Skip to Content

Category Archives: Medien

FOR – family office report

Das Magazin der Stiftung Finanzbildung erscheint alle zwei Monate im Verlag epk media und richtet sich an (semi-) institutionelle Investoren.

Der Think Tank „Stiftung Finanzbildung“ beobachtet und kommentiert seit Jahren die monetären Märkte. Ziel ist es, Widersprüche auszudecken und auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Dabei will die Stiftung sich nicht nur um die Finanzbildung des Wirtschaftsnachwuchses kümmern, sondern die Diskussion auch unter den Profis beleben.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier:

0 Continue Reading →

Das Anleihekaufprogramm mit den 12 Nullen

von Hedda Nier, 30.07.2019

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verhandelt heute über das Finanzprogramm der Europäischen Zentralbank. Es soll klären, ob die Europäische Bankenunion und die Wertpapierkäufe der EZB mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sind.

Seit März 2015 kauft die EZB im großen Stil Vermögenswerte an – zuletzt handelte es sich um Wertpapiere des öffentlichen Sektors. Über diesen Teil des Programms sollen die Karlsruher Richter verhandeln. Insgesamt beläuft sich der Bestand der aufgekauften Anleihen seit 2015 auf 2,554 Billionen Euro, wie die Grafik von Statista zeigt – eine Summe mit zwölf Nullen.

Die EZB strebt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an. Liegen die Preise dauerhaft darunter, könnten Unternehmen und Verbraucher Investitionen aufschieben, was wiederum die Wirtschaft bremst. Die Inflationsrate lag zuletzt deutlich unter dem angestrebten Wert, weshalb die EZB die Zinsen senkte und durch die Anleihenkäufe frisches Geld in den Markt bringt. Eine merkbare Veränderung an der Teuerungsrate stellte sich bisher nicht ein.

© https://de.statista.com/infografik/18842/bestand-des-anleihekaufprogramms-der-ezb/

Quelle: https://de.statista.com/infografik/18842/bestand-des-anleihekaufprogramms-der-ezb/

0 Continue Reading →

Das Grundgesetz wird 70

von Frauke Suhr, 28.05.2019 (Marktkommentar)

Heute vor siebzig Jahren, am 23. Mai 1949, wurde die deutsche Verfassung beschlossen und das Grundgesetz aus der Taufe gehoben. Seitdem hat sich in Deutschland einiges geändert. 

Männer und Frauen arbeiten heute fast zu gleichen Teilen – um 1950 blieb ein großer Teil der Frauen dagegen noch zuhause am Herd. Die Bevölkerung ist seit 1950 von 51 Millionen Menschen auf fast 83 Millionen Einwohner angewachsen. Gleichzeitig ist die Bevölkerung gealtert: Das Durchschnittsalter, das um 1950 noch bei 34,8 Jahren lag, beträgt heute rund zehn Jahre mehr, wie die Statista-Grafik zeigt. Der Anteil der unter 20-Jährigen ist von 30,5 Prozent auf 18,54 Prozent gesunken. 

Um durchschnittlich 2,5 Prozent ist die deutsche Wirtschaft seit 1950 gewachsen. Die durchschnittliche Inflationsrate in dieser Zeit betrug 3,4 Prozent. 

© https://de.statista.com/infografik/18120/daten-und-fakten-zur-bundesrepublik-deutschland/

Quelle: Frauke Suhr, https://de.statista.com/infografik/18120/daten-und-fakten-zur-bundesrepublik-deutschland/

0 Continue Reading →

Die Top 10 der Kryptowährungen

von Mathias Brandt, 16.04.2019 (Marktkommentar)

Rund 90 Milliarden US-Dollar sind alle Bitcoins laut coinmarketcap.com zusammengenommen wert. Allerdings ist der Bitcoin damit weit entfernt von seiner einstigen Größe. Ende 2017 erreichte die Kryptowährung eine Marktkapitalisierung von über 300 Milliarden US-Dollar. Die Nummer 1 im Ranking der Digitalcoins ist der Bitcoin gleichwohl immer noch. Erst mit weitem Abstand folgen Ethereum (17,3 MIlliarden US-Dollar) und XRP (13,5 Milliarden US-Dollar) – auch unter dem Namen Rippel bekannt. 

© https://de.statista.com/infografik/1939/marktkapitalisierung-von-kryptowaehrungen/

Quelle: Mathias Brandt, Statista, https://de.statista.com/infografik/1939/marktkapitalisierung-von-kryptowaehrungen/

0 Continue Reading →

N26 auf einen Blick

von Mathias Brandt, 10.04.2019 (Marktkommentar)

Derzeit haben neun Unternehmen aus Deutschland Einhorn-Status. Eines davon ist das Finanz-Startup N26, das aktuell mit umgerechnet 2,4 Millionen Euro bewertet wird. In den kommenden Jahren will die Online-Bank eigenen Angaben zufolge weltweit über 100 Millionen Kunden erreichen. Aktuell sind es mehr als 2,5 Millionen Kunden in 24 Ländern, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Aber erstmal muss sich das Unternehmen mit der deutschen Finanzaufsicht auseinandersetzen. Grund sind laut Gründerszene sich häufende Beschwerden von Kunden und anderen Banken.

© https://de.statista.com/infografik/17652/ausgewaehlte-kennzahlen-der-mobile-bank-n26/

Quelle: Mathias Brandt, Statista, https://de.statista.com/infografik/17652/ausgewaehlte-kennzahlen-der-mobile-bank-n26/

0 Continue Reading →

„Goldener Engel der Scheinheiligkeit“ 2019: Oxfam Deutschland 

5. April 2019/von Prometheus

Den Negativ-Preis „Goldener Engel der Scheinheiligkeit“ erhält in diesem Jahr die Organisation Oxfam Deutschland. Die Organisation erhält den zum zweiten Mal verliehenen Preis für ihre irreführende, auf Negativität und Neid basierende Kommunikation. Frank Schäffler dazu: „Man darf sich nicht auf die Logik Oxfams einlassen. Sie malen alles dunkel und schlecht.“

Prometheus legt wert darauf, dass sie die im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und insbesondere der Nothilfe stattfindende Arbeit Oxfams ausdrücklich von dem Preis ausnehmen.

Aus der Begründung:

Sie setzen auf Neid anstatt auf Motivation. Anstatt den Blick darauf zu richten, wie arme Menschen nachhaltig aus ihrer Situation herauskommen können, konzentrieren Sie sich in Ihrer Kommunikation auf Vorschläge, wie man „den Reichen“ etwas wegnehmen könnte.

„Diese Kommunikation ist in Zeiten von Fake News und wachsendem Populismus besonders gefährlich“, sagt Schäffler.

Ihre populistische Rhetorik gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch Ihre zugespitzten und zum Teil unsinnigen Vergleiche und plakativen Formulierungen tragen sie dazu bei, dass innergesellschaftliche Debatten an Schärfe gewinnen und unterschiedliche Gruppen gegeneinander in Stellung gebracht werden. Diese Klassenkampfrhetorik löst bestehende Probleme nicht, produziert aber neue.

Ihre Kommunikation ist unglaubwürdig. Wenn man Ihre eigenen Maßstäbe auf Ihre Organisation in Deutschland anwendet, wird klar, dass Sie selber auch nicht an diese Maximen glauben. Folgt man dieser Logik im Blick auf die Gehälter von Oxfam Deutschland, wird die Absurdität der Vergleiche deutlich:

Die Geschäftsführerin verdient an einem Tag das, was jemand in Burundi in einem Jahr verdient. Oder: Um so viel zu verdienen wie ein Bereichsleiter im Monat bekommt, müssen Menschen, die in Bangladesch zum Mindestlohn arbeiten, fünf bis sechs Jahre lang schuften. Oder: Was eine Fachliche Koordinatorin in einer Woche verdient, entspricht dem Gesamtvermögen von vier Äthiopierinnen oder 22 Malawiern. Oder: Die vier leitenden Angestellten verdienen im Jahr so viel wie 173 Haitianer. Oder: Das jährliche Personalbudget für 92 Hauptamtliche, 13 Studenten und 1 geringfügig Beschäftigten (4.462.278,60 €) ist so viel wie 11.668 ugandische Kaffeebauern-Familien in einem Jahr an Einkommen generieren.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: https://prometheusinstitut.de/goldener-engel-der-scheinheiligkeit-2019-oxfam-deutschland/

Quelle: prometheusinstitut.de

0 Continue Reading →

Welcome Back?

von Hedda Nier, 05.04.2019 (Marktkommentar)

Heute in einer Woche wird Großbritannien die EU nach jetzigem Stand ohne vereinbarte Regelung verlassen. Alle bisherigen Verhandlungen von Premierministerin Theresa May mit der EU wurden vom britischen Unterhaus abgelehnt, sodass nun der so genannte harte Brexit droht – wenn die Briten nicht doch noch einen mehrheitsfähigen Vorschlag vorlegen. Grundsätzlich wäre aus EU-Sicht auch ein Verzicht auf den Brexit möglich, diese Variante ist aber sehr unwahrscheinlich, weil die britische Regierung gegen den Willen des Volkes handeln würde.

Die Mehrheit hierzulande spricht sich allerdings für diese Variante aus. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research lehnen 64 Prozent der Befragten den EU-Austritt Großbritanniens ab. 85 Prozent wären nach einem Austritt aber auch bereit, die Briten wieder in die EU aufzunehmen, die meisten davon plädieren dann allerdings für dieselben Regelungen wie für Neumitglieder, wie die Grafik von Statista zeigt.

© https://de.statista.com/infografik/17614/umfrage-wiedereintritt-grossbritannien/

Sollte der Austritt bereits kommenden Freitag erfolgen, hätte das auch finanzielle Folgen für Deutschland. Neben den wirtschaftlichen Folgen im Handel müsste Deutschland mit für den finanziellen Verlust der EU aufkommen, der durch den ungeregelten Austritt entstünde – laut EU-Haushaltskommissar Oettinger eine knappe halbe Milliarde Euro in diesem Jahr – Tendenz in den kommenden Jahren steigend.

Quelle: Hedda Nier, Statista,https://de.statista.com/infografik/17614/umfrage-wiedereintritt-grossbritannien/

0 Continue Reading →

PROMETHEUS Freiheitsinstitut: Fackelträger Stiftung Finanzbildung

Landshut, 05.07.2018 (Meldung Stiftung Finanzbildung): Ein kleines Zeichen von anderer Seite, dass nicht nur wir alleine uns für eine liberale Finanzbildung einsetzen. Denn PROMETHEUS Freiheitsinstitut fördert wie wir, dass jeder Mensch sich frei entfalten und von seinen Talenten und Möglichkeiten profitieren soll. Das Team von Bundestagsabgeordneter Frank Schäffler unterstützen wir bei diesem Anliegen, denn nur ein Mensch, der gelernt hat, seine Welt zu verstehen, wird darin auch seinen eigenen Weg finden. Und gerade im Thema Finanzbildung kommen viele junge Menschen zu kurz, da diese Thematik auch in den Schulen nicht genügend Beachtung geschenkt bekommt.

Gerne zeigen wir als Stiftung Finanzbildung durch unsere Funktion als Fackelträger der PROMETHEUS unsere Verbundenheit.

Quelle: epk media

0 Continue Reading →

FDP – Bürgerfonds mit Macken

Landshut, 14.05.2018 (in eigner Sache): Durch einen Zufall ist mir als Wirtschaftspublizist und Sachverständiger das Entwurfspapier eines FDP Bürgerfonds in die Hände gefallen, das am 15. Mai auf dem Wirtschaftsforum der Partei präsentiert und diskutiert werden soll. Entwickelt und vorgestellt werden soll das Papier von Unternehmerlegende und Milliardär Dr. Lutz Helmig. Geladen sind nur Wirtschaftsgrößen und hochrangige Parteifunktionäre.

Durch die Kenntnis des Papiers und meiner Aktivität als Gründer der Stiftung Finanzbildung habe ich gemeinsam mit dem Young Professional Fabian Langaard die Finanzierung dieses „Deutschen Staatsfonds“ näher betrachtet. Und was dort geplant ist, ist einer FDP, die seit der Finanzkrise mit den verfehlten Griechenlandrettungen und dem Wirken eines Eurorebels Frank Schäfflers etwas gelernt haben will, nicht würdig.

Es werden zum Beispiel die deutschen Targetsalden der EZB als Wert angesehen oder eine Ausgabe einer oder mehrerer 100-jährigen Deutschland-Anleihen in Erwägung gezogen. Insbesondere letzteres grenzt an Anlegerbetrug. Details lesen Sie in unserem Magazin FOR – family office report April/Mai 2018.

Wie ein solider Staatsfonds geschaffen werden kann, beweist eindrucksvoll seit mehr als 20 Jahren Norwegen. Das kürzlich erschienene Buch „So werden Sie reich wie Norwegen“ von Clemens Bomsdorf beschreibt die Wirkungsweise des erfolgreichsten und nachhaltigsten Staatsfonds der Welt wunderbar.

Ich muss gestehen, dass ich selbst FDP Mitglied bin und ein überzeugter Anhänger einer sozial-liberalen Wirtschaftspolitik, was man meinen Schriften entnehmen kann. Aber in dem vorliegenden Entwurf eines Deutschen Bürgerfonds von Dr. Lutz Helmig, ein von mir sonst sehr geschätzter Unternehmer und kluger Investor, erkennen ich nichts davon wieder. Das Credo dieses Entwurfs folgt der bekannte Aussage Francois Hollands „Das kostet ja nichts, das bezahlt der Staat“ oder anders ausgedrückt: Geldschöpfung aus dem Nichts bis ans Ende der Tage.

Hoffentlich nicht bis ans Ende der Tage der FDP!

Quelle: Stiftung Finanzbildung

0 Continue Reading →

Gottfried Heller: Die Revolution der Geldanlage

André Kostolany war eine Börsenlegende. Er war in den 1980er und 1990er Dauergast in den abendlichen Talkshows, wo er in einfachen Sätzen die Börsenwelt erklärte, und die Menschen von der Aktie als Altersvorsorge überzeugen wollte. Seine Weisheiten werden heute noch viel zitiert. Eine davon lautet: „Ein Anleger soll in ein solides, internationales Aktiendepot investieren, dann Schlaftabletten nehmen und schlafen, und wenn er nach fünf oder sechs Jahren aufwacht, wird er meist eine angenehme Überraschung erleben.“ Sein kongenialer Partner war Gottfried Heller, mit dem er 1971 die FIDUKA, eine unabhängige Vermögensverwaltung in München, gründete, die bis heute zu den Großen der Branche gehört. Heller, ein überzeugter Anhänger der Marktwirtschaft im Erhardschen Sinne, hat jetzt ein Buch vorgelegt, das die Idee Kostolanys aufgreift und heutigen Lesern zugänglich macht. Nicht mehr und nicht weniger als „Die Revolution der Geldanlage“ schwebt ihm dabei vor. Dabei ist das Buch nicht ein typisches Anlegerbuch, sondern es ist autobiographisch, politisch und visionär. Das unterscheidet es von vielen anderen auf dem Büchermarkt. Wahrscheinlich gibt es kaum jemanden in Deutschland, der so viele Erfahrungen als Investor gesammelt hat. Daher ist schon alleine der Rückblick auf ein erfolgreiches Leben als Vermögensverwalter lesenswert.

Was Gottfried Heller umtreibt, ist der Umstand, dass die Deutschen ihr Geld falsch anlegen, damit Chancen für die Zukunft verspielen und so vielfach Altersarmut droht. Diese Ängste haben historische und politische Gründe. Die historischen Währungsreformen 1923 und 1948 haben sich tief in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingeprägt. Über diese Ängste schreibt er ein ganzes Kapitel. Die Angst vor Inflation, vor dem Verlust mit Lebensversicherungen und von der dauerhaften Nullzinspolitik der EZB. Nicht alles wischt er als unbegründet einfach weg. Denn die Währungsunion in Europa ist tatsächlich ein Sprengsatz für den Kontinent. Der Euro habe die Europäische Union in zwei Lager gespalten. Durchhalteparolen im Merkelschen Sinne hält er für gefährlich.

Er schlägt vor, eine flexible Währungsunion zu bilden, die einen geregelten Austritt, aber auch einen Wiedereintritt erlaubt. Speziell für Griechenland hält er den Austritt für erforderlich, damit das Land außerhalb des Euros seine neue Währung abwerten und selbstbestimmte Reformen durchführen kann. Die Glaubwürdigkeit der EZB sieht er schwer beschädigt. Der Ankauf von Staatsanleihen in Billionenhöhe ist für ihn eine Staatsfinanzierung durch die Hintertür. Er schlägt eine Stimmgewichtung nach der Größe der Haftung der einzelnen Notenbanken vor. Ob das hilft, wenn alle im Glashaus sitzen?

Die Revolution der Geldanlage sieht er in den ETFs (exchange-traded funds), also börsengehandelten Fonds. Sie ermöglichen es inzwischen auch Kleinanlegern, in breitgestreute Portefeuilles und Indizes zu investieren. Was früher nur großen Vermögensverwaltern oder Fonds möglich war, ist heute mit geringen Beträgen und geringen Kosten jedem Anleger möglich. Er ist geradezu begeistert von dieser Anlagekategorie. „Wenn es um Einfachheit, niedrige Kosten und eine solide Performance geht, sind ETFs unschlagbar.“ Inzwischen gibt es über 1.000 ETFs, die an deutschen Börsen gehandelt werden. Alleine mit 15 ETFs könnten so 8.000 bis 10.000 Einzeltitel abgebildet werden.

Der Regierung liest der Grandseigneur der deutschen Vermögensverwalter die Leviten. Die einseitige Förderung der Riester-Rente hält er für grundfalsch. Er zitiert Horst Seehofer, der 2016 die Riester-Rente für gescheitert erklärt hat. Ähnlich wie Rürup-Renten und die vielen Pensionskassen leiden diese Instrumente an der übermäßigen Anlage in Zinspapieren und an der Verrentungspflicht am Ende ihrer Laufzeit. Dies mache die Produkte unrentabel und teuer. Zahlreiche Länder machen es da wesentlich besser. Als Beispiel nennt er die USA, wo in die so genannten 401(k)-Pläne bis zu 15 Prozent des Jahreseinkommens steuerfrei auch in Aktien- und gemischte Fonds investiert werden können.

Letztlich plädiert Gottfried Heller in seinem Buch für mehr Freiheit des Einzelnen. Der Staat solle die Menschen nicht an die Hand nehmen, sondern jedem einzelnen die Chance für ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Das ist das eigentliche Bekenntnis dieses sehr lesenswerten Buches. Daher zitiert er auch die Philosophie Erhards: „Jeder ist seines Glückes Schmied. Es herrscht die individuelle Freiheit und dies umso mehr, je weniger sich der Staat anmaßt, den einzelnen Staatsbürger zu gängeln oder sich zu seinem Schutzherren aufspielen zu wollen.“

Gottfried Heller: Die Revolution der Geldanlage – Wie Sie mit einfachen Methoden erfolgreich investieren, FinanzbuchVerlag, München, 2018.

0 Continue Reading →