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Category Archives: Debatte

Finanzanalysten erstellen Kurs- und Gewinnprognosen nicht ausschließlich nach objektiven Kriterien, sondern stark nach individuellen Persönlichkeits-Präferenzen

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Studie des Investment Lab Heilbronn:

Heilbronn, 02.Mai 2018 – Finanzanalysten lassen sich bei ihren Bewertungen der Ertragsaussichten eines Unternehmens von der Persönlichkeit des Vorstandsvorsitzenden beeinflussen. Bei ansonsten absolut gleichen wirtschaftlichen Zahlen prognostizieren die Analysten im Schnitt eine deutlich bessere Entwicklung, wenn  Firmen einen  extrovertierten CEO haben im Vergleich zur Leitung durch  einen zurückhaltenden Vorstand.

Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie des Investment Lab Heilbronn. Bewertungen von 173 Analysten aus 12 europäischen Ländern flossen in die Untersuchung ein. „Wie eindeutig die Unterschiede bei den Prognosen zu den Gewinnaussichten und den Kurszielen in vielen Fällen ist, hat uns doch sehr überrascht“, erläutert Dr. Jochen Becker, Assistant Professor für Finanzkommunikation an der German Graduate School of Management and Law Heilbronn (GGS) und Direktor des Investment Lab: „Wenn alleine die Frage, ob der CEO aus sich herausgeht oder nicht, solche Bewertungsunterschiede zur Folge hat, muss so manche Analystenbewertung kritisch gesehen werden. Denn dann legen viele Experten auch subjektive Kriterien zugrunde. Doch Investoren, die ihr Anlageempfehlungen nach professionellen Vorgaben ausrichten und erhebliche Summen aufgrund solcher Empfehlungen umschichten, erwarten ja absolute Bewertungsobjektivität.“

Bei den Prognosen zur künftigen Ertragskraft und weiterer Entwicklung des Aktienkurses spielte nicht nur die Persönlichkeit des CEOs eine Rolle, sondern auch die des Finanzanalysten selbst. Eindeutig ist die Bevorzugung der Unternehmen mit extrovertierten Chefs nämlich nur dann, falls der Analyst ebenfalls selbst extrovertiert ist. Dann wird beispielsweise der in einem Jahr bei dem analysierten Software-Unternehmen erwartete Gewinn je Aktie („Forecasted EPS“ – earnings per share) mit 1,41 Euro vorhergesagt, wenn der CEO extrovertiert ist. Bei introvertierten Chefs wurde bei ansonsten unveränderten Daten ein Wert 1,32 Euro genannt. Sind die Analysten hingegen selbst introvertiert, ist der Unterschied bei der Gewinnprognose nur sehr gering: 1,36 Euro bei extrovertierten und 1,35 Euro bei introvertierten Chefs.

Noch größer ist der Einfluss persönlicher und damit rein subjektiver Kriterien beim langfristig prognostizierten Kursziel des von den Experten analysierten fiktiven Software-Unternehmens. Extrovertierte Analysten vermelden hier bei einem extrovertierten CEO in drei bis fünf Jahren einen Aktienkurs von durchschnittlich 38,48 Euro. Bei einem introvertierten Chef sehen solche Analysten durchschnittlich nur ein Kursziel von 32,00 Euro. „Das ist ein so dramatischer Unterschied, dass ganz andere Investmententscheidungen gefällt werden“, so Dr. Becker: „Schaut man sich im Vergleich dazu an, wie ganz anders introvertierte Analysten die Zukunftsaussichten dieses Softwareunternehmen beurteilen, ist das ein eindeutiger Beleg, dass man bei Empfehlungen der Analysten stets auch dessen Persönlichkeitskomponente mit einbeziehen muss.“ Die introvertierten Bewertungs-Experten sehen nämlich das Kursziel des Softwareunternehmens in drei bis fünf Jahren durchschnittlich bei knapp über 35 Euro, unabhängig von der Persönlichkeit des Chefs.

Das Investment Lab Heilbronn hat in einer sehr aufwändigen Untersuchung Wert darauf gelegt, eine absolute Vergleichbarkeit der Bewertungen herzustellen. „Somit gab es Unterschiede lediglich im Persönlichkeitsmerkmal ´Extrovertiertheit` von Vorstand und Analysten“, erläutert Josip Medjedovic, Research Associate am Investment Lab den Versuchsaufbau. Nach seiner Ansicht ist es durchaus möglich, dass das Kriterium des extrovertierten oder zurückhaltenden Chefs im Falle des analysierten fiktiven Software-Unternehmens grundsätzlich eine größere Bedeutung als bei Firmen anderer Branchen hat. „Vielleicht ist man durch die legendären Auftritte von Steve Jobs oder Steve Ballmer bei Apple bzw. Microsoft so gepolt, dass man beim Thema Software einfach einen extrovertierten CEO als Voraussetzung für ein erfolgreiches Unternehmen aus diesem Bereich sieht“, so Becker: „Doch das darf nicht der Grund für solche Bewertungsunterschiede sein. Gerade von einem Analysten erwartet man, dass dieser sich von Bühnenshows oder anderen öffentlichkeitswirksamen Auftritten nicht davon ablenken lässt und einzig nach harten Fakten beurteilt.“

Zudem sei die Beeinflussung der Analystenbewertung durch subjektive Kriterien sicherlich nicht auf die Software-Branche beschränkt. „Unser Studien-Aufbau hat sich ja nur auf den Faktor unterschiedlicher Extrovertiertheit beschränkt“, so Medjedovic: „Im Analyse-Alltag sind aber angesichts dieser Studienergebnisse noch andere Kriterien denkbar, die eine unterschiedliche Unternehmensbewertung beeinflussen können, etwa das Geschlecht oder andere Persönlichkeitsmerkmale des Unternehmensvorstands.“ Die Jahre an Berufserfahrung sowie der Branchenfokus der Finanzanalysten spielte bei den untersuchten Bewertungsunterschieden keine signifikante Rolle. „Hier gibt es im Gegensatz zum Persönlichkeitsmerkmal `Extrovertiertheit` keine Zusammenhänge“, erläutert Medjedovic.

Das Investment Lab, das als Research-Institut für börsennotierte Wachstumsunternehmen und Venture Capital-Akteure konzipiert ist, rät Investoren, nie auf einige wenige Analysten-Urteile zu vertrauen. „Investoren können anhand dieser Studie verstehen, wie kritisch reflektierend sie mit Aktien-Empfehlungen umgehen müssen.  Deren Zustandekommen ist stets zu hinterfragen und mit den Rahmenbedingungen anderer Bewertungen abzugleichen“, so Becker: „Auch die Analysten selbst können wichtige Schlussfolgerungen aus unserer Untersuchung ziehen und versuchen, den subjektiven Faktor in ihren eigenen Analysen zu minimieren.“ Die Heilbronner Wissenschaftler wollen im Blick behalten, ob auch die bewerteten Unternehmen selbst Schlussfolgerungen aus der Studie ziehen werden. „Eventuell wird ja das ein oder andere Unternehmen angesichts solcher Zusammenhänge dazu neigen, einen extrovertierten CEO an die Spitze zu berufen“, stellt Investment Lab-Direktor Dr. Jochen Becker als Überlegung an: „Wenn alleine die Extrovertiertheit des CEO die Aussicht auf bessere Analysten-Bewertungen steigert, könnte das eventuell einen Effekt auf die personellen Entscheidungen haben.“

Quelle: Investment Lab Heilbronn

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Die Stiftung Warentest bzw. Finanztest begeht Denkfehler

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Landshut, 16.04.2018 (Ein Kommentar von Edmund Pelikan):  Die Stiftung Warentest beziehungsweise ihr Ableger Finanztest gilt als Gradmesser für Verbraucherschutz und fast so was, wie der mediale Arm des Bundesverbands Verbraucherschutz. Wenn die Berliner eine Assetklasse kritisieren, ist das nicht selten der Tod dieser. Als Diskutant war ich mal auf einem Podium mit einem Vertreter eines regionalen Verbraucherschutzvereins und der war scheinbar allwissend. 

In einem gerade veröffentlichten Artikel zu einer Studie wurde nun die Thema Sparen in ETF in den Mittelpunkt gestellt. Das Fazit der Studie: ETF Sparen macht Sinn wegen der geringen Kosten, sicherheitsorientierte Anleger sollten sich auf Anleihen ETF konzentrieren. So weit so gut!

Alles was hier beschrieben wird, ist grundsätzlich nicht falsch. Gleichzeitig entspricht diese Meinung dem absoluten Mainstream. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn inzwischen ist durchaus das Thema ETF nicht mehr unumstritten. Auf dem Punkt bringt dies ein kritisches Buch über Black Rock, einem der führenden Anbieter von ETFs. Denn die Entscheidungen treffen Computer und Algorithmen und es werden blind die Indices nachgebaut. Das was klassisch als Vorteil gesehen wird, birgt auch Risiken. Diese können am besten mit dem Herdentriebvergleich erklärt werden. ETF-Anleger investieren in der Regel immer mit dem Trend!

Der zweite Denkfehler ist die Fehleinschätzung, dass Anleihen und Festverzinsliche Renten etwas für sicherheitsorientierte Anleger sind. Wenn die Marktzinsen steigen – und dieser Zinsanstieg wird kommen – werden die Anleihenkurse in den Keller fallen. Und finanzmathematisch begründet ist, dass je länger die Restlaufzeit ist, umso höher der Wertverlust. Und bei Fonds und ETFs wird der Ausweis der Kursverluste auch wegen der börsentäglichen Kursfeststellung sofort sichtbar sein.

Kurz gesagt: Wie ein Finanzpolitiker nie Risiken für eine 10-jährige Staatsanleihe bejahen wird, wird ein Verbraucherschützer von Finanztest immer verdrängen, dass Anleihen deutliche Risiken innewohnen und auf lange Anlagehorizonte die Aktie oft die bessere Alternative ist.

Quelle: epk media

Noch ergänzend hinzugefügt:

Welt.de schreibt in seiner Ausgabe vom 18.04.2018, dass der IWF vor plötzlicher anspringender Inflation warnt. Der schnell ansteigende Dollar-Zins könnte weltweit übergreifen. Gerade die freigiebige Wirtschaftspolitik von Donald Trump könnte laut Meinung der Experten aus Washington dafür sorgen, dass die Notenbanken ihren Kurs schlagartig ändern müssen.

Wenn die Zinsen steigen und das Geld in den USA wieder knapper wird, hat dies Einfluss auf die Finanzierungsbedingungen weltweit. Daher rät der IWF den Geldhäusern außerhalb der USA, sich unabhängig zu machen.

Aber auch die ETFs sind von der Zinsentwicklung betroffen. Da diese Fonds vermehrt in riskante, hoch verzinsliche Papiere investiert haben, sei die Ansteckungsgefahr bei größeren Kapitalbewegungen auf dem ETF-Markt sehr hoch.

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Wald- und Holzfonds brennen teils lichterloh

Landshut, 16.04.2018 (Ein Kommentar von Edmund Pelikan): Vor etwa einem Jahr fuhr der Holzfonds Lignum noblis – ein direktinvestierender Rundholzanbieter – gegen die Wand. Das war eine ähnliche Überraschung wie die 2018 bekanntgewordene Insolvenz des Containeranbieters P&R.

Der Branchendienst KMI GmbH hat nun die Probleme des Waldfonds von Nordcapital offengelegt. Noch 2007 und 2008 galten Waldfonds als interessante Immobilienfondsalternative. Das Beispiel Nordcapital zeigt, dass die damals vorherrschende Funktion eines Emissionshauses als (fachdummen) Kapitalsammelstelle sich heute rächt. Die Fehler reichen von der Auswahl des falschen Fachpartners, der nicht ausreichenden Prüfung von Restitutionsansprüche der rumänischen Waldgrundstücke bis zu einer falschen Bewirtschaftungsstrategie.

Allein bei dem Waldfonds 1 von Nordcapital konnten 60 Millionen Euro von 2.800 Investoren eingesammelt werden. Von den etwa 35 bis 40 Prozent Sollausschüttungen sollen bisher lediglich 9,5 Prozent geflossen sein. Eigentlich sollten 2020 schon wieder alle Waldgrundstücke verkauft sein. Das ist nach heutiger Ausgangslage eine Illusion. Fassen wir zusammen: Nordcapital hinkt sowohl bei finanziellen als auch bei juristischen Themen des Waldfonds 1 weit hinterher. Vielleicht haben die von der BeteiligungsReport Redaktion oft kritisierten Anlegerschutzanwälte recht, dass Nordcapital als Fondsverwalter bisher bei diesem Waldfonds wohl versagt hat.
Quelle: epk media

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Fabian Langaard ergänzt die Jury des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“

Fabian Langaard

Pressemitteilung der Stiftung Finanzbildung vom 12.04.2018

Landshut, 12.04.2018 – Inzwischen zum achten Mal fördert die Stiftung Finanzbildung mit ihrem Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ die Auseinandersetzung mit finanzökonomischen Themen in der Oberstufe von Gymnasien, Fach- und Berufsoberschulen. Dabei können die Absolventen ihre Facharbeiten beziehungsweise Seminararbeiten zum Wettbewerb einreichen, wenn sich diese rund um den Themenkomplex Finanzen und Wirtschaft drehen.

Manche Wirtschaftsphilologen und Fachlehrer stellen sich regelrecht bereits auf den Wettbewerb ein und bieten Seminarthemen dazu an. Durch gezielte Hinweise sowohl in Rundschreiben des Kultusministeriums als auch des bayerischen Wirtschaftsphilologenverbandes steigt die Zahl der eingereichten Arbeiten kontinuierlich. Jurymitglieder müssen somit jedes Jahr bis zu 1.000 Seiten Fachliteratur würdigen. Deshalb ist es auch notwendig, die Jury zu erweitern.

Dieses Jahr wird nun der Young Professional Fabian Langaard (29) in die Jury berufen. Nach seinem Abitur in Landshut, seinem Bachelor in Volkswirtschaft an der Universität in St. Gallen und an der Columbia University New York sowie seinem Master in „International Political Economy“ am King’s College London rundete er seine Ausbildung an der London Business School mit dem Schwerpunktbereich Private Equity ab. Danach arbeitete der heute 29-Jährige in verschiedenen Positionen bei Hedgefonds und im internationalen M&A/Private Equity-Bereich von der Schweiz und von Norwegen aus. Heute hat er diverse Verwaltungsrats- und Aufsichtsratspositionen inne.

„Fabian Langaard bringt einen wichtigen praxisbasierten Erfahrungsschatz in die Jury ein“, so Edmund Pelikan, Stiftungsgeschäftsführer und Vorsitzender der Jury, und unterstreicht: „Er ist eine wunderbare Ergänzung zu den Jurykollegen Professor Erwin Blum, Unternehmerin Karin Hildebrandt, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, M&L-Unternehmensberatungschef Matthias Mauer, Landtagsabgeordneten und Banker Helmut Radlmeier und FNG-Chef Volker Weber. Wir begrüßen ihn herzlich und danken ihm für sein ehrenamtliches Engagement.“

Wie jedes Jahr werden auch 2018 im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ bis zu sechs Auszeichnungen für die besten Arbeiten mit dem „Klaus-Hildebrand-Preis“ prämiert und etwa 1.000 Euro Preisgeld vergeben. Traditionell werden die Ehrungen und Geldpreise an der Abiturfeier durch die Lehrkräfte Ende Juni 2018 überreicht werden.

 

 

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Fundamental Capital kooperiert mit FondsDISCOUNT.de

Fundamental-Capital_Gruppenbild

Willich, 20. März 2018 – Der Online-Vermögensverwalter Fundamental Capital, spezialisiert auf Anlagestrategien, die mithilfe von Algorithmen und Einzeltiteln umgesetzt werden, kooperiert ab sofort mit FondsDISCOUNT.de, einem unabhängigen Online-Fondsvermittler der wallstreet:online capital AG.

Kunden von FondsDISCOUNT.de können dabei durch die Einbindung von Fundamental Capital in dessen Angebot mit wenigen Klicks ihr Kapital dort anlegen.

„Wir freuen uns, dass wir mit FondsDISCOUNT.de einen der führenden Vermittler von Geldanlage-Produkten gewinnen konnten. Die Zusammenarbeit eröffnet uns eine weitere Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen“, erklärt Uwe Zimmer, Geschäftsführer von Fundamental Capital.

„Wir sind froh, mit Fundamental Capital einen innovativen Partner gefunden zu haben, mit dem wir unser Produkt- und Serviceportfolio um eine neue Facette erweitern können – die des Technologie-getriebenen, aktiven Value-Investierens. Besonders freue ich mich darüber, dass wir einen Robo-Advisor anbieten, der mehr kann, als nur nach ETFs zu suchen. Einerseits ist Fundamental Capital einzelaktien- statt indexbasiert und erwirbt für seine Kunden „echte“, also physische Aktien. Hinter diesen Anlageentscheidungen steht ein intelligenter Algorithmus, der rund um die Uhr 60.000 Aktien weltweit überprüft und bei der richtigen, weil günstigen Gelegenheit die Wertpapiere kauft. Zudem steht hinter dem ganzen Prozess ein ausgereiftes System zur Risikoanalyse“, sagt Thomas Soltau, Vorstand der wallstreet:online capital AG und Vertriebsleiter bei FondsDISCOUNT.de.

Nachdem Fundamental Capital im November 2017 in den Markt eingetreten ist, erschließt sich das Fintech-Unternehmen durch die neue Kooperation nun zusätzliche Kundensegmente. Als echte B2B-Partnerschaft ist die Zusammenarbeit mit FondsDISCOUNT.de dabei auch richtungsweisend für zukünftige Geschäftsbeziehungen von Fundamental Capital – geplant sind weitere Vertriebskooperationen im In- und Ausland.

Quelle: Fundamental Capital 

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Gute Zeiten für Anleger

München, 8. März 2018 – Seit 50 Jahren ist Gottfried Heller in der Vermögensverwaltung erfolgreich tätig. Der langjährige Partner der Börsenlegende André Kostolany teilt nun in seinem neuen Buch „Die Revolution der Geldanlage“ sein Erfolgsrezept, wie jeder sein Geld risikoarm und gleichzeitig renditestark anlegen kann. „Die Zeiten für Anleger waren noch nie so vielversprechend wie heute“, sagt Gottfried Heller. „Mit einfachen Mitteln, wenig Zeitaufwand und niedrigen Transaktionskosten kann sich heute jeder an der Börse engagieren und den Grundstock zu einem nachhaltigen privaten Wohlstand legen.“

In den Mittelpunkt seiner Revolution der Geldanlage stellt Heller Indexfonds, sogenannte ETFs. Das Entscheidende: Anleger müssen hier selbst aktiv werden, denn Finanzdienstleister empfehlen sie nur selten. Kein Wunder, daran ist für Banken nur wenig zu verdienen, für die Anleger dafür umso mehr.

Der Leser erfährt nicht nur, warum Indexfonds in den Mittelpunkt der Privatanlage gehören. Heller erklärt auch, was bei Depots beachtet werden muss, wie jeder mit Indexfonds in aufstrebende Märkte investieren und wie die private Altersvorsorge mit ETFs gesichert werden kann. Vor allem erklärt er das alles in einfachen Worten und mit Beispielen, auch für Einsteiger bestens verständlich.
Dabei spart Heller aber auch nicht an Kritik – egal ob Euro, Riester Rente oder Nullzinspolitik. Deutliche Worte findet er zur Altersvorsorge. Deutschland trage hier die rote Laterne und das sei eine Schande. „Die Amerikaner, Skandinavier, Schweizer, Österreicher und sogar die Franzosen sind uns um Welten voraus. Unsere Rente ist ein Schönwettermodell auf Sand gebaut.“ Aber die Politik verweigere sich sinnvollen Lösungen.

Schon heute gilt die Rente in Deutschland im internationalen Vergleich als niedrig, dieser Zustand wird sich in den kommenden Jahren noch weiter verschlechtern. „Vor diesem Hintergrund ist es geradezu sträflich, dass die Chancen Vermögen aufzubauen verschiedenen Bevölkerungsgruppen komplett verwehrt werden.“
Ohne Aktien ist keine vernünftige Vorsorge möglich. Sie ist langfristig die mit Abstand ertragreichste Anlageklasse. Das hat sie in den letzten beiden Jahrzehnten bewiesen.
Obwohl in dieser Zeitspanne so viele Finanzkrisen und Kurseinbrüche wie nie zuvor die Börsen und die Anleger erschüttert haben, konnten Aktienanleger per saldo attraktive Renditen aus Kursgewinnen und Dividenden erzielen.

In seinem neuen Buch stellt Gottfried Heller in leicht verständlicher Sprache bequem nachvollziehbare Strategien vor. Sie basieren auf neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen und auch auf seinen Erfahrungen, die sich in seinen 50 Jahren in der Vermögensverwaltung und an den Finanzmärkten erfolgreich bewährt haben.

Quelle: wordstatt GmbH (Pressemitteilung vom 08.03.18)

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AXA Studie: Fast jeder Zweite würde gern an der Börse anlegen – sieht aber Risiken wie im Spielcasino

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AXA Studie: Fast jeder Zweite würde gern an der Börse anlegen – sieht aber Risiken wie im Spielcasino

In Deutschland zeigt sich ein auffälliger Widerspruch. Laut „Deutsches Aktieninstitut“ besitzt nur etwa jeder siebte Bundesbürger Aktien oder Aktienfonds. Dagegen glauben exakt 42 Prozent aller Erwachsenen, dass „eine Geldanlage an der Börse hochinteressant ist.“ Unter Männern sind es sogar 51 Prozent (Frauen 34 Prozent). Ebenso stehen Aktienfonds klar an erster Stelle, wenn die Deutschen gefragt werden, welche Geldanlage langfristig die besten Chancen zum Vermögensaufbau verspricht.

Bundesweit vier von zehn Erwachsenen sagen schließlich: „Ich würde gern Geld an der Börse anlegen, mit fehlt aber das Wissen dazu.“

Die Erklärung, warum erst so wenige an der Börse Geld anlegen, kann eine aufrüttelnde Erkenntnis geben. So glauben 58 Prozent der Deutschen, mit einer Geldanlage an der Börse „unkontrollierbare Risiken einzugehen.“ Fast die Hälfte (46 Prozent) ist sogar der Meinung, dass „Geldanlage an der Börse genauso riskant ist wie ins Spielcasino zu gehen.“

„Mythen statt Fakten dominieren die Vorstellung von der Börse, weshalb sich die Deutschen viele Chancen verbauen. Insgesamt hat die nun schon Jahre andauernde Niedrigzinsphase aber offenbar ein Umdenken in Deutschland eingeleitet. Nur die Umsetzung der Erkenntnis hakt noch“, resümiert Dr. Patrick Dahmen, verantwortlich für das Lebensversicherungsgeschäft im Vorstand der AXA Konzern AG, das Ergebnis einer neuen Fokusbefragung im Rahmen des AXA Deutschlandreport 2017.

„German Angst“ hemmt den deutschen Anleger

Fast die Hälfte aller Bundesbürger schätzt die Wahrscheinlichkeit auf mindestens 50 Prozent, für Aktien an der Börse auch nach 20 Jahren Anlagedauer weniger zu bekommen, als investiert wurde. Besonders häufig ist diese Meinung in Thüringen, am seltensten in Bayern vertreten. Fakt ist dagegen: Laut „Deutsches Aktieninstitut“ hat es seit 1965 noch nie einen einzigen 20-Jahres-Zeitraum mit Verlust für ein Portfolio mit DAX-Aktien gegeben. Vielmehr waren in der Reget Renditen deutlich über der Inflationsrate und sogar oft zweistellig möglich. Wie groß trotz solcher Fakten die Furcht vor Verlusten ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der AXA Fokusbefragung. Demnach wäre die Mehrheit aller Deutschen (54 Prozent) bereit, an der Börse dann zu investieren, wenn es eine Garantie für das eingesetzte Kapital gibt. Jeder Dritte ist aber nicht bereit, für eine solche Garantie etwas zu bezahlen.

„Wir sehen diese Vorbehalte und bieten daher unterschiedliche Sicherheiten in unseren Produkten. Es gibt Angebote, in denen Garantien sinnvoll sind und dem Kundenbedarf entsprechen. Doch auch mit anderen Sicherungsmechanismen lässt sich das Schwankungsrisiko an den Börsen wirksam und kostengünstig begrenzen“, so Dr. Patrick Dahmen.

Große Unterschiede innerhalb Deutschlands

Die repräsentative Befragung offenbart große regionale Unterschiede im Bundesländervergleich, aber auch Verschiedenheiten zwischen den Geschlechtern sowie Altersgruppen. „Geld an der Börse anzulegen, lehne ich aus Prinzip ab.“ Dieser Aussage stimmen immer noch bundesweit drei von zehn Erwachsenen zu. Während es aber in Hamburg und Bayern nur 21 Prozent sind, pflichten dem in Thüringen mehr als doppelt so viele und insgesamt fast die Hälfte aller Befragten bei (44 Prozent). Interessant ist die Ursachenforschung. Kaum jemand will die Börse als „unseriös“ bezeichnen. Mit nur 14 Prozent wird diese Meinung bundesweit nur sehr selten vertreten. Stark dominiert dagegen das Gefühl, dass „Geldanlage an der Börse nur etwas für Experten ist.“ Sechs von zehn Befragten sind dieser Meinung. In Thüringen wird hierbei erneut der bundesweite Spitzenwert mit 70 Prozent gemessen. Frauen sehen das mit 64 Prozent deutlich häufiger als Männer (55 Prozent) und die über 55-Jährigen mit 68 Prozent deutlich häufiger als die unter 55-Jährigen (54 Prozent).

Die Älteren vertrauen am stärksten auf ihr Glück

Als wichtigstes Kriterium für gute Anlageergebnisse nennen die Deutschen „ein gutes Anlageprodukt“.

85 Prozent halten das für „sehr wichtig“ oder „wichtig“. An zweiter Stelle steht „Geduld“ (83 Prozent). Schlicht an „Glück“ glauben bundesweit 61 Prozent. Dabei vertrauen die Älteren jedoch intensiver auf ihr Glück bei der Geldanlage als die Jüngeren. Denn fast jeder dritte (30 Prozent) der über 55-Jährigen stuft Glück sogar als „sehr wichtig“ für gute Anlageergebnisse ein. Unter den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren teilen nur halb so viele (15 Prozent) diese Einschätzung. Generation Z zeigt sich in Punkto Geldanlage demnach um einiges rationaler.

Über den Themenfokus „Anlageverhalten der Deutschen 2017“

Der Themenfokus ‚Anlageverhalten der Deutschen 2017‘ wurde im Rahmen des AXA Deutschland-Report zu Ruhestandsplanung und -management durch insgesamt 2.103 Online-lnterviews erhoben. Befragt wurde die Wohnbevölkerung repräsentativ in allen 16 Bundesländern. Die Ergebnisse wurden zudem zur Ableitung bundesweiter Aussagen bevölkerungsrepräsentativ gesamtgewichtet. Die Befragung wurde im Oktober 2017 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov durchgeführt.

Weitere Ergebnisse und Informationen finden Sie unter: www.axa.de/deutschland-report

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Jerome Powell betritt die Bühne

Von Olivier de Berranger, Chief Investment Officer bei La Financière de l’Echiquier

Am 5. Februar übernahm Jerome Powell den Fed-Vorsitz und schlüpfte mit einer doppelten Anhörung vor dem Kongress in der vergangenen Woche endgültig in die Rolle des Gouverneurs der US-Notenbank. Ein von den Märkten erwarteter erster großer Auftritt, denn diese möchten gerne die künftige Richtung der Fed-Geldpolitik erfahren.
Dieser erste Auftritt des Princeton-Absolventen erfolgte zweigeteilt vor jeder Kammer des Kongresses.
Zuerst eine kurze Rede, die mit den Mitgliedern des Offenmarktausschusses abgefasst wurde, um den Konsens des Gouverneursrates zu verdeutlichen. Es ging um die Stabilität des Arbeitsmarktes und den Willen der Fed, die Normalisierung der Geldpolitik fortzusetzen, erst recht seit der Verabschiedung der US- Steuerreform. Es gab jedoch wenig neue Inhalte und die Äußerungen glichen inhaltlich denen von Janet Yellen bei ihrer letzten Anhörung vor dem Kongress im Juli.
Die anschließende Frage-Antwort-Runde erwies sich als viel interessanter, denn Powell schlug hierbei unerwartet restriktive Töne an. Er verwies insbesondere darauf, seine persönlichen Wachstumsprognosen seit der Verabschiedung der Steuerreform, die eine beachtliche Zunahme der Binnennachfrage auslöste, nach oben korrigiert zu haben. Dieses Vertrauen in die Robustheit der US-Konjunktur wurde von den Anlegern als Anzeichen einer Wende zu einer restriktiveren Geldpolitik aufgefasst, die vier Leitzinsanhebungen in diesem Jahr glaubwürdig erscheinen lässt. Die Wahrscheinlichkeit dieser Annahme stieg von 24,4 % auf 35 %. Die langfristigen Zinsen stiegen ebenfalls und erreichten während des Auftritts von Powell einen Stand von 2,92 %.
Die Wahrnehmung wird durch den von Powell erwarteten Anstieg des Lohndrucks noch verstärkt. Bei seinem Auftritt vor dem Senat wies er jedoch darauf hin, dass die Mitglieder des Offenmarktausschusses keinerlei „Anhaltspunkte“ sähen, die das Szenario einer überhitzten US-Konjunktur befürchten ließen. Überdies wischte er die jüngste Rückkehr der Volatilität mit der Begründung beiseite, dass die Fed den Aktienmarkt nicht steuere, bestätigte aber zugleich, ein wachsames Auge auf die Reaktionen des Anleihemarktes zu haben.
Powell folgt somit der Linie, die Janet Yellen bereits zum Ende ihres Mandats vorgegeben hatte. Die Fed wird ihre Zinssätze zur Vermeidung von Not-Interventionen weiterhin schrittweise, aber regelmäßig anheben müssen. Unsere zentrale Annahme eines Szenarios mit vier Zinsanhebungen in diesem Jahr nimmt damit noch etwas schärfere Konturen an – lediglich eine jähe Reaktion des Anleihemarktes, die das Finanzsystem destabilisieren würde, könnte die US-Notenbank zur Änderung ihres Fahrplans veranlassen.

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Buchempfehlung: International Handbook of Financial Literacy

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„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann eine Gedichtanalyse schreiben. In vier Sprachen.“ Diese nüchterne Erkenntnis teilte eine Abiturientin vor einiger Zeit in einem öffentlichen Tweet mit und sorgte damit für Aufsehen. So wie dieser Schülerin geht es vielen jungen Erwachsenen. Sie haben keine oder nur unzureichende Kenntnisse über Wirtschafts- und Finanzthemen. Das Schulfach Finanzbildung wird in Deutschland, wie auch in vielen anderen Staaten, schlichtweg stiefmütterlich behandelt.

Und diejenigen, die sich intensiver mit dem Thema Finanzbildung auseinandersetzen wollen, stoßen auf ein weiteres Problem: die unüberschaubare Menge von Denkansätzen und Themenfeldern.

Abhilfe will hier das Buch International Handbook of Financial Literacy von Carmel Aprea, Eveline Wuttke, Klaus Breuer schaffen. Interessierte wie Lehrpersonal, Studierende und Finanzdienstleister können sich damit eine Übersicht über die verschiedenen Ansätze von Finanzbildung schaffen. Erschienen ist das Buch im Springer Science Verlag.

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Offener Brief an Herrn Kardinal Rainer Woelki zur Weihnachtsansprache 2017

Kardinal Rainer Woelki

Offener Brief an Herrn Kardinal Rainer Woelki zur Weihnachtsansprache 2017 mit dem Thema „Immobilienspekulation menschenverachtend“

Sehr geehrter Herr Kardinal Woelki,

zum Weihnachtsfest 2017 fand Ihre Predigt vor allem in Form der Passage „Immobilienspekulationen sind menschenverachtend“ großen Widerhall in den überregionalen Medien. Ich würde sogar diese Reaktion vergleichen mit dem Satz des heutigen Papstes „die Wirtschaft tötet“. Kapitalismusbashing ist schließlich en vogue.

Es wird berichtet, dass Sie wörtlich gesagt haben: „…Mehr und mehr Menschen sich Wohnen in unserem an sich wohlhabenden Land nicht mehr leisten können, weil Wohnungen nicht selten ausschließlich zu Renditeobjekten geworden sind und so preiswerter bezahlbarer Wohnraum fehlt. … Das sei zynisch, im Letzten sogar menschenverachtend!“

Natürlich ist es legitim und auch richtig, als Kirchenmann an das soziale Gewissen von Menschen zu appellieren. Besonders glaubhaft ist es dann, wenn man danach selbst lebt. Denn es gilt bekanntlich der Spruch: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Die Fakten:

Im Finanzbericht 2016 des Erzbistums Köln, dem Sie ja vorstehen, werden Immobilien mit einem Bilanzwert von über 600 Millionen Euro ausgewiesen, davon 277 Wohn- und Geschäftsimmobilien. Dass der reale Wert deutlich höher ist, ist den Bilanzrichtlinien geschuldet. In einem Medienbericht des Spiegels aus dem Jahr 2015 wird der aktuelle Wert eines einzigen Mehrfamilienhauses in der Innenstadt von Köln mit 1,4 Millionen Euro taxiert. In diesem Spiegelartikel wird auch die Beteiligung des Erzbistums an 17 Unternehmen herausgestellt, darunter die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft und der Rheinwohnungsbau. Erstere verwaltet rund 25.000 Wohnungen und letztere, an der das Bistum Köln etwa 41,5 Prozent hält, rund 6.000 Wohnungen.

Im einem ARD-Bericht, der heute noch auf YouTube unter dem Titel „Vergelts Gott“ abrufbar ist, wird ausführlich am Beispiel der Immobilien “Dom Forum“ dargestellt, dass die Kölner kirchliche Vermögensverwaltung klassische und legale Steuervermeidungsstrategien über Briefkastenfirmen in Holland wählt. Diese Vorgehensweise ist die von Immobilienspekulanten.

Neben dem Immobilienbesitz des Erzbistums hält sowohl der Erzbischöfliche Stuhl (gemäß einem ZEIT Beitrag aus 2013 verfügt diese Verwaltungseinheit der Kirche einen Besitz von 166 Millionen, rund 10 Prozent in wohnwirtschaftlichen Investments) als auch das Domkapitel separate Real Estate Investments. Wer allein im Erzbischöflichen Stuhl Erträge von fast 10 Millionen Euro (2012) und im Domkapitel von 144.000 Euro (2015) erwirtschaftet, erzielt Renditen, die ihn als Immobilienspekulant auch dort ausweisen.

Hier nun meine Fragen an Sie, verehrter Kardinal Woelki:

Kennen Sie diese Finanzinvestitionen Ihres Bistums vor Ihrer Predigt, wodurch sich das Erzbistum Köln als Immobilienspekulant outet?

Ist deshalb die katholische Kirche in Köln zynisch und menschenverachtend?

Bitte erläutern Sie mir diesen elementaren Widerspruch, den Sie einerseits in der Predigt fordern, andererseits aber in der täglichen Finanzverwaltung Ihres Bistums selbst nicht erfüllen?

Kurz gesagt: Weder tötet die Wirtschaft noch sind Immobilienspekulanten zynisch oder menschenverachtend. Sicher kommt es immer auf die Menschen an, die Verantwortung in Unternehmen und Funktionen tragen. In der Immobilienwirtschaft werden Risiken und Investitionen eingegangen, denen ein bestimmter Ertrag gegenüberstehen muss. In Zeiten schwieriger Marktlagen kommt es nicht selten deshalb auch zu Insolvenzen von Immobilienunternehmen. Und Sie verstehen mich richtig, dass ich dies auch den Vermögensverwaltern der Kirchen zugestehe. Und wenn Papst Alexander VI. über Keuschheit predigte, ist das genauso glaubhaft, wie wenn heute die Kardinäle der Erzbistümer Köln oder München über Armut, Sozialgerechtigkeit oder eben Immobilienspekulation von der Kanzel sprechen.

Die Kirche sollte deshalb durchaus überlegen, auf ihre Privilegien zu verzichten, wie Notargebührvorteile, wie Steuervorteile, wie Verbot von Betriebsräten in kirchlichen Unternehmen usw.. Das wäre weder zynisch und auch nicht menschenverachtend, sondern glaubwürdig.

Wenn ich Zitate wie von Ihnen lese, erinnere ich mich gerne an das Finale des Film „In den Schuhen des Fischers“. Und diese Vision stammt aus dem Jahre 1968!

Ich freue mich auf Ihre Argumente!

Mit freundlichen Grüßen

Edmund Pelikan
Sachverständiger und Publizist für Sachwerte und Investmentvermögen
Gründer der Stiftung Finanzbildung gemeinnützige UG

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