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Bundesbank startet „Generation Euro Schülerwettbewerb 2017/18“

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Bundesbank startet „Generation €uro Schülerwettbewerb 2017/18“

Schon zum siebten Mal richtet die Deutsche Bundesbank den „Generation €uro Schülerwettbewerb“ aus. Nun lädt sie Schülerinnen und Schüler, die sich für Wirtschaftsthemen interessieren und ihr Wissen über die Geld- und Währungspolitik vertiefen wollen, zur Teilnahme am Wettbewerb 2017/18 ein. Interessierte Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren sind aufgerufen, sich in Teams von vier bis fünf Mitgliedern vom 4. Oktober 2017 an unter www.generationeuro.de anzumelden. Je Schule dürfen sich mehrere Teams beteiligen. Diese benötigen die Unterstützung einer Lehrkraft.

Der Wettbewerb besteht aus drei Runden. Bis Anfang Dezember 2017 machen alle angemeldeten Teams bei einem Online-Quiz mit. Die erfolgreichsten Teams reichen anschließend bis Anfang Februar 2018 eine Projektarbeit über eine mögliche Zinsentscheidung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) ein. Schließlich präsentieren die drei besten Teams am 6. März 2018 vor Fachleuten der Bundesbank in Frankfurt am Main ihre Prognose für die Zinsentscheidung des EZB-Rats im März 2018. Im Anschluss wird das Gewinnerteam ermittelt.

Da der Schülerwettbewerb eine gemeinsame Initiative der EZB, der Bundesbank und weiterer nationaler Zentralbanken des Euroraums ist, lädt die EZB im April 2018 schließlich die nationalen Gewinnerteams zur Preisverleihung im Rahmen einer europäischen Abschlussveranstaltung in Frankfurt am Main ein..

unter dem folgenden Link finden Sie unsere Pressenotiz:
http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/BBK/2017/2017_10_04_schuelerwettbewerb.html

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Umfrage zur wachsenden Bedeutung passiven Investierens zeigt Dilemma der Investment Professionals: ETFs haben das bessere Preis-/Leistungsverhältnis, aber das Potenzial, die Stabilität der Finanzmärkte zu beeinträchtigen – Preisverzerrungen schaffen Chancen für aktives Asset Management – Indexanbieter sollten reguliert werden

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Frankfurt, 18. August 2017 (Marktnews): Passives Investieren ist auf dem Vormarsch; in Europa werden bereits annähernd 600 Mrd Euro in ETFs verwaltet. Während die ETF-Branche Absatzrekorde feiert, warnen die Verfechter aktiven Managements vor Marktverzerrungen und Governance Problemen. Ebenfalls geteilter Meinung sind die im DVFA e.V. organisierten Investment Professionals in Deutschland: Sie erkennen an, dass ETFs das bessere Preis-/Leistungsverhältnis haben (74 Prozent). Gleichzeitig sehen sie aber, dass der Siegeszug des passiven Investierens das Potenzial hat, die Stabilität der Finanzmärkte zu beeinträchtigen (62 Prozent). Vorstandsvorsitzender Stefan Bielmeier kommentiert: „Sollte der Anteil von Indexprodukten weiter zunehmen und tatsächlich zu Anzeichen von Fehlbewertungen führen, würde dies im Gegenzug die Chancen für aktive Fondsmanager wieder erhöhen. So könnte die Effizienz der Märkte bei der Preisfindung wiederhergestellt werden“.

Die überwältigende Mehrheit der Analysten, Fondsmanager, Banker und Berater (90 Prozent) rechnet damit, dass der ETF-Markt weiter wachsen wird; sogar noch schneller als bisher (41 Prozent). Das liegt ihrer Ansicht nach vor allem daran, dass die meisten aktiv gemanagten Fonds zu stark am Index klebten (76 Prozent) und ETFs das bessere Preis-/Leistungsverhältnis hätten (74 Prozent). Die oft  angeführte Begründung, aktives Management bringe in den seltensten Fällen Outperformance, teilen hingegen nur 57 Prozent der Befragten; 38 Prozent sind dezidiert anderer Meinung. Die großen Marketinganstrengungen der ETF-Anbieter halten dementsprechend fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent) für ein wichtiges Erfolgskriterium. Außerdem erhalte der Vertrieb von ETFs Rückenwind von der Regulatorik – etwa durch die Mifid II (50 Prozent). Dass das Wachstum der Branche neue Anbieter auf den Plan rufen werde, erwarten allerdings nur 35 Prozent der Befragten; eher sehen sie eine Konsolidierung des Marktes (50 Prozent).

Was die Rolle der ETFs als treuhänderische Eigentümer von Unternehmen angeht, ist die Meinung der Investment Professionals ebenfalls geteilt. Zwar glaubt die Hälfte von ihnen, dass durch einen immer höheren Anteil passiver Investoren die Corporate Governance bei den investierten Unternehmen leide. Aber 23 Prozent sind in dieser Frage unentschieden, und 27 Prozent sehen dieses Problem nicht. Jedenfalls wachse der Einfluss der ETF-Anbieter auf die von ihnen gehaltenen Unternehmen (72 Prozent).

An Preisverzerrungen durch indexgebundenes Investoren glauben 58 Prozent der Befragten. Noch mehr Zustimmung findet die Annahme, dass ein größer werdender Anteil passiven Investierens einen negativen Einfluss auf die Liquidität und Volatilität der im Index enthaltenen Einzeltitel habe (64 Prozent). Die in der Wissenschaft vereinzelt vorgebrachte These vom „Common Ownership“, nach der große Indexfonds den Wettbewerb behindern, weil ihnen als Miteigentümer vieler Unternehmen der Erfolg ganzer Branchen wichtiger sei als der des einzelnen Unternehmens, überzeugt die Praktiker nicht; ihr stimmen nur 39 Prozent zu.

Indexanbieter sollten reguliert werden

Zwei Drittel der Investment Professionals sehen umso mehr Chancen für aktive Manager, je mehr Geld passiv verwaltet wird. Schließlich halten sie – vor allem im Anleihebereich – die Gewichtung nach Größe in einem Index für ein unsinniges Investitionskriterium (62 Prozent). Mehr Transparenz über die Zusammen-setzung eines Index und dessen Veränderung fordern folglich drei Viertel aller Befragten. Zuletzt habe die Aufnahme chinesischer A-Shares in den MSCI EM-Index gezeigt, dass die Entscheidungen von Index-providern nicht nur Kapital€ströme lenkten, sondern auch politisch wirkten. 55 Prozent der Befragten wünschen sich deshalb eine Regulierung von Indexanbietern.

Die Umfrage wurde in der ersten Augusthälfte durchgeführt; 257 Mitglieder der DVFA nahmen teil.

Quelle: DVFA e.V. Der Berufsverband der Investment Professionals 

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Flexibilität und geringes Risiko: Die Deutsche Bildung erhält eine Spitzenbewertung im CHE-Studienkredittest

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Frankfurt, 30.06.2017 (Pressemitteilung): Im Studienkredittest des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wurde die Studienförderung der Deutschen Bildung erneut als einer der besten Anbieter ausgezeichnet. Bestnoten gab es für die Kriterien Risikobegrenzung, Flexibilität, Zugang und Kapazität. Getestet wurden 43 Studienkredite und Studienfonds, die vom Centrum für Hochschulentwicklung allesamt als seriöse Angebote eingestuft wurden.
Die hohe Flexibilität ist bei der Deutschen Bildung Studienförderung aus Studienfonds besonders ausgeprägt: Studenten aller Fachrichtungen können sich für Studiengänge in Deutschland und im Ausland mit monatlicher Finanzierung fördern lassen, als auch mit halbjährlichen,  mit einmaligen Zahlungen oder einer Kombination. „Das entspricht den finanziellen Bedürfnissen von Studenten sehr gut – denn sie sind sehr vielfältig“, sagt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung. „Während viele Unterstützung bei den monatlichen Lebenshaltungskosten brauchen, benötigen andere nur einen Zuschuss für den Start in das Auslandssemester oder wollen kurz vor dem Abschluss weniger jobben“, sagt Hofmann. „Passgenaue Lösungen tragen dazu bei, dass Studenten nur so viel Geld beantragen, wie sie tatsächlich brauchen.“
Auch das inhaltliche Förderprogramm WissenPlus, neben der Finanzierung die zweite Säule der Deutsche Bildung Studienförderung, fokussiert sehr stark die individuellen Bedürfnisse der geförderten Studenten und Absolventen. „Während ein Studienanfänger bei Lerntechniken Unterstützung braucht, sind für Absolventen Bewerbungscoachings und die Wahl des passenden Jobs besonders relevant. Unsere jungen Berufstätigen lassen sich bei Themen wie Führungskompetenz und Projektmanagement gerne begleiten“, so Hofmann.
Besonders risikoarm ist die Studienförderung, weil Studenten einen Anteil ihres zukünftigen Einkommens über eine Dauer von durchschnittlich 4,5 Jahren zurückzahlen. Das bedeutet, erst wenn sie regelmäßig Einkommen beziehen, zahlen sie zurück. Die Rückzahlung pausiert, wenn beispielsweise ein weiteres Studium absolviert oder Elternzeit genommen wird. Dabei gibt es keine zusätzlichen Aufschläge. „Dass sich Studenten die Rückzahlung in der Zukunft stets leisten können, ist für sie eine echte Versicherung. Sie wahren ihre Freiheit und müssen ihre Lebensentscheidungen nicht nach ihren Schulden ausrichten“, sagt Hofmann.
Die Rückzahlungen an den Studienfonds der Deutschen Bildung, an dem sich private Anleger, Unternehmerfamilien, Bistümer und Stiftungen beteiligen, werden im Sinne eines umgekehrten Generationenvertrages in nachfolgende Studenten-Generationen investiert.

Quelle: Deutsche Bildung AG

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Griechenland lässt die Puppen tanzen – 2:0 gegen die europäische Finanzpolitik

Kommentar von Edmund Pelikan

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Landshut, 03.02.2015 – Eine Woche nach der Griechenlandwahl und die europäische Finanzpolitik ist angezählt. Konsequent spielen die Griechen das Spiel „good guy“ – „bad guy“. Beim Besuch des Europaparlamentspräsidenten Schulz in Athen wurde durch den griechischen Ministerpräsidenten noch gute Stimmung verbreitet. Einen Tag später zeichnete sich ab, dass dies nur Theater war und der Eurogruppenchef Dijsselbloem am Tag darauf durch den griechischen Finanzminister Varoufakis regelrecht vorgeführt wurde.

Die Troika-Kontrolleure werden rausgeworfen, die Privatisierungsbehörde quasi enthauptet und weitere Hilfsgelder abgelehnt. Die Argumentation ist gewagt, wenn Griechenland sagt, dass die Kontrollen und das Spardiktat entwürdigend seien. Als externer Beobachter kann man nur staunen, wie glaubwürdig das ein Land, das bereits tief im Bankrott steckt, rüberbringen kann.

Das wäre ähnlich, als wenn die Geschwindigkeitsbeschränkung in Deutschland nicht mehr durch die Polizei kontrolliert werden darf, weil eine Kontrolle und Bußgelder für Autofahrer ehrverletzend sind. Wenn diese kontrollfreie Zone im Straßenverkehr geschehe, wäre klar, dass Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder nichts anderes als Straßenrand-Dekoration wären.

Und das Erstaunliche: die Europäische Kommission und Deutschland knicken ein. Trotz der Drohgebärden aus Griechenland will die deutsche Regierung wieder über 20 Milliarden für Athen losschicken und der EU Kommissionschef Junker denkt laut darüber nach, die Troika-Kontrollen abzuschaffen.

Da kann man nur mit Obelix antworten: Die spinnen, die Berliner und Brüsseler!

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Griechenland hat gewählt – 1:0 gegen die europäische Finanzpolitik

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Landshut, 26.01.2015 – Eine kleine Presseschau zur Griechenlandwahl am Morgen danach:

Spiegel online titelt (26.01.2015 um 03.15 Uhr): „Die Griechen haben Angela Merkel abgewählt“ und berichtet aus Brüssel: „Als erste Reaktion haben die Sozialdemokraten im Europaparlament Tsipras aufgefordert, eine proeuropäische Koalition zu bilden. Die Neuverhandlung der hohen griechischen Staatsschulden sollte kein Tabu mehr sein, erklärte der Fraktionsvorsitzende Gianni Pittella in Brüssel. „Die Griechen haben sich deutlich dafür entschieden, mit dem harten Sparkurs zu brechen“, so der italienische Sozialdemokrat.“

Stern Online schreibt (26.01.2015 um 06.00 Uhr): „Mit seinem populären Mix aus Schuldzuweisungen und Heilsbotschaften hat es der 40-Jährige (Alexis Tsipras) geschafft, ein Drittel des griechischen Wahlvolks hinter sich zu versammeln. … Den Rentnern versprach er eine dreizehnte Monatsauszahlung, den Eigenheimbesitzern die Abschaffung der Immobiliensteuer – eines jener von der Troika erzwungenen Instrumente, mit denen das Staatsdefizit verringert werden soll. Unerheblich für Syriza, dass in fast allen europäischen Ländern so etwas wie die Grundsteuer Alltag ist“. Als Fazit zieht Stern online: „Letztlich muss auch ein Tsipras die Luft aus seinen Phrasen lassen. Am Ende hilft nur Pragmatismus. „Die Hoffnung kommt“, lautet der Syriza-Slogan. Willkommen im wahren Leben, Herr Tsipras.“

Die Süddeutsche kommentiert (26.01.2015 um 07.37 Uhr): „Die Griechen sind wütend. Sie wählen Syriza, sie wählen Alexis Tsipras. Der hat sein Rebellenimage kultiviert. Jetzt rechnen viele damit, dass er einen Purzelbaum schlägt, wie die Griechen das nennen. Seine Kehrtwende hat schon begonnen.“

Die Kommentatorin Christiane Schlötzer ist überzeugt:
„In Berlin und Brüssel aber wird man zugeben müssen, dass die Griechenland-Rettung noch kein Erfolg war, auch wenn sich das Kanzlerin Angela Merkel und ihr Finanzminister gewünscht hatten. Schönreden hilft eben nicht, so wenig wie die vielen guten Ratschläge von außen, wenn die verlangten Reformen in den Händen derer liegen, die für das alte Schlamassel maßgeblich mitverantwortlich sind.“

Die WELT dreht die Richtung der Berichterstattung (26.01.2015 um 09:41 Uhr): „Griechenland hat gewählt: Syriza ist stärkste Partei und ihr Chef Alexis Tsipras muss sich nun beweisen. Es spricht einiges dafür, dass er am Ende liefern könnte, was niemand von ihm erwartet.“ Und prophezeit „Das Linksbündnis muss nun beweisen, ob es sich traut mit der alten Klientelpolitik zu brechen. Wenn Syriza die absolute Mehrheit verfehlt, wird die Partei zudem einen Koalitionspartner brauchen. Der wird entweder die linke Kompromissbereitschaft fördern – oder wenigstens als Sündenbock herhalten, wenn Tsipras den Ewiggestrigen in seiner Partei den proeuropäischen Kursschwenk verkaufen muss.“

Das Handelsblatt titelt (26.01.2015 um 07:49 Uhr / 09:32 Uhr): „Euro hält den Atem an“ und erläutert: Die Reaktion war heftig, aber kurz: Für wenige Sekunden fiel der Kurs des Euro nach dem Syriza-Wahlsieg unter die Marke von 1,11 Dollar. Die Furcht vor einem Wiederaufflammen der Euro-Krise wächst.“ Die Redaktion zitiert Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer: „Der Wahlsieg der Linken bedeutet, dass der Euro-Raum bei der Lösung der Staatschuldenkrise auf halber Strecke stehen bleibt.“ Der Druck auf die EZB wachse, die ungelösten Probleme durch eine massive Abwertung des Euro zu übertünchen, so Krämer. Dreh- und Angelpunkt ist derzeit der charismatische Frontmann das Linksbündnisses. Aber Tsipras signalisierte den EU-Partnern noch in der Wahlnacht Gesprächsbereitschaft für eine „gerechte und praktikable Lösung“ beim Umgang mit den Schulden und dem Sparkurs.

Quelle: BeteiligungsReport Presseschau

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