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Category Archives: Debatte

DER GARANTIEZINS

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Was ist das und warum lässt man ihn verschwinden?

Landshut, 15.10.2015 – Am 30.10 ist es wieder mal so weit, der internationale Weltspartag steht an und mit ihm die unterschiedlichsten Angebote verschiedener Banken und Versicherungen. Manch ein Institut macht aus dem einen Tag gleich eine ganze Woche, wäre auch nicht anders zu erwarten im „Land der Sparer“.

Jeder Deutsche hat im Schnitt mindestens eine Lebensversicherung abgeschlossen und erhofft sich, nach regelmäßigem Sparen, eine durch den Garantiezins bestimmte Rendite. Doch bekommt er sie wirklich? Was genau ist überhaupt dieser Garantiezins, dass er die Bevölkerung unter anderem dazu verleitet, über 90 Millionen Verträge zu unterzeichnen?

Es handelt sich hierbei um den Zinssatz, der für den Sparanteil gilt und nicht auf die gesamte Versicherungsprämie gewährt wird. Dieser Garantiezins lag bis 2004 bei über 3 Prozent und fiel dann konstant auf 1,25 Prozent in diesem Jahr. Die derzeitige Finanzkrise stellt jedoch ein Problem dar für die Auszahlung jener prozentual hoch angesetzten Versicherungen, da diese nicht mehr zu erwirtschaften sind. So will der Gesetzgeber den Garantiezins, auch Höchstrechnungszins genannt, bis zum nächsten Jahr rechtlich gesehen abschaffen.

Die Einführung von Solvency II Anfang 2016, wodurch die Versicherungsaufsichtsgesetze geändert werden, spielt in diesem Konflikt eine überaus wichtige Rolle. Demnach wird der Garantiezins als Aufsichtsmaßnahme nicht mehr weiter gebraucht, doch war gerade dieser für die meisten Anleger einer Lebensversicherung der entscheidende Punkt. Wer schon eine solche Versicherung hat, muss sich vor Veränderungen nicht fürchten, denn diese betreffen lediglich die zukünftigen Anleger. Diese wird es aber umso härter treffen, denn wenn jeder Versicherer den Zins erst selbst bestimmen kann, ist der Markt kaum noch zu überblicken. Schon steigt der Konkurrenzkampf, der Wettbewerb beginnt und nur die stärksten Versicherer können dabei gewinnen. Dass die Kundschaft sich auch weiterhin auf ihre Verzinsung verlassen möchte, wird dabei nicht übersehen. Denn Fakt ist, die Garantiezusage zu einem festen Zinssatz beruht nicht allein auf einer staatlichen Verordnung, sondern könnte aus ebendiesen Wettbewerbsgründen von einer besonders finanzstarken Versicherung freiwillig vertraglich mit dem Kunden vereinbart werden.

Ob man dann nach all den Abänderungen noch den Sparwillen der Deutschen weiterhin an der großen Zahl abgeschlossener Lebensversicherungen messen kann, bleibt abzuwarten bis zum nächsten Weltspartag.

Laura Thomanek, Schülerredakteurin

Link zur Musterseite im Magazin „economissimus“:
Der Garantiezins Artikel

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Eine etwas andere Finanzkrise

©pixelio.de, Fotograf: Joujou

Landshut, 15.10.2015 – Das 17. Jahrhundert ist das goldene Zeitalter Hollands. Ein reicher Kaufmann erwarb eine Tulpenzwiebel für etwa 500 Gulden. Selbstverständlich diente sie nur zur Verzierung. Als ihm kurz danach ein Bootsmann Waren lieferte, lud er diesen zu einem Essen ein. Der Bote fand einen prächtig gedeckten Tisch vor, von dem er einen frischen Hering und eine Kanne Bier speiste. Nun sah er die Zwiebel liegen, hielt sie für eine gewöhnliche und verzehrte sie in aller Ruhe zu einem weiteren Hering. Diese Mahlzeit kostete den Kaufmann ein kleines Vermögen. Man spricht von der Zeit des Tulpenwahnsinns.

Zeitleiste_TulpenzwiebelDer Auslöser ist im Jahr 1593 zu vermerken, als der Franzose Charles de L’Écluse eine Tulpenzwiebel in die Niederlande importiert hatte. Wenige Jahre später wurden Wohlhabende auf die ursprünglich türkische Pflanze aufmerksam. Sie legten sich private Gärten zu, in denen die Tulpenzwiebeln gezüchtet wurden. Hier traf man sich, unterhielt sich begeistert über diese neuen, exotischen Exemplare, und es entstand ein Tauschgeschäft zwischen den Züchtern.

Aufgrund der hohen Beliebtheit sowie der Seltenheit der Tulipan, entwickelte sie sich zu einem finanziell kostbaren Gut. Künstler ließen die Zwiebel mit in ihre Werke einfließen, andere sammelten sie in Wunderkammern, ein Sammlungskonzept der frühen Museumsgeschichte. Anfang der 1630er Jahre waren erste Preisanstiege zu bemerken, bis die Preise in den Folgejahren
auf ein extrem hohes Niveau explodierten. Die „Semper Augustus“, eine besondere Tulpenzwiebel, war 1624 noch für
1000 Gulden zu erwerben, 1637 benötigte man dafür die 30-fache Menge an Geld. Die teuersten Tulpen kosteten bis zu
30.000 Gulden. Zum Vergleich: Ein Haus bekam man zu diesem Zeitpunkt für 10.000 Gulden, und das durchschnittliche Jahreseinkommen betrug etwa 150 Gulden.

Spätestens 1634 betraten Spekulanten den Markt, die Tulpen nicht nur in der Hoffnung kauften, sie zu späterer Zeit selbst in ihren Garten zu setzen, sondern sie erwarben, um diese bei steigenden Preisen mit Gewinn zu verkaufen. Solange die Preise stiegen, konnte man quasi nur gewinnen. Auf diese Weise wurden damals viele zum Millionär. Bis am 5. Februar 1637 bei einer der regelmäßigen Versteigerungen keine der angebotenen Pflanzen zu dem erwarteten Preis verkauft werden konnte. Es war der Zeitpunkt gekommen, an dem das Angebot größer als die Nachfrage war. Die Folgen waren logisch: Binnen weniger Tage brach in den gesamten Niederlanden der Markt zusammen. Der Wert der Tulpen fiel um 95 Prozent. Alle versuchten vergebens ihre Tulpen loszuwerden, Kredite konnten nicht mehr zurückgezahlt werden und wurden nicht mehr gewährt. Viele Händler verloren ihr gesamtes Vermögen, wenn sie es in Tulpen investiert hatten.

Es ist der erste Wirtschaftscrash der Geschichte, bei dem die Wirtschaft in Holland für mehrere Jahre zum Erliegen kam.
Der Staat verbot, die Tulpenzwiebel als Wertobjekt zu handeln und untersagte jede weitere Spekulation. Die Blumenhändler und Gemeinden veranstalteten Treffen und versuchten, einen Weg aus der Krise zu finden. Es wurde Hilfe vom Staat gefordert. Doch dieser entschied sich dazu, nicht zu helfen. Der Staat vertrat die Meinung, dass die Händler selbst ihre Schuld tragen sollen.
Hätte man sich da wohl besser für 2500 Gulden, dem durchschnittlichen Preis einer Tulpe, 15.000 Kilogramm Weizen, 24.000 Kilogramm Roggen, vier fette Ochsen, acht fette Schweine, zwölf fette Schafe, 400 Liter Wein, 4000 Liter Bier, zwei Fässer Butter, 1.000 Pfund Käse, ein Bett, einen Anzug und einen silbernen Trinkbecher anstatt einer einzigen Tulpenzwiebel gekauft.

Philipp Brunner, Schülerredakteur

 

 

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Wo findet man in der Finanzwelt Psychologie?

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Landshut, 15.10.2015 – Überall, ist die einfache Antwort! Ein entscheidender Faktor in der Welt der Finanzen ist die Psychologie. Und das gilt nicht nur an der Börse. Im Folgenden stellen wir Situationen dar, die als Experimente in der Verhaltensökonomie aufgezeigt werden, aber auch in der Wirklichkeit auf die Beeinflussbarkeit setzen!

Beispiel 1: Die Patronatserklärung für Spareinlagen der Bundeskanzlerin im Jahr 2008:
Am Beginn der aktuellen Finanzkrise trat im September 2008 Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr damaliger Finanzminister Peer Steinbrück in der Nacht nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers und vor Börsenöffnung nach dem Wochenende vor die Presse. Die Botschaft: Die Spareinlagen der deutschen Sparer auf deutschen Banken sind sicher. Es gab davor keinen Kabinettsbeschluss, keine Bundestagssitzung, keine Sitzung der Verfassungsorgane. Diese Erklärung schwebt bis heute im rechtsfreien Raum. Das Ziel dieser Erklärung: Unsicherheit bei den deutschen Sparern zu vermeiden, damit diese nicht in Panik ihr ganzes Geld von ihren Bankkonten holen.

Die Fakten dazu: Zum damaligen Zeitpunkt hatten die Anleger rund 1,7 Billionen Euro auf ihren Sparkonten liegen. Das ist ein Einser mit 12 Stellen danach. Der Bundeshaushalt lag damals bei rund 300 Milliarden Euro – also knapp 1/6 dieser Summe. Und seit Jahren reicht dieses jährliche Geld nicht für die Kosten, die der Bund verursacht, aus. Und seit Jahrzehnten hat der Bund keinen Cent an Schulden zurückgezahlt.

Das bedeutet: Wahrscheinlich war die Aussage der Kanzlerin nicht den Briefbogen wert, worauf der Satz stand. Aber: Psychologisch hatte sie genau das Richtige gemacht. Sie erzeugte Sicherheit allein durch das gesprochene Wort. Und überzeugte die Menschen, obwohl sie nie das Versprechen hätte einlösen können.

Beispiel 2: Wirkung von Lügen nach Dan Ariely
Wir stellen uns ein Klassenzimmer vor, und dort wird ein Fragebogen verteilt. Die Klasse hat nun 20 Minuten Zeit und muss Frage beantworten. Danach wird abgegeben, und es wird statistisch festgestellt, wie viel Fragen der Durchschnitt der Probanden in dieser Zeit und unter diesen Bedingungen richtig beantwortet hat. Wir nehmen jetzt an, dass es im Durchschnitt 20 richtige Antworten sind. Für jede durch ein Aufsichtsteam kontrollierte korrekte Anwort erhalten die Versuchspersonen einen Euro.

Diesen Basisversuch hat der Verhaltensökonom Dan Ariely nun variiert:

1. Abwandlung: Der Versuch wird in einem anderen Klassenzimmer wie oben durchgeführt, nur dass die Probanden nach dem Testende und nach eigener Kontrolle die Fragebögen durch einen Reißwolf vernichteten. Trotzdem sollten sie dem Kontrollpersonal die Anzahl der richtigen Fragen nennen und bekamen anstandslos ihr Geld. Die Folge war, dass im Durchschnitt die Testpersonen etwa zehn Prozent mehr richtige Fragen angaben, also rund 22. Daraus ist abzulesen, dass bei fehlender Kontrolle ein bisschen geschummelt wird.

2. Abwandlung: Der Versuch wird in einem weiteren Klassenzimmer wie bei der 1. Abwandlung durchgeführt, also ohne Kontrolle und mit Reißwolf, aber mit einer entscheidenden Ergänzung. Nach nur fünf Minuten springt eine eingeweihte Testperson auf, ruft „ich habe alles richtig“, vernichtet den Fragebogen im Reißwolf und bekommt problemlos den vollen Betrag ausbezahlt. Die Folge: Viele Probanden logen deutlich mehr und gaben deutlich höhere Quoten als richtige Antworten an. Durch die offensichtliche Lüge des einen, der damit auch durchkam, sahen sie kein Problem darin, auch deutlich häufiger und extremer zu lügen.
Das große Fazit von Dan Ariely: Wenn Lügen gesellschaftsfähiger sind, werden mehr Menschen dazu greifen. Das ist die Herausforderung einer psychologisch ausgerichteten Finanzpolitik für eine gerechtere Steuerpolitik oder einen gerechteren Sozialstaat!

Psychologie ist allgegenwärtig. Viele Annahmen sind wegen einer Fixierung auf den homo oeconomicus in der heutigen Wirtschaftswissenschaft tatsächlich falsch. Aber nicht alles was falsch ist, ist immer unrichtig. Deshalb ist aber immer das Credo:

Glaube nichts und hinterfrage alles!

Edmund Pelikan

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Zwei Finanzbetrüger

Geldanlage

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Landshut, 15.10.2015 – Stellen Sie sich vor: Sie treffen einen guten Freund, um mit ihm ein wenig über interessante Neuigkeiten zu plaudern. Dieser berichtet Ihnen begeistert von einem neuen Anlagesystem eines angesehenen Börsenmaklers, der eine Investmentfirma besitzt. Weiterhin erzählt er stolz, dass er nun sein gesamtes Vermögen bei diesem Makler angelegt hat, der dieses wiederum in Aktien investiert. Jedem Anleger werden 15 % Zinsen versprochen und Sie werden sofort gefragt, ob Sie Ihr Geld nicht auch dort anlegen möchten? Schließlich kann man sein Kapital in kurzer Zeit ohne Aufwand um einen beeindruckenden Prozentsatz vermehren – was würden Sie antworten?

Mit diesem Ansatz wurden ab Ende des 20. Jahrhunderts Tausende, vor allem wohlhabende Bürger zum Anlegen verführt. Die Rede ist vom amerikanischen Milliardenbetrüger sowie ehemaligen Finanzmakler Bernard Madoff. Er wurde 1938 in New York City geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, nachdem das Sportgeschäft seines Vaters pleite ging. 1960 gründete er die Investment Securities, eine Investmentfirma, die Anlagegelder von vermögenden Kunden verwaltete und in Aktien anlegte. Viele wohlhabende Stiftungen vertrauten Madoff ihr Geld an, da er und seine Frau Spender für zahlreiche wohltätige und kulturelle Einrichtungen sowie Mitglieder im Vorstand vieler Theater, Stiftungen und Colleges waren. Dadurch wurde er als äußerst vertrauenswürdig eingestuft. Doch es sollte zu dem ersten wirklich globalen Betrugsfall kommen. Der Auslöser hierfür ist im Jahr 1987 zu vermerken, als der Aktienmarkt infolge des Börsencrashes still stand. Madoff hatte zu viel Geld von anderen Leuten, aber zu wenige Möglichkeiten, es sinnvoll zu investieren. Somit packte er das Geld in Staatsanleihen mit 2 Prozent pro Jahr – versicherte seinen Anlegern weiterhin Renditen von 15 Prozent. Von da an bezahlte er versprochene Gewinne aus immer neuen Kundeneinlagen aus. Heute würde man diese Strategie als „Ponzi scheme“ oder Schneeballsystem bezeichnen. Als 2007 einer seiner Kunden im Zuge der Finanzkrise mehrere Milliarden an Einlagen zurückforderte, brach sein System zusammen. Ende 2008 wurde er verhaftet. Rund 51 Milliarden Euro und 4800 Geschädigte sind die Bilanz. Deutschland musste einen Schaden von über einer Milliarde Euro hinnehmen. Der Fall betraf im April 2009 weltweit rund drei Millionen Personen direkt oder indirekt. Etwa 45.000 Anwälte sollen sich zu dieser Zeit mit dem Fall befasst haben. Bernard Madoff wurde schließlich am 29. Juni 2009 zu 150 Jahren Haft verurteilt. Der heute 75-Jährige ist inzwischen ein beliebter Häftling, da er Mitgefangenen clevere Anlagetipps gibt.

Aber Finanzbetrüger gab es zu jeder Zeit. Ein zum Teil vergleichbarer Fall ist der der Adele Spitzeder. Sie wurde 1832 in Berlin geboren, besuchte teure Privatschulen und lebte über ihre Verhältnisse in verschiedenen Hotels. Verschuldet und ohne Einkommen versuchte sie sich als Bankerin. Aus dem Augenblick heraus versprach sie einem Zimmermann zehn Prozent Zinsen im Monat für 100 Gulden und zahlte ihm die ersten beiden Monatszinsen sofort aus. Dies sprach sich schnell herum, wodurch weitere einfache Leute ihr Geld zu diesen Konditionen bei ihr anlegen wollten. Adele gründete mit ihrer Lebensgefährtin die Spitzedersche Privatbank in München, die in kürzester Zeit zum Großunternehmen wurde. Wie Madoff verschaffte sie sich mit großzügigen Spenden Vertrauen, lockte mit hohen Zinssätzen und lebte verschwenderisch. Auch das System war dasselbe. Angeforderte Auszahlungen wurden mit dem Geld, das Andere angelegt hatten, ausbezahlt. Im Gegensatz zu Madoff, war ihr Unternehmen ein einziges Chaos. Das Geld lag sackweise in ihrer Villa, unqualifizierte Mitarbeiter bedienten sich laufend daran, und eine Buchführung gab es nicht. Ebenso die Dauer des Betrugs ist sehr unterschiedlich. Während Madoff mindestens 15 Jahre lang sein Schneeballsystem halten konnte, brachte Spitzeder es gerade einmal auf drei Jahre. Denn Gegner von ihr brachten 60 Gläubiger dazu, gleichzeitig ihr Geld zurückzufordern. Die Bank brach zusammen, insgesamt wurden 31.000 Anleger um acht Millionen Gulden geprellt, was heute einem Wert von 3,5 Millionen Euro entsprechen würde. Manche begangen Selbstmord. Auch Gemeinden waren ruiniert. Parallel dazu stürzten Bankensysteme und Wirtschaft in die Gründerkrise. Am 12. November 1872 wurde Adele Spitzeder zu drei Jahren Haft verurteilt. Nachdem sie ihre Strafe abgesessen hatte, trat sie unter dem Namen Adele Vio als Volkssängerin auf, bis sie im Oktober 1895 an Herzversagen starb.

Was würden Sie jetzt auf die Frage Ihres Freundes antworten?

Philipp Brunner, Schülerredakteur

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Sovereign wealth fund – Staatsfonds

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Landshut, 15.10.2015 – Was sind Staatsfonds?
Unter Staatsfonds versteht man Fonds, deren Kapital sich im Besitz eines Staates befindet, oder auch staatlich kontrollierte Fondsgesellschaften. Das Fondsvermögen stammt daher hauptsächlich aus der überschüssigen Liquidität eines Staates. Der Fonds ist meistens der Zentralbank zugeordnet, kann aber auch dem Finanzministerium unterliegen. Der erste Staatsfonds der Welt wurde 1953 in Kuwait gegründet, das sich absicherte, wenn die Ölressourcen einmal verbraucht sind.

Wozu gründet man Staatsfonds?
Das Vermögen eines Staatsfonds geht aus überschüssigen Einnahmen eines Staates hervor. Dieser hat dann zwei Möglichkeiten, das Geld direkt in Projekte fließen zu lassen oder einen Staatsfonds zu gründen und das Geld damit gewinnbringend zu verwalten.

Welche Arten von Staatsfonds gibt es?
Nicht jeder Staat gründet einen Staatsfonds mit den gleichen Absichten und Zielen. Im Grunde gibt es vier Hauptziele, die Staatsfonds verfolgen.

Erstens wäre das ein so genanter Stabilisierungsfonds. Er soll dazu dienen, das Budget eines Staates über längere Sicht ausgeglichen zu halten.

Das Zweite wären Spar- und Generationenfonds. Diese haben die Absicht, eine Grundlage an Vermögen für nachkommende Generationen zu sichern.

Entwicklungsfonds wären eine Art, um die eigene Wirtschaft anzukurbeln, indem man in die Infrastruktur investiert oder gezielt Unternehmen fördert.

Der letzte Grund für eine Gründung von Staatsfonds wäre, dass Staaten ihre Rendite verbessern wollen. Dabei spricht man von sonstigen Staatsfonds.

Wie finanziert sich ein Staatsfonds?
Die Einrichtung von Staatsfonds erfolgt nahezu ausschließlich in guten Haushaltszeiten, da die Fonds aus Liquiditätsüberschüssen finanziert werden. Meistens entstehen diese Überschüsse aus dem Verkauf von Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas usw., aus allgemeinen Exportüberschüssen (wie z.B. China) oder auch aus Reserven der Zentralbank.

Tobias Fleischmann, Schülerredakteur

 

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Warum steht der Wirtschaftsnobelpreis in der Kritik?

Nobelpreis 2012 © Nobel Media

Nobelpreis 2012 © Nobel Media

Ein Plädoyer für die Ökonomie von Edmund Pelikan

Landshut, 15.10.2015 – „Der diesjährige Wirtschaftsnobelpreis geht an den gebürtigen Schotten Angus Deaton, der an der Universität Princeton lehrt, spezialisiert auf Themen wie Armut und Ungleichheit.“ Diese Nachricht war am 12. Oktober 2015 in allen seriösen Medien zu lesen, zum einen verbunden mit Lob am Preisträger und zum anderen mit Kritik, da der Wirtschaftsnobelpreis nie von Alfred Nobel testamentarisch initiiert wurde und überdies die Ökonomie keine Naturwissenschaft ist.

Richtig ist, dass der sogenannte Wirtschaftsnobelpreis eigentlich Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften heißt und von der schwedischen Reichsbank seit 1968 anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens gestiftet wurde. Richtig ist auch, dass die Wirtschaftswissenschaft keine exakte Naturwissenschaft ist. Gerade seit der Finanzkrise sind sich Ökonomen bewusst, dass wirtschaftliche Prozesse ein Konglomerat aus diversen Einflussfaktoren sind und stark abhängig von Softskills wie zum Beispiel Verbraucherpsychologie.

Der amerikanische Komiker Danny Kaye brachte es einmal auf den Punkt: „Wirtschaftswissenschaft ist das einzige Fach, in dem jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind.“ Oder anders ausgedrückt: Sowohl Keynes als auch Hayek können bei der gleichen Ausgangssituation zugleich recht behalten und sich irren.

In Anbetracht dieser Basis ist die Ausgangsvoraussetzung für die Politik ideal. Eine Verschuldung in Höhe der gewaltigen Summe von über zwei Billionen Euro wird für Umverteilungspolitiker bei einem Geld- und Immobilienvermögen von jeweils rund fünf Billionen Euro in Deutschland zu Peanuts. Da macht man schnell mal ein Gesetz und schon ist das Thema gelöst. Die EZB schafft derzeit monatlich 60 Milliarden Euro aus dem Nichts. Der französische Präsident Hollande formulierte in einem Interview mal so schön, als es um eine Deckung von Kosten ging: „Das kostet ja nichts, das zahlt doch der Staat.“ Genau aus diesem Grund ist die Diskussion über Wirtschaft und damit der Wirtschaftsnobelpreis so wichtig. Wirtschaft ist allgegenwärtig, jeder Mediziner und Künstler muss mit Geld umgehen können, sonst scheitert er. Oder er lässt sich als Staatsbediensteter alimentieren. Jede Art von sogenanntem Volksvermögen ist eine Illusion.

Verantwortung für das eigene Leben und den eigenen monetären Erfolg kann nicht delegiert werden. Auch wenn sich die Worte der Umverteilungspolitiker so schön anhören. Unter den Reichsten jeden Landes sind nur Unternehmer, Investoren und Erben, keine Beamten oder Angestellten. Bis auf die Erben sind diese oft ein enormes Risiko eingegangen, um dorthin zu gelangen. Zwar ist die Pflicht der Vermögenden und der erfolgreichen Unternehmer sozial zu sein, wie es ein Warren Buffet vorlebt. Aber Sozialismus oder gar Kommunismus sind nicht die Diktatur des Proletariats, sondern die Diktatur des jeweiligen Politbüros. In einem Weltbericht wurde einst so zutreffend darüber berichtet, dass die Form des Kibbuz, der israelischen Variante der russischen Kolchose oder der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft in der DDR, mit 30-Stunden-Wochen und einem Leben unter Gleichen nur deshalb möglich ist, da der israelische Staat diese Form enorm aus Steuergeldern subventioniert.

Was bedeutet dieses Plädoyer nun für die Finanzwirtschaft? Regulierung ist gut, aber nur in Maßen. Selbstverantwortung ist besser. Wer sich einmal die Pseudologie der Finanzpolitik vor Augen führt, weiß, dass die monetären Verführer auch in den Parlamenten sitzen. Deutschland versucht nicht nur derzeit, alle Probleme mit Geld zuzuschütten. Das wird nur zum Teil funktionierten. Deshalb sollte man jede anstehende Investition danach abklopfen, wie der Staat seinen Finanzhunger stillen wird. Sachwerte sind hier nicht der schlechteste Portfoliobaustein.

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Schule & Geld? Setzen – sechs!

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Der Weltspartag animiert unsere Kinder zum Sparen und lässt uns alljährlich wieder über Geld nachdenken. Seltsamer Weise stehen an diesem Tag Sparbuch und Co noch immer hoch im Kurs. Zeit, den Umgang mit Geld als Schulfach einzuführen?

Wir alle kennen den Weltspartag bereits aus Kindertagen. Sinn und Zweck dieses besonderen Tages war es, den Menschen und ganz besonders den Kindern das Sparen schmackhaft zu machen. Er wurde 1924 von der Weltvereinigung der Sparkassen in Mailand ins Leben gerufen und war fortan ein fester Jahrestag in den Kalendern der Sparkassen und Geldinstitute. Man wollte den Wert des Sparens auf der ganzen Welt verbreiten. Das war gerade für Deutschland damals besonders wichtig, da die Währungsreform von 1923 das Vertrauen der Menschen in den Wert des Geldes erschüttert hatte.

Jedes Jahr am 31. Oktober findet der Weltspartag seither in Deutschland statt. Da der 31. in manchen Bundesländern ein Feiertag ist, wird er gemeinhin auf den letzten Arbeitstag vor dem 31. Oktober vorgezogen. In diesem Jahr ist das der 30. Oktober.

In den USA hat der Weltspartag seine Bedeutung weitgehend verloren, da er mit dem viel populäreren Halloween zusammenfällt. In Indien wird er auch am 30. Oktober gefeiert. Der Grund dafür ist der Todestag der Premierministerin Indira Gandhi am 31. Oktober. Um die Gedenkveranstaltungen und Feierlichkeiten nicht zu unterlaufen, wurde der Weltspartag auch dort vorverlegt. In Argentinien gibt es an diesem Tag Tanz- und Showeinlagen und in der Demokratischen Republik Kongo wurde 2011 der erste Weltspartag gefeiert. Dort haben nicht einmal zwei Prozent der Menschen ein Konto, 90 Prozent der Ersparnisse liegen zuhause.

Aber denken wir an diesem Tag tatsächlich über Geld und das Sparen nach? Natürlich haben sich die Sparziele seit dem ersten Weltspartag vor über achtzig Jahren gewandelt, aber Sparen ist heute wie damals aktuell. Jeder Einzelne sollte sich eine finanzielle Grundlage aufbauen, die später als Sicherheitspolster, zur Altersversorgung oder vielleicht auch als Einkommensquelle dienen kann. „Leider ist an eine Vermehrung des Ersparten durch Zinsen bei den üblichen Bankangeboten für die Kinder überhaupt nicht zu denken. Sparbuch und Co fangen momentan nicht einmal die Inflationsrate auf“, so UDI-Geschäftsführer Georg Hetz, der als Banker und Finanzdienstleister weiß, wovon er spricht. „Es ist traurig, dass man die Kleinen zum Sparen anhält und dann wird ihr Geld von Jahr zu Jahr weniger wert.“ Leider fehlt heute auch bei vielen Eltern das Wissen um ökonomische Zusammenhänge. Von Fragen finanzieller Allgemeinbildung einmal ganz abgesehen. „Der Umgang mit Geld ist den Wenigsten in die Wiege gelegt“, so Hetz weiter. „Meine jüngste Tochter kann eine Gedichtanalyse in drei verschiedenen Sprachen schreiben, hat aber nicht die geringste Ahnung von Steuern, Miete, Versicherung. Ihre Lücken im Wissen um Ökonomie und Geld versuche ich gerade zu schließen. Ich verstehe nicht, dass man in den modernen Schulen heute das Wirtschaftsverständnis nicht besser fördert.“ Themen wie Taschengeld, Handy- und Internet-Kostenfallen, aber auch Girokonto, Darlehen und Geldanlagen könnten durchaus schon mit den Kleinen im Unterricht behandelt werden. Themen wie Unternehmen, Beteiligungen, Steuern und Finanzen, wären für höhere Klassen ideal. „Im späteren Leben ist der überlegte Umgang mit Geld ebenso wichtig, wie die Bildung,“ ist Georg Hetz überzeugt. „Wenn man frühzeitig lernt, wie Geldanlagen und Beteiligungen funktionieren, kann man nahezu ausschließen, dass junge Erwachsene unbedarft in den Finanzmarkt einsteigen und unnötig Geld verlieren.“

Welche Tipps geben Sie jungen Erwachsenen vorab, um nicht gleich beim ersten Versuch Geld anzulegen eine Bauchlandung zu machen?

„Es ist wichtig, nicht alle Eier in ein Nest zu legen“, erklärt Hetz. „Wir raten all unseren Kunden immer, ihr Kapital zu streuen. Ein Teil sollte kurzfristig und mittelfristig verfügbar bleiben, ein weiterer Teil in zwar renditeschwache aber sichere Anlagen fließen und der dritte Teil sollte in verschiedene renditestarke Projekte gehen, auch wenn hierbei ein gewisses Risiko eingegangen werden muss. Das nützt dem Kapitalerhalt, gibt Sicherheit und Flexibilität und bringt insgesamt gesehen ansprechende Rendite. Umso größer der Anteil für renditestarke Anlageprodukte ist, umso höher liegt auch die Gesamtverzinsung des Kapitals.“

Was kann man jungen Anlegern für ihre Zukunft mitgeben?

„Es ist nicht so einfach, wenn man sich einen Überblick über renditestarken Anlageformen verschaffen möchte“, meint Hetz, der mit seinem Unternehmen zu den Pionieren für grünes Geld zählt und bereits seit 17 Jahren im Bereich ökologischer und nachhaltiger Kapitalanlagen tätig ist. „Ich kann natürlich nur für unseren Bereich sprechen. Um ökonomisch und ökologisch mit Sinn sein Geld anzulegen, favorisieren wir Sachwertanlagen. Ob Windräder, Solar- und Biogasanlagen oder auch energieeffiziente Immobilien, vorrangiges Ziel unserer Geldanlagen ist: Werte zu schaffen und Werte zu erhalten. Natürlich muss man sich damit beschäftigen, um für sich die richtige Anlageentscheidung zu treffen. Aber – es lohnt sich. Und dazu gibt es auch unabhängige Informationsquellen.“

 

Quelle: UDI

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Investment Professionals erwarten nur begrenzte Auswirkungen des VW-Skandals über das Unternehmen hinaus

 

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Frankfurt am Main, 2. Oktober 2015. Seit Bekanntwerden der Manipulationen von Abgaswerten durch den Volkswagen Konzern ist in der Öffentlichkeit eine Diskussion um die Zukunft des Unternehmens und die weiteren Auswirkungen entbrannt. Die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage zeigen, dass die Mehrheit der Investment Professionals in Deutschland (61,2 Prozent) ihre DAX Gewinn- und Kursprognosen nur leicht anpasst. Eine deutliche Anpassung sehen 24 Prozent als nötig an, gar keine Änderungen nehmen 14,8 Prozent vor.

Den Einfluss der Entwicklungen rund um Volkswagen auf den deutschen Automobilsektor, im Sinne eines niedrigeren Images oder schwächerer Absatzentwicklung, halten die Experten ebenfalls für moderat. Insgesamt 83 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass keine oder nur kurzfristige Auswirkungen drohen. Nur 17,5 Prozent befürchten eine grundlegende und dauerhafte Schädigung des Sektors. Auch die Folgen für die deutsche Wirtschaft sollten überschaubar bleiben – mehr als zwei Drittel (69,9 Prozent) erwarten keine oder nur geringe negative Auswirkungen. Knapp ein Drittel (30,1 Prozent) rechnet mit spürbaren Auswirkungen, deutliche Verwerfungen halten die Befragten für unwahrscheinlich.

„Die Verstöße bei VW sind nur ein Beispiel dafür, dass Regulation allein kein Allheilmittel ist – es bedarf einer Kultur der Integrität in Unternehmen“, erläutert Ralf Frank,  Generalsekretär der DVFA e.V. Die DVFA hat jüngst ein Positionspapier zum Thema „Ethik und Integrität im Finanzmarkt“ veröffentlicht, dass das DVFA Ethikpanel unter der Leitung von Professor Dr. Julian Nida-Rümelin erarbeitet hat. „Als Berufsverband der Investment Professionals sehen wir es als unsere Aufgabe an, ethisch fundierte Orientierung und praktikable Lösungen anzubieten. Ziel ist die Förderung einer Kultur der Integrität der Finanzmarktakteure“, so Frank.

Quelle: DVFA e.V.

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Wer braucht schon Finanzwissen?

FrageViele sagen schließlich, ich will Arzt oder Musiker werden, was habe ich da mit Finanzen am Hut. Das wirkt zwar auf den ersten Blick so, der Gedanke ist aber falsch. Denn der niedergelassene Arzt ist nicht nur Mediziner, sondern auch Unternehmer mit zahlreichen Angestellten. Und ein freiberuflicher Musiker sollte auch die Finanzen im Griff haben, sonst ist bald Schluss mit lustig. Oft hört man, dass Schauspieler oder andere Promis pleite sind. Sie haben vergessen, Steuern zu zahlen oder sich an den kostspieligen Lebenswandel erfolgreicher Zeiten gewöhnt!

Erste Grundregel heißt immer:
Nicht mehr auszugeben als man einnimmt!
Zweite Grundregel:
Alle Geldempfehlungen nachprüfen, die Fremde und auch Freunde einem geben! Nur was man selbst versteht und nachvollziehen kann, ist für eine Finanzanlage geeignet! Wenn du beraten wirst, achte immer auf das Eigeninteresse des Finanzberaters.
Dritte Grundregel:
Setze dich mit deinen Finanzen immer selbst auseinander, auch wenn es dich nervt! Es ist zwar nicht sicher, ob alles mit den Finanzen dann klappt. Aber du verhinderst, besch… zu werden. Du kannst das!

Deshalb ist in allen Berufen und auch im Privaten Finanzwissen Pflicht. Und deshalb sagt die Stiftung Finanzbildung: Finanzbildung ist systemrelevant!

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Finanztest hat wieder das Fallbeil ausgepackt

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Kommentar von Edmund Pelikan

Die Zeitung Finanztest hat turnusgemäß zum Herbst wieder einmal geschlossene Fonds unter die Lupe genommen. Der Artikel fand ein breites Medienecho, was immer wieder die hohe Akzeptanz des Stiftung Warentest Ablegers unterstreicht. Sicher ist auch, dass die Untersuchung weitgehend richtig durchgeführt wurde und die rund 1.100 untersuchten Fonds tatsächlich schlechte Werte ausweisen.

Aber es verhält sich hier wie bei allen statistischen Untersuchungen frei nach dem Motto: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! Wobei hier Fälschen nicht für Berechnungsfehler steht, sondern für eine – sagen wir – sehr eigene Auswahlmethodik. Denn es gab in der Vergangenheit weit mehr als 1.100 Beteiligungen in Sachwerte. In der sogenannten FeriStudie der Beteiligungsprodukte von 2011, die die Fortführung der Loipfinger Studie ist und bis Anfang der 90er Jahre zurückreicht, werden allein dort durch Schätzung  rund 7.000 geschlossene Fonds aufsummiert – wobei zahlreiche Initiatoren keine Angaben machten. Unterstellt, dass man also weit über 10.000 Fondsprodukte  hatte, werden hier gerade einmal 10 Prozent betrachtet.

Es kommt einem so vor, dass man eine Studie im Gefängnis der Wirtschaftsverbrecher macht und sich dann wundert, dass 90 Prozent und mehr straffällig sind. Der Rest sitzt dementsprechend unschuldig im Gefängnis. Der BeteiligungsReport wird sich den Artikel nochmals ausführlich ansehen und kommentieren, aber schon jetzt ein kurzes Resümee: Ja, zu viele geschlossene Fonds haben ihre Ziel verfehlt und Anlegergelder vernichtet. Da befinden sie sich in schlechter Gesellschaft mit einigen Bankprodukten und regulierten Produkten. Und wenn man die Skandale der Prokon-Genussrechte, die die eigentliche Ursache der Pleite des Windkraftfinanzierers waren, in einen Topf wirft mit geschlossenen Fonds, muss man an der fachlichen Kompetenz der Autoren zweifeln.Und zu guter Letzt – auch das ist richtig im Artikel angesprochen worden – werden einige Gründe für die Anlegergeldvernichtung durch das Kapitalanlagegesetzbuch wegfallen. Leider nicht alle!

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