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Category Archives: Debatte

Mit Fonds das Studium der Kinder finanzieren

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Frankfurt, 14. November 2018 – Immer weniger Studenten bekommen BAföG. Das Studentenleben ist allerdings teuer. Ein Student braucht für Miete, Lebensmittel, Semesterbeitrag, Internet und Studienmaterialien im Schnitt rund 900 Euro im Monat. Das ist das Ergebnis einer Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.

Studenten sind meist gezwungen, neben dem Studium zu arbeiten, was die Chancen eines schnellen und guten Abschlusses schmälert. Das muss aber nicht sein. Eltern können rechtzeitig für die Ausbildung ihrer Kinder vorsorgen, indem sie ein Vermögen mit kleinen Beträgen aufbauen. Dabei kann ihnen ein langfristiger Fondssparplan helfen. Darauf verweist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Einen Fondssparplan gibt es bereits ab 25 Euro monatlich. Dabei gilt: Je früher die Eltern mit dem Sparen für das Kind anfangen, umso besser. Wer allzu lange zögert, verspielt einen Großteil des Zinseszinseffekts. Aufgrund der langen Spardauer eignen sich Fonds, die in renditestarke Anlageklassen wie beispielsweise Aktien investieren. Meist hält Angst vor möglichen Kursschwankungen vor Aktieninvestments ab. Das Verlustrisiko bei Aktien tendiert über lange Anlageräume aber gegen Null. Das zeigt die Historie: Beginnen die Eltern kurz nach der Geburt des Kindes, 100 Euro monatlich in einen Sparplan anzulegen, haben sie nach 15 Jahren einen Betrag von 18.000 Euro für das Kind angespart. Mit einem Aktienfonds, der in deutsche Aktien anlegt, wären daraus in den zurückliegenden 15 Jahren per Stichtag 30. September 2018 im Mittel 30.205 Euro geworden. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wertsteigerung von 6,6 Prozent.

Fonds sind zudem gegen eine Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt. Das Geld des Kindes wird also getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft bei einer Verwahrstelle aufbewahrt. Bei einer Pleite wäre das Fondsvermögen also nicht betroffen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Assetmanagement e.V.

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US-Zwischenwahlen: Keine Änderungen in der Handelspolitik zu erwarten

Frankfurt, 07.11.2018 (Marktnews): Von Frank Häusler, Head Macroeconomic and Cross Asset Research, Multi Asset Boutique, Vontobel Asset Management

Das Ergebnis der US-Zwischenwahlen bietet keine Überraschungen: Die Demokraten erobern das Repräsentantenhaus zurück, der Senat bleibt in republikanischer Hand.

Änderungen an der Handels- und Steuerpolitik von US-Präsident Trump sind allerdings nicht zu erwarten. Zwar kann das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus Trumps Initiativen Steine in den Weg legen, hat aber nicht die Macht, seine Politik komplett umzukehren. Genauso wenig kann erwartet werden, dass die fortschreitende Deregulierung gestoppt werden wird. Bei einzelnen Punkten, wie der Forderung nach einer weiteren Marktöffnung in China oder weiteren Steuersenkungen, herrscht zwischen Demokraten und Republikanern durchaus Einigkeit. Die Wachstums- und Inflationsaussichten für die USA und die Weltwirtschaft bleiben unverändert.

Neben den US-Zwischenwahlen gibt es weitere politische Entwicklungen die einen grösseren Einfluss auf das globale Wirtschaftswachstum und die Performance der Anlageklassen haben. Wir erwarten mehr Klarheit zu den Handelszöllen vom Xi-Trump-Treffen Ende November auf dem G20-Gipfel. China muss seine Wirtschaft ankurbeln. Weiterhin überschatten der Brexit-Deal und die italienische Haushaltsfrage die europäischen Märkte. 

Eine detailliertere Analyse finden Sie in dem beigefügten Dokument (in englischer Sprache) 20181107_Vontobel AM_Market Update US Mid Term elections_EN

Quelle: GFD – Gesellschaft für Finanzkommunikation mbH

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Vorsicht in Bulgarien – No-Go-Area für Investoren? Eine Fortsetzung

Landshut, 06.11.2018 – In unserem Artikel vom 18. Juni 2018 haben wir den Sachverhalt aus Sicht des Investors dargestellt und gleichzeitig sowohl eine Stellungnahme von der Bulgarischen Botschaft als auch von der Deutsch-Bulgarischen Handelskammer erbeten und waren gespannt auf deren Antworten.

Ein Kommentar von Edmund Pelikan

Die Bulgarische Botschaft ignorierte trotz mehrfacher Nachfrage unsere Berichterstattung. Die Deutsch-Bulgarische Handelskammer meldete sich per E-Mail und eröffnete im Juli 2018 vielsagend wörtlich: „Konkretere Beantwortung erarbeitet der Fachausschuss „Energiewirtschaft“ bei der AHK Bulgarien. Aufgrund der Sommermonate möchten wir darauf hinweisen, dass sich die Antwort verzögern könnte.“ Was wir befürchtet hatten, ist eingetreten. Keine konkrete Antwort oder Gremienberichte bis Anfang November 2018. Der Sommer scheint in Bulgarien lange zu dauern. Interessant war aber ein Passus im beigelegten offiziellen Investorenleitfaden. Darin ist zu lesen: „Natürlich hat die Medaille auch ihre Schattenseiten. Die nicht effiziente öffentliche Verwaltung, die rechtliche Unsicherheit, die ineffektive Korruptions- und Verbrechensbekämpfung, die mangelnde Transparenz bei der öffentlichen Vergabe, sowie der Mangel an politischer und sozialer Stabilität und die relativ geringe Zuverlässigkeit der Wirtschaftsstrategie sind die Hindernisse, die die Wirtschaft in der jährlichen Konjunkturumfrage hervorhebt. Das sind Schwachstellen und Problemfelder, die zu beseitigen sind.“

Die Welt dreht sich derweilen aber weiter, und im Nachgang zu unserem Bericht brandete die Korruptionsdebatte in den Medien auf. Mittlerweile hat sich zwar die bulgarische Oberstaatsanwaltschaft in diese Vorgänge eingeschaltet, was jedoch noch zu keiner Veränderung der Schieflage geführt hat. Es scheint so, dass weiterhin das Gegenteil der Fall ist. Zum Beispiel gewinnt man den Eindruck, dass in einem weiteren parallel geführten Zivilverfahren gegen die Firma SIUS OOD sich ebenfalls die Frage stellt, ob bulgarische Gerichte überhaupt an der Wahrheit interessiert sind. Wenn man jemanden fragt, ob die Taube ein Vogel ist und dieser dann antwortet: Das hängt davon ab, wer fragt, dann muss dies bei einem doch grundlegende Zweifel an der Wahrheitsorientierung dieses Menschens hervorrufen. Wenn in Bulgarien tätige Investoren einen jahrelangen Gerichtsstreit mit dem festen Glauben daran, dass Weiße weiß und Schwarze schwarz sind, gewonnen haben, ist es sehr verwirrend, wenn der Investor dann vom Obersten Kassationsgericht in Bulgarien hört, dass das Weiße nicht weiß und das Schwarze nicht schwarz ist. In einem konkreten Gerichtsverfahren in dritter Instanz wird in Bulgarien, so wie in ganz Europa davon ausgegangen, dass die Kassationsinstanz die Rechtssache nur revidiert, wenn sie tatsächlich eine Rechtsfrage entdeckt, die von den vorherigen Gerichten fehlerhaft entschieden wurde, oder wenn das Gesetz unklar ist.

Im handelsrechtlichen Fall 587/2018 lassen aber Richter des Obersten Kassationsgerichts weitere neue Rechtsmittel in einem Fall, der bereits von mehreren ihrer Kollegen am Obersten Kassationsgericht bearbeitet und entschieden wurde, mit der Begründung zu, dass das Gesetz in der Frage, „ob das Gericht verpflichtet sei, alle Umstände des Falles zu berücksichtigen“, ungenau sei. So schließen sich diese Richter nunmehr a priori der These des Rechtsmittelführers an, der es versäumt hatte, sich fristgemäß auf Einwände, die ihm nachweislich seit Langem bekannt waren, zu berufen und diese erst in einem Schriftsatz nach der Gerichtssitzung vorträgt, ohne dass die Gegenseite sich mit Gegenargumenten angemessen verteidigen kann bzw. Behauptungen widerlegen kann. So berichten unsere Quellen.

Wenn man nun unterstellt, dass die obersten Richter auch nur Menschen sind und aus Zerstreutheit beim Durchlesen der umfangreichen Fallakten etwas übersehen können, kann man nicht verleugnen, dass ein Jurist am Obersten Kassationsgericht mit 30 Jahren Erfahrung auf die oben genannte Frage, die in einem Kassationsverfahren als Begründung vorgeschoben wird, bereits im römischen Recht im Verfahrensgesetz eigentlich nur eine klare und eindeutige Antwort gibt: Das Gericht ist verpflichtet, alle Fakten zum Fall, die fristgemäß genannt und erörtert wurden, zu berücksichtigen.

Zum Nachdenken bringt einen dabei auch das scheinbare Versäumnis des Gerichts, auf den zweiten Teil dieser Rechtsmaxime hinzuweisen. Der Verdacht erhärtet sich in Verbindung mit der Tatsache, dass es nach dem Gewinn der Rechtssache gegen die Firma SIUS mit über 6 Millionen Euro nun genau in die umgekehrte Richtung geht, nachdem die obsiegte Partei ihre Ansprüche auf die Firma der Ehefrau eines ehemaligen bulgarischen Politikers und Richters beim Obersten Justizrat von Bulgarien übertragen hat. Eben diesem Politiker, der den Obersten Justizrat wegen eines Korruptionsskandals mit einer unerlaubten Einflussnahme verlassen musste, gelang es, die unabhängige Energieregulierungsbehörde KEVR dazu zu bringen, nicht nur ihren eigenen Beschluss G-272 vom 25.07.2017 nicht umzusetzen, sondern ihn sogar abzuändern, wie wir bereits am 18. Juni 2018 berichtet hatten.

Auf die Frage, ob es auf dem Boden der Korruption in Bulgarien die Unabhängigkeit des Rechtssystems gegenüber Politiker gibt, scheint es eine ganz klare Antwort zu geben. Es scheint tatsächlich angeraten, Geschäfte in Bulgarien nur zu tätigen, wenn man sich in einer engen Verbindung mit einem Politiker oder einem Richter sicher weiß – am besten sogar mit beiden. Ist man aber dann nicht bereits Teil des korrupten Systems?

Jeder kennt das Bermuda-Dreieck – es verschlingt Schiffe und Flugzeuge. Das unheimliche bulgarische Dreieck zwischen zwielichtigen Unternehmen, Politikern und Richtern lässt Millionen an Euro verschwinden. Die genannten Personen und Ereignisse in dieser Geschichte sind real, auch wenn sie wie ein Szenario eines russischen Krimis klingen. Um das Lesen zu erleichtern, wollen wir hier den interessantesten Teil, nämlich die Akteure und ihre öffentlichen Ämter ebenso wie deren Position in der bulgarischen Gesellschaft an das Ende dieser Geschichte setzen. Im Jahr 2012 verpachtete die Firma SIUS OOD eine Photovoltaikanlage im bulgarischen Dorf Orizari an die Firma Finikal EOOD. Die Laufzeit des Vertrages war bis Ende 2019 festgeschrieben. Ein dreiseitiger Vertrag mit dem Energieunternehmen EVN Bulgaria über den Verkauf der Energie von der Firma Finikal wurde rechtsgültig abgeschlossen (wir berichteten). Im Jahr 2015 geriet die Firma SIUS in Konflikt mit ihrem Pächter und beschloss, den Vertrag zu kündigen. Da die Kündigung nicht möglich war, behauptete SIUS wahrheitswidrig gegenüber dem Stromversorger EVN Bulgaria, sie hätte gekündigt.

EVN Bulgaria stoppte die Zahlungen an die Firma Finikal, obwohl der Firma EVN Bulgaria auch bekannt war, dass der Pachtvertrag bis 2019 unkündbar ist, und dennoch stoppte EVN Bulgaria rechtswidrig die Stromeinspeisezahlungen, verrechnete jedoch gegenüber dem Finanzamt Bulgarien trotzdem die Vorsteuer aus den Stromlieferrechnungen. Als das und ein paar andere Tricksereien nicht fruchteten, und die Regulierungsbehörde KEVR die EVN Bulgaria zur Zahlung der nicht bezahlten Einspeisevergütungen anwies, kontaktierte die Firma SIUS Herrn Dimitar Abadzhiev – einen bekannten Politiker der Regierungspartei GERB. Ziel war es, dass der „unabhängige“ Energieregulierer KEVR den Käufer der Energie, die EVN Bulgaria „davon überzeugt“, den Stromabnahmevertrag mit der Firma Finikal zu beenden und einen neuen Stromabnahmevertrag mit der Firma „Bio Amrita“ abzuschließen, die dann nur noch einen Bruchteil der bisherigen Pacht bezahlen sollte. Zufällig gehörte das glückliche Unternehmen „Bio Amrita“ der Frau des ehemaligen Obersten Richters und Abgeordneten Ivan Dimov, einem ehemaligen Mitglied des Obersten Justizrates (der leitenden Körperschaft der Justiz in Bulgarien).

Noch ein glücklicher Zufall: Dimitar Abadzhiev ist Stellvertreter von Ivan Dimov in ihrem gemeinsamen Unternehmen „Internationales Schiedsgericht Sofia“. Nach der bereits nachgewiesenen Intervention von Dimitar Abadzhiev hob der „unabhängige“ Regulierer KEVR aus Sicht der Investoren gesetzeswidrig seine Entscheidung auf, mit der er die Vertragseinhaltung zwischen der Firma Finikal und dem Energieunternehmen EVN Bulgaria ursprünglich anordnete.

Die Geschäftsleitung der Firma SIUS unterschrieb, obwohl das Untreue gegenüber Mitgesellschaftern war, einen neuen Pachtvertrag mit deren „Freundin“ Firma „Bio Amrita“ für eine Minipacht, und unmittelbar danach reichte die Firma „Bio Amrita“ eine fiktive Klage gegen die Firma SIUS OOD ein, mit dem Klagegrund, dass die Firma SIUS den Pachtgegenstand (Photovoltaikpark ) nicht übergeben habe. Daraufhin erließ das zuständige Gericht einen Vollstreckungsbescheid für die Firma „Bio Amrita“ gegen die Firma SIUS, wobei die Firma SIUS der Forderung in diesem fiktiven Gerichtsfall natürlich nicht widersprochen hatte und der berechtigte Pächter nicht gefragt worden war.

In weiterer Folge überschritt – man könnte auch sagen missbrauchte – die hochschwangere staatliche Gerichtsvollzieherin Frau Licheva aus Sliven kurz vor Beginn ihres Mutterschaftsurlaubs und des damit verbundenen Kündigungsschutzes ihre Befugnis und versuchte mit einem Rollkommando, das Grundstück in Orizari im Namen der Firma „Bio Amrita“ widerrechtlich zu beschlagnahmen, obwohl der Firma Finikal entgegen rechtsstaatlicher Gepflogenheiten kein rechtliches Gehör gegeben wurde. Die Gerichtsvollzieherin wiederum haftet nach dem bulgarischen Gesetz nicht für eine rechtswidrige Vollstreckung, und der Gesetzgeber ist verpflichtet, dieses Handeln rechtlich zu schützen, was aus Sicht eines gesunden Rechtsverständnisses eine Farce ist. Laut Gesetz sollten Staatsanwaltschaft, Gerichte und Polizei derartigen Betrug verhindern, stattdessen unterstützen beide diese gesetzeswidrigen Machenschaften. Dem Inhaber der Firma Finikal droht also nicht nur der Ruin, sondern auch eine Strafverfolgung, weil er angeblich die Vollstreckung verhindert und auf sein Besitzrecht gepocht hatte, also seine Rechte eingefordert und das Gesetz angerufen hatte. Die Beträge, welche die beschriebenen zweifelhaften Personen der Firma Finikal abzunehmen versuchen, liegen derzeit bereits bei über 3 Millionen Euro und steigen weiter. Hier die Namen und Positionen der Schauspieler in diesem bulgarischen Wirtschaftshorrorfilm:

1. SIUS OOD, de jure im Besitz der chinesischen „Briefkastenfirma“ KINVE, de facto im Besitz des chinesischen Staatsbürgers Guo Hairong, der in Deutschland wegen Geldwäsche und Steuertatbeständen gesucht wird.

2. Deren Rechtsanwalt in Bulgarien ist Herr Dimitar Abadzhiev – in enger Nähe zum Umfeld von Ministerpräsident Boyko Borisov, welcher ihn zum gegenwärtigen Botschafter Bulgariens in Saudi-Arabien ernannt hat. Er war zuvor Konsul in Shanghai und als Vertreter Bulgariens im großen Energieprojekt „Nabucco“ in Wien tätig.

Als Rechtsanwalt mit seiner Kanzlei arbeitet Abadzhiev für die Firma SIUS OOD und ist Schiedsrichter in dem privaten Schiedsgericht von Ivan Dimov.

3. Ivan Dimov – ehemaliger Abgeordneter. Steht der regierenden GERB Partei seit 10 Jahren sehr nahe und war erst Vorsitzender Richter des Bezirksgerichts Sliven, danach Mitglied des Obersten Justizrates der Republik Bulgarien. Aus letzterem Amt wurde er wegen Korruptionsverdacht in Verbindung mit der bekannten Krasio Chernya-Affäre entlassen. Ist nun Vorsitzender seines privaten Schiedsgerichts und dort tätig mit seinem Stellvertreter Dimitar Abadzhiev.

4. „BIO AMRITA BULGARISCHE INDUSTRIEGESELLSCHAFT“ GmbH – ein Unternehmen von Frau Antoaneta Blagoeva – Ehefrau von Ivan Dimov.

5. Finikal EOOD im Besitz des deutschen Unternehmers Winfried Fischer.

6. „EVN Bulgaria“ – ein Energieversorgungsunternehmen mit Lieferpflicht an Endverbraucher, das auch verpflichtet ist, die Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu kaufen.

7. KEVR – Regulierungskommission für Energie und Wasser – eine „unabhängige“ Regulierungsbehörde unter der Leitung von Ivan Ivanov, enger politischer Vertrauter von Dimitar Abadzhiev, ernannt von der Regierungspartei GERB von Ministerpräsidenten Boyko Borisov.

Dieses ominöse Dreieck zwischen Schattenunternehmen, Politikern und Richtern ist ein kritisches Beispiel dafür, wie natürliche Bürger zwar das Gesetz brechen können, aber Politiker und Richter das Gesetz nach Belieben biegen und verzerren können. Wir werden sehen, wie dieser bulgarische Wirtschaftshorrorfilm weitergeht und bleiben dran. Bis dahin raten wir vor Investitionen in Bulgarien ab oder können nur resümieren: „Nur auf eigene Gefahr!“

Der Kommentar ist derzeit aus Hintergrundinformationen von deutschen Investoren mit Unterlegung von Anwalt- sowie Gerichtsakten zusammengetragen. Wieder werden wir wegen der journalistischen Ausgewogenheit die Handelskammer wie auch die bulgarischen Ministerien des Inneren und der Justiz um eine Stellungnahme bitten. Wir sind gespannt, ob diese Institutionen diesmal reagieren. 

 

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Weltspartag 2018: Regional große Unterschiede beim Sparverhalten

Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management

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Frankfurt, 25. Oktober 2018 – In diesem Jahr findet der Weltspartag am 30. Oktober statt. Seit 1925 finden an diesem Tag rund um den Globus viele Aktionen zur Förderung des Spargedankens statt. Waren die finanziellen Mittel bei vielen Menschen in früheren Zeiten zu gering, um überhaupt etwas auf die hohe Kante zu legen, ist Sparen heutzutage weit verbreitet: 81 Prozent von 2.097 befragten Deutschen gaben im Rahmen des Income-Barometers 2018 von J.P. Morgan Asset Management an, mindestens ein Sparprodukt zu nutzen. Interessante Ergebnisse förderte dabei die Auswertung nach Regionen zutage. Demnach gibt es zum Teil erhebliche regionale Unterschiede im Sparverhalten der Deutschen. Die Auswertung wurde anhand von acht Regionen vorgenommen: Neben Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein-Westfalen werden in der Region Nord-West Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammengefasst, in der Region Nord-Ost Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, die Region Mitte-West umfasst Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und die Region Mitte-Ost Thüringen und Sachsen – so lassen sich deutschlandweit aussagefähige Daten vergleichen.

Sparbuch in allen Regionen die am häufigsten genutzte Sparform

Das Sparbuch ist deutschlandweit die beliebteste Sparform und wird mit 52,7 Prozent von jedem Zweiten genutzt. Die fleißigsten Sparer sind dabei in Baden-Württemberg zu finden, wo 59,9 Prozent ein Sparbuch besitzen – in Berlin wird es dagegen nur von 38,5 Prozent und somit im Vergleich am wenigsten genutzt. Die zweitbeliebteste Sparform der Deutschen ist mit 37,7 Prozent die Lebens- oder Rentenversicherung. Doch auch hier gibt es zum Teil große regionale Unterschiede: In Bayern sind diese Versicherungsprodukte mit 43,3 Prozent besonders beliebt, in Berlin mit 27,0 Prozent im Regionalvergleich am wenigsten. Während auch Tages- oder Festgelder die meisten Anhänger in Bayern haben (40,2 Prozent), nutzen in der Region Nord-West nur 19,8 Prozent diese Anlageform.

Das Income-Barometer zeigt auch: Trotz inzwischen zehn Jahren Niedrigzinsumfeld mit immer geringeren Erträgen für Spareinlagen sind bislang viele Deutsche noch nicht vom Sparer zum Anleger geworden. So nutzen bislang lediglich 21,4 Prozent der befragten Deutschen die Ertragskraft des Kapitalmarkts – am häufigsten in Baden-Württemberg mit 40,1 Prozent, die wenigsten Anleger sind mit 15,4 Prozent in der Region Nord-Ost zu finden. Auch Anleger in Investmentfonds sind am häufigsten in Baden-Württemberg vertreten (29,4 Prozent), Schlusslicht ist mit lediglich 9,7 Prozent die Region Nord-Ost. Beim Thema Aktienbesitz kommen sogar nur drei Regionen auf einen zweistelligen Anteil: Baden-Württemberg (17,6 Prozent), Nordrhein-Westfalen (11,0 Prozent) sowie die Region Mitte-Ost (10,4 Prozent).

„So erfreulich es ist, dass die Deutschen auch im Niedrigzinsumfeld dem Spargedanken die Treue halten, bleibt doch das Wie des Sparens ganz entscheidend für den Anlageerfolg“, betont Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management. Denn interessanterweise sind Kapitalmarktanlagen, die trotz Niedrigzinsumfeld weiterhin Ertragchancen bieten, besonders häufig in Regionen mit eher hohem durchschnittlichem Haushaltseinkommen vertreten, wie etwa in Baden-Württemberg. „Anscheinend wird das Sparbuch nach wie vor als Basis-Sparform angesehen – Kapitalmarktinvestments wie Fonds oder Aktien werden zumeist erst dann hinzukommen, wenn ausreichend liquide Mittel vorhanden sind“, erklärt Bergweiler. Dies sei allerdings gerade im aktuellen Umfeld wenig erfolgversprechend: „Wer überwiegend oder sogar ausschließlich auf kaum verzinste Spareinlagen setzt, erleidet angesichts der Inflationsrate von zuletzt mehr als 2 Prozent einen realen Wertverlust, unterstreicht Bergweiler.

Unzufriedenheit mit Anlageergebnis vor allem in östlichen Regionen

Angesichts der mageren Erträge ihrer Spareinlagen sind zwei Drittel der Deutschen nicht mit deren Entwicklung zufrieden. Besonders groß ist die Enttäuschung dabei im Osten: In der Region Nord-Ost gaben 78,9 Prozent der Befragten an, nicht mit den Sparerträgen zufrieden zu sein, gefolgt von den Menschen in der Region Mitte-Ost mit 75,3 Prozent. Am wenigsten ärgern sich dagegen die Sparer in Baden-Württemberg über die Entwicklung ihrer Sparerträge – dort gaben „nur“ 58,6 Prozent der Befragten an, enttäuscht zu sein. „Die Unzufriedenheit der Deutschen mit ihrem Sparergebnis ist signifikant. Ganz gleich in welcher Region, es sind jeweils weit über die Hälfte der Sparer unzufrieden, in den östlichen Landesteilen sogar drei Viertel der Sparer. Dies dürfte sicherlich auch mit der geringen Nutzung von Kapitalmarktanlagen zusammenhängen“, erklärt Christoph Bergweiler.

Grafik zur Zufriedenheit mit Sparverträgen finden Sie hier:

Als einen Grund für den Nicht-Besitz von Wertpapieren wie Investmentfonds, Aktien oder Anleihen gaben viele Deutsche an, nicht ausreichend verfügbare finanzielle Mittel dafür zu besitzen: Im Durchschnitt aller Deutschen sind dies 42,6 Prozent, von 40,0 Prozent im Nord-Westen bis 48,2 Prozent in der Region Mitte-Ost. Ein weiterer Hinderungsgrund ist die persönliche Einschätzung, das Thema nicht gut genug zu verstehen. Im Bundesdurchschnitt sind 34,0 Prozent dieser Meinung, wobei mit 43,9 Prozent am häufigsten die Befragten in Bayern mangelndes Verständnis ins Feld führten, während dies nur 26,2 Prozent der Befragten in der Region Mitte-Ost so sehen. Und für 27 Prozent der Deutschen ist die Angst vor Schwankungen und damit verbundenen Verlusten ein Hinderungsgrund für ein Investment in Wertpapieren – am häufigsten fürchten dies mit 35,9 Prozent die Sparer in der Region Nord-Ost, am wenigsten die Befragten in der Region Mitte-Ost mit 23,1 Prozent.

„Es gibt nach wie vor große Wissenslücken über Kapitalmärkte und einfache Anlagelösungen, und so stehen viele Deutsche mit ihrer Geldanlage auf verlorenem Posten. Doch angesichts steigender Lebenserwartung und sinkender Renten ist es umso wichtiger, die Portfolios für die Realitäten des heutigen Zinsumfelds zu präparieren. Dazu gehört auch, die Geldanlage so zu planen, dass auf lange Sicht Anlageziele erreicht werden können“, unterstreicht Bergweiler und führt aus: „Gerade rund um den Weltspartag gilt es sich zu verdeutlichen, dass es heute nicht mehr möglich ist, mit reinen Spareinlagen den niedrigen Zinsen zu trotzen. Um heute ein attraktives Ertragsniveau zu erreichen ist es vielmehr notwendig, etwas mehr Risiko bei der Geldanlage einzugehen und Kapitalmarktinvestments einzubeziehen. Denn bei der langfristigen Anlage gleichen sich Marktschwankungen aus und der Zinseszinseffekt kann seine Kraft entfalten“, betont Bergweiler.

Befragte sparen angesichts der niedrigen Zinsen eher weniger als mehr

In Folge der stark verbreiteten Nutzung von niedrig verzinsten Sparformen wie Sparbuch oder Tages- und Festgeld wäre es eigentlich sinnvoll, die Sparbemühungen auszuweiten. Doch im Durchschnitt aller Befragten gaben nur 1,3 Prozent an, dass sie angesichts der niedrigen Zinsen mehr sparen. Mit 2,5 Prozent liegen die Baden-Württemberger dabei noch etwas über dem Durchschnitt. Weniger sparen im Durchschnitt aller Regionen 22,4 Prozent der Deutschen – wobei die Befragten in der Region Nord-Ost mit 31,0 Prozent ihre Sparbemühungen überdurchschnittlich zurückgefahren haben. Eine Alternative in Form von ertragstärkeren Investmentprodukten haben sich dagegen nur 5 Prozent der Befragten gesucht, wobei wieder die Sparer in Baden-Württemberg besonders aktiv waren.

Besonders unverständlich erscheint in diesem Zusammenhang das Ergebnis auf die Frage, in welche Anlageklassen beziehungsweise welche Arten von Finanzprodukten die Befragten in den kommenden 12 Monaten mehr investieren würden. Im Durchschnitt aller Regionen liegt hier trotz der hohen Unzufriedenheit mit der Ertragssituation das Sparbuch mit 29,2 Prozent vorne, wobei die Sparer in NRW besonders hartnäckig sind (34,9 Prozent), während die Baden-Württemberger (17,9 Prozent) am wenigsten darauf setzen wollen. Grundsätzlich zeigt sich bei dieser Frage aber auch die große Verunsicherung der deutschen Sparer – jeder zweite Deutsche hatte hier „weiß nicht“ angegeben.

Angesichts dieser Verunsicherung betont Christoph Bergweiler, wie wichtig und sinnvoll finanzielle Bildung und seriöse Anlageberatung sind: „Es ist im aktuellen Umfeld essenziell, vom Sparer zum Anleger zu werden, statt tatenlos zuzusehen, wie das Ersparte immer weniger wird“, führt er aus. „Eine einfache, flexible und bequeme Lösung – nicht nur für Anlageeinsteiger – bieten breit gestreute Mischfonds, die dazu beitragen können, regelmäßige Erträge zu generieren und gleichzeitig Schwankungen und Risiken zu minimieren. Sie ermöglichen bereits mit kleinen Einzahlungen, beispielsweise im Rahmen von Sparplänen, ganz einfach erste Schritte bei der Wertpapieranlage.“ Ein weiterer Vorteil des Sparplans ist laut Bergweiler, dass sich typische Anlegerfehler vermeiden lassen. „Aufgrund der festen Sparrate kann der so genannte Cost-Average-Effekt der Durchschnittskosten greifen: Da die Geldanlage über einen längeren Zeitraum erfolgt, verteilt sich das Risiko besser, denn bei fallenden Kursen erwirbt man mehr und bei steigenden Kursen entsprechend weniger Anteile. So lässt sich das Problem des ‚Market-Timings‘, also des richtigen Einstiegszeitpunktes, vermeiden und für die Fondsanleger werden die gefürchteten Marktschwankungen noch weniger relevant. Und dass der Betrag regelmäßig vom Konto abgebucht wird, sorgt für Spardisziplin – nicht nur zum Weltspartag“, so Bergweilers Fazit.

Quelle: J.P. Morgan Asset Management

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Zeit ist der beste Renditebringer

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Frankfurt, 24. Oktober 2018 – Ein weit verbreiteter Fehler von Anlegern ist, an der Börse auf einen günstigen Einstiegspunkt zu warten. Das ist auch im derzeitigen Bullenmarkt zu beobachten: Viele stehen an der Seitenlinie und warten auf eine günstige Kaufgelegenheit. Doch an der Börse wird nicht geklingelt – weder zum Einstieg noch zum Ausstieg. An diese Börsenweisheit erinnert die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Ein Blick zurück zeigt, dass Markt-Timing für Privatanleger wie für Profis äußerst schwierig ist. Für einen langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien ist der richtige Einstiegszeitpunkt auch gar nicht entscheidend: Untersuchungen zeigen, dass Anleger selbst größere Kursverluste – etwa nach Börsen-Crashs oder Finanzkrisen – mit der Zeit wieder mehr als wettmachen konnten. So lässt sich etwa an Bundesbank-Daten nachvollziehen, wie sich eine Anlage von 10.000 Euro in den deutschen Leitindex DAX entwickelt hat, wenn der Sparer kurz vor den größten Aktiencrashs der jüngeren Vergangenheit investierte – also jeweils zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt.

Das Ergebnis: Wer das Geld kurz vor der sogenannten „Dotcom-Blase“ im Jahr 2000 angelegt hatte, konnte rund 18 Jahre später dennoch ein Plus von immerhin 2,8 Prozent pro Jahr verbuchen. Wer 2007 kurz vor der Finanzkrise investiert hatte, erzielte bis 2018 eine Rendite von 4,4 Prozent jährlich. Warum das so ist? Die Wirtschaft wächst auf lange Sicht, und damit steigen auch die Unternehmenswerte. Das spiegelt die Börse wider. Fakt ist: Aktien erwirtschaften über lange Zeiträume den größten Gewinn. Beim Vermögensaufbau ist Durchhaltevermögen wichtiger als der Zeitpunkt.

Der Sparer ist also gut beraten, sein Geld möglichst lange für sich arbeiten zu lassen. Wer das Risiko einer Direktanlage in Aktien scheut und den optimalen Ein- und Ausstiegszeitpunkt umgehen will, kann über einen Sparplan in Aktienfonds investieren. Investmentfonds eignen sich grundsätzlich für jedes Budget. Bereits ab 25 Euro monatlich lässt sich ein Fondssparplan abschließen. Fondssparpläne sind zudem flexibel. Die Raten lassen sich beliebig und kostenlos erhöhen, reduzieren oder wenn nötig, für einen bestimmten Zeitraum aussetzen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Trumps Vermögen schrumpft

© https://de.statista.com/infografik/15657/entwicklung-des-vermoegens-von-donald-trump/

Donald Trump inszeniert sich gerne als Selfmade-Milliardär. Nun hat eine Recherche der New York Times ergeben, dass er von seinem Vater, Fred Trump, mehr als 400 Millionen US-Dollar bekommen haben soll – dabei war ein Ziel von Trump Senior offenbar, Geld am amerikanischen Fiskus vorbeizuschleusen. Vielleicht ein Grund dafür, dass sein Sohn die eigene Steuererklärungen nicht veröffentlichen will. Für das Ansehen des US-Präsidenten könnte sich die Angelegenheit kurz vor den Midterms als schädlich erweisen. Ob sie sich auch wirtschaftlich auswirkt, lässt sich noch nicht sagen. Ein finanzieller Erfolg ist Amt für Donald Trump aber so oder so nicht. Seit seiner Vereidigung hat er in der Milliardärs-Liste von Forbes 1,4 Milliarden US-Dollar Vermögen eingebüßt.

Quelle: www.statist.com, Mathias Brandt, https://de.statista.com/infografik/15657/entwicklung-des-vermoegens-von-donald-trump/

 

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Nicolas Gäbel vom Theresien-Gymnasium Ansbach als Wirtschaftspädagoge des Jahres ausgezeichnet

Landshut, 18.09.2018 – Seit nunmehr sechs Jahren führt die Stiftung Finanzbildung gUG den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an der bayerischen Oberstufe durch, um die Diskussion und die Auseinandersetzung mit praxisnahen wirtschafts- und finanzökonomischen Fakten zu fördern. In einem der letzten Jahre überreichte der damalige Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler die Preise – heute bekanntermaßen bayerischer Kultusminister.

Entscheidender Impulsgeber ist und bleibt aber der Wirtschaftspädagoge an der Schule. Er motiviert die Schüler zum kritischen Diskurs und kann durch besondere Themenstellungen in Seminaren und Facharbeiten die Schüler fordern.

Dies machte in ganz besonderer Weise Herr Nikolas Gäbel vom Theresien-Gymnasium Ansbach. Seit nunmehr sieben Jahren waren Arbeiten seiner Schüler und seines Kurses bzw. Seminars immer im Finale des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“. Der Stellenwert ist aus meiner Sicht deshalb hoch, weil unsere Jurymitglieder, wie Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Blum oder die Unternehmerin Karin Hildebrand, während des Bewertungsprozesses nicht erfahren, woher die Arbeiten stammen. Bereits einige Male konnten Schüler von Herrn Nikolas Gäbel den Wettbewerb gewinnen oder Topplatzierungen erreichen.

Den Arbeiten merkt man an, dass die Schüler von ihrem Lehrer für die jeweiligen Themen begeistert wurden und sich gerne, sowie nachhaltig damit auseinandersetzen – und dies seit Jahren. Dies zeigt besonderes pädagogisches Geschick, das hohe fachliche Knowhow und eine Freude an der Themenstellung. Dies kann nicht genug hervorgehoben werden.

Deshalb hat sich die Stiftung Finanzbildung dazu entschlossen, Herrn Nikolas Gäbel mit dem undotierten Sonderpreis der Stiftung Finanzbildung als „Wirtschaftspädagoge des Jahres“ zu würdigen.

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Wir brauchen das Schulfach Wirtschaft

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FDP| 27.07.2018 – In der aktuellen „Jugendstudie 2018 – Wirtschaftsverständnis, Finanzverhalten und Digitalisierung“ bemängelt ein Großteil der Befragten die fehlende Behandlung von Wirtschaftsthemen in der Schule. 71 Prozent der Jugendlichen beklagen unter anderem, dass sie „nicht viel“ oder „so gut wie gar nichts“ über Finanzen in der Schule gelernt haben. „Die ökonomische Bildung in unserem Land wird immer noch sträflich vernachlässigt“, stellt FDP-Generalsekretärin Nicola Beer fest. Sie fordert, dass dringend benötigte Schulfach „Wirtschaft“ an deutschen Schulen einzuführen.

Nur so könnten junge Menschen vorbereitet werden auf „einen globalisierten Arbeitsmarkt und auf eine Wirtschaftswelt, die von den Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten stark beeinflusst wird“, erklärt Beer. Weitere Ergebnisse der Studien lassen hier deutliche Defizite erkennen. So wüssten beispielsweise nur sechs von zehn Schülern, was eine Inflationsrate ist und weniger als 20 Prozent kannten ihre derzeitige Höhe für Deutschland. Den Jugendlichen fehlt jedoch nicht das Interesse an diesen Themen. Ganz im Gegenteil: Über 80 Prozent der für die Studie befragten Jugendlichen wünschen sich eine bessere Bildung im Bereich Wirtschaft.

Beer sieht die Einführung eines Schulfachs Wirtschaft deshalb als essentiell für die wirtschaftliche Zukunft an. „Wenn Deutschland ein vitaler Wirtschaftsstandort bleiben will, müssen wir in beste Bildung investieren und den Gründergeist fördern“, betont die FDP-Generalsekretärin. Nun gilt es den Wunsch der befragten Jugendlichen zu erfüllen und in der Bildungspolitik die Weichen dafür zu stellen.

„Ökonomische Bildung in unserem Land wird immer noch sträflich vernachlässigt“, sagte BEER @focusonline [1]. Nur mit flächendeckendem Fach Wirtschaft könnten junge Menschen vorbereitet werden auf „globalisierten Arbeitsmarkt& Wirtschaftswelt.“ https://t.co/9hqWIzRTEx [2]@Liberale_News [3]

— Nicola Beer (@nicolabeerfdp) 27. Juli 2018 [4]

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Jede Finanzanlage hat trotz aller Loblieder zwei Seiten – auch ETFs

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Jede Finanzanlage hat trotz aller Loblieder zwei Seiten – auch ETFs

Es war das Jahr 1976, als der US-Amerikaner John C. Bogle eine ebenso einfache wie geniale Idee hatte: Die Erfindung eines Investmentfonds für Privatanleger, der die Wertentwicklung eines Börsenindex, wie beispielsweise den des DAX, passiv nachbildet, anstatt aktiv zu versuchen, die Wertentwicklung durch die richtige Aktienauswahl zu übertreffen. Es war die Geburtsstunde der Exchange Traded Funds (ETFs).

Finanzexperten prophezeiten damals, dass dieses Modell keinen Erfolg haben würde. Der Fonds wurde als „Bogle’s folly“ (Bogles wahnwitzige Idee) verspottet. Und tatsächlich war die erste Emission ein Flop. Doch heute wissen wir, dass die Finanzexperten von damals nicht recht behalten sollten. Mittlerweile haben sich die ETFs erfolgreich in der Finanzwelt etabliert und sind von den Märkten nicht mehr wegzudenken.

Was ist eigentlich ein Exchange Traded Fund (ETF)?

Das Prinzip eines ETFs ist einfach: Man nehme einen beliebigen Index – meist sind dies Aktienindizes, es können aber auch Anleihe- oder Rohstoffindizes sein – und bilde diesen nach. Der Vergleichsindex bestimmt, welche Wertpapiere ins Portfolio kommen, und nicht der Fondsmanager. Darum spricht man bei dieser Anlagestrategie von passivem Investieren.

Welche Vorteile bieten ETFs?

Kosten:
Da beim passiven Investieren weniger hochbezahlte Fondsmanager benötigt werden und auch weniger Handelsgebühren anfallen, spiegelt sich das positiv bei den Kosten wider. Ein klassischer Fonds lässt sich sein aktives Fondsmanagement in den USA im Durchschnitt mit 0,82 Prozent entlöhnen. Hingegen verlangt ein ETF nur rund 0,1 Prozent p. a. Diese geringeren Kosten schlagen natürlich auch bei der Rendite zu Buche.

Flexibilität und Liquidität:
ETFs können jederzeit an der Börse gehandelt werden, was ein schnelles Ein- und Aussteigen aus dem Markt bedeutet.

Einfache und hohe Diversifikation:
Durch ihre Zusammensetzung bieten ETFs eine hohe Diversifikation, durch die sich das Risiko eines Totalverlustes verringert. Sie bieten unkomplizierten Zugang zu einem breitgestreuten Portfolio und den Renditen des Marktindex, selbst mit einem vergleichsweise geringen Anlagebetrag.

Rendite:
Der wohl wichtigste Pluspunkt liegt in der Rendite der ETFs. Ein aktiv gemanagter Fonds müsste eigentlich besser abschneiden als ein passiver ETF. Immerhin kann ein Fondsmanager auf aktuelle Marktgegebenheiten jederzeit mit Käufen oder Verkäufen reagieren und muss sich nicht an die starre Vorgabe des Index halten. Soweit die Theorie. In der Praxis schaffen es Fondsmanager in der Regel nicht, besser zu performen als der Vergleichsindex. Dies macht das Betrachten von historischen Daten deutlich: Carhart untersuchte 1.892 US-Aktienfonds über den Zeitraum von 1961 bis 1995 und stellte fest, dass 94 Prozent aller aktiv gemanagten Fonds hinter ihrer Benchmark zurückblieben. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Fama und French, die den Zeitraum von 1984 bis 2006 unter die Lupe nahmen: 97 Prozent der aktiv gemanagten Fonds konnten die Benchmark nicht überbieten.

Sogar Warren Buffett, selbst aktiver Investor, ist zum Befürworter passiven Investierens geworden: Er ging 2007 eine Wette über eine Million Dollar ein, dass ein aktiv gemanagter Hedgefonds nicht in der Lage sein soll, einen ETF auf den S&P 500 zu schlagen. Und er sollte recht behalten: Der Hedgefonds erwirtschaftete 2,2 Prozent p. a., der ETF dagegen 7 Prozent p. a.

Schöne neue ETF-Welt also?

ETFs bringen viele Vorteile mit sich. Nicht umsonst verzeichnet dieses Anlagesegment Mittelzuflüsse im letzten Jahrzehnt in Höhe von 0,9 Billionen Dollar am US-Markt. Und auch die Stiftung Warentest schlägt in der derzeitigen Niedrigzinsphase vor, dass man sich mit ETFs, der „Geldanlage für Faule“, bequem ein Polster fürs Alter zurücklegen kann. Trotzdem sind sie kein Wundermittel, und Anleger sollten bei all den Vorteilen die eventuellen Risiken nicht aus dem Auge verlieren. Neben den allgemeinen Kursschwankungen und eventuellen Währungsrisiken, über die sich jeder Anleger in ETFs im Klaren sein sollte, können noch weitere Nachteile beim passiven Investieren auftreten.

Ausfallrisiko:
Manche ETFs müssen die Aktien in dem Index überhaupt nicht physisch halten, den sie replizieren. Sie bilden die Performance mit Derivaten (Swaps) synthetisch nach. Das bringt zwar auch Vorteile, wie z. B. geringere Kosten mit sich, kann sich aber erheblich auf den Inhalt des Sondervermögens und das Ausfallrisiko auswirken. Hier gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten seitens des Emittenten, und die scheinbar einfach wirkenden ETFs können zu komplizierten Finanzinstrumenten werden. Die Financial Times schreibt dazu: „Synthetische ETFs tragen das Risiko eines Ausfalls des Kontrahenten, z. B. einer Investment Bank, auf der anderen Seite des Swap-Geschäfts des Fondsmanagers. Der Zusammenbruch der US-Banken Lehman Brothers und Bear Stearns während der Finanzkrise zeigt, dass dieses schlimmste Szenario eintreffen kann. Investoren sollten herausfinden, welche Sicherheiten gegen diesen Swap gehalten werden und den Fonds-Prospekt lesen.“ Klarheit verschafft hier nur der Blick ins Kleingedruckte.

Befeuern ETFs Börsencrashs?
Aufmerksamkeit sei beim Auftreten von Flashcrashs geboten. ETFs können im Falle solcher Minutencrashs aufgrund entstehender Liquiditätsspiralen die Kurseinbrüche kurzfristig verstärken. Den langfristig orientieren Anleger mögen solche Flashcrashs zwar kalt lassen. Dennoch hat die Finanzkrise 2007/2008 gezeigt, dass Liquiditätsspiralen und komplexe Verkettungen an den Märkten schneller zu einem Zusammenbruch führen können.

Schlimmer als Marxismus?
„Passive Investments sind schlimmer als Marxismus“, behauptete jüngst Inigo Fraser-Jenkins, Fondsmanager beim US-Investmenthaus Bernstein. „Eine vermeintlich kapitalistische Wirtschaft, in der Investitionen ausschließlich passiv sind, ist schlimmer als eine Planwirtschaft oder eine Wirtschaft mit einem aktiv geführten Kapitalmarkt“, so seine Behauptung.
Tatsächlich muss man sich fragen, was wird in einer Finanzwelt passieren, in der passives Investieren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird und in der sich immer weniger Investoren darum kümmern, dass Aktienkurse die Unternehmenswerte korrekt widerspiegeln? Gegner der Fraser-Jenkins-Theorie behaupten, solange genügend aktive Investoren am Markt tätig sind, droht keine unmittelbare Gefahr. Systematische Fehlbewertungen würden am Markt nicht lange unbemerkt bleiben. Trotzdem sollte das rasante Wachstum des passiv verwalteten Kapitals mit hoher Aufmerksamkeit beobachtet werden.

Fazit:
Derzeit ist die passive Anlagestrategie der aktiven Anlagestrategie überlegen. Dies ist vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen: Zum einem, dass ETFs einen kostengünstigen Zugang zu einem breit diversifizierten Portfolio ermöglichen und zum anderen, dass sie die bessere Performance gegenüber aktiv verwalteten Fonds bieten. Das absolute Nonplusultra sollte man in den ETFs jedoch nicht sehen. Sobald die passive Anlagestrategie die Norm und die aktive die Ausnahme sein wird, würde sich dies nachteilig für die Investoren auswirken. Die Finanzwelt ist durch die Anlageform sicherlich nicht weniger komplex geworden. Wie sich das passive Investieren langfristig auf den Markt auswirken wird, wird die Zukunft zeigen. Und wichtig ist es auch, sich den jeweiligen ETF vor Investition genau anzusehen. Kritisches und mündiges Anlegen ist weiterhin ein Muss.

Quelle: epk media

 

 

 

 

 

 

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Invest in Heads-Fonds-Management bietet potentiellen Investoren an, die Effizienz des Algorithmus-Tools an der eigenen Person und somit ihre Führungs-Kompetenz zu prüfen

Stuttgart, 13.07.2018 (Marktnews): Mit einem besonderen Modul, einer Art „Spin-off“ aus dem Headhunting, eruiert das Fondsmanagement von Invest in Heads Unternehmen mit Top-Management. Dank eines eigens geschaffenen Algorithmus wird anhand bestimmter Kriterien die Führungsqualität des Managements ermittelt. Von ihrem Konzept überzeugt, laden die „Invest in Heads“-Verantwortlichen jetzt Unternehmer bzw. Privatanleger ein, sich einem Selbstversuch zu unterziehen, um aus erster Hand an der eigenen Person diese Verfahrensweise kennen zu lernen und mehr über die eigene (Führungs)Persönlichkeit zu erfahren.

Invest in Heads Fund – Global Equity (ISIN: LI0350937053) wurde vor rund 16 Monaten von drei bedeutenden deutschen Unternehmerfamilien initiiert, die im Rahmen ihrer eigenen Vermögensverwaltung erheblich investiert sind. Der globale Aktienfonds hatte im ersten Quartal des laufenden Jahres wie die meisten Marktteilnehmer auch einen Rückgang zu verzeichnen, liegt aber mit einer Jahresperformance von 5,57 % weiterhin sehr gut platziert. Dabei ist es dem Fondsmanagement von Invest in Heads gelungen, die Volatilität durch die gezielte Aktienauswahl zu begrenzen.

Die geringere Volatilität des Aktienfonds resultiert aus dem Zusammenspiel dreier wesentlicher Faktoren: Den relativ hohen Barbestand von 25 Prozent im Fonds, die Short-Positionen, die inzwischen alle Kursgewinne erzielten, und schließlich die Auswahl der Unternehmen, in die der Fonds investiert. Gerade der letzte Punkt ist das Alleinstellungsmerkmal des Invest in Heads, denn das Management legt mit einer innovativen Methodik besonderes Augenmerk auf die Kompetenz der Führungsebene der zu investierenden Unternehmen.

„Sind Unternehmen auf Basis einer Value-Analyse eher günstig bewertet, dann sind sie in unruhigen Börsenzeiten stabiler und korrigieren auch in Korrekturphasen weniger als der Marktdurchschnitt. Gleichzeitig bleibt die Chance, dass die Märkte wieder auf die Qualität dieser Unternehmen aufmerksam werden, so dass dann überdurchschnittliche Renditen erwirtschaftet werden können“, so Heads-CEO Volker Weber.

Management-Qualität ist entscheidend
In volatilen oder rückläufigen Börsenphasen sei vor allem die Qualität des Managements von entscheidender Bedeutung: „Zweifelsfrei sind Unternehmen mit einem Top-Management auf schwierige Marktphasen besser vorbereitet. Deren Führungskräfte zeichnen sich unter anderem damit aus, solche Marktphasen zu nutzen, um die Stärken ihrer Unternehmen auszubauen. Damit schaffen sie optimale Voraussetzungen, vom nächsten Aufschwung überproportional partizipieren zu können“.

Aber kann man die Qualität eines Managements seriös und zuverlässig beurteilen und wenn ja, wie? „Ja, wir sind dazu in der Lage. Wir bedienen uns dabei eines Algorithmus, der anhand der Bewertung von Tausenden Manager-Gesichtern beurteilen kann, welche physiognomischen Ausprägungen eine Führungspersönlichkeit haben sollte, um spezifische unternehmerische Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Dies mag zurecht überraschen und etwas ungewöhnlich erscheinen. Aber genau diese Erkenntnisse werden in unterschiedlichsten Bereichen erfolgreich genutzt. In der diagnostischen Medizin wird beispielsweise zunehmend auf Anzeichen im Gesicht geachtet, um frühzeitig Indizien für eine mögliche Erkrankung zu erkennen“, so Volker Weber und empfiehlt, einfach mal die Key Words „Gesicht + Krankheit“ zu googeln.

„Eines unserer Partnerunternehmen erstellte hierzu im Auftrag einer renommierten Universitätsklinik in den USA eine entsprechende Studie zum Thema Herzkrankheiten. Hierfür wurde ausschließlich das Gesicht ausgewertet und auf Anzeichen geachtet, die auf Herzerkrankungen schließen lassen könnten. Das Ergebnis beeindruckte, denn die Übereinstimmung mit den Ärzte-Diagnosen lag bei etwas mehr als 90 Prozent“, erklärt Volker Weber.

Das „Invest in Heads“-Team entwickelte ein einzigartiges System zur Beurteilung von Management-Teams. Es basiert auf jahrtausendealtem Wissen und intuitiven Fähigkeiten, die jeder in sich trägt. „Im Mittelpunkt unseres Investment-Prozesses steht das Management. Dazu haben wir eine spezielle Management-Bewertungsmethode entwickelt.

Denn dieser Fonds setzt auf Köpfe und nutzt für sein Auswahlverfahren als „Ultima Ratio“, als letztlich entscheidende Instanz, ein einzigartiges eigens hierfür entwickeltes Tool. Das Verfahren, eine Art „Spin-off“ aus dem Headhunting, das seit Jahrzehnten bei der Besetzung von Top-Positionen (auch bei DAX- und internationalen

Unternehmen) angewendet wird, ermittelt die Eigenschaften und Fähigkeiten des Topmanagements und gleicht es mit den Markterfordernissen (SWOT) für das Unternehmen ab“, so Volker Weber.

Nur wenn dessen Lenker, Denker und Macher fachlich und charakterlich überzeugen, haben diese Unternehmen eine Chance, in das „Invest in Heads“-Anlageuniversum aufgenommen zu werden. Das sei eine „conditio sine qua non“. Denn entscheidend sind – wie der Fonds-Name „Invest in Heads“ impliziert – die Köpfe beziehungsweise die Kompetenz der Entscheider.

Mut zum Selbstversuch? Probe aufs Exempel – persönliche Kompetenz-Analyse
Die Heads-Verantwortlichen gehen in die praktisch-informelle Offensive. Direkt, authentisch und unkonventionell. Denn sie bieten potentiellen Investoren und deren Vertrauenspersonen an, im Rahmen eines persönlichen Meetings im kleinsten Kreis – sozusagen hautnah – die Vorgehensweise und deren Funktionsweise umfassend dazustellen und zu erläutern. Damit verbunden ist die Probe aufs Exempel, der Selbstversuch, um der Vorgehensweise und dem Tool auf den Zahn zu fühlen.

Das ist ebenso bemerkenswert wie ungewöhnlich. Aber mit dieser ganz persönlich-individuellen Erfahrung und den damit verbundenen Ergebnissen erhalten Interessenten äußerst wertvolle Entscheidungshilfen. Nicht zuletzt mit der Intention, somit überzeugte Partner von Invest in Heads Fund – Global Equity zu werden.

Kontakt für den Selbstversuch: Volker Weber (CEO), E-Mail:  vw@invest-in-heads.de

Quelle: news aktuell GmbH

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