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Category Archives: Debatte

Thesispreis anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForum verliehen

Die Stiftung Finanzbildung freut sich anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForums den Thesispreis an Oliver Lang zu überreichen-
wenn auch nur digital- denn leider war eine persönliche Übergabe aufgrund von Corona nicht möglich. Trotzdem übergebe ich Ihnen diesen Preis von Herzen und aus voller Überzeugung. Ich darf Ihnen nochmals meinen Respekt und meine Anerkennung für Ihre Master-Thesis über das Thema „Business Model Innovation – Wie kann die Nachhaltigkeit eines Geschäftsmodells gemessen werden“ an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management im Studiengang Business Consulting & Digital Management zollen.

Der wissenschaftliche Leiter des „Deutschen FinanzbildungsForum“ und Jurymitglied Prof. Dr. Erwin Blum hat die Arbeit eingehend geprüft und als hochaktuell sowie auszeichnungswürdig betrachtet.

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Die Stiftung Finanzbildung verleiht den Medienpreis in der Kategorie Finanzblogger des Jahres an Celine Nadolny

Hier findet nun offiziell die Überreichung des Medienpreises 2021 der Stiftung Finanzbildung anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForums in der Kategorie „Finanzblogger des Jahres“ statt.

Leider war eine persönliche Übergabe wegen Corona nicht möglich. Trotzdem übergebe ich Dir diesen Preis, quasi virtuell, von Herzen und aus voller Überzeugung. Das Video der kurzen Würdigung und Bekanntgabe ist in Kürze auf You Tube unter Stiftung Finanzbildung freigeschaltet. Ich darf Dir nochmals meinen Respekt und meine Anerkennung für Deine Arbeit im Finanzblog „Book of Finance“ aussprechen. Es ist schön zu sehen, wie ein junger Mensch hoch engagiert und kenntnisreich nicht nur Wissen über Finanzthemen ansammelt, sondern auch teilt. Über 500 Finanzbücher zu lesen und darüber zu schreiben ist eine gewaltige Leistung.

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Programm des Deutschen (digitalen) FinanzbildungsForums am 05.07.2021

11.00 Uhr
Begrüßung durch Edmund Pelikan (Stiftung Finanzbildung)
und Hausherr Markus Niedermeier (LHI Leasing)

11.10 Uhr
Impulsvortrag Dr. Frank B. Werner – Finanzenverlag

SCHWERPUNKTTHEMA NACHHALTIGE GELDANLAGE

11.30 Uhr
Impulsvortrag Dagmar Nixdorf, Aufsichtsrat der Nixdorf Kapital AG

12.45 Uhr
Diskussionsrunde mit Einspielern von Expert*innen, Schüler*innen und Absolvent*innen (ca. 60 Minuten)
Moderation Edmund Pelikan

Dr. Bernd Flossbach oder Herr von Thurn und Taxis, Flossbach von Storch
Prof. Ernst Mohr – Professor Ph.D. Rektor Universität St. Gallen
Markus Niedermeier – Geschäftsführer LHI Leasing
Dagmar Nixdorf – Aufsichtsrätin der Nixdorf Kapital AG
Volker Weber – Vorstandsvorsitzender FNG

IMPULS

Oliver Lang – Masterarbeit „Bewertung von Nachhaltigkeit in Unternehmen!“
Lina Waasem – Seminararbeit „Wie sieht ein Wissenschaftler die Definition von Nachhaltigkeit?“
Anna-Lena Mark – Seminararbeit „Definition FNG – Was heißt das in der Praxis?“

MITTAGSPAUSE von circa 12.45 Uhr bis 13.15 Uhr

SCHWERPUNKTTHEMA DIGITALISIERUNG IN DER FINANZWIRTSCHAFT

13.15 Uhr
Diskussionsrunde mit Einspielern von Expert*innen, Schüler*innen und Absolvent*innen (ca. 60 Minuten)
Moderation Dr. Stefan Kunowski

Nicole Bauer – MdB der FDP
Holger Fuchs – Leadership Pioneer Unternehmensberater
Inga Gentzen – Leiterin Marketing und Kommunikation Beyond Saving
Sebastian Hasenack – Geschäftsführer Solidvest / DJE
Werner Dörrbecker – Geschäftsführender Gesellschafter Osiris Investments GmbH

IMPULS

Angelina Beck – „Wie gestalten VV und FAV ihre Cybersicherheit?“

GRUSSWORT DES SCHIRMHERRN

14.00 Uhr
Grußwort des Schirmherrn Staatsminister Bernd Sibler
und anschließend kurze Fragerunde mit unserem wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Erwin Blum

SCHWERPUNKTTHEMA MONETÄRE CORONA_FOLGEN UND FINANZBILDUNG

14.45 Uhr
Diskussionsrunde mit Einspielern von Experten, Schülern und Absolventen (ca. 60 Minuten)
Moderation Prof. Dr. Blum + Edmund Pelikan

Prof. Dr. Erwin Blum – Hochschulpräsident a.D. Hochschule Landshut
Andrea Brinkmann – Stiftung Deutschland im Plus – Teambank
Sven Schumann – Senior Vice President Deutsche Börse AG – BÖB
Justus Enninga – Prometheus Institut Berlin
Gottfried Urban – Urban & Kollegen Vermögensverwalter
Norman Wirth – Rechtsanwalt und Vorstand AfW-Verband

IMPULS

Lukas Meyer – „Finanzbildung in Deutschland und Europa?“

EHRUNGEN, DANKSAGUNGEN UND VERABSCHIEDUNG

Ende gegen 16.00 Uhr

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Drei starke Stimmen für die ökonomische Bildung: Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland ins Kuratorium berufen

Düsseldorf, 17. Juni 2021 (OPM): Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland wurden als erste Mitglieder des Kuratoriums des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland e.V. (BÖB) berufen. Ziel des von Lehrkräften, Verbänden, Wissenschaft und Wirtschaft getragenen gemeinnützigen Bündnisses ist die Stärkung der öko-nomischen Bildung im allgemeinbildenden Schulwesen in allen deutschen Bundesländern.
Ökonomische Bildung ist ein Schlüssel zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur Förderung von Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Mehr als siebzig Institutionen aus Schule, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich vor diesem Hintergrund zum Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland zusammengeschlossen, das im September 2020 als gemeinnütziger Verein gegründet wurde.
Am 15. Juni 2021 wurden Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland vom Vorstand ins Kuratorium des Bündnisses berufen. Die Mitglieder des Kuratoriums beraten den Vorstand und geben dem Anliegen der ökonomischen Bildung als ehrenamtliche Botschafter ihre Stimme. Weitere Kuratoriumsmitglieder werden in Kürze ernannt.
Drei starke Stimmen für die ökonomische Bildung
Bundesminister a.D. Sigmar Gabriel, ehemaliger Vizekanzler, Ministerpräsident von Niedersachsen und Bundesvorsitzender der SPD, ist Aufsichtsrat mehrerer Großunternehmen, Berater und Publizist.
„Ein fundierter Wirtschaftsunterricht ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit“, begründet Gabriel sein Engagement im Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland. „Als Schüler hatte ich das Glück, sowohl die Realschule als auch ein Gymnasium mit wirtschaftlicher Ausrichtung kennenzulernen. Ich habe dann selbst den Lehrerberuf ergriffen. Die Wirtschaftskenntnisse aus der Schule waren für mein ganzes Leben prägend“, so Gabriel weiter.
Markus Gürne, Journalist und Fernsehmoderator, ist Ressortleiter der ARD-Börsenredaktion. Er moderiert die werktäglich ausgestrahlte Sendung „boerse vor acht“ sowie das „Forum Wirtschaft“ auf phoenix und die vom Hessischen Rundfunk herausgegebenen Ausgaben des Wirtschaftsmagazins „Plusminus“.
„Den Zusammenhang von Politik, Wirtschaft und Finanzen zu erklären sowie deren tiefgreifende Auswir-kungen für die Gesellschaft, für alle Bürgerinnen und Bürger, ist mein tägliches Ziel in der Sendung „boerse vor acht“. Finanzbildung heißt nämlich nicht nur Risiken zu minimieren, sondern vor allem auch aufzuzei-gen, dass Ökologie und Ökonomie zusammengehören. Aus diesen Gründen unterstütze ich das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland“, so Gürne.
Ute Weiland ist Geschäftsführerin der 2006 gegründeten Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“.
„Unser Land steckt voller Ideen, Kreativität und Unternehmergeist. In diesem Bereich hat die ökonomische Bildung eine wichtige Brückenfunktion, die oft unterschätzt wird“, so Weiland. „Natürlich muss nicht jeder selbst zum Unternehmer werden, aber ein Grundverständnis, wie Entrepreneurship funktioniert, gehört für mich genauso zur Allgemeinbildung wie der Umgang mit Geld und ein gewisses Urteilsvermögen, was ökonomische und politische Zusammenhänge angeht.“
„Es geht um zentrale Weichenstellungen“
Die Co-Vorsitzende Verena von Hugo erklärt die Funktion des Kuratoriums im Kontext der Ziele, die das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland verfolgt: „Beraten, Kommunizieren und Vernetzen sind die Handlungsfelder unseres Bündnisses. Mit Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute E. Weiland konnten wir drei starke, unabhängige Stimmen gewinnen, die uns dabei unterstützen, die Bedeutung der ökonomi-schen Bildung und ihre Stärkung in Richtung Politik, Medien und Gesellschaft weiterzutragen. Auf die Zu-sammenarbeit freuen wir uns sehr.“
Für den Co-Vorsitzenden Sven Schumann kommt die Benennung der Kuratoren zum richtigen Zeitpunkt: „Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland sind nicht nur in Richtung Öffentlichkeit wichtige Reprä-sentanten unseres Anliegens. Gerade jetzt, wo mit der bevorstehenden Bundestagswahl zentrale Weichen für unser Land gestellt werden, ist ihre Erfahrung und Fachkompetenz für die Reflexion unserer Strategie und die Erörterung spezifischer Fragestellungen besonders wertvoll.“

Quelle: Sonja Kehr, Pressesprecherin – Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland

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Wie verändert Corona das Bezahlungsverhältnis der Deutschen?

Diminishing stacks of coins with COVID-19
©pixabay

Waldkraiburg, Mai 2021: Unter den vielen Veränderungen, die die Welt durch Corona durchmachen musste, wurde auch das Bezahlungsverhältnis der Deutschen stark betroffen. Eine Untersuchung im Auftrag des Payment-Experten Glory besagt, dass Einkäufer während der Krise viel mehr mit Karte bezahlen als mit Bargeld.

Neben den neuen Hygieneregelungen in den Geschäften, wie das Tragen der Maske, oder desinfizieren der Hände, wird auch das bargeldlose Bezahlen sehr empfohlen. Durch den ständigen Austausch von Geldscheinen und Münzen, ohne sie desinfizieren zu können, lassen sich Krankheiten leicht übertragen. Mit diesem Hintergedanken ändern sich die Gewohnheiten der Einkäufer und sie bezahlen lieber mit Karte oder mit Handy.

Vor der Pandemie bezahlte jeder Zweite (49% der Einkäufer) lieber mit Bargeld, dies änderte sich aber schnell. Die Zahl der Einkäufer, die mit Karte bezahlen, wuchs auf 71%, das heißt, dass fast zwei von drei Menschen zurzeit bargeldlos einkaufen, da jeder die Ansteckungsgefahr vermeiden und die Zahlen der Erkrankten mindern will.

Bleibt aber das alles so, wenn die Pandemie mal vorbei ist? 41% der Befragten Einkäufer wollen nach Corona wieder auf die Geldscheine und Münzen zurückgreifen. Trotz des Trends zur Karte, bleibt Bargeld über alle Altersgruppen hinweg ein stark gefragtes Zahlungsmittel.

Quelle: Noemi Vadocz – FOS Landshut

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Shopping-Club des Deutschen Finanzbildungsforums der Stiftung Finanzbildung ist online!

Wie jede gemeinnützige Einrichtung sammelt auch unsere Stiftung Spenden, um ihre Ziele verwirklichen zu können. Jedoch reicht dies nicht aus, um die Expansion vollständig zu stemmen.

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In eigener Sache…Wirtschaft braucht Debatte

WIR SIND TROTZ CORONA MIT DEM DEUTSCHEN FINANZBILDUNGSFORUM ON AIR

Aufgrund der pandemischen Lage und der Anordnungen in der geplanten Tagungsstätte haben wir uns
entschlossen, das FinanzbildungsForum zu 100 % digital am 05.07.2021 durchzuführen.
Die Teilnahme über einen Einladungslink als MS-TEAMS- Konferenz ist kostenlos.
Live wird das Schwerpunktthema NACHHALTIGKEIT am 05.07.2021 von 11.00 bis ca. 14.00 Uhr über MS-TEAMs präsentiert. Die Schwerpunktthemen DIGITALISIERUNG und MONETÄRE CORONAFOLGEN werden aufgezeichnet
und in unserem Youtube-Channel „Deutsches FinanzbildungsForum“ zum Abruf zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Forschungsergebnisse und hochkarätige Vorträge und Impulsreden präsentiert
die Stiftung Finanzbildung im Rahmen dieser Netzwerkveranstaltung.
Aktuelle Diskussionsteilnehmer und Impulsredner (teilweise angefragt):
Prof. Dr. Erwin Blum – wissenschaftlicher Leiter und Hochschulpräsident a.D.
Dr. Stefan Kunowski – Versicherungsvorstand und Lehrbeauftragter
Dagmar Nixdorf – Aufsichtsrat der Nixdorf Kapital AG
Edmund Pelikan – Publizist und Geschäftsführer der Stiftung Finanzbildung
Bernd Sibler – bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kultur
Ralph Veil – Rechtsanwalt
Volker Weber – Vorstandsvorsitzender Forum Nachhaltige Geldanlage
Sven Schumann – Senior Vice President Deutsche Börse AG
Dr. Frank B. Werner – Verleger und Geschäftsführer des Finanzenverlag
Norman Wirth – Rechtanwalt

Hier können Sie sich zu dem Digital-Event anmelden: anmeldung@finanzbildungsforum.digital
Hier der Link zu unserem Youtube-Channel für die Aufzeichnungen:
www.youtube.com/user/BeteiligungsReport

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Schlechtes Zeugnis für die Ökonomische Bildung in Deutschland

Um die Ökonomische Bildung in Deutschland ist es nicht gut bestellt. So erfüllen elf von 16 Bundesländern nicht einmal 50 Prozent der Anforderungen, die für ein normales Nebenfach Wirtschaft nötig wären. Ökonomische Bildung ist in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern am besten, in Rheinland-Pfalz, Sachsen und im Saarland am schlechtesten aufgestellt.

Köln, 17.05.2021. Ökonomische Bildung in Deutschland hat es seit jeher schwer – doch wie dramatisch der Mangel ist, zeigt erstmals die Studie „Ökonomische Bildung in Deutschland“, die die Flossbach von Storch Stiftung gemeinsam mit dem Institut für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg erstellt hat. Die Wissenschaftler des IÖB haben zum einen den Stand der Ökonomischen Bildung an deutschen Schulen sowohl im gymnasialen als auch nicht-gymnasialen Bereich erhoben. Zum anderen haben sie erfasst, wie Ökonomische Bildung an den Hochschulen in den Lehramtsstudiengängen und über Professuren verankert ist. Die Studienergebnisse beider Untersuchungsgebiete fließen als Teilindizes in den Gesamtindex Ökonomische Bildung in Deutschland (OeBiX) ein.

Kein Bundesland erfüllt die Anforderungen für ein Nebenfach „Wirtschaft“

Das Ergebnis: Elf von 16 Bundesländern erfüllen im Gesamtindex OeBiX nicht einmal die Hälfte der Anforderungen, die für ein normales Nebenfach, so auch „Wirtschaft“ gelten müssten. Am besten schneiden bei der Ökonomischen Bildung in der OeBiX-Studie Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern ab, am schlechtesten Rheinland-Pfalz, Sachsen und das Saarland (siehe Charts am Ende der Presseinformation).

Teilindex Lehrkräftebildung

Im Teilindex Lehrkräftebildung erfüllen nur fünf Bundesländer – Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein – mehr als die Hälfte der Anforderungen. Am besten schneidet dort Baden-Württemberg mit mehr 85 Prozent ab. Die letzten drei Plätze belegen Rheinland-Pfalz, das Saarland und Bremen.

Teilindex Schule

Im Teilindex Schule sieht es etwas besser aus: Dort erfüllen zumindest sieben Bundesländer – Niedersachsen, Bremen, Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein – mehr als die Hälfte der Anforderungen, die letzten Plätze belegen Rheinland-Pfalz, Sachsen und Hamburg.

Deutschlandweit Ökonomische Bildung nicht hinreichend verankert

„Die Studienergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass trotz aller Anstrengungen und Beteuerungen von (Bildungs-) Politikern Ökonomische Bildung in Deutschland bei Weitem nicht hinreichend verankert ist, wenn man von einem normalen Fach Wirtschaft als Nebenfach im Pflichtbereich ausgeht“, sagt Prof. Dr. Dirk Loerwald, Institut für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg. Die Studie belegt das u. a. an einer der eingängigsten Messgrößen: den Unterrichtsstunden. Geht man bei einem Pflichtfach in der Sekundarstufe I von sechs Kontingentstunden aus (z. B. drei Schuljahre, in denen Schülerinnen und Schüler jeweils zwei Wochenstunden Wirtschaftsunterricht erhalten), dann verfehlen alle Bundesländer sowohl am Gymnasium als auch an nicht-gymnasialen Schulformen das Ziel – zum Teil sehr deutlich. „In keinem Bundesland gelingt es, ökonomische Bildungsinhalte so in den Lehrplänen zu verankern, dass sie vom Umfang her einem normalen Nebenfach entsprechen“, sagt Loerwald.

Das Drama beginnt an den Hochschulen

Oft dreht sich die öffentliche Diskussion zur Ökonomischen Bildung nur um die Schule, blendet aber die Lehrkräftebildung an den Hochschulen aus. Hier bringt die OeBiX-Studie erstmals Licht ins Dunkel, weil auch die Bereiche Hochschule und Studium bundesweit untersucht wurden. „An den Hochschulen beginnt das eigentliche Drama um die mangelhafte Ökonomische Bildung“, sagt Loerwald. Denn wenn nicht genügend Lehrkräfte ausgebildet werden, es an fachdidaktischen Professuren mangelt und die ökonomischen Inhalte in den Lehramtsstudiengängen zum Teil Mangelware sind, dann kann keine professionelle grundständige Lehrkräftebildung erfolgen – und damit verlängert sich das Problem um Jahre.

Schulfach „Wirtschaft“ darf kein Etikettenschwindel sein

„Ökonomische Bildung gehört zur Allgemeinbildung. Deshalb sollte sie von grundständig wirtschaftlich ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet werden, so dass junge Menschen auch auf diesem Gebiet fundiert auf das Leben nach der Schule vorbereitet werden“, sagt Kurt von Storch, Vorsitzender des Kuratoriums der Flossbach von Storch Stiftung. Und so sei begrüßenswert, wenn in Bundesländern, wie zuletzt in Nordrhein-Westfalen, das Schulfach Wirtschaft-Politik gestärkt werde. „Aber es hilft nichts, wenn diese Fächer nicht inhaltlich gefüllt werden können, z. B. weil es an qualifizierten Lehrkräften mangelt. Dann betreibt die Politik mit der Umbenennung nicht viel mehr als Etikettenschwindel“, so von Storch. „Mit der OeBiX-Studie wollen wir den Verantwortlichen im Bildungssystem Impulse geben. Die OeBiX-Studie ist die Grundlage, auf der sich Lösungen für die Ökonomische Bildung im föderalen Bildungssystem entwickeln lassen, weil sie zeigt, wo es schon ganz gut läuft und wo überall noch Verbesserungspotenzial liegt“, sagt von Storch.

Alle Ergebnisse der OeBiX-Studie finden Sie hier: www.oebix-studie.de

Quelle: Flossbach von Storch Stiftung -Verena von Hugo, Vorstand

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Geschwindigkeit schlägt Volatilität

Düsseldorf, 08. April 2021 – Gemessen am VDax bewegt sich der Markt wieder in weitgehend normalen Bahnen. Dabei hatte die Pandemie-Angst auch hier die Volatilität binnen weniger März-Tage vervierfacht. Für herkömmliche Anleger sind solche Kurven ein Graus, ein Risiko und stehen oft für Verluste. „Für einen reinen Computerhändler mit kurzen Haltedauern sind solche Bewegungen allerdings fast egal“, sagt Dr. Dieter Falke, Geschäftsführer der Quant.Capital GmbH & Co. KG (QCKG). „Im Gegenteil tragen viele kleine, nur kurz gehaltene Positionen eher zur Glättung des Verlaufs bei – und erlauben trotzdem gute Erträge.“ Insofern ist der Eigenhandel mit ultraschnellen Rechnern ein gutes Mittel zur Risikobegrenzung.

Durch Zeitverzögerungen zwischen Eintreten eines Ereignisses und der Reaktion darauf entstehen Risiken. „Starke Kursbewegungen an der Börse sind die häufigsten Ereignisse, die für den Handel kritisch werden können“, sagt Falke. „Dabei kann sowohl Abwarten wie Reagieren der falsche Weg sein.“ So haben viele Anleger Bestände aus ihren Portfolios verkauft, als etwa die Märkte im Frühjahr 2020 pandemiebedingt einbrachen. „Gerade automatisierte Portfolioüberwachungen stellten hier oft Verkaufssignale“, so Falke. Im Nachhinein zeigte sich, dass es besser gewesen wäre, die Positionen zu halten, da es zu einer sehr schnellen Erholung und sogar zu neuen Rekordständen in einigen Aktienindizes kam. In anderen Situationen, in denen die Erholung der Märkte deutlich langsamer verlief, wären dagegen Verkäufe besser gewesen.

„Für Portfoliomanager ist es aber vorher kaum abzuschätzen, was die bessere Entscheidung wäre“, sagt Falke. Neben typischen Sicherungsmaßnahmen beispielsweise über Derivate lässt sich auch über den ultraschnellen Handel der Volatilität Einhalt gebieten. „Die Digitalisierung erlaubt Berechnungen bis in den Nanosekundenbereich hinein, die an der Börse im Mikrosekundenbereich umgesetzt werden können“, sagt Falke.
Das sorgt dafür, dass die Reaktionszeiten bei Ereignissen sinken. „Zum anderen erlaubt es aber auch eigenständige Handelsstrategien, die die Geschwindigkeitsvorteile umsetzen können“, sagt Falke. „So lassen sich typische Market-Maker-Aufgaben wie die Liquiditätsbereitstellung hervorragend nutzen, um mit sehr vielen, sehr kleinen Trades gute und stabile Ergebnisse zu erzielen – unabhängig von Marktbewegungen und Volatilität.“ Doch der Aufbau der entsprechenden Infrastruktur ist sehr aufwendig, genau wie die Entwicklung der Handelsstrategien und des entsprechenden Risikomanagements. „Dies eignet sich vor allem für institutionelle Investoren“, sagt Falke. „Privatanleger haben derzeit kaum Möglichkeiten, diese Vorteile für ihr eigenes Portfolio zu nutzen.“ Sie können allerdings über Anlagevehikel wie etwa die FinTec-Anleihe der QCKG an den Chancen des ultraschnellen Handels partizipieren.

Pressemitteilung Quant.Capital GmbH & Co. KG, vom 08. April 21

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Ölpreis steigt, Gold unattraktiv, Inflation in der Beschleunigung

© Pixabay

Das Marktumfeld zeigt sich im zweiten Quartal 2021 stabil bis positiv unterstützend. Mit dem Hochfahren der Impfkampagnen gewinnt auch die Weltwirtschaft an Fahrt. Das führt zu steigenden Ölpreisen genau wie zu anziehenden Inflationsraten. „Wir gehen von einem soliden Wachstumskurs aus, der die Märkte durchaus noch weiter befeuern kann“, sagt Carsten Gerlinger, Vice President von Moventum AM.

Weil die USA beim Impfen schneller vorankommen als die Europäer, springt dort auch zuerst die Konjunktur an. „Dazu kommen die Billionen Dollar aus dem Fiskalpaket in den USA, die rasch in der Wirtschaft ankommen werden“, sagt Gerlinger. „Deshalb erwarten wir kurzfristig eine im Vergleich stärkere Dynamik der US-Wirtschaft.“ Das stützt auch den US-Dollar, zumindest auf mittlere Sicht. Die höhere Rendite langlaufender US-Staatsanleihen sorgen ebenfalls für Dollarkäufe, wovon der Kurs zum Euro profitieren sollte. Im Jahresverlauf sollte dann aber auch die europäische Konjunktur wieder stärker anspringen, was dann im Verhältnis den Euro stärken würde. „Insgesamt erwarten wir den US-Dollar in einer unveränderten engen Bandbreite zwischen 1,17 und 1,22 – auf drei Monate“, so Gerlinger. „Auf Sicht von zwölf Monaten bleibt es bei der Bandbreite zwischen 1,17 und 1,25.“ Die fortschreitende wirtschaftliche Erholung treibt auch den Ölpreis an. Trotzdem ist der Preis sehr politisch geprägt, Unterbrechungen oder auch nur Störungen der Lieferungen wie etwa durch die Blockade des Suezkanals machen sich sofort bemerkbar. „Hier bleibt es bei einer volatilen Preisentwicklung“, sagt Gerlinger. „Dabei ist der Ölpreis aufgrund der zu erwartenden konjunkturellen Befestigung nicht nur nach unten gut abgesichert, sondern besitzt auch noch weiteres Kurspotenzial.“

Anders als Gold, das von der Erholung überholt wurde und jetzt weniger als sicherer Hafen gebraucht wird. „Sowohl die Konjunktur als auch die anziehenden Renditen und Realzinsen sprechen kurzfristig gegen eine deutliche Erholung des Goldpreises“, sagt Gerlinger. „Als Anlage ist es derzeit unattraktiv.“ Das könnte sich ändern, wenn tatsächlich die Inflationsraten dauerhaft und stärker anzögen.

„Die Inflation wird natürlich steigen, in Europa wie in den USA sind Raten von um die drei Prozent bis zum Jahresende 2021 möglich“, sagt Gerlinger. Die bereits angezogenen Konsumentenpreise können in den kommenden Wochen und Monaten aufgrund von Basiseffekten bei den Rohstoffpreisen und pandemiebedingten Angebots- oder Lieferkettendisruptionen auch noch weiter steigen. „Die beschlossenen fiskal- und geldpolitischen Programme werden aber zu keiner grundsätzlichen Güterpreisinflation, sondern vielmehr zu einer Assetpreisinflation bei Anleihen, Immobilien und Aktien führen“, so Gerlinger. Im kommenden Jahr ist dagegen von einer deutlichen Inflationsberuhigung auszugehen, da dann die Basiseffekte allesamt wegfallen dürften.

Quelle: Moventum Asset Management S.A. (Moventum AM)

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