenen Satz verdient. Alles, was zusammengehört, sollte auch zusammenbleiben: Subjekt und Prädikat; die beiden Hälften

des Verbums; Artikel und Substantiv; ein Hauptsatz; ein Gedanke.

6. Die richtigen Anreize

Um aus einem soliden Text einen hervorragenden Text zu machen, brauchst du zusätzliche Anreize: Direkte Ansprache, prägnante Zitate, konkrete Beispiele, anschauliche Bilder, anregende Fragen, provokante Thesen, leicht verdauliche Zahlen, übersichtliche Abbildungen, eine Prise Humor und vor allem packende kleine Geschichten.

7. Zahlen plastisch machen

Einer nackten Zahl sieht man selten an, ob Sie korrekt erhoben und korrekt wiedergegeben wurde. Sie braucht seriöse Quellen, eine möglichst aktuelle Datumsangabe und eine verständliche Einordnung. Setze Zahlen nur dosiert ein, interpretiere und übersetze sie, etwa indem du zu einer großen Hektarzahl schreibst, wie viele Fußballfelder diese Zahl entspricht.

8. Die richtige Kontrolle

Verständliche schreiben ist gut, den Text richtig kontrollieren besser. Dazu musst du Abstand zu deinem Text gewinnen: Zeitlich, örtlich, förmlich. Drucke den Text nach einigen Tagen oder Wochen Pause aus und lies ihn nicht am Schreibtisch Korrektur. Am meisten Abstand haben Testleser. Ihre Rückmeldung solltest du ernstnehmen, auch wenn es mitunter schwerfällt.

Folgende Fragen helfen bei der Korrektur:

• Was ist die Kernbotschaft?

• Kann der gedachte Leser den Text verstehen?

• Sind die Argumente klar und verständlich?

• Wo können Absätze oder Zwischenüberschriften eingefügt, wo Wörter hervorgehoben werden?

• Gibt es präzisere, treffendere oder anschaulichere Formulierungen?

• Welche Wörter und Sätze können gestrichen werden, ohne den Sinn zu verstellen?

• Welche ung-Wörter und Passivkonstruktionen können aufgelöst werden?

• Welche Schachtelsätze können entschachtelt werden?

• Gibt es angemessen viele Beispiele und Bilder im Text?

• Stimmen die Verweise im Text oder haben sich Kapitelnamen, Überschriften, Nummerierungen und Seitenzahlen geändert?

Weitere Tipps und zahlreiche Beispiele, wie man im Job mit Texten überzeugt, gibt euch Nils Hesse in seinem Buch „Wirtschaftsthemen verständlich vermitteln“.

Originalbeitrag: www.karriereboost.de

Quelle: Prospero GmbH Presse-und Öffentlichkeitsarbeit



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Finanzberatung nach klaren Regeln Entwurf für die DIN 77230 „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“ veröffentlicht


Initiator und Obmann des Normausschusses, der die DIN 77230 erarbeitet hat: Dr. Klaus Möller, Vorstand bei DEFINO Institut für Finanznorm AG. Bild: Defino

Berlin, 08.06.2018. Die DIN-Norm 77230 „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“ soll zu einer objektiven Finanzberatung nach klaren Vorgaben beitragen. Etwa 40 Vertreter von Banken, Versicherungen, Finanzberatungsunternehmen, Prozessentwicklern, aus der Wissenschaft und von Verbraucherseite haben den Entwurf gemeinsam erarbeitet. Bis zum 8. August 2018 kann diesen jeder auf https://www.din.de einsehen und kommentieren. Jeder Hinweis wird von DIN geprüft und kann in das finale Dokument einfließen – nach Abschluss der Einspruchsphase soll die Norm voraussichtlich im vierten Quartal 2018 veröffentlicht werden.

Für objektive Empfehlungen Welche Versicherungen hat der Kunde? Gibt es finanzielle Rücklagen? Was empfiehlt sich für die Altersvorsorge? Diese und weitere Fragen können Berater im Gespräch mit Kunden dank DIN-Norm nach einem festgelegten Prozess klären. „Mit einer Finanzanalyse nach DIN 77230 lassen sich messbare, objektive und am individuellen Bedarf ausgerichtete Empfehlungen geben“, erklärt Dr. Klaus Möller, Initiator und Obmann des Normenausschusses, der die DIN 77230 erarbeitet hat. Der standardisierte Prozess hilft dabei, die finanzielle Situation von Privathaushalten in den Bereichen Sach-/Vermögensrisiken, Vorsorge und Vermögensplanung zu erfassen und zu bewerten. Berater haben für das Gespräch mit dem Kunden so zudem eine nützliche Orientierungshilfe. Verbraucher können sich dank DIN 77230 auf nachvollziehbare und unabhängige Ergebnisse verlassen: Wird nach Norm gearbeitet, ist das Ergebnis der Analyse immer vergleichbar, egal welcher Berater diese vorgenommen hat.

Erfahrungen mit DIN SPEC 77222 berücksichtigt Der Norm-Entwurf basiert auf der DIN SPEC 77222 „Standardisierte Finanzanalyse für den Privathaushalt“. Die Spezifikation wird bereits seit 2014 von Banken, Versicherungen und Finanzberatern zur Beratung verwendet. Der nun veröffentlichte Entwurf für die Norm geht inhaltlich noch einen Schritt weiter: „Die Erfahrungen, die Anwender mit der DIN SPEC gemacht haben, sind in die DIN 77230 eingeflossen, die Norm ist deshalb noch näher dran an den Bedürfnissen der Branche. Außerdem sind neue Themen wie „Zinsänderungsrisiko bei Immobilienfinanzierungen“, „Schaffung von Startkapital für die Ausbildung“ sowie „Schaffung von Eigenkapital für den Erwerb von eigengenutztem Wohneigentum“ hinzugekommen. Wir empfehlen deshalb, sich an der DIN 77230 zu orientieren, sobald der finale Standard veröffentlicht ist“, sagt Dr. Klaus Möller. Hinzu kommt: Im Gegensatz zu einer DIN SPEC, die in kleineren Arbeitsgruppen und ohne Konsenspflicht entsteht, wird eine DIN-Norm von allen interessierten Kreisen gemeinsam erarbeitet. Normen genießen in den jeweiligen Branchen deshalb in der Regel einen höheren Stellenwert und eine größere Akzeptanz.

Quelle: DIN e.V.

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Was ist Finanzielle Allgemeinbildung?

© pixabay

Lesen Sie hier was Wikipedia dazu sagt.

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Mit Fonds das Studium der Kinder finanzieren

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Frankfurt, 14. November 2018 – Immer weniger Studenten bekommen BAföG. Das Studentenleben ist allerdings teuer. Ein Student braucht für Miete, Lebensmittel, Semesterbeitrag, Internet und Studienmaterialien im Schnitt rund 900 Euro im Monat. Das ist das Ergebnis einer Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.

Studenten sind meist gezwungen, neben dem Studium zu arbeiten, was die Chancen eines schnellen und guten Abschlusses schmälert. Das muss aber nicht sein. Eltern können rechtzeitig für die Ausbildung ihrer Kinder vorsorgen, indem sie ein Vermögen mit kleinen Beträgen aufbauen. Dabei kann ihnen ein langfristiger Fondssparplan helfen. Darauf verweist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Einen Fondssparplan gibt es bereits ab 25 Euro monatlich. Dabei gilt: Je früher die Eltern mit dem Sparen für das Kind anfangen, umso besser. Wer allzu lange zögert, verspielt einen Großteil des Zinseszinseffekts. Aufgrund der langen Spardauer eignen sich Fonds, die in renditestarke Anlageklassen wie beispielsweise Aktien investieren. Meist hält Angst vor möglichen Kursschwankungen vor Aktieninvestments ab. Das Verlustrisiko bei Aktien tendiert über lange Anlageräume aber gegen Null. Das zeigt die Historie: Beginnen die Eltern kurz nach der Geburt des Kindes, 100 Euro monatlich in einen Sparplan anzulegen, haben sie nach 15 Jahren einen Betrag von 18.000 Euro für das Kind angespart. Mit einem Aktienfonds, der in deutsche Aktien anlegt, wären daraus in den zurückliegenden 15 Jahren per Stichtag 30. September 2018 im Mittel 30.205 Euro geworden. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wertsteigerung von 6,6 Prozent.

Fonds sind zudem gegen eine Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt. Das Geld des Kindes wird also getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft bei einer Verwahrstelle aufbewahrt. Bei einer Pleite wäre das Fondsvermögen also nicht betroffen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Assetmanagement e.V.

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Wir brauchen das Schulfach Wirtschaft

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FDP| 27.07.2018 – In der aktuellen „Jugendstudie 2018 – Wirtschaftsverständnis, Finanzverhalten und Digitalisierung“ bemängelt ein Großteil der Befragten die fehlende Behandlung von Wirtschaftsthemen in der Schule. 71 Prozent der Jugendlichen beklagen unter anderem, dass sie „nicht viel“ oder „so gut wie gar nichts“ über Finanzen in der Schule gelernt haben. „Die ökonomische Bildung in unserem Land wird immer noch sträflich vernachlässigt“, stellt FDP-Generalsekretärin Nicola Beer fest. Sie fordert, dass dringend benötigte Schulfach „Wirtschaft“ an deutschen Schulen einzuführen.

Nur so könnten junge Menschen vorbereitet werden auf „einen globalisierten Arbeitsmarkt und auf eine Wirtschaftswelt, die von den Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten stark beeinflusst wird“, erklärt Beer. Weitere Ergebnisse der Studien lassen hier deutliche Defizite erkennen. So wüssten beispielsweise nur sechs von zehn Schülern, was eine Inflationsrate ist und weniger als 20 Prozent kannten ihre derzeitige Höhe für Deutschland. Den Jugendlichen fehlt jedoch nicht das Interesse an diesen Themen. Ganz im Gegenteil: Über 80 Prozent der für die Studie befragten Jugendlichen wünschen sich eine bessere Bildung im Bereich Wirtschaft.

Beer sieht die Einführung eines Schulfachs Wirtschaft deshalb als essentiell für die wirtschaftliche Zukunft an. „Wenn Deutschland ein vitaler Wirtschaftsstandort bleiben will, müssen wir in beste Bildung investieren und den Gründergeist fördern“, betont die FDP-Generalsekretärin. Nun gilt es den Wunsch der befragten Jugendlichen zu erfüllen und in der Bildungspolitik die Weichen dafür zu stellen.

„Ökonomische Bildung in unserem Land wird immer noch sträflich vernachlässigt“, sagte BEER @focusonline [1]. Nur mit flächendeckendem Fach Wirtschaft könnten junge Menschen vorbereitet werden auf „globalisierten Arbeitsmarkt& Wirtschaftswelt.“ https://t.co/9hqWIzRTEx [2]@Liberale_News [3]

— Nicola Beer (@nicolabeerfdp) 27. Juli 2018 [4]

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PROMETHEUS Freiheitsinstitut: Fackelträger Stiftung Finanzbildung

Landshut, 05.07.2018 (Meldung Stiftung Finanzbildung): Ein kleines Zeichen von anderer Seite, dass nicht nur wir alleine uns für eine liberale Finanzbildung einsetzen. Denn PROMETHEUS Freiheitsinstitut fördert wie wir, dass jeder Mensch sich frei entfalten und von seinen Talenten und Möglichkeiten profitieren soll. Das Team von Bundestagsabgeordneter Frank Schäffler unterstützen wir bei diesem Anliegen, denn nur ein Mensch, der gelernt hat, seine Welt zu verstehen, wird darin auch seinen eigenen Weg finden. Und gerade im Thema Finanzbildung kommen viele junge Menschen zu kurz, da diese Thematik auch in den Schulen nicht genügend Beachtung geschenkt bekommt.

Gerne zeigen wir als Stiftung Finanzbildung durch unsere Funktion als Fackelträger der PROMETHEUS unsere Verbundenheit.

Quelle: epk media

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Flexibilität und geringes Risiko: Die Deutsche Bildung erhält eine Spitzenbewertung im CHE-Studienkredittest

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Frankfurt, 30.06.2017 (Pressemitteilung): Im Studienkredittest des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wurde die Studienförderung der Deutschen Bildung erneut als einer der besten Anbieter ausgezeichnet. Bestnoten gab es für die Kriterien Risikobegrenzung, Flexibilität, Zugang und Kapazität. Getestet wurden 43 Studienkredite und Studienfonds, die vom Centrum für Hochschulentwicklung allesamt als seriöse Angebote eingestuft wurden.
Die hohe Flexibilität ist bei der Deutschen Bildung Studienförderung aus Studienfonds besonders ausgeprägt: Studenten aller Fachrichtungen können sich für Studiengänge in Deutschland und im Ausland mit monatlicher Finanzierung fördern lassen, als auch mit halbjährlichen,  mit einmaligen Zahlungen oder einer Kombination. „Das entspricht den finanziellen Bedürfnissen von Studenten sehr gut – denn sie sind sehr vielfältig“, sagt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung. „Während viele Unterstützung bei den monatlichen Lebenshaltungskosten brauchen, benötigen andere nur einen Zuschuss für den Start in das Auslandssemester oder wollen kurz vor dem Abschluss weniger jobben“, sagt Hofmann. „Passgenaue Lösungen tragen dazu bei, dass Studenten nur so viel Geld beantragen, wie sie tatsächlich brauchen.“
Auch das inhaltliche Förderprogramm WissenPlus, neben der Finanzierung die zweite Säule der Deutsche Bildung Studienförderung, fokussiert sehr stark die individuellen Bedürfnisse der geförderten Studenten und Absolventen. „Während ein Studienanfänger bei Lerntechniken Unterstützung braucht, sind für Absolventen Bewerbungscoachings und die Wahl des passenden Jobs besonders relevant. Unsere jungen Berufstätigen lassen sich bei Themen wie Führungskompetenz und Projektmanagement gerne begleiten“, so Hofmann.
Besonders risikoarm ist die Studienförderung, weil Studenten einen Anteil ihres zukünftigen Einkommens über eine Dauer von durchschnittlich 4,5 Jahren zurückzahlen. Das bedeutet, erst wenn sie regelmäßig Einkommen beziehen, zahlen sie zurück. Die Rückzahlung pausiert, wenn beispielsweise ein weiteres Studium absolviert oder Elternzeit genommen wird. Dabei gibt es keine zusätzlichen Aufschläge. „Dass sich Studenten die Rückzahlung in der Zukunft stets leisten können, ist für sie eine echte Versicherung. Sie wahren ihre Freiheit und müssen ihre Lebensentscheidungen nicht nach ihren Schulden ausrichten“, sagt Hofmann.
Die Rückzahlungen an den Studienfonds der Deutschen Bildung, an dem sich private Anleger, Unternehmerfamilien, Bistümer und Stiftungen beteiligen, werden im Sinne eines umgekehrten Generationenvertrages in nachfolgende Studenten-Generationen investiert.

Quelle: Deutsche Bildung AG

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Jugend und Wirtschaft

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OECD sieht Optimierungsbedarf bei deutschen Pisa-Tests

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Landshut, 29.05.2017 (Beitrag der epk media): Wie gut können Jugendliche in Deutschland mit Geld umgehen? Das weiß niemand so genau, weil diese Frage hierzulande nicht an den Schulen gestellt wird. In der jüngsten Pisa-Studie wurde nach der Finanzbildung gefragt, was bei vielen Ländern längst schon ein Teil des Pisa-Tests ist, in Deutschland nicht.

Ángel Gurriá, der Generalsekretär der OECD, sieht Optimierungsbedarf beim Aufbau des Pisa-Tests in Deutschland, insbesondere was das Thema Finanzbildung angehe, müsse Deutschland umdenken.

„Ich würde mir wünschen, dass Deutschland an diesem Teil der Pisa-Studie teilnehmen würde, weil Finanzbildung eben nicht gleich Bildung ist“, sagte Gurriá im Gespräch mit der WELT AM SONNTAG. „Wenn es um Fächer wie Biologie oder Chemie geht, wissen wir alle, dass wir praktisch keine Ahnung haben. Aber bei Geld, da denkt doch jeder, dass er sich eigentlich auskennt!“

Auch bei diesem Thema sollte sich Deutschland mit anderen messen und aus den Ergebnissen profitieren.

Die Testergebnisse zur Finanzbildung aus anderen Industrieländern wurden vergangene Woche veröffentlich. Demnach verstand im Schnitt aller OECD-Länder nur jeder zehnte 15-jährige überhaupt, was die Einkommenssteuer ist und wie sie erhoben wird. „Überlegen Sie mal; in dem Alter bewerben sich Hauptschüler in Deutschland für eine Lehrstelle“, sagte Gurriá. Kinder müssen sich schon früh mit dem Thema Geld beschäftigen, dies wird immer wichtiger, es fängt schon beim ersten Taschengeld an.

Quelle: epk media

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