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Category Archives: Debatte

Shopping-Club des Deutschen Finanzbildungsforums der Stiftung Finanzbildung ist online!

Wie jede gemeinnützige Einrichtung sammelt auch unsere Stiftung Spenden, um ihre Ziele verwirklichen zu können. Jedoch reicht dies nicht aus, um die Expansion vollständig zu stemmen.

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In eigener Sache…Wirtschaft braucht Debatte

WIR SIND TROTZ CORONA MIT DEM DEUTSCHEN FINANZBILDUNGSFORUM ON AIR

Aufgrund der pandemischen Lage und der Anordnungen in der geplanten Tagungsstätte haben wir uns
entschlossen, das FinanzbildungsForum zu 100 % digital am 05.07.2021 durchzuführen.
Die Teilnahme über einen Einladungslink als MS-TEAMS- Konferenz ist kostenlos.
Live wird das Schwerpunktthema NACHHALTIGKEIT am 05.07.2021 von 11.00 bis ca. 14.00 Uhr über MS-TEAMs präsentiert. Die Schwerpunktthemen DIGITALISIERUNG und MONETÄRE CORONAFOLGEN werden aufgezeichnet
und in unserem Youtube-Channel „Deutsches FinanzbildungsForum“ zum Abruf zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Forschungsergebnisse und hochkarätige Vorträge und Impulsreden präsentiert
die Stiftung Finanzbildung im Rahmen dieser Netzwerkveranstaltung.
Aktuelle Diskussionsteilnehmer und Impulsredner (teilweise angefragt):
Prof. Dr. Erwin Blum – wissenschaftlicher Leiter und Hochschulpräsident a.D.
Dr. Stefan Kunowski – Versicherungsvorstand und Lehrbeauftragter
Dagmar Nixdorf – Aufsichtsrat der Nixdorf Kapital AG
Edmund Pelikan – Publizist und Geschäftsführer der Stiftung Finanzbildung
Bernd Sibler – bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kultur
Ralph Veil – Rechtsanwalt
Volker Weber – Vorstandsvorsitzender Forum Nachhaltige Geldanlage
Sven Schumann – Senior Vice President Deutsche Börse AG
Dr. Frank B. Werner – Verleger und Geschäftsführer des Finanzenverlag
Norman Wirth – Rechtanwalt

Hier können Sie sich zu dem Digital-Event anmelden: anmeldung@finanzbildungsforum.digital
Hier der Link zu unserem Youtube-Channel für die Aufzeichnungen:
www.youtube.com/user/BeteiligungsReport

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Schlechtes Zeugnis für die Ökonomische Bildung in Deutschland

Um die Ökonomische Bildung in Deutschland ist es nicht gut bestellt. So erfüllen elf von 16 Bundesländern nicht einmal 50 Prozent der Anforderungen, die für ein normales Nebenfach Wirtschaft nötig wären. Ökonomische Bildung ist in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern am besten, in Rheinland-Pfalz, Sachsen und im Saarland am schlechtesten aufgestellt.

Köln, 17.05.2021. Ökonomische Bildung in Deutschland hat es seit jeher schwer – doch wie dramatisch der Mangel ist, zeigt erstmals die Studie „Ökonomische Bildung in Deutschland“, die die Flossbach von Storch Stiftung gemeinsam mit dem Institut für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg erstellt hat. Die Wissenschaftler des IÖB haben zum einen den Stand der Ökonomischen Bildung an deutschen Schulen sowohl im gymnasialen als auch nicht-gymnasialen Bereich erhoben. Zum anderen haben sie erfasst, wie Ökonomische Bildung an den Hochschulen in den Lehramtsstudiengängen und über Professuren verankert ist. Die Studienergebnisse beider Untersuchungsgebiete fließen als Teilindizes in den Gesamtindex Ökonomische Bildung in Deutschland (OeBiX) ein.

Kein Bundesland erfüllt die Anforderungen für ein Nebenfach „Wirtschaft“

Das Ergebnis: Elf von 16 Bundesländern erfüllen im Gesamtindex OeBiX nicht einmal die Hälfte der Anforderungen, die für ein normales Nebenfach, so auch „Wirtschaft“ gelten müssten. Am besten schneiden bei der Ökonomischen Bildung in der OeBiX-Studie Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern ab, am schlechtesten Rheinland-Pfalz, Sachsen und das Saarland (siehe Charts am Ende der Presseinformation).

Teilindex Lehrkräftebildung

Im Teilindex Lehrkräftebildung erfüllen nur fünf Bundesländer – Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein – mehr als die Hälfte der Anforderungen. Am besten schneidet dort Baden-Württemberg mit mehr 85 Prozent ab. Die letzten drei Plätze belegen Rheinland-Pfalz, das Saarland und Bremen.

Teilindex Schule

Im Teilindex Schule sieht es etwas besser aus: Dort erfüllen zumindest sieben Bundesländer – Niedersachsen, Bremen, Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein – mehr als die Hälfte der Anforderungen, die letzten Plätze belegen Rheinland-Pfalz, Sachsen und Hamburg.

Deutschlandweit Ökonomische Bildung nicht hinreichend verankert

„Die Studienergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass trotz aller Anstrengungen und Beteuerungen von (Bildungs-) Politikern Ökonomische Bildung in Deutschland bei Weitem nicht hinreichend verankert ist, wenn man von einem normalen Fach Wirtschaft als Nebenfach im Pflichtbereich ausgeht“, sagt Prof. Dr. Dirk Loerwald, Institut für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg. Die Studie belegt das u. a. an einer der eingängigsten Messgrößen: den Unterrichtsstunden. Geht man bei einem Pflichtfach in der Sekundarstufe I von sechs Kontingentstunden aus (z. B. drei Schuljahre, in denen Schülerinnen und Schüler jeweils zwei Wochenstunden Wirtschaftsunterricht erhalten), dann verfehlen alle Bundesländer sowohl am Gymnasium als auch an nicht-gymnasialen Schulformen das Ziel – zum Teil sehr deutlich. „In keinem Bundesland gelingt es, ökonomische Bildungsinhalte so in den Lehrplänen zu verankern, dass sie vom Umfang her einem normalen Nebenfach entsprechen“, sagt Loerwald.

Das Drama beginnt an den Hochschulen

Oft dreht sich die öffentliche Diskussion zur Ökonomischen Bildung nur um die Schule, blendet aber die Lehrkräftebildung an den Hochschulen aus. Hier bringt die OeBiX-Studie erstmals Licht ins Dunkel, weil auch die Bereiche Hochschule und Studium bundesweit untersucht wurden. „An den Hochschulen beginnt das eigentliche Drama um die mangelhafte Ökonomische Bildung“, sagt Loerwald. Denn wenn nicht genügend Lehrkräfte ausgebildet werden, es an fachdidaktischen Professuren mangelt und die ökonomischen Inhalte in den Lehramtsstudiengängen zum Teil Mangelware sind, dann kann keine professionelle grundständige Lehrkräftebildung erfolgen – und damit verlängert sich das Problem um Jahre.

Schulfach „Wirtschaft“ darf kein Etikettenschwindel sein

„Ökonomische Bildung gehört zur Allgemeinbildung. Deshalb sollte sie von grundständig wirtschaftlich ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet werden, so dass junge Menschen auch auf diesem Gebiet fundiert auf das Leben nach der Schule vorbereitet werden“, sagt Kurt von Storch, Vorsitzender des Kuratoriums der Flossbach von Storch Stiftung. Und so sei begrüßenswert, wenn in Bundesländern, wie zuletzt in Nordrhein-Westfalen, das Schulfach Wirtschaft-Politik gestärkt werde. „Aber es hilft nichts, wenn diese Fächer nicht inhaltlich gefüllt werden können, z. B. weil es an qualifizierten Lehrkräften mangelt. Dann betreibt die Politik mit der Umbenennung nicht viel mehr als Etikettenschwindel“, so von Storch. „Mit der OeBiX-Studie wollen wir den Verantwortlichen im Bildungssystem Impulse geben. Die OeBiX-Studie ist die Grundlage, auf der sich Lösungen für die Ökonomische Bildung im föderalen Bildungssystem entwickeln lassen, weil sie zeigt, wo es schon ganz gut läuft und wo überall noch Verbesserungspotenzial liegt“, sagt von Storch.

Alle Ergebnisse der OeBiX-Studie finden Sie hier: www.oebix-studie.de

Quelle: Flossbach von Storch Stiftung -Verena von Hugo, Vorstand

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Geschwindigkeit schlägt Volatilität

Düsseldorf, 08. April 2021 – Gemessen am VDax bewegt sich der Markt wieder in weitgehend normalen Bahnen. Dabei hatte die Pandemie-Angst auch hier die Volatilität binnen weniger März-Tage vervierfacht. Für herkömmliche Anleger sind solche Kurven ein Graus, ein Risiko und stehen oft für Verluste. „Für einen reinen Computerhändler mit kurzen Haltedauern sind solche Bewegungen allerdings fast egal“, sagt Dr. Dieter Falke, Geschäftsführer der Quant.Capital GmbH & Co. KG (QCKG). „Im Gegenteil tragen viele kleine, nur kurz gehaltene Positionen eher zur Glättung des Verlaufs bei – und erlauben trotzdem gute Erträge.“ Insofern ist der Eigenhandel mit ultraschnellen Rechnern ein gutes Mittel zur Risikobegrenzung.

Durch Zeitverzögerungen zwischen Eintreten eines Ereignisses und der Reaktion darauf entstehen Risiken. „Starke Kursbewegungen an der Börse sind die häufigsten Ereignisse, die für den Handel kritisch werden können“, sagt Falke. „Dabei kann sowohl Abwarten wie Reagieren der falsche Weg sein.“ So haben viele Anleger Bestände aus ihren Portfolios verkauft, als etwa die Märkte im Frühjahr 2020 pandemiebedingt einbrachen. „Gerade automatisierte Portfolioüberwachungen stellten hier oft Verkaufssignale“, so Falke. Im Nachhinein zeigte sich, dass es besser gewesen wäre, die Positionen zu halten, da es zu einer sehr schnellen Erholung und sogar zu neuen Rekordständen in einigen Aktienindizes kam. In anderen Situationen, in denen die Erholung der Märkte deutlich langsamer verlief, wären dagegen Verkäufe besser gewesen.

„Für Portfoliomanager ist es aber vorher kaum abzuschätzen, was die bessere Entscheidung wäre“, sagt Falke. Neben typischen Sicherungsmaßnahmen beispielsweise über Derivate lässt sich auch über den ultraschnellen Handel der Volatilität Einhalt gebieten. „Die Digitalisierung erlaubt Berechnungen bis in den Nanosekundenbereich hinein, die an der Börse im Mikrosekundenbereich umgesetzt werden können“, sagt Falke.
Das sorgt dafür, dass die Reaktionszeiten bei Ereignissen sinken. „Zum anderen erlaubt es aber auch eigenständige Handelsstrategien, die die Geschwindigkeitsvorteile umsetzen können“, sagt Falke. „So lassen sich typische Market-Maker-Aufgaben wie die Liquiditätsbereitstellung hervorragend nutzen, um mit sehr vielen, sehr kleinen Trades gute und stabile Ergebnisse zu erzielen – unabhängig von Marktbewegungen und Volatilität.“ Doch der Aufbau der entsprechenden Infrastruktur ist sehr aufwendig, genau wie die Entwicklung der Handelsstrategien und des entsprechenden Risikomanagements. „Dies eignet sich vor allem für institutionelle Investoren“, sagt Falke. „Privatanleger haben derzeit kaum Möglichkeiten, diese Vorteile für ihr eigenes Portfolio zu nutzen.“ Sie können allerdings über Anlagevehikel wie etwa die FinTec-Anleihe der QCKG an den Chancen des ultraschnellen Handels partizipieren.

Pressemitteilung Quant.Capital GmbH & Co. KG, vom 08. April 21

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Ölpreis steigt, Gold unattraktiv, Inflation in der Beschleunigung

© Pixabay

Das Marktumfeld zeigt sich im zweiten Quartal 2021 stabil bis positiv unterstützend. Mit dem Hochfahren der Impfkampagnen gewinnt auch die Weltwirtschaft an Fahrt. Das führt zu steigenden Ölpreisen genau wie zu anziehenden Inflationsraten. „Wir gehen von einem soliden Wachstumskurs aus, der die Märkte durchaus noch weiter befeuern kann“, sagt Carsten Gerlinger, Vice President von Moventum AM.

Weil die USA beim Impfen schneller vorankommen als die Europäer, springt dort auch zuerst die Konjunktur an. „Dazu kommen die Billionen Dollar aus dem Fiskalpaket in den USA, die rasch in der Wirtschaft ankommen werden“, sagt Gerlinger. „Deshalb erwarten wir kurzfristig eine im Vergleich stärkere Dynamik der US-Wirtschaft.“ Das stützt auch den US-Dollar, zumindest auf mittlere Sicht. Die höhere Rendite langlaufender US-Staatsanleihen sorgen ebenfalls für Dollarkäufe, wovon der Kurs zum Euro profitieren sollte. Im Jahresverlauf sollte dann aber auch die europäische Konjunktur wieder stärker anspringen, was dann im Verhältnis den Euro stärken würde. „Insgesamt erwarten wir den US-Dollar in einer unveränderten engen Bandbreite zwischen 1,17 und 1,22 – auf drei Monate“, so Gerlinger. „Auf Sicht von zwölf Monaten bleibt es bei der Bandbreite zwischen 1,17 und 1,25.“ Die fortschreitende wirtschaftliche Erholung treibt auch den Ölpreis an. Trotzdem ist der Preis sehr politisch geprägt, Unterbrechungen oder auch nur Störungen der Lieferungen wie etwa durch die Blockade des Suezkanals machen sich sofort bemerkbar. „Hier bleibt es bei einer volatilen Preisentwicklung“, sagt Gerlinger. „Dabei ist der Ölpreis aufgrund der zu erwartenden konjunkturellen Befestigung nicht nur nach unten gut abgesichert, sondern besitzt auch noch weiteres Kurspotenzial.“

Anders als Gold, das von der Erholung überholt wurde und jetzt weniger als sicherer Hafen gebraucht wird. „Sowohl die Konjunktur als auch die anziehenden Renditen und Realzinsen sprechen kurzfristig gegen eine deutliche Erholung des Goldpreises“, sagt Gerlinger. „Als Anlage ist es derzeit unattraktiv.“ Das könnte sich ändern, wenn tatsächlich die Inflationsraten dauerhaft und stärker anzögen.

„Die Inflation wird natürlich steigen, in Europa wie in den USA sind Raten von um die drei Prozent bis zum Jahresende 2021 möglich“, sagt Gerlinger. Die bereits angezogenen Konsumentenpreise können in den kommenden Wochen und Monaten aufgrund von Basiseffekten bei den Rohstoffpreisen und pandemiebedingten Angebots- oder Lieferkettendisruptionen auch noch weiter steigen. „Die beschlossenen fiskal- und geldpolitischen Programme werden aber zu keiner grundsätzlichen Güterpreisinflation, sondern vielmehr zu einer Assetpreisinflation bei Anleihen, Immobilien und Aktien führen“, so Gerlinger. Im kommenden Jahr ist dagegen von einer deutlichen Inflationsberuhigung auszugehen, da dann die Basiseffekte allesamt wegfallen dürften.

Quelle: Moventum Asset Management S.A. (Moventum AM)

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Patenschaft für Digitalisierung an Schulen: Fonds Finanz und netzklasse weiten Kooperation auf weiteres Schuljahr aus

© Pixabay

Die Remote-Lernumgebung netzklasse basiert auf der Technologie der Online-Beratungssoftware Bridge und wurde während des ersten Lockdowns 2020 entwickelt. Um in Pandemie-Zeiten unabhängig von Schulschließungen Zugang zu Bildung zu gewährleisten, übernimmt die Fonds Finanz seit letztem August Schulpatenschaften für das virtuelle Klassenzimmer. Mit netzklasse können Lehrer Unterrichtsstunden ortsunabhängig halten und diese mittels pädagogischer Tools interaktiv gestalten. Angesichts der anhaltenden Schulschließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, verlängert die Fonds Finanz die Aktion auf das gesamte kommende Schuljahr 2021/22.


Vertriebspartner der Fonds Finanz können auch künftig bundesweit beliebig viele Schulen für eine kostenfreie Nutzung des virtuellen Klassenzimmers mit netzklasse anmelden. Bildungseinrichtungen können den Service kostenfrei nutzen, sobald eine Registrierung über ein Antragsformular (verfügbar auf www.fondsfinanz.de/meine-fonds-finanz/online-beratung/netzklasse) und die Freischaltung mit Überprüfung der Verbindung zur Fonds Finanz bestätigt wurde. Die Kosten in Höhe von 1.000 Euro pro Schule trägt die Fonds Finanz.

„Der anhaltende Lockdown zeigt: Auch nach einem Jahr Homeschooling sind Deutschlands Schulen nicht für den digitalen Unterricht gerüstet“, erklärt Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz. „Es macht mich wütend, dass sich an der Lage zum digitalen Unterricht noch nichts Nennenswertes getan hat: Bildung ist unser höchstes Gut; und unseren Schulen fehlt es noch immer an Ausstattung. Daher setzen wir unser netzklasse-Partnerprogramm für ein weiteres Schuljahr fort, um noch mehr digitalen Unterricht zu ermöglichen“, so Porazik.
„Die digitale Bildung ist eines unserer zentralsten gesellschaftlichen Themen. Wir freuen uns, mit der Fonds Finanz einen Partner zu haben, der uns mit großem Einsatz dabei unterstützt, echte Lösungsansätze zum Zentrum der Diskussion zu machen“, sagt Dr. Christian Bohner, Geschäftsführer der Kuravisma GmbH und Initiator von netzklasse. „Auch das Feedback, dass wir von den Schulen und Bildungseinrichtungen erhalten, spricht für sich und ist für uns ein enormer Ansporn für unsere Arbeit“, so Bohner. „Mit netzklasse haben wir nun ein Tool, welches sowohl für unsere Schüler als auch Lehrkräfte eine optimale Lernumgebung schafft. Es ist benutzerfreundlich und intuitiv aufgebaut. Besonders positiv finden wir, dass unsere Schüler Mitschriften des Unterrichts direkt abspeichern und den Lehrstoff jederzeit nochmal abrufen können“, betont Jürgen Schubert, netzklasse-Nutzer und geschäftsführender Gesellschafter der NOVUM PAe GmbH, einer privaten Schulungseinrichtung für Aus- und Weiterbildungen. An den beiden Standorten in Berlin und Brandenburg unterrichtet die NOVUM PAe GmbH insgesamt über 62.000 Schüler.
netzklasse ist zu 100 Prozent DSGVO-konform und wird ausschließlich auf deutschen Servern gehostet.

Quelle: netzklasse und Fonds Finanz Maklerservice GmbH

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Gothaer Anlagestudie 2021: Sicherheit – ein zu wichtiges Anliegen der Frauen?

© Pixabay

Sicherheit steht bei den Deutschen bei der Geldanlage an erster Stelle, für Frauen hat dieser Aspekt aber eine noch höhere Priorität. Dementsprechend investieren sie auch häufiger in vermeintlich sichere Anlageformen und nehmen damit Renditeeinbußen in Kauf. Männer sind hingegen eher bereit, Risiken einzugehen. Auch haben 49 Prozent der Frauen die Sorge, dass sie ihren Lebensstandard später nicht halten können, während es bei den Männern nur 33 Prozent sind.

Das sind einige der Ergebnisse einer repräsentativen Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, die die Gothaer Asset Management AG (GoAM) von der forsa Politik- und Sozialforschung im Januar 2021 bereits zum zwölften Mal durchführen ließ.

Hohes Sicherheitsbedürfnis und geringe Risikobereitschaft

Auf die Frage, was das wichtigste Anliegen bei der Geldanlage sei, nannten beide Geschlechter an erster Stelle Sicherheit. Allerdings spielt diese für Frauen mit 47 Prozent eine noch größere Rolle als für Männer mit 45 Prozent. Daher tendieren Frauen auch noch stärker als Männer zu vermeintlich sicheren Anlageformen. So ist das Sparbuch für 47 Prozent der Frauen die erste Wahl. Bei den Männern sind es nur 41 Prozent. Noch größer ist der Unterschied bei Aktien und Fonds: Während nur 17 Prozent der Frauen in Aktien und 22 Prozent in Fonds investieren, sind es bei den Männern 27 Prozent, beziehungsweise 30 Prozent. Dementsprechend zeigen Männer eine wesentlich höhere Risikobereitschaft und sind mit 42 Prozent auch deutlich eher bereit, bei der Geldanlage ein höheres Risiko einzugehen als Frauen (26 Prozent).

Frauen fürchten Einbußen beim Lebensstandard

Frauen haben im Hinblick auf ihre Geldanlagen auch mehr Sorgen und Befürchtungen als der männliche Teil der Bevölkerung. 65 Prozent der Frauen fürchten die Entwertung ihrer Geldanlagen durch steigende Alltagskosten, jedoch nur 55 Prozent der Männer. Noch größer ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern, wenn es um die Sicherung des Lebensstandards geht: 49 Prozent der Frauen fürchten, dass ihr Erspartes später nicht ausreichen könnte, um ihren aktuellen Lebensstandard zu halten, während nur 33 Prozent der Männer diese Sorge umtreibt.

Soziale Gerechtigkeit – ein Frauenthema?

Nachhaltigkeit ist bei der Geldanlage für beide Geschlechter von großer Bedeutung, insbesondere der Umwelt- und Klimaschutz. Dieser wird mit 46 Prozent von sowohl Männern als auch Frauen als die wichtigste Facette der Nachhaltigkeit eingestuft. An zweiter Stelle steht die soziale Gerechtigkeit. Dieser messen Frauen mit 36 Prozent eine deutlich höhere Bedeutung bei als Männer (29 Prozent). Eine verantwortliche Unternehmensführung ist nur 13 Prozent der Frauen und 18 Prozent der Männer am wichtigsten.

Vor diesem Hintergrund ist der Großteil der Frauen (55 Prozent) bereit, zugunsten der Nachhaltigkeit auf Rendite zu verzichten. Bei den Männern sind es sogar mit 61 Prozent noch etwas mehr. „Nachhaltigkeit gewinnt in unserer Gesellschaft immer stärker an Bedeutung und damit auch bei der Geldanlage. Frauen ist dabei nicht nur der Umwelt- und Klimaschutz wichtig, sondern auch die soziale Gerechtigkeit. Grundsätzlich haben Sie beim Thema Geld ein großes Sicherheitsbedürfnis. Dies spiegelt sich auch direkt in der Wahl der bevorzugten Anlageformen wider“, erläutert Carmen Daub, Fondsmanagerin bei der Gothaer Asset Management AG.

Zur Studie:

Die Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen wurde im Auftrag der Gothaer Asset Management AG von der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Anfang Januar 2021 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt. Dabei wurden 1.003 Bundesbürger ab 18 Jahren nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählt und befragt.

Quelle: Gothaer Asset Management AG

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Wachsende Aktionärszahlen: Finanzbildung muss jetzt mitwachsen

  • 2020 haben rund 2,7 Millionen mehr Menschen in Aktien, Aktienfonds oder aktienbasierte ETFs investiert als im Vorjahr. Die Zahl der Aktionäre erreicht damit den höchsten Stand seit 2001. (Quelle: Deutsches Aktieninstitut)
  • Das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland (BÖB) fordert: Die Finanzbildung in Deutschland als Teil der ökonomischen Bildung muss jetzt nachhaltig mitwachsen.
  • Finanzthemen einschließlich ethischer Aspekte, Nachhaltigkeit, Chancen und Risiken müssen im Schulunterricht aufgegriffen und fachlich fundiert werden.

Düsseldorf, 9. März 2021 (OPM): Mit einem Wachstum von 2,7 Millionen Aktionären im Vergleich zum Vorjahr war im Februar 2020 etwa jede*r Sechste am Aktienmarkt aktiv. Die Entwicklung birgt eine große Chance auf einen nachhaltigen Wandel im Bereich der gesellschaftlichen Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Voraussetzung ist, dass jetzt auch die Finanzkompetenz der Menschen in Deutschland gestärkt wird.

Ein Blick auf die Aktionärszahlen 2020 zeigt: In Deutschland investieren immer mehr Menschen in Aktien, Aktienfonds oder aktienbasierte ETFs. Das von über 50 Institutionen aus Schule, Wissenschaft und Wirtschaft getragene Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland nimmt diese Entwicklung zum Anlass, um auf die Notwendigkeit eines chancengerechten Zugangs zur Finanzbildung als Teil der ökonomischen Bildung hinzuweisen: Die ökonomische Bildung in Deutschland muss gerade jetzt nachhaltig mitwachsen, um ein Bewusstsein für Chancen und Risiken zu schaffen und ein Fundament für den selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Umgang mit Finanzen zu legen.

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im Bereich der privaten Beteiligung am Kapitalmarkt zurück. Dass sich hier nun durch Faktoren wie die Nullzinsphase, das Vorhandensein von Zeit und Geld aufgrund der Corona-Einschränkungen sowie die Digitalisierung des Aktienmarktes ein Wachstum einstellt, zeigt: Das Interesse in der Bevölkerung ist vorhanden. Nun gilt es, dieses durch einen verbesserten Zugang zu ökonomischer Bildung zu untermauern.

Sven Schumann, Co-Vorsitzender des BÖB, sieht die Grundlage dafür im Schulunterricht. „Um diese Entwicklung nachhaltig zu begleiten, ist es wichtig, das wirtschaftliche Grundwissen und das Grundverständnis wirtschaftlichen Handelns zu fördern. Eine bessere Verankerung der ökonomischen Bildung in unserem Schulsystem würde dafür einen entscheidenden Grundstein legen. Um diese erfolgreich aufzubauen und auszugestalten, brauchen wir fundiert ausgebildete Lehrkräfte.“

Verena von Hugo, Co-Vorsitzende des BÖB, betont, dass die Stärkung der Wirtschafts- und Finanzkompetenz gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit fördert. „Es ist wichtig, die gesamtgesellschaftliche Entwicklung im Blick zu haben. Die Zahlen zeigen: Gerade bei den Menschen unter 30 ist ein enormer Zuwachs erkennbar, was vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung erfreulich ist. Bei Frauen sowie in den neuen Bundesländern ist der Zuwachs dagegen deutlich geringer. Hier müssen wir jetzt ansetzen, denn ökonomische Bildung schafft gesellschaftliche Teilhabe.

Finanzthemen einschließlich ethischer Aspekte, Nachhaltigkeit, Chancen und Risiken müssen im Schulunterricht aufgegriffen und fachlich fundiert werden. Nur so erhalten alle Menschen in Deutschland einen chancengerechten Zugang zu wirtschaftlichen Kompetenzen und lernen, selbstbestimmt und eigenverantwortlich mit ihren Finanzen umzugehen.“

Quelle: #ökonomischeBildung / #BOEB_NET – Pressesprecherin: Sonja Kehr

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Schwellenländer führen die globale Erholung an

Michael Vander Elst

(OPM): Sehr geehrte Damen und Herren,

überdurchschnittliches Wachstum bei gleichzeitig starken monetären und fiskalischen Stimuli treiben die Exporte vieler Schwellenländer an. „Insgesamt wird die Gruppe der Emerging Markets den weltweiten Erholungsprozess anführen“, sagt Michael Vander Elst, Portfoliomanager des Schwellenländer-Staatsanleihenfonds DPAM L Bonds Emerging Marktes Sustainable. „In diesem Jahr liegt das meiste Wertsteigerungspotenzial in den Währungen der Schwellenländer. Die Aufwertung der Währungen, vor allen Dingen der Rohstoffexporteure, im Zuge des globalen Wachstumsschubes wird den Großteil der Performance von Staatsanleihen der Schwellenländer ausmachen, selbst ohne Unterstützung durch einen schwächeren Dollar“.

Schwellenländer bleiben eine Wachstumsstory. Während der Internationale Währungsfonds (IWF) für die entwickelten Länder ein durchschnittliches Wachstum von 4,3 % in 2021 vorhersagt, liegen die Wachstumserwartungen für die Emerging Markets bei im Schnitt 6,3 %. Die größten Zuwächse werden erneut in Asien erwartet, angeführt von China und Indien (+8,3 bzw. +11,5%). Davon profitieren auch andere aufstrebende Länder aus anderen Regionen, die wiederum Rohstoffe in die Wachstumsmaschinerie Asiens liefern.

Zwar hat die Pandemie auch in den Schwellenländern ihre Spuren hinterlassen in Form höherer Staatsausgaben bei parallel sinkender Wirtschaftsleistung. Doch auch hier grenzen sich Schwellenländer positiv ab. Nach IWF-Zahlen hat Covid-19 im Jahr 2020 die Staatsverschuldung in den entwickelten Staaten auf 125% der Bruttowertschöpfung getrieben gegenüber 62 % in den Emerging Markets. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Betrachtung der Haushaltsdefizite (durchschnittlich 11 % gegenüber 6% in den Emerging Markets). Die relativ niedrigere Verschuldung der Schwellenländer bei gleichzeitig höheren Wachstumsprognosen führt dazu, dass sich das Verhältnis ‚Schulden zu Bruttoinlandsprodukt‘ schneller stabiliert als das der Industriestaaten.

Gleichzeitig bleibt die Inflation in den Schwellenländern auf stabilen Niveaus. Die Konsolidierung auf fiskalischer Ebene trägt entscheidend dazu bei, dass die längerfristigen Inflationserwartungen näher an den Inflationszielen der lokalen Notenbanken liegen. Überhaupt haben diese im Vergleich zu früheren Krisen in der aktuellen Pandemie anders gehandelt. In der Vergangenheit erfolgten meist monetäre Straffungen, um Kapitalabflüsse und Währungsabwertungen abzufedern. Diesmal handeln die Währungshüter antizyklisch und lockern die Zügel aggressiv bzw. initiieren sogar Vermögenskäufe nach dem Muster der Industriestaaten. So können die heimischen Volkswirtschaften insgesamt besser gestützt werden. Ohnehin waren viele Emerging Markets weit fortgeschritten im Konjunkturzyklus oder verzeichneten seit langem extrem niedrige Wachstumsraten, wie z.B. Lateinamerika. So konnten dort die Leitzinsen ohne größere Inflationsbefürchtungen stark gesenkt werden.

Niedrige Renditen und das „Search for Carry“-Umfeld unterstützen die Zuflüsse in die Anlageklasse Emerging Markets Debt und werden die Risikoprämien weiter schrumpfen lassen. „Schwellenländer bleiben aber eine sehr heterogene Gruppe“, betont Michael Vander Elst. Während einige erste Schritte zur Normalisierung ihrer Geldpolitik gehen, haben andere durchaus noch Spielraum für monetäre Maßnahmen. Einige verfügen über komfortable fiskale Puffer mit breiten lokalen Märkten, während andere nur begrenzt mit fiskalischen Maßnahmen agieren können und größeren Herausforderungen im Rahmen ihrer Staatsfinanzierung ausgesetzt sind. Dieser Punkt ist dem DPAM-Experten zufolge ein entscheidendes Kriterium für den Anlageerfolg. Deshalb müsse man stark diferenzieren: „Die Länderselektion ist wichtiger als je zuvor. Im Portfolio des DPAM L Bonds Emerging Markets Sustainable konzentrieren wir uns nicht auf die Jagd nach Rendite, sondern auf die Qualität der Emittenten“, bringt Michael Vander Elst die aktuelle Ausrichtung der DPAM-Strategie auf den Punkt.

Eine Webinar-Aufzeichnung von DPAM zum Thema Schwellenländer(anleihen) können Sie unter diesem Link aufrufen. Falls Sie nur an der Präsentation interessiert sind, finden Sie diese hier.

Pressekontakt

Carsten Krüger 
Financial Communication Services
+49 171 19 41 036
dpam@fincomservices.de dpamfunds.com publications.dpamfunds.com
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IN EIGENER SACHE: Deutsches FinanzbildungsForum – Expertenplattform für Finanzbildung

Gerade in Zeiten der Pandemie wird das Thema Bildung heiß diskutiert. Viele Schulstunden und Bildungsangebote fallen aus und die Frage stellt sich, ob eine ganze Generation den intellektuellen Anschluss verliert.

Noch extremer sind die Auswirkungen bei finanzökonomischen Themen. Der oft geschmähte Bildungsinhalt „Umgang mit Geld“ oder „Finanzbewusstsein“ gewinnt in Zeiten von Lockdown basierten Pleiten bei Künstlern, Friseuren oder Soloselbständigen an Bedeutung . Schüler, Studenten und Erwachsene müssen die monetären Folgen der Corona-Krise begreifen und Lösungen erkennen, um nicht in kruden Verschwörungs-theorien abzugleiten.
Die Stiftung Finanzbildung führt seit 10 Jahren den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an der bayerischen Oberstufe durch. Derzeit läuft die Abgabefrist von Facharbeiten über das Thema Wirtschaft und Finanzen. Jedes Jahr wird ein vierstelliger Betrag an den Abiturfeiern als Prämien für exzellenten fachlichen Diskurs ausgeschüttet.
Am 05. Juli 2021 wird nun erstmals das Deutsche FinanzbildungsForum (voraussichtlich als Hybridveranstaltung) mit den monetären Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Corona-Folgen durchgeführt. Das FinanzbildungsForum will nicht diskutieren, wie in Schulen Ökonomie vermittelt werden soll – dies überlassen wir dem Bündnis für ökonomische Bildung e.V., dessen Mitglied die Stiftung ist. Wir wollen schärfen, was derzeit in Schulen und Universitäten vermittelt wird beziehungsweise vermittelt werden sollte. Dazu präsentieren Studenten, Absolventen und Doktoranten mit ihren Professoren aktuelle Studien und Forschungsergebnisse und diskutieren diese mit Vermögensverwaltern, Family Offices, Banken, Politik, Medien und Wissenschaftlern. Damit ist dies auch gleichzeitig eine Karriereplattform für die jungen Wissenschaftler.

FINANZBILDUNG IST SYSTEMRELEVANT – Weil es jeden angeht, bieten wir Ihnen an:

  • Unterstützen Sie diese wichtige Veranstaltung als Sponsor!
  • Bewerben Sie sich um eine Einladung als Teilnehmer!
  • Übernehmen Sie die Teilnahmekosten für interessierte Studenten!

Schreiben Sie uns – am besten heute noch!
Stiftung Finanzbildung gUG –84028 Landshut – info@stiftung-finanzbildung.de

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