Skip to Content

Category Archives: Wissen

Der aktuelle FOR steht zum Download zur Verfügung

Inhalt:

  • Editorial des Herausgebers Edmund Pelikan: Wann übernehmen Politiker auch persönlich Verantwortung?

  • Die Inflation wird zum sozialen Problem

  • Chancen und Grenzen von künstlicher Intelligenz im Asset Management

  • Krisenmanagement mit der Notenpresse – Rechnung folgt

und mehr..

Bleiben sie kritisch

und finanzbewußt.

Edmund Pelikan

FOR – family office report Nr. 24

0 0 Continue Reading →

In eigener Sache…

Können Sie sich vorstellen, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung monetär zu unterstützen?

Die Stiftung Finanzbildung will gegen den Finanzanalphabetismus in Schulen kämpfen und finanzökonomieaffine Schüler*innen und Student*innen bis zum Berufseinstieg fördern. Das ist unser erklärtes Ziel. Unsere drei großen Projekte neben individuellen Schulprojekttage oder Redaktionsworkshops:

Nach zwei wegen der Pandemie gescheiterten Anläufe, ist Dank ihrer Hilfe das Deutsche FinanzbildungsForum unter der Schirmherrschaft des bayerischen Staatsministers Bernd Sibler erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Beiträge und Diskussionen sind auf dem YouTube-Kanal Stiftung Finanzbildung dauerhaft abrufbar und unsere Homepage finanzbildungsforum.digital erhält gerade ein Update. Anbei darf ich Ihnen eine Broschüre übersenden, die unsere Aktivitäten rund um das Deutsche FinanzbildungsForum nochmals zusammen gestellt hat.

Zusätzlich liegt am 20.08.2021 der FinanzbildungsReport ZWEI mit einer Rückschau auf die Veranstaltung sowie der Vorstellung von Studien wie auch Bildungsinitiativen dem Wochenmagazin EURO am Sonntag bei. Die vergebenen Auszeichnungen an das Frauen-Finanzmagazin „courage“, an die spannende Finanzbloggerin Celine Nadolny und der Thesispreis an Oliver Lang trafen in den sozialen Medien auf reges Interesse.

„Nebenbei“ hat auch im Juli 2021 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ stattgefunden mit der Überreichung des Klaus-Hildebrand-Preises an den jeweiligen Abiturfeiern an sechs Abiturientinnen und Abiturienten. Und hier die Damen zuerst zu nennen hat nichts mit Gendern zu tun, sondern es waren tatsächlich mehr weibliche wie männliche Preisträger. Um den Übergang auch für die künftigen Thesispreise zu erleichtern, gründen wir derzeit einen Alumni-Club, beim dem alle Finalisten der letzten Jahre über die Aktivitäten der Stiftung Finanzbildung informiert werden.

Nach dem Event ist vor dem Nachfolgeevent, heißt es so schön. Deshalb denken wir schon heute an das Deutsche FinanzbildungsForum 2022, um den Erfolg zu wiederholen und hoffen auf Impulse von Außen.

Vielleicht von Ihnen?

  1. Idealerweise veranstalten wir 2022 eine Präsenzveranstaltung in Landshut, ersatzweise wieder in ähnlicher digitaler Form wie 2021.
  2. Dazu rufen wir erneut zur Einreichung interessanter Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten auf.
  3. Wir versammeln ein Netzwerk und Kontakte zu interessierten Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen.
  4. sowie für spannende Diskussionsteilnehmer.
  5. Wie gehen Kooperationen/strategische Partnerschaften mit HR-Abteilungen ein, die Interesse an jungen Wirtschaftsstudenten haben
  6. und verknüpfen dies mit unzähligen Ideen für Nebenveranstaltungen wie Buchlesungen, Workshops für Studenten, Kinovorführungen mit Diskussion z.B. „Big Short“, Verbandstagungen.

Können Sie sich vorstellen, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung auch monetär zu unterstützen?

Neben individuelle Spenden, die durch unsere Gemeinnützigkeit steuerlich absetzbar sind, können Sie uns kontinuierlich zum einen durch eine Fördermitgliedschaft sowie als strategischer Partner des Deutschen FinanzbildungsForum mit einem umfangreichen Sponsoringpaket* unterstützen.

Ich freue mich auf Ihr Interesse und stehe natürlich für Frage unter 0157 730 630 30 jederzeit zur Verfügung.

Ihr

Edmund Pelikan

*Dokumentationsmappe des Deutschen FinanzbildungsForums steht zum Download zur Verfügung.

0 0 Continue Reading →

Thesispreis anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForum verliehen

Die Stiftung Finanzbildung freut sich anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForums den Thesispreis an Oliver Lang zu überreichen-
wenn auch nur digital- denn leider war eine persönliche Übergabe aufgrund von Corona nicht möglich. Trotzdem übergebe ich Ihnen diesen Preis von Herzen und aus voller Überzeugung. Ich darf Ihnen nochmals meinen Respekt und meine Anerkennung für Ihre Master-Thesis über das Thema „Business Model Innovation – Wie kann die Nachhaltigkeit eines Geschäftsmodells gemessen werden“ an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management im Studiengang Business Consulting & Digital Management zollen.

Der wissenschaftliche Leiter des „Deutschen FinanzbildungsForum“ und Jurymitglied Prof. Dr. Erwin Blum hat die Arbeit eingehend geprüft und als hochaktuell sowie auszeichnungswürdig betrachtet.

0 0 Continue Reading →

In eigener Sache…Wirtschaft braucht Debatte

WIR SIND TROTZ CORONA MIT DEM DEUTSCHEN FINANZBILDUNGSFORUM ON AIR

Aufgrund der pandemischen Lage und der Anordnungen in der geplanten Tagungsstätte haben wir uns
entschlossen, das FinanzbildungsForum zu 100 % digital am 05.07.2021 durchzuführen.
Die Teilnahme über einen Einladungslink als MS-TEAMS- Konferenz ist kostenlos.
Live wird das Schwerpunktthema NACHHALTIGKEIT am 05.07.2021 von 11.00 bis ca. 14.00 Uhr über MS-TEAMs präsentiert. Die Schwerpunktthemen DIGITALISIERUNG und MONETÄRE CORONAFOLGEN werden aufgezeichnet
und in unserem Youtube-Channel „Deutsches FinanzbildungsForum“ zum Abruf zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Forschungsergebnisse und hochkarätige Vorträge und Impulsreden präsentiert
die Stiftung Finanzbildung im Rahmen dieser Netzwerkveranstaltung.
Aktuelle Diskussionsteilnehmer und Impulsredner (teilweise angefragt):
Prof. Dr. Erwin Blum – wissenschaftlicher Leiter und Hochschulpräsident a.D.
Dr. Stefan Kunowski – Versicherungsvorstand und Lehrbeauftragter
Dagmar Nixdorf – Aufsichtsrat der Nixdorf Kapital AG
Edmund Pelikan – Publizist und Geschäftsführer der Stiftung Finanzbildung
Bernd Sibler – bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kultur
Ralph Veil – Rechtsanwalt
Volker Weber – Vorstandsvorsitzender Forum Nachhaltige Geldanlage
Sven Schumann – Senior Vice President Deutsche Börse AG
Dr. Frank B. Werner – Verleger und Geschäftsführer des Finanzenverlag
Norman Wirth – Rechtanwalt

Hier können Sie sich zu dem Digital-Event anmelden: anmeldung@finanzbildungsforum.digital
Hier der Link zu unserem Youtube-Channel für die Aufzeichnungen:
www.youtube.com/user/BeteiligungsReport

0 0 Continue Reading →

Geschwindigkeit schlägt Volatilität

Düsseldorf, 08. April 2021 – Gemessen am VDax bewegt sich der Markt wieder in weitgehend normalen Bahnen. Dabei hatte die Pandemie-Angst auch hier die Volatilität binnen weniger März-Tage vervierfacht. Für herkömmliche Anleger sind solche Kurven ein Graus, ein Risiko und stehen oft für Verluste. „Für einen reinen Computerhändler mit kurzen Haltedauern sind solche Bewegungen allerdings fast egal“, sagt Dr. Dieter Falke, Geschäftsführer der Quant.Capital GmbH & Co. KG (QCKG). „Im Gegenteil tragen viele kleine, nur kurz gehaltene Positionen eher zur Glättung des Verlaufs bei – und erlauben trotzdem gute Erträge.“ Insofern ist der Eigenhandel mit ultraschnellen Rechnern ein gutes Mittel zur Risikobegrenzung.

Durch Zeitverzögerungen zwischen Eintreten eines Ereignisses und der Reaktion darauf entstehen Risiken. „Starke Kursbewegungen an der Börse sind die häufigsten Ereignisse, die für den Handel kritisch werden können“, sagt Falke. „Dabei kann sowohl Abwarten wie Reagieren der falsche Weg sein.“ So haben viele Anleger Bestände aus ihren Portfolios verkauft, als etwa die Märkte im Frühjahr 2020 pandemiebedingt einbrachen. „Gerade automatisierte Portfolioüberwachungen stellten hier oft Verkaufssignale“, so Falke. Im Nachhinein zeigte sich, dass es besser gewesen wäre, die Positionen zu halten, da es zu einer sehr schnellen Erholung und sogar zu neuen Rekordständen in einigen Aktienindizes kam. In anderen Situationen, in denen die Erholung der Märkte deutlich langsamer verlief, wären dagegen Verkäufe besser gewesen.

„Für Portfoliomanager ist es aber vorher kaum abzuschätzen, was die bessere Entscheidung wäre“, sagt Falke. Neben typischen Sicherungsmaßnahmen beispielsweise über Derivate lässt sich auch über den ultraschnellen Handel der Volatilität Einhalt gebieten. „Die Digitalisierung erlaubt Berechnungen bis in den Nanosekundenbereich hinein, die an der Börse im Mikrosekundenbereich umgesetzt werden können“, sagt Falke.
Das sorgt dafür, dass die Reaktionszeiten bei Ereignissen sinken. „Zum anderen erlaubt es aber auch eigenständige Handelsstrategien, die die Geschwindigkeitsvorteile umsetzen können“, sagt Falke. „So lassen sich typische Market-Maker-Aufgaben wie die Liquiditätsbereitstellung hervorragend nutzen, um mit sehr vielen, sehr kleinen Trades gute und stabile Ergebnisse zu erzielen – unabhängig von Marktbewegungen und Volatilität.“ Doch der Aufbau der entsprechenden Infrastruktur ist sehr aufwendig, genau wie die Entwicklung der Handelsstrategien und des entsprechenden Risikomanagements. „Dies eignet sich vor allem für institutionelle Investoren“, sagt Falke. „Privatanleger haben derzeit kaum Möglichkeiten, diese Vorteile für ihr eigenes Portfolio zu nutzen.“ Sie können allerdings über Anlagevehikel wie etwa die FinTec-Anleihe der QCKG an den Chancen des ultraschnellen Handels partizipieren.

Pressemitteilung Quant.Capital GmbH & Co. KG, vom 08. April 21

0 0 Continue Reading →

Wachsende Aktionärszahlen: Finanzbildung muss jetzt mitwachsen

  • 2020 haben rund 2,7 Millionen mehr Menschen in Aktien, Aktienfonds oder aktienbasierte ETFs investiert als im Vorjahr. Die Zahl der Aktionäre erreicht damit den höchsten Stand seit 2001. (Quelle: Deutsches Aktieninstitut)
  • Das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland (BÖB) fordert: Die Finanzbildung in Deutschland als Teil der ökonomischen Bildung muss jetzt nachhaltig mitwachsen.
  • Finanzthemen einschließlich ethischer Aspekte, Nachhaltigkeit, Chancen und Risiken müssen im Schulunterricht aufgegriffen und fachlich fundiert werden.

Düsseldorf, 9. März 2021 (OPM): Mit einem Wachstum von 2,7 Millionen Aktionären im Vergleich zum Vorjahr war im Februar 2020 etwa jede*r Sechste am Aktienmarkt aktiv. Die Entwicklung birgt eine große Chance auf einen nachhaltigen Wandel im Bereich der gesellschaftlichen Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Voraussetzung ist, dass jetzt auch die Finanzkompetenz der Menschen in Deutschland gestärkt wird.

Ein Blick auf die Aktionärszahlen 2020 zeigt: In Deutschland investieren immer mehr Menschen in Aktien, Aktienfonds oder aktienbasierte ETFs. Das von über 50 Institutionen aus Schule, Wissenschaft und Wirtschaft getragene Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland nimmt diese Entwicklung zum Anlass, um auf die Notwendigkeit eines chancengerechten Zugangs zur Finanzbildung als Teil der ökonomischen Bildung hinzuweisen: Die ökonomische Bildung in Deutschland muss gerade jetzt nachhaltig mitwachsen, um ein Bewusstsein für Chancen und Risiken zu schaffen und ein Fundament für den selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Umgang mit Finanzen zu legen.

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im Bereich der privaten Beteiligung am Kapitalmarkt zurück. Dass sich hier nun durch Faktoren wie die Nullzinsphase, das Vorhandensein von Zeit und Geld aufgrund der Corona-Einschränkungen sowie die Digitalisierung des Aktienmarktes ein Wachstum einstellt, zeigt: Das Interesse in der Bevölkerung ist vorhanden. Nun gilt es, dieses durch einen verbesserten Zugang zu ökonomischer Bildung zu untermauern.

Sven Schumann, Co-Vorsitzender des BÖB, sieht die Grundlage dafür im Schulunterricht. „Um diese Entwicklung nachhaltig zu begleiten, ist es wichtig, das wirtschaftliche Grundwissen und das Grundverständnis wirtschaftlichen Handelns zu fördern. Eine bessere Verankerung der ökonomischen Bildung in unserem Schulsystem würde dafür einen entscheidenden Grundstein legen. Um diese erfolgreich aufzubauen und auszugestalten, brauchen wir fundiert ausgebildete Lehrkräfte.“

Verena von Hugo, Co-Vorsitzende des BÖB, betont, dass die Stärkung der Wirtschafts- und Finanzkompetenz gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit fördert. „Es ist wichtig, die gesamtgesellschaftliche Entwicklung im Blick zu haben. Die Zahlen zeigen: Gerade bei den Menschen unter 30 ist ein enormer Zuwachs erkennbar, was vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung erfreulich ist. Bei Frauen sowie in den neuen Bundesländern ist der Zuwachs dagegen deutlich geringer. Hier müssen wir jetzt ansetzen, denn ökonomische Bildung schafft gesellschaftliche Teilhabe.

Finanzthemen einschließlich ethischer Aspekte, Nachhaltigkeit, Chancen und Risiken müssen im Schulunterricht aufgegriffen und fachlich fundiert werden. Nur so erhalten alle Menschen in Deutschland einen chancengerechten Zugang zu wirtschaftlichen Kompetenzen und lernen, selbstbestimmt und eigenverantwortlich mit ihren Finanzen umzugehen.“

Quelle: #ökonomischeBildung / #BOEB_NET – Pressesprecherin: Sonja Kehr

0 0 Continue Reading →

Umfrage: Zukunft der Finanzbranche Plansecur-Studie: Welche Themen die Kunden der Finanzberater am meisten bewegen

©
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Kassel, 2. Februar 2021 (OPM): Welche Themen über die Auswirkungen der Pandemie hinaus sind für die Finanzbranche künftig am wichtigsten? Diese Frage stellte die unabhängige Finanzberatungsgesellschaft Plansecur ihren rund 100 Beratern. Das Ergebnis lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig: Zwei Drittel der Experten stufen die anhaltende Niedrigzinspolitik und ihre Folgen als größte Herausforderung für die nächsten Jahre ein. Weitere Erkenntnisse der Umfrage sind im „Plansecur-Report: Finanzbranche 2021“ zusammengefasst.

Umwelt- und Klimaschutz halten 46 Prozent der Finanzprofis für das herausragende Thema der Finanzbranche in naher Zukunft. Weitere 45 Prozent räumen der Neo-Ökologie immerhin einen gewissen Stellenwert ein. „Immer mehr Anlegern ist es wichtig, dass ihre Investitionen nicht nur ökonomisch, sondern eben auch ökologisch durchdacht sind“, erklärt Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan.

Weiteres laut Umfrage großes Thema ist die Digitalisierung in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. So halten drei Viertel der Finanzfachleute sogenannte „Silver Surfer“, also gegenüber der Digitalisierung aufgeschlossene Senioren, für eine zusehends wichtigere Zielgruppe in der Beratung. Die Hälfte der Finanzprofis ist überzeugt, dass künftig der Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Beratungsqualität beitragen kann. 54 Prozent vertreten die Auffassung, dass neue Finanztechnologie-Firmen – FinTechs – in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden gegenüber dem klassischen Bankwesen. Bei den Vertriebswegen für Finanzprodukte wird die Digitalisierung ebenfalls eine stärkere Rolle spielen, sind 38 Prozent fest überzeugt. Über 80 Prozent der Befragten begrüßen, dass die Einstiegshürde für Verbraucher in ein Beratungsgespräch durch die Digitalisierung niedriger wird.

„Die Digitalisierung bietet für Finanzberater enorme Chancen“, ist Johannes Sczepan überzeugt. Der Plansecur-Chef begründet: „Über Apps und Videochats können Interessenten viel leichter einen Berater finden und Kontakt aufnehmen.“ Eine Ablösung der Finanzprofis durch Roboterberatung befürchtet der Plansecur-Geschäftsführer nicht. „Im Gegenteil sind Menschen aus Fleisch und Blut als Ansprechpartner im Dschungel der digitalen Informationsüberflutung gefragter als je zuvor“, weist Johannes Sczepan auf Erfahrungen in der Corona-Krise hin, und fragt: „Finanz- und Lebensplanung hängen oft eng zusammen. Und wer will schon sein Leben auf Algorithmen aufbauen?“

Über 90 Prozent der Berater werden eigenen Angaben zufolge von ihren Kunden zumindest teilweise als eine Art „Lebenslotse“ verstanden. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) führen laut Umfrage sehr persönliche Kundengespräche weit über bloße Finanztransaktionen hinaus. Daher wird ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Finanzberater und Kunde in Zukunft noch wichtiger sein als heute schon, sind sich 94 Prozent der Befragten sicher.

Plansecur hat im Rahmen der Umfrage auch das Thema Provisions- versus Honorarberatung hinterfragt. Im ersten Fall ist die Beratung für den Kunden kostenfrei; sofern er ein Finanzprodukt erwirbt, fließt dafür aus dem Kaufpreis eine Provision an den Berater. Im zweiten Fall hingegen muss der Kunde vorab für die Beratung bezahlen, unabhängig davon, ob diese zu einem Resultat führt oder nicht. 62 Prozent der Plansecur-Berater plädieren „unbedingt“ für das Provisionsmodell, weitere 26 Prozent halten es für besser als den Honoraransatz. Das Argument: Leidtragende einer Abschaffung der Provisionsberatung wären in erster Linie Verbraucher mit einem geringen oder mittleren Einkommen, die sich selbst ein Honorar von wenigen Hundert Euro für eine Beratung nicht leisten können. „Das würde gerade diejenigen Menschen, die Hilfe etwa bei ihrer Altersversorgung besonders dringend benötigen, praktisch von der Finanzberatung abschneiden. Das wäre mit der allseits erhobenen politischen Forderung, die Menschen sollten sich selbst über die staatliche Rente hinaus auch privat um ihre Altersversorgung kümmern, unvereinbar“, fasst Plansecur-Chef Johannes Sczepan zusammen.

Quelle: euromarcom public relations



0 0 Continue Reading →

Einfache Grundregeln für die Geldanlage

© pixabay

Die meisten Deutschen vermeiden es, sich mit Finanzfragen zu beschäftigen. Umfragen zufolge gehen sie lieber zum Zahnarzt als zum Bank- oder Finanzberater. Aber auch digitale Angebote rufen wenig Interesse hervor. Doch die Augen vor vermeintlich unangenehmen Realitäten zu verschließen, ist keine Lösung. Schon länger gibt es so gut wie keine Zinsen auf Sparbüchern oder für Anleihen. Parallel lag die Inflation im Februar bei 1,5 Prozent. Damit verlieren die Ersparnisse auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten stetig an Wert. Die Deutschen sparen sich also ärmer, so die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften.

Diese drei Grundregeln sollten Sparer bei der Geldanlage beachten: In einem ersten Schritt sollten sich die Anleger zunächst über ihr Sparziel, die geplante Anlagedauer und ihre persönliche Risikoakzeptanz klar werden, bevor sie sich für eine Anlage entscheiden. Die Geldanlagen müssen zu den individuellen Zielen passen. Denn die verschiedenen Sparmöglichkeiten unterscheiden sich hinsichtlich Sicherheit, Liquidität und Rendite. Höhere Renditen sind nur realistisch, wenn Sparer einen längeren Zeithorizont und zwischenzeitliche Wertschwankungen akzeptieren. Wer beispielsweise langfristig denkt und Wertschwankungen verkraftet, kann in Aktienfonds investieren. Sparer, die dagegen risikoscheuer sind, benötigen wertstabilere Anlagen. Der Sparer kann zusammen mit einem Anlageberater entsprechend seiner Risikobereitschaft eine für ihn geeignete Quote von Anlagen festlegen.

Die zweite Regel betrifft die Anlagedauer. Wer früh anfängt zu sparen, kann mithilfe des Zinseszinseffektes einen soliden Kapitalstock aufbauen. Ein Beispiel: Aus 10.000 Euro werden bei jährlich durchschnittlich fünf Prozent Rendite nach 20 Jahren mehr als 26.000 Euro und nach 40 Jahren bereits rund 70.000 Euro. Es werden also Erträge angesammelt, die sich immer und immer wieder verzinsen. Neben dem Zeitfaktor ist auch die Höhe der Rendite für den Anlageerfolg entscheidend. Kleine Unterschiede wirken auch hier über längere Laufzeiten enorm. Daher ist es besonders für jüngere Sparer sinnvoll, in riskantere und damit höher rentierliche Anlagen wie Aktienfonds zu investieren. Jüngere Sparer haben mehr Zeit, das Geld am Kapitalmarkt für sich arbeiten zu lassen. Zwischenzeitliche Rückschläge an den Märkten können sie besser aussitzen als etwa Rentner, die mit ihren Ersparnissen ihren Lebensabend gestalten wollen.

Die dritte Regel, die Anleger stets beachten sollten, ist: „Lege nicht alle Eier in einen Korb.“ Schon Wirtschaftsnobelpreisträger Harry M. Markowitz plädierte mit dieser Regel auf eine breite Verteilung des Vermögens auf mehrere Anlageklassen oder Wertpapiere. Dabei hat sich in einem ersten Schritt die Faustformel ein Drittel Aktien, ein Drittel Anleihen und ein Drittel Immobilien bewährt. Welche Mischung es genau wird, hängt natürlich von den persönlichen Zielen und der eigenen Lebenssituation ab. Um seine Ersparnisse wirkungsvoll zu schützen, sollten Sparer außerdem nicht nur auf eine Region, z.B. Deutschland, setzen, sondern ihr Geld idealerweise weltweit über verschiedene Anlageklassen investieren.

Quelle: BVI

0 Continue Reading →

Steuerwahnsinn macht vor Weihnachten nicht Halt


Bild von Free-Photos auf Pixabay

Frank Schäffler, MdB, Abgeordneten-News vom 13.12.2019:

Rund 29 Millionen echte Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr. Dafür zahlen sie zusammengerechnet gut 700 Millionen Euro. Doch was kaum jemand weiß: Je nach Nadel-Art und Herkunft sind nicht nur die Preise, sondern auch die Steuer unterschiedlich. Insgesamt vier verschiedene Steuersätze gibt es. Das hat eine Kleine Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler an die Bundesregierung ergeben. So werden unechte Bäume mit dem normalen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent belegt, bei Naturnadelbäumen variiert der Steuersatz aber je nach Herkunft.
Kauft man eine Nordmanntanne im Baumarkt, im Supermarkt oder am regionalen Verkaufsstand, so wird lediglich ein Steuersatz von 7 Prozent berechnet. Absurd wird es, wenn man den Weihnachtsbaum direkt bei dem Bauer seines Vertrauens kauft: Ist der Baum zufällig im Wald gewachsen und wird dort geschlagen, gilt der Steuersatz für forstwirtschaftliche Erzeugnisse in Höhe von 5,5 Prozent. Hat ihn der Landwirt oder die Baumschule extra in einer Kultur angepflanzt, gilt der landwirtschaftliche Steuersatz in Höhe von 10,7 Prozent. Wenn der Betrieb nicht an diesem Verfahren teilnimmt, zahlt er auf den Weihnachtsbaum wie im Laden sieben Prozent. Gar keine Steuern muss abführen, wer als Privatperson oder Kleinunternehmer einen Baum verkauft.
FDP-Finanzexperte Frank Schäffler kann das nicht nachvollziehen: „Der Mehrwertsteuerirrsinn macht nicht mal vor Weihnachten halt. Wir brauchen endlich eine Reform, die Ausnahmen abschafft und den allgemeinen Mehrwehrsteuersatz entsprechend reduziert.“ Und legt weitere Beispiele nach: „Man kann niemandem erklären, warum Mandel und Marzipan mit dem reduzierten Satz besteuert werden, Weihnachtskekse aber nicht. Oder frische Adventskränze mit dem ermäßigten Steuersatz, aber Adventskränze aus trockenem Material nicht.“ 
Doch an ein Ende des Steuerwirrwarrs ist nicht zu denken, das macht die Antwort des Bundesfinanzministeriums deutlich. Dort erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Sarah Ryglewski den Weihnachts-Irrsinn mit den „objektiven Unterschieden der Erzeugnisse“ und hält die Regeln „auch weiterhin für angemessen“.

Quelle: Frank Schäffler, MdB, Abgeordneten-News vom 13.12.2019

0 Continue Reading →

„Goldener Engel der Scheinheiligkeit“ 2019: Oxfam Deutschland 

5. April 2019/von Prometheus

Den Negativ-Preis „Goldener Engel der Scheinheiligkeit“ erhält in diesem Jahr die Organisation Oxfam Deutschland. Die Organisation erhält den zum zweiten Mal verliehenen Preis für ihre irreführende, auf Negativität und Neid basierende Kommunikation. Frank Schäffler dazu: „Man darf sich nicht auf die Logik Oxfams einlassen. Sie malen alles dunkel und schlecht.“

Prometheus legt wert darauf, dass sie die im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und insbesondere der Nothilfe stattfindende Arbeit Oxfams ausdrücklich von dem Preis ausnehmen.

Aus der Begründung:

Sie setzen auf Neid anstatt auf Motivation. Anstatt den Blick darauf zu richten, wie arme Menschen nachhaltig aus ihrer Situation herauskommen können, konzentrieren Sie sich in Ihrer Kommunikation auf Vorschläge, wie man „den Reichen“ etwas wegnehmen könnte.

„Diese Kommunikation ist in Zeiten von Fake News und wachsendem Populismus besonders gefährlich“, sagt Schäffler.

Ihre populistische Rhetorik gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch Ihre zugespitzten und zum Teil unsinnigen Vergleiche und plakativen Formulierungen tragen sie dazu bei, dass innergesellschaftliche Debatten an Schärfe gewinnen und unterschiedliche Gruppen gegeneinander in Stellung gebracht werden. Diese Klassenkampfrhetorik löst bestehende Probleme nicht, produziert aber neue.

Ihre Kommunikation ist unglaubwürdig. Wenn man Ihre eigenen Maßstäbe auf Ihre Organisation in Deutschland anwendet, wird klar, dass Sie selber auch nicht an diese Maximen glauben. Folgt man dieser Logik im Blick auf die Gehälter von Oxfam Deutschland, wird die Absurdität der Vergleiche deutlich:

Die Geschäftsführerin verdient an einem Tag das, was jemand in Burundi in einem Jahr verdient. Oder: Um so viel zu verdienen wie ein Bereichsleiter im Monat bekommt, müssen Menschen, die in Bangladesch zum Mindestlohn arbeiten, fünf bis sechs Jahre lang schuften. Oder: Was eine Fachliche Koordinatorin in einer Woche verdient, entspricht dem Gesamtvermögen von vier Äthiopierinnen oder 22 Malawiern. Oder: Die vier leitenden Angestellten verdienen im Jahr so viel wie 173 Haitianer. Oder: Das jährliche Personalbudget für 92 Hauptamtliche, 13 Studenten und 1 geringfügig Beschäftigten (4.462.278,60 €) ist so viel wie 11.668 ugandische Kaffeebauern-Familien in einem Jahr an Einkommen generieren.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: https://prometheusinstitut.de/goldener-engel-der-scheinheiligkeit-2019-oxfam-deutschland/

Quelle: prometheusinstitut.de

0 Continue Reading →