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Category Archives: Medien

Der offene InvestAnalyseBrief

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In eigener Sache:  

Liebe Leser des InvestAnalyseBrief,

wir befinden uns in einem Zeitalter der monetären Pseudologie. Die Verhandlungen der großen Koalition zur Regierungsbildung machen das mehr als deutlich. Einerseits wird suggeriert, dass die Menschen entlastet werden. Andererseits können diese Menschen sich nichts mehr leisten. Oder glaubt irgendjemand, dass die Zielgruppe des neuen Baukindergeldes in der Lage ist, die derzeit teuren Immobilienpreise zu bezahlen und/oder gleichzeitig einen entsprechenden Kredit zu bekommen? Wohl eher eine Utopie!

Auf der anderen Seite setzt die Gewerkschaft IG Metall bei den aktuellen Tarifverhandlungen auf eine potentielle Arbeitszeitreduzierung von 28 Wochenstunden statt 35. In einigen Fällen soll sogar ein gewisser Gehaltsausgleich der Arbeitgeber dafür bezahlt werden. Natürlich ist eine Work-Life-Balance wichtig, und auch die Verantwortung für Pflege von Angehörigen ist richtig, aber wie finanziert? Weitergedacht müssten sich alle Eltern fragen, ob sie die Kosten von etwa € 300.000,00 für die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder, die ja unser aller Altersversorge darstellen, dann vom Arbeitgeber holen dürfen? Irgendwo haben diejenigen, die sich so etwas ausdenken, in den betriebswirtschaftlichen Grundseminaren gefehlt. Oder ist Deutschland inzwischen wieder so links, dass dies keiner „merkelt“? Der ehemalige französische Präsident Holland sagte einmal, „das kostet nichts, das zahlt der Staat“. Wenn wir auf dieser Ebene Volk- und Betriebswirtschaft betreiben, ist die nächste Wirtschaftskrise schon bestellt.

Der aktuelle Kurssturz in der Börsenwelt bringt die Menschen endlich wieder zum Nachdenken. Es gibt nicht nur eine Richtung an den Märkten. Umso größer wiegt die Arroganz von Donald Trump noch auf dem Weltwirtschaftsgipfel, dass seine Präsidentschaft für die positiven Kursentwicklungen verantwortlich ist. Die aktuelle Entwicklung macht ihn mit seiner Aussage mehr als lächerlich. Dieser Milliardär versteht die Wirtschaft nicht, hat es bisher immer nur verstanden, diese und die Akteure darin zu erpressen und zu blenden. Hoffentlich begreifen die Menschen dies irgendwann. Auch über die Digitalisierung, die solche massiven Ausschläge zunehmend verstärkt muss nachgedacht werden.

Zum Schluss ein Warnhinweis: Finanzanlagenvermittler sind derzeit noch nicht der MiFID II unterworfen, können also die Beraterdokumentationen wie bisher anfertigen. Ein Problem entsteht, wenn der Maklerpool, an dem der FAV angegliedert ist, bereits nur noch MiFID-konforme Dokumentationen anbietet mit der m. E. fehlerhaften Interpretation, dass keine Provisions- bzw. Zuwendungseinzelausweise bei jedem Abschluss vorzunehmen sind. Das kann spätestens zu Problemen bei der nächsten 24er-Prüfung führen oder gar zu einem möglichen Haftungsfall.

In diesem Sinne – bleiben sie kritisch.

Ihr Edmund Pelikan

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr 27

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr. 26

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr. 25

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Newsletter – Forum Nachhaltige Geldanlage

Pressemitteilung des Forums Nachhaltige Geldanlagen vom 22Vorwort von Volker Weber, Vorstandsvorsitzender des FNG:

Das abgelaufene Jahr 2017 reiht sich nahtlos ein in die sehr erfolgreichen Jahre seit 2008. Wiederum konnte der Marktbericht 2017 von steigenden Volumenzahlen im Bereich Nachhaltiger Geldanlagen berichten. In allen Ländern des FNG-Einzugsbereichs wuchsen die Asset Klassen deutlich an. Auch das am 29. November 2017 in Berlin verliehene FNG-Siegel 2018 erfreut sich einer steigenden Zahl teilnehmender Asset Manager und Fonds am Siegelprozess. Dazu kommt, dass die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die Kriterien des FNG-Siegel als maßgebend für die Anlage von landeseigenen Pensionskassengeldern ansieht. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Durchbruch des FNG-Siegels am Markt.

 

 

 

Den kompletten Newsletter erhalten Sie hier.

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InvestAnalyseBrief Nr. 24

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Liebe Leser des InvestAnalyseBrief,

die Wahl am 24. September 2017 hat ein Ergebnis gebracht: Deutschland ist unzufrieden und Protestwähler an allen Ecken. Und es läuft alles wieder auf eine Kanzlerin Angela Merkel hinaus. Aber was sagen die Märkte dazu?

Die gaben sich einige wenige Tage stabil und ziehen jetzt wieder an. Wahrscheinlich ist man froh, dass kein Wahnsinniger wie Donald Trump, der Amerika sukzessiv unregierbar macht, an die Macht gekommen ist. Wie zwar eine Jamaika-Koalition ausverhandelt werden soll, und welche Folgen dies für die (Finanz)Wirtschaft haben wird, bleibt abzuwarten. Die Euphorie kann ich in jedem Fall ökonomisch nicht begründen.

In meinem Markt-Round-Table im Schwestermagazin Immobilienbrief mit Professoren zu der Zukunft beziehungsweise Zinsabhängigkeit der Immobilienmärkte kam immer wieder die Sprache auf die marktwirtschaftlichen Lösungsansätze der Geld-Magenta-Partei von ökonomischen und ökologischen Problemen. Wird man diese aber in einer Koalition mit ökologischen Fundamentalisten wirklich realisieren können? Und was wird eine Langzeit-Kanzlerin von den massiven Störfeuern aus Bayern zu befürchten haben? Alle diese Fragen machen es nicht leicht, an eine Beendigung von Koalitionsverhandlungen vor Jahresende zu glauben. Die Idee, dass das Elefantenrundenrumpelstilzchen Martin Schulz innerhalb von sechs Wochen doch zurücktritt, und damit einer GroKo eine neue Chance gibt, ist zumindest einen Gedanken wert.

Eines, und da bin ich fest davon überzeugt, ist ausgeschlossen: Neuwahlen, denn diese würden dem Lieblingsfeind aller demokratischen Parteien, der AfD, weitere Wähler zutreiben. Und schließlich will man abwarten, bis die Blauen sich binnen weniger Jahren selbst zerlegen und atomisieren. Der Anfang ist schließlich gemacht. Derzeit sind lukrative Jobs zu vergeben, und das schweißt bei allen Differenzen zusammen. Im Parlamentsalltag werden die Unterschiede zwischen gemäßigt und rechtsextrem dann voll zu Tage treten.

Die Folgen: Ja, es wird eine Jahresendrallye für die Aktienmärkte geben, und die EZB wird weiterhin am billigen Geld festhalten. Im neuen Jahr, wenn auch eine neue Regierung steht, werden die Karten auch für die Märkte neu gemischt.

Damit genug von Politik und ab nächstes Mal wieder ein marktbezogenes Editorial. Bleiben Sie uns bis dahin gewogen und vor allem kritisch.

Ihr

Edmund Pelikan

Den aktuellen InvestAnalyseBrief finden Sie hier:

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr. 24

Bereits erschienene Ausgaben finden Sie unter www.investanalysebrief.de

 

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BAI Pressemitteilung zum BAI-Wissenschaftspreis 2017

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Bonn, 11.09.2017 (Marktnews): Der Bundesverband Alternative Investments e. V. hat am 05. September den siebten BAI-Wissenschaftspreis für exzellente wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Alternative Investments verge-ben. Prämiert wurden Arbeiten in vier verschiedenen Kategorien, für die ein Preisgeld von insgesamt EUR 10.000 ausgelobt wurde.

In der Kategorie Bachelorarbeiten überzeugte die Arbeit von Luca Zeiner zum Thema „Private Equity und Venture Capital in der Medizintechnikindustrie – Qualitative und quantitative Branchenanalyse“.

In der Kategorie Masterarbeiten gewann die Arbeit von Patrick Voßkamp zum Thema „Optimal Equity Factor Investing“.

In der Kategorie Dissertationen überzeugte das Gremium die Arbeit von Dr. Alexander Schäfer zum Thema: „Banking Reforms and Bail Out Expectations in the Aftermath of the Subprime Crises“.

In der Kategorie Sonstige Wissenschaftliche Arbeiten gewann die Arbeit „Tail Risk in Hedge Funds: A Unique View from Portfolio Holdings “ von einem Autorenteam bestehend aus Prof. Dr. Florian Weigert, Prof. Dr. Vikas Agarwal sowie Prof. Dr. Stefan Ruenzi.

Die Auswahl der Gewinnerarbeiten traf ein vom Verband unabhängiges Expertengremium aus Praxis und Wissenschaft. Die Preise wurden von Prof. Dr. Rolf Tilmes und Dr. Lars Jaeger vergeben.

Die Pressemitteilung zur Preisvergabe steht hier zum Download zur Verfügung.

Den BAI-Sondernewsletter mit Bildern der Preisvergabe sowie den Zusammenfassungen der Arbeiten finden Sie hier:

>>BAI-Sondernewsletter<<

Weitere Informationen zum BAI-Wissenschaftspreis und zum Druckkostenzuschuss für Dissertationen im Bereich Alternativer Investments finden Sie auf der Verbandshomepage in der Rubrik Wissenschaft und Fortbildung.

Quelle: Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI)

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Geldpolitische Beschlüsse

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Frankfurt am Main, 20. Juli 2017 – Auf der heutigen Sitzung beschloss der EZB-Rat, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,40 % zu belassen.

Der EZB-Rat geht davon aus, dass die EZB-Leitzinsen für längere Zeit und weit über den Zeithorizont des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden.

Was die geldpolitischen Maßnahmen betrifft, so bestätigt der EZB-Rat, dass der Nettoerwerb von Vermögenswerten, im derzeitigen Umfang von monatlich 60 Mrd €, bis Ende Dezember 2017 oder erforderlichenfalls darüber hinaus erfolgen soll und in jedem Fall so lange, bis der EZB-Rat eine nachhaltige Korrektur der Inflationsentwicklung erkennt, die mit seinem Inflationsziel im Einklang steht. Der Nettoerwerb von Vermögenswerten wird parallel zur Reinvestition der Tilgungszahlungen für im Rahmen des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten erworbene und fällig werdende Wertpapiere durchgeführt. Sollte sich der Ausblick eintrüben oder sollten die Finanzierungsbedingungen nicht mehr mit einem weiteren Fortschritt hin zu einer nachhaltigen Korrektur der Inflationsentwicklung im Einklang stehen, so ist der EZB-Rat bereit, das Programm im Hinblick auf Umfang und/oder Dauer auszuweiten.

Quelle: Europäische Zentralbank, Pressemitteilung vom 20. Juli 2017

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Digitalisierungskompetenz durch M&L in der Wettbewerbsjury „Jugend wirtschaftet!“

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Frankfurt, 30.06.2017 (Pressemitteilung): Können sich Schüler in komplexe Themen wie Big Data einarbeiten und eine Transferleistung zu ökonomischen Anwendungsgebieten schaffen? Die Antwort darauf ist eindeutig: JA. Seit über fünf Jahren führt die Stiftung Finanzbildung den Wettbewerb für Finanz- und Wirtschaftskompetenz unter dem Namen „Jugend wirtschaftet!“ durch. Dabei können Oberstufenschüler in Bayern finanz- bzw. wirtschaftsökonomische Abschluss-, Seminar- und Facharbeiten zur Prämierung einreichen. Erstmals wurden auch Arbeiten zu dem wichtigen Themenkomplex Digitalisierung eingereicht.  
Lob und Anerkennung ist hier vor allem auch den Lehrern auszusprechen, die sich an diese nicht immer leichten Inhalte heranwagen. Allen voran das Präsidiumsmitglied des bayerischen Wirtschaftsphilologen-Verbandes Nikolas Gäbel vom Theserien-Gymnasium ins Ansbach, der diesen innovativen und wichtigen Schritt gewagt hat und seinem Seminar Arbeiten in diesem Themenumfeld gegeben hat.
Damit stellten die eingereichten Texte nicht nur die Schulen und die Schüler vor eine Herausforderung, sondern auch die Jury des Wettbewerbes der Stiftung Finanzbildung: Denn die Jury war ausnahmeslos mit Wirtschafts- und Finanzfachleuten besetzt, aber nicht unbedingt mit Experten für Digitalisierung. Und so verstärkte sich die Jury kurzer Hand mit dem Frankfurter Wirtschaftsingenieur und Chef der M&L Unternehmensberatung, Matthias Mauer, einem ausgewiesenen Big Data Fachmann. Und die Mühen aller Beteiligten haben sich gelohnt: Insgesamt drei Arbeiten mit Digitalisierungsinhalten erreichten die letzte Wertungsrunde.
„Der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ gibt mit seiner Themenerweiterung ein wichtiges Signal für die allgegenwärtige Digitalisierung“, freut sich Matthias Mauer über seine Juryerfahrungen bei der Stiftung Finanzbildung, „der Wettbewerb zeigt, dass innovative Lehrer ihre Schüler schon heute auf die neue Welt des Big oder Smart Datas vorbereiten können.“

Quelle: M&L

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Unsicherheit in Finanzfragen Jugend auf verlorenem Posten

Bamberg, Februar 2017 – Die Unsicherheit in Finanzfragen hat Deutschland und Europa fest im Griff. Zahlreiche Studien zeichnen ein düsteres Bild vom Wissenstand in diesem Bereich. Nach einer Studie aus dem Jahr 2016 geben etwa 53 Prozent an, sich nur halbwegs gut mit Banken- und Versicherungsthemen auszukennen, und gut 13 Prozent meinen, ihre Kenntnisse über die Finanzwelt seien schlicht nicht vorhanden. In einer Welt, in der immer alles jederzeit mit jedem Budget verfügbar scheint und in der Ratenzahlungen sowie NullProzent-Finanzierungen an der Tagesordnung sind, wird das Wissen um Finanzen wichtiger denn je. Gegensteuern lässt sich nur mit einer grundlegenden Bildung in diesem Bereich, doch wie lässt sich diese vermitteln? „In der schulischen Ausbildung ist leider kein Fach ‚Finanzkunde‘ vorgesehen. Da bleibt nur die private Beschäftigung mit dem Gegenstand übrig. Das Umfeld und die Eltern sind gefragt, das Thema ernst zu nehmen und so dafür zu sorgen, dass ihre Kinder später nicht in die Schuldenfalle tappen oder auf unseriöse Berater hereinfallen“, fordert Reiner Braun, einer der Gründer des unabhängigen Expertennetzwerks Finanzkun.de. 

Junge Generationen und Frauen im Hintertreffen
Besonders Frauen und junge Menschen haben Nachholbedarf im Bereich Finanzwissen.  Bei risikorelevanten Fragen hinken Frauen im europaweiten Vergleich den Männern immer noch hinterher. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern in grundlegenden Finanzfragen zeigt sich deutlich in Italien: Männer beantworteten 25 Prozent mehr Fragen richtig als die befragten Frauen. Bei risikorelevanten Finanzfragen weist Belgien den größten Geschlechterunterschied auf. Knapp dahinter Deutschland auf dem zweiten Platz. Aber es geht noch extremer: In Portugal haben beide Geschlechter ein ähnlich schlechtes Verständnis in Finanzfragen. Auch die jungen Generationen müssen aufholen: Die unter 35Jährigen verfügen im Generationenvergleich über die geringsten Finanzkenntnisse. „Eine fatale Situation für die Zukunft jedes Einzelnen und ganz Europas“, so Braun.

Pures Desinteresse?
Einerseits mangelt es an der nötigen schulischen Ausbildung in Sachen Finanzen, andererseits ist das Interesse an solchen Themen auch nicht besonders hoch. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung haben 44 Prozent der Befragten keinerlei Interesse am Thema Finanzen. Dabei fiel auf: Die Begeisterung steigt mit der Höhe des Einkommens. Jeder dritte Befragte macht sich Gedanken um die Altersvorsorge, knapp 25 Prozent beschäftigen sich mit dem Thema Geldanlage. Besonders das Desinteresse der 14- bis 19-Jährigen am Thema Finanzen mit einem Anteil von 87 Prozent war erschreckend groß.

Ausbrechen aus der Unsicherheit 
Ein Grundwissen in puncto Finanzen und Risiken macht es erst möglich, positive finanzielle Entscheidungen treffen zu können. Dies bestätigt auch eine Studie aus diesem Jahr: Ein besseres Verständnis für finanzielle Konzepte sorgt dafür, dass auch günstigere Entscheidungen zu Sparmöglichkeiten, Investitionen und Finanzprodukten getroffen werden können. Diejenigen, die finanzielle und risikobezogene Konzepte verstehen, treffen mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit bessere finanzielle Entscheidungen. „Eine gute Finanzbildung ist die Grundlage einer langfristig gesunden Gesellschaft. Solange es kein Schulfach ‚Finanzkunde‘ gibt, muss sich der Einzelne selbst um sein Finanzwissen kümmern. Eltern können ihre Kinder nicht früh genug mit der Materie bekannt machen, denn ‚Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr‘“, erklärt Braun. „Aber auch im Erwachsenenalter kann man immer noch etwas dazulernen.“

Weitere Informationen unter www.finanzkun.de

Über Finanzkun.de 
Als Kollegennetzwerk aus unabhängigen Finanzberatern informiert Finanzkun.de seit August 2015 über sämtliche Aspekte des Finanzwissens. Das Portal hat sich zum Ziel gesetzt, dem mangelnden Finanzwissen in Deutschland entgegenzuwirken und Verbraucher und seriöse Finanzberater zusammenzubringen. Die URL entstand aus dem Spannungsverhältnis von DIE Finanzkunde und DER Finanzkunde. Im Magazin des Expertennetzwerks stellen aktuell rund 80 praktizierende Finanzberater aus ganz Deutschland ihr Praxiswissen in Artikelform zur Verfügung – stets leserfreundlich und informativ aufbereitet. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Vermittlung von Finanzdienstleistungen, sondern auf der beratenden Funktion der Experten. Verbraucher sollen so umfassender aufgeklärt und besser auf Beratungsgespräche vorbereitet werden. Finanzberater nutzen das Portal als wirkungsvollen Multiplikator und um zusätzlichen Traffic zu generieren. Alle Finanzberater werden vor der Aufnahme in das Netzwerk einer strikten Prüfung unterzogen und müssen einen Beraterkodex unterschreiben.

 

 

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Zweite Online-Ausgabe des Magazins economissimus

economissimus_2-2016_ausgabe_titel_webWir präsentieren wir unsere zweite Online-Ausgabe des Magazins: „economissimus – Wirtschaft braucht Debatte“

Wirtschaftsmagazine sind etwas für Profis. Nein – sagt Edmund Pelikan, Gründer der Stiftung Finanzbildung. Denn die Fehler, die Sparer, Anleger oder auch Kreditnehmer jetzt machen, verfolgen sie für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Andererseits ist die suggerierte Sicherheit in ökonomischen Fragen eine Illusion. Es ist oft zu einfach, immer nur von den starken Schultern zu reden. Und die Schulden, die Politiker heute machen, sind die Bürde der nächsten oder übernächsten Generation. Deshalb ist eine ökonomische und finanzwirtschaftliche Debatte dringend notwendig.

Was sagen Wissenschaftler zu dem Thema?
Wie begründen Politiker ihr Handeln?
Wie können Lösungen von Querdenkern aussehen?
Wie bilde ich mir meine ökonomische Meinung?

Im Magazin „economissimus“ kommen nicht nur Schüler und Studenten zu Wort, sondern sind Teil der Redaktion – agieren auf Augenhöhe! Ziel ist nicht, Worthülsen abzusondern und Einheitsmeinungen zu verbreiten, sondern die richtigen Fragen zu stellen, einen Strauß von begründeten Meinungen nebeneinander gleichberechtigt zu stellen und eine faire Debatte anzustoßen. Der Anfang ist mit dem Twitter-Account @economissimus gemacht.

Das Magazin enthält spannende Fakten zu Themen wie:

  • Finanzhistorie
  • Finanzpädagogik
  • Finanzsatire
  • Wettbeweb „Jugend wirtschaftet!“
  • und vieles mehr…

 

Die Online-Ausgabe können Sie hier lesen:

Economissimus 2-2016

economissimus ist ein Projekt der Stiftung Finanzbildung, welche sich aus einmaligen bzw. regelmäßigen Spenden von Fördermitgliedern, Einzelpersonen und Unternehmen finanziert.

Gerne können Sie das Projekt „economissmus“ entweder durch Buchung einer Anzeige oder durch Spenden finanzieren.
Weitere Informationen zur Anzeigenbuchung finden Sie hier 
Informationen zum Thema Spende finden Sie hier
oder rufen Sie uns einfach an!

Wir freuen uns auf Sie!

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Das CORE-Projekt

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Landshut, 18.10.2016 – Jahrelang wurde die Finanzkrise an den Unis totgeschwiegen. Eine neue Lehrmethode soll das nun ändern.

Das Studienfach Volkswirtschaftslehre hat einen eher gemäßigten Ruf. Ein Fach, das seit Jahren in der Kritik steht, dass es eher um mathematische Modelle geht als um das reale Wirtschaftsgeschehen. So konnte die Weltwirtschaftskrise 2008 und der daraus folgende Zusammenbruch der Lehman Brothers in keinster Weise vorausgesehen werden, was aber die ökonomische Wissenschaft in eine tiefe Sinneskrise gestürzt hat, aus der sie bis heute nicht wieder herausgefunden hat.

Im April 2010, knapp zwei Jahre später, entschied sich ironischerweise der Spekulanten-Milliardär George Soros, der Anfang der 90’ Jahre mit Spekulationen gegen das britische Pfund fast das Europäische Wechselsystem zum Einsturz brachte dazu, ein Treffen renommierter Ökonomen in Cambridge einzuberufen. Die zwei Dutzend Professoren und Wissenschaftler hatten die Aufgabe, sich zu überlegen, wie sie VWL- Erstsemestlern mehr Realitätsbezug geben können. Mehr als 200 Wissenschaftler stellten für dieses Projekt ihre Daten und Forschungsergebnisse zu Verfügung. Und die Ökonomen schrieben ehrenamtlich die Kapitel.

Häufig beginnt das Studium damit, dass Studenten mit Modellen und Formeln gefüttert werden, ohne ihnen zu erklären, was sie eigentlich lernen. Dadurch werden häufig die Falschen vergrault, nämlich die, die hoch motiviert sind und große Probleme verstehen wollen. Übrig bleiben nur Studenten, die zufällig ein Faible für Mathematik haben. Das soll das neue Buch, das „CORE- Projekt“ nun ändern. „Es soll Verständnis entstehen, für was die trockenen Modelle und Formeln da sind“, so Wendy Carlin, Professorin am University College London (UCL).

Inhaltlich gilt das Werk als sehr ausgeglichen, was man daran erkennt, dass es von beiden Seiten kritisiert wird. Die eher linken Ökonomen bemängeln etwa, dass der Kapitalismus glorifiziert werde, während die Konservativen anmerken, das Thema Ungleichheit stehe zu sehr im Mittelpunkt. En gros stößt das Werk auf ein begeistertes Echo: Core wurde jüngst auf der Jahrestagung des Vereins für Sozialpolitik (VfS), einer der größten Ökonomenverbände in Deutschland, präsentiert. Seither haben sich bereits 200 Dozenten für Core registriert.

All diese Bemühungen werden unternommen, damit vielleicht einer dieser Studenten die entscheidende Idee bringen kann, um so fatale Krisen zukünftig zu verhindern.

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Rezension von: Einfach richtig Geld verdienen mit den Grundlagen der Börse

413wzrzueyl-_sx350_bo1204203200_von Chris-Oliver Schickentanz

Der Finanzratgeber von Schickentanz beschäftigt sich mit den wichtigen Fragen der Börse, die für Laien im Anlagengeschäft von Bedeutung sind. Zuerst gibt er einen Überblick über die Wirtschaft, danach wird bespielhaft in Anleihen, Aktien und andere Anlageklassen wie Immobilien oder Rohstoffe angelegt. Er zeigt häufige Fehler auf und wie man sein Investment strukturiert und disziplinert handelt.

Der Autor:
Chris-Oliver Schickentanz ist Chief Investment Officer (CIO) der Commerzbank AG, wo er mit seinem Team die internationalen Kapitalmärkte beobachtet, und daraus folgend Empfehlungen ausspricht. Zusätzlich schreibt er in regelmäßigen Abständen als Gastkolumnist für FOCUS Online.

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