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Category Archives: Medien

IN EIGENER SACHE: Deutsches FinanzbildungsForum – Expertenplattform für Finanzbildung

Gerade in Zeiten der Pandemie wird das Thema Bildung heiß diskutiert. Viele Schulstunden und Bildungsangebote fallen aus und die Frage stellt sich, ob eine ganze Generation den intellektuellen Anschluss verliert.

Noch extremer sind die Auswirkungen bei finanzökonomischen Themen. Der oft geschmähte Bildungsinhalt „Umgang mit Geld“ oder „Finanzbewusstsein“ gewinnt in Zeiten von Lockdown basierten Pleiten bei Künstlern, Friseuren oder Soloselbständigen an Bedeutung . Schüler, Studenten und Erwachsene müssen die monetären Folgen der Corona-Krise begreifen und Lösungen erkennen, um nicht in kruden Verschwörungs-theorien abzugleiten.
Die Stiftung Finanzbildung führt seit 10 Jahren den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an der bayerischen Oberstufe durch. Derzeit läuft die Abgabefrist von Facharbeiten über das Thema Wirtschaft und Finanzen. Jedes Jahr wird ein vierstelliger Betrag an den Abiturfeiern als Prämien für exzellenten fachlichen Diskurs ausgeschüttet.
Am 05. Juli 2021 wird nun erstmals das Deutsche FinanzbildungsForum (voraussichtlich als Hybridveranstaltung) mit den monetären Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Corona-Folgen durchgeführt. Das FinanzbildungsForum will nicht diskutieren, wie in Schulen Ökonomie vermittelt werden soll – dies überlassen wir dem Bündnis für ökonomische Bildung e.V., dessen Mitglied die Stiftung ist. Wir wollen schärfen, was derzeit in Schulen und Universitäten vermittelt wird beziehungsweise vermittelt werden sollte. Dazu präsentieren Studenten, Absolventen und Doktoranten mit ihren Professoren aktuelle Studien und Forschungsergebnisse und diskutieren diese mit Vermögensverwaltern, Family Offices, Banken, Politik, Medien und Wissenschaftlern. Damit ist dies auch gleichzeitig eine Karriereplattform für die jungen Wissenschaftler.

FINANZBILDUNG IST SYSTEMRELEVANT – Weil es jeden angeht, bieten wir Ihnen an:

  • Unterstützen Sie diese wichtige Veranstaltung als Sponsor!
  • Bewerben Sie sich um eine Einladung als Teilnehmer!
  • Übernehmen Sie die Teilnahmekosten für interessierte Studenten!

Schreiben Sie uns – am besten heute noch!
Stiftung Finanzbildung gUG –84028 Landshut – info@stiftung-finanzbildung.de

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FOR – family office report 2021

CORONA-POLITIK MACHT UNS MÜTEND

Das Wichtigste als Klarstellung vorneweg: Querdenker-Verschwörungstheorien verbieten sich bei rund 75.000 Corona-Toten in Deutschland. Auch eine mögliche (Fehl-)Interpretation von Übersterblichkeit macht die Sache nicht besser. Erlaubt – nein sogar gefordert – ist eine laute Kritik an der politischen Umsetzung des Pandemie-Managements, das geprägt ist von Überbürokratisierung und Beamtenmentalität. Verschlimmert wird die Unfähigkeit der politischen Akteure durch die teils massive, teils aber auch subtil versteckte Wahlkampfrhetorik, die so manche Entscheidungen und Widersprüche zwar erklärbar macht, aber ebenso als populistisch outet…


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FOR – family office report 2020

Das EHI hat für das Herbstgutachten 2020 des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Lage der Handelsimmobilien analysiert. Im Fokus stand die Auswirkungen der Corona-Krise auf die verschiedenen Nutzungsarten zu untersuchen:
Hotellerie, Wohnimmobilien, Logistikimmobilien, Pflegeimmobilien sowie der Büromarkt. Die Innenstädte in Deutschland sind infolge der Corona-Krise in großer Gefahr, ihre Attraktivität zu verlieren. Förderkonzepte müssen in Zukunft viel treffsicherer sein. Krisengewinner, wie beispielsweise der Onlinehandel, sollten nicht unnötigerweise subventioniert werden.

Das Jahr 2020 bringt menschliche Verirrungen in Krisenzeiten zu Tage

Wieder ist ein Jahr vergangen, und was für eines. Die Covid- 19- Pandemie ist ein Jahrhundertereignis das Eingang in die Schul-, Wissenschafts- und Wirtschaftslehrbücher finden wird, so wie die Spanische Grippe vor rund 100 Jahren. …

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Fondswirtschaft verwaltet 1.600 Milliarden Euro für die Altersvorsorge


Frankfurt am Main, 30.11.2020: Die Fondswirtschaft ist der größte Verwalter von Altersvorsorgekapital in Deutschland. „Die Menschen haben zwar oft über Versicherungen, Versorgungswerke oder Arbeitgeber einen anderen Zugang, aber verwaltet wird letztlich ein großer Teil des Sozialkapitals in Fonds“, sagt Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des deutschen Fondsverbands BVI. Laut einer Umfrage verwalteten die Mitglieder zur Jahresmitte rund 1.600 Milliarden Euro für Altersvorsorgezwecke.

Das ist knapp die Hälfte des Gesamtvermögens der Fondsbranche. Zum Vergleich: Vor drei Jahren lag der Anteil bei 40 Prozent. In diesem Zeitraum ist das Vermögen für Altersvorsorgezwecke um 430 Milliarden Euro gestiegen. Von dem Vermögen entfallen 1.110 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 240 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 230 Milliarden Euro auf Mandate und 10 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds. Hinter dem für die Altersvorsorge verwalteten Vermögen stehen insbesondere kapitalbildende Versicherungen mit 600 Milliarden Euro und die betriebliche Altersvorsorge mit 450 Milliarden Euro. Weitere 340 Milliarden Euro stammen von berufsständischen Versorgungswerken. Die übrigen 200 Milliarden Euro verteilen sich auf die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes sowie geförderte und ungeförderte Fondssparpläne.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Buchtipp: Daniel Stelters „Coronomics“ Nach dem Corona-Schock – Neustart aus der Krise

Campus Verlag

Weltweit erleben wir derzeit die größte ökonomische Krise aller Zeiten. Die Welt und die Wirtschaft haben sich verändert und die ökonomischen Folgen der Corona-Krise werden noch lange spürbar sein. Es droht eine Rückkehr der Inflation.

Der Spiegel-Bestseller-Autor Daniel Stelter erläutert in diesem aufschlussreichen Buch die ökonomischen Folgen von Corona auf die globale Wirtschaft. Und er erklärt verständlich, wie wir uns jetzt für die Zukunft nach Corona aufstellen müssen, anstatt in eine Schockstarre zu verfallen. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen eine vollständige Erneuerung der Wirtschafts- und Finanzordnung anstreben. Seine Logik: „Was zumacht, muss auch wieder aufmachen. Aber resistenter als zuvor!“

„Viele Leser werden bei der Lektüre geschockt sein und ausrufen, dass man diese oder jene Maßnahme unmöglich hinnehmen oder gar unterstützen dürfe.“, so Stelter und hält entgegen: „Ich beschreibe hier, was unweigerlich auf uns zukommt und wie sich Länder aufstellen sollten, um in diesem Szenario die eigenen Interessen konsequent zu vertreten. Denn nur so können wir noch größeren Schaden abwenden – von unserem Land und unserer Wirtschaft und letztlich von Europa.“

Das Buch (ISBN 978-3-593-51321 8) ist im Campus Verlag erschienen und kostet 18,95 €.

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FOR – family office report 2020

Das EHI hat für das Herbstgutachten 2020 des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Lage der Handelsimmobilien analysiert. Im Fokus stand die Auswirkungen der Corona-Krise auf die verschiedenen Nutzungsarten zu untersuchen:
Hotellerie, Wohnimmobilien, Logistikimmobilien, Pflegeimmobilien sowie der Büromarkt. Die Innenstädte in Deutschland sind infolge der Corona-Krise in großer Gefahr, ihre Attraktivität zu verlieren. Förderkonzepte müssen in Zukunft viel treffsicherer sein. Krisengewinner, wie beispielsweise der Onlinehandel, sollten nicht unnötigerweise subventioniert werden.

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Buchtipp: Warum bekomm’ das Kindergeld nicht ich?

© Reclam

Warum gruseln wir uns so gerne und feiern Halloween? Warum darf Papa beim Fußball so rumschreien? Warum gibt es heute noch Könige? Wir alle kennen diese Fragen unserer Kinder vom Esstisch, vom Fernsehsofa oder aus dem Kinderbett beim Gute-Nacht-Sagen. Manchmal haben wir selbst noch nicht darüber nachgedacht. Oft fällt uns die passende Antwort erst viel zu spät ein.

Warum bekomm’ das Kindergeld nicht ich? – Antworten auf neugierige Kinderfragen, erschienen im Reclam-Verlag
Hrsg.: Kaube, Jürgen; Küchemann, Fridtjof
Ill.: Schmid, Stefan
176 S. 12 Ill.
ISBN: 978-3-15-020482-5
11,95 €

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FOR – family office report 2019

Das Magazin der Stiftung Finanzbildung erscheint alle zwei Monate im Verlag epk media und richtet sich an (semi-) institutionelle Investoren.

Der Think Tank „Stiftung Finanzbildung“ beobachtet und kommentiert seit Jahren die monetären Märkte. Ziel ist es, Widersprüche auszudecken und auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Dabei will die Stiftung sich nicht nur um die Finanzbildung des Wirtschaftsnachwuchses kümmern, sondern die Diskussion auch unter den Profis beleben.

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Buchtipp: Die Revolution der Geldanlage von Gottfried Heller

André Kostolany war eine Börsenlegende. Er war in den 1980er und 1990er Dauergast in den abendlichen Talkshows, wo er in einfachen Sätzen die Börsenwelt erklärte, und die Menschen von der Aktie als Altersvorsorge überzeugen wollte. Seine Weisheiten werden heute noch viel zitiert. Eine davon lautet: „Ein Anleger soll in ein solides, internationales Aktiendepot investieren, dann Schlaftabletten nehmen und schlafen, und wenn er nach fünf oder sechs Jahren aufwacht, wird er meist eine angenehme Überraschung erleben.“ Sein kongenialer Partner war Gottfried Heller, mit dem er 1971 die FIDUKA, eine unabhängige Vermögensverwaltung in München, gründete, die bis heute zu den Großen der Branche gehört. Heller, ein überzeugter Anhänger der Marktwirtschaft im Erhardschen Sinne, hat jetzt ein Buch vorgelegt, das die Idee Kostolanys aufgreift und heutigen Lesern zugänglich macht. Nicht mehr und nicht weniger als „Die Revolution der Geldanlage“ schwebt ihm dabei vor. Dabei ist das Buch nicht ein typisches Anlegerbuch, sondern es ist autobiographisch, politisch und visionär. Das unterscheidet es von vielen anderen auf dem Büchermarkt. Wahrscheinlich gibt es kaum jemanden in Deutschland, der so viele Erfahrungen als Investor gesammelt hat. Daher ist schon alleine der Rückblick auf ein erfolgreiches Leben als Vermögensverwalter lesenswert.

Was Gottfried Heller umtreibt, ist der Umstand, dass die Deutschen ihr Geld falsch anlegen, damit Chancen für die Zukunft verspielen und so vielfach Altersarmut droht. Diese Ängste haben historische und politische Gründe. Die historischen Währungsreformen 1923 und 1948 haben sich tief in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingeprägt. Über diese Ängste schreibt er ein ganzes Kapitel. Die Angst vor Inflation, vor dem Verlust mit Lebensversicherungen und von der dauerhaften Nullzinspolitik der EZB. Nicht alles wischt er als unbegründet einfach weg. Denn die Währungsunion in Europa ist tatsächlich ein Sprengsatz für den Kontinent. Der Euro habe die Europäische Union in zwei Lager gespalten. Durchhalteparolen im Merkelschen Sinne hält er für gefährlich.

Er schlägt vor, eine flexible Währungsunion zu bilden, die einen geregelten Austritt, aber auch einen Wiedereintritt erlaubt. Speziell für Griechenland hält er den Austritt für erforderlich, damit das Land außerhalb des Euros seine neue Währung abwerten und selbstbestimmte Reformen durchführen kann. Die Glaubwürdigkeit der EZB sieht er schwer beschädigt. Der Ankauf von Staatsanleihen in Billionenhöhe ist für ihn eine Staatsfinanzierung durch die Hintertür. Er schlägt eine Stimmgewichtung nach der Größe der Haftung der einzelnen Notenbanken vor. Ob das hilft, wenn alle im Glashaus sitzen?

Die Revolution der Geldanlage sieht er in den ETFs (exchange-traded funds), also börsengehandelten Fonds. Sie ermöglichen es inzwischen auch Kleinanlegern, in breitgestreute Portefeuilles und Indizes zu investieren. Was früher nur großen Vermögensverwaltern oder Fonds möglich war, ist heute mit geringen Beträgen und geringen Kosten jedem Anleger möglich. Er ist geradezu begeistert von dieser Anlagekategorie. „Wenn es um Einfachheit, niedrige Kosten und eine solide Performance geht, sind ETFs unschlagbar.“ Inzwischen gibt es über 1.000 ETFs, die an deutschen Börsen gehandelt werden. Alleine mit 15 ETFs könnten so 8.000 bis 10.000 Einzeltitel abgebildet werden.

Der Regierung liest der Grandseigneur der deutschen Vermögensverwalter die Leviten. Die einseitige Förderung der Riester-Rente hält er für grundfalsch. Er zitiert Horst Seehofer, der 2016 die Riester-Rente für gescheitert erklärt hat. Ähnlich wie Rürup-Renten und die vielen Pensionskassen leiden diese Instrumente an der übermäßigen Anlage in Zinspapieren und an der Verrentungspflicht am Ende ihrer Laufzeit. Dies mache die Produkte unrentabel und teuer. Zahlreiche Länder machen es da wesentlich besser. Als Beispiel nennt er die USA, wo in die so genannten 401(k)-Pläne bis zu 15 Prozent des Jahreseinkommens steuerfrei auch in Aktien- und gemischte Fonds investiert werden können.

Letztlich plädiert Gottfried Heller in seinem Buch für mehr Freiheit des Einzelnen. Der Staat solle die Menschen nicht an die Hand nehmen, sondern jedem einzelnen die Chance für ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Das ist das eigentliche Bekenntnis dieses sehr lesenswerten Buches. Daher zitiert er auch die Philosophie Erhards: „Jeder ist seines Glückes Schmied. Es herrscht die individuelle Freiheit und dies umso mehr, je weniger sich der Staat anmaßt, den einzelnen Staatsbürger zu gängeln oder sich zu seinem Schutzherren aufspielen zu wollen.“

Gottfried Heller: Die Revolution der Geldanlage – Wie Sie mit einfachen Methoden erfolgreich investieren, FinanzbuchVerlag, München, 2018.

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Zweite Online-Ausgabe des Magazins economissimus

economissimus_2-2016_ausgabe_titel_webWir präsentieren wir unsere zweite Online-Ausgabe des Magazins: „economissimus – Wirtschaft braucht Debatte“

Wirtschaftsmagazine sind etwas für Profis. Nein – sagt Edmund Pelikan, Gründer der Stiftung Finanzbildung. Denn die Fehler, die Sparer, Anleger oder auch Kreditnehmer jetzt machen, verfolgen sie für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Andererseits ist die suggerierte Sicherheit in ökonomischen Fragen eine Illusion. Es ist oft zu einfach, immer nur von den starken Schultern zu reden. Und die Schulden, die Politiker heute machen, sind die Bürde der nächsten oder übernächsten Generation. Deshalb ist eine ökonomische und finanzwirtschaftliche Debatte dringend notwendig.

Was sagen Wissenschaftler zu dem Thema?
Wie begründen Politiker ihr Handeln?
Wie können Lösungen von Querdenkern aussehen?
Wie bilde ich mir meine ökonomische Meinung?

Im Magazin „economissimus“ kommen nicht nur Schüler und Studenten zu Wort, sondern sind Teil der Redaktion – agieren auf Augenhöhe! Ziel ist nicht, Worthülsen abzusondern und Einheitsmeinungen zu verbreiten, sondern die richtigen Fragen zu stellen, einen Strauß von begründeten Meinungen nebeneinander gleichberechtigt zu stellen und eine faire Debatte anzustoßen. Der Anfang ist mit dem Twitter-Account @economissimus gemacht.

Das Magazin enthält spannende Fakten zu Themen wie:

  • Finanzhistorie
  • Finanzpädagogik
  • Finanzsatire
  • Wettbeweb „Jugend wirtschaftet!“
  • und vieles mehr…

 

Die Online-Ausgabe können Sie hier lesen:

Economissimus 2-2016

economissimus ist ein Projekt der Stiftung Finanzbildung, welche sich aus einmaligen bzw. regelmäßigen Spenden von Fördermitgliedern, Einzelpersonen und Unternehmen finanziert.

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