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Category Archives: Debatte

ARD-Börsen-Moderatoren nahmen das Thema Finanzbildung in den Fokus

DiskussionDie ARD ist neuer Medienpartner der Invest. Die Veranstalter der Leitmesse und des Kongress für Finanzen und Geldanlage, Messe Stuttgart und Börse Stuttgart, haben die Partnerschaft mit dem Sender fixiert: Die ARD-Börsenredaktion und boerse.ADR.de boten während der Messe ein exklusives Bühnenprogramm mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Die ARD-Moderatoren um Markus Gürne präsentierten unter dem Titel „Wir erklären Zusammenhänge“ aktuelle Anlegerthemen live auf der Invest.

Ein Schwerpunkt auf der ARD-Bühne war Finanzbildung. Die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken ist immer noch ein beherrschendes Thema an den Finanzmärkten und verlangt zunehmend neue Konzepte für den Vermögensaufbau und die Absicherung im Alter. Um den persönlichen Lebensstandard ohne Einschränkungen halten zu können, ist Geldanlage für jeden Einzelnen elementar geworden. Doch um selbstbestimmt und erfolgreich an den Kapitalmärkten agieren zu können, ist grundlegendes Finanzwissen unabdingbar. Genau hierfür bot die ARD-Bühne die geeignete Plattform und erklärte Zusammenhänge. Hier profitierten die Besucher der Invest von der Kompetenz der ARD-Börsenprofis rund um die Finanzthemen.

Quelle: Invest, Landesmesse Stuttgart GmbH

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Buchtipp: Finanzjournalist Markus Gotzi veröffentlicht ersten Thriller

Punished von Markus Gotzi

Punished von Markus Gotzi

Wenn Nerds zu Psychopathen werden

Landshut, 15.04.2015 – Wenn Journalisten Bücher schreiben, geht es meistens um ihr Fachgebiet. Und lassen sie mal ihre Phantasie spielen, bleiben sie dennoch oft in ihrem Arbeits-Alltag gefangen. Nicht so Markus Gotzi bei seinem ersten Roman. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Journalist für TV-Sender, Magazine und überregionale Tageszeitungen und hat sich als Experte für Wirtschaftsthemen rund um die Immobilie positioniert. Um Immobilien geht es bei seinem Thriller-Debut „Punished“ jedoch nur am Rande.

Comics und Videogames sind Milton Taylors Leidenschaft. Auf den ersten Blick passt er in die Nerd-Wohngemeinschaft der TV-Serie „Big Bang Theory“. Schnell wird jedoch klar, dass Milton ein Doppelleben führt. Mit Mädchen hat er es nicht so, seit ihm seine Großmutter erzählt hat, seine Mutter habe ihn bösartig im Stich gelassen.
Als Doktorand der Chemie verfügt er über genügend Fachwissen, um seinem Hass auf Frauen in mörderischen Experimenten nachzugehen. Er entführt sie und sperrt sie in den Keller seines Hauses ein.

Miltons Gegenspielerin ist die junge Polizistin Paula Bogust. Sie hofft auf eine zweite Chance, nachdem sie bei ihrem ersten Einsatz schrecklich versagt hat. Allein auf sich gestellt, untersucht sie das Verschwinden eines Mädchens, Miltons vorerst letztes Opfer. Die Spur führt zu Milton. In seinem Keller kommt es schließlich zum Showdown.

Der Roman pendelt zwischen Extremen. Der Killer wird nicht als ausschließlich abgrundtief böse Tötungsmaschine eingeführt, sondern zunächst als ein zwar wunderlicher, aber witziger Charakter. Der Autor kombiniert humorvolle Passagen und Dialoge mit der Thriller-Dramaturgie. Natürlich handelt es sich bei der Hauptperson um einen Anti-Helden. Natürlich will der Leser sich nicht mit ihm identifizieren. Aber auch das macht den Reiz der Geschichte aus.

Der Roman ist auf den bekannten Plattformen als eBook und in gedruckter Version im Buchhandel erhältlich:
ISBN 978-3-8370-9918-8

Auch erhältlich auf Amazon.
Markus Gotzi ist seit 25 Jahren Journalist mit zahlreichen Stationen:
Freie Mitarbeit bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, Volontariat bei der WAZ, Journalistik-Studium an der Universität Dortmund, Mitarbeiter beim Westdeutschen Rundfunk, bei Sport1 (früher DSF) und bei n-tv, Redakteur beim Wirtschaftsmagazin Capital, Inhaber eines Redaktionsbüros mit Publikationen in der Welt, Welt am Sonntag, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeinen Zeitung…

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Viel Theater um Finanzbildung

Ein Bericht von Ludwig Riepl

© Schuld und Schein

© Schuld und Schein

Landshut, 04.04.2016 – Mit dem lieben Geld hat jeder seine Not. Das beginnt mit einem Klumpen Gold und seiner „sicheren“ Unterbringung und endet mit bedruckten Zetteln, deren real einlösbaren Wert heute zunehmend viele in Frage stellen. Verzichten kann man auf Geld trotzdem nicht, es ist wie das Motorenöl in der Mechanik das Schmiermittel der modernen Wirtschaft. Und es ist mittlerweile zur Spielwiese von pragmatischen Bastlern in den Notenbanken und politischen Besserwissern geworden. Darum kommt man nicht darum, sich mit dem Stoff, der Träume realisieren hilft und in den Ruin treiben kann, zu beschäftigen. Wer es ganz genau wissen will, schaut sich das Theaterstück „Schuld und Schein“ im Münchner Metropoltheater an. Den fünf Schauspielern gelingt unter der Regie von Jochen Schölch ein erfrischend munterer Parforceritt zum Thema Geld, Geschichte und Politik.

Schon die Rollenverteilung macht klar, dass es nicht unkritisch zur Sache geht: Dem naiven Anleger – er wechselt im Lauf der Geschichte vom Goldbesitzer zum Aktienkäufer  – stehen drei Instanzen gegenüber, die ein kapitales Interesse an ihm oder besser gesagt an seinem Geld haben. In einer doppelt besetzten Position balgen sich zwei Banker um die Barschaft – falls sie nicht gerade solidarisch ihre Privilegien verteidigen müssen. Denn auch die Obrigkeit – Kaiser, Kanzler & Konsorten – hat Ansprüche. Keiner will zu kurz kommen. Und muss dazu der staatliche Zugriff af den zu Geld gekommenen Bürgers mit Hilfe der Banken perfektioniert werden.

Als fünfte Spielfigur kommt der Conferencier ins Spiel, er kommentiert und komplementiert wo nötig das Szenario als Unternehmer und Anleger – bringt seine Stimme aber auch überzeugend musikalisch zur Geltung. Ein Highlight: Je papierener der Reichtum zur Schau getragen wird, umso mehr swingt die Bühne. Geld ist und bleibt auch für Songschreiber ein wichtiges Thema. Die gekonnten musikalischen Einlagen lockern und lösen die Anspannung, mit denen das Publikum wie gebannt dem immer neu strukturierten Kreislauf des Geldes folgt. Locker skizzierte historische Verbindungen fördern vor dem Tableau der chamäleonartigen Variationen von Reichtum verblüffende Einsichten zu Tage – etwa den Unterschied zwischen der realienbezogenen Geldvorstellung bei Otto-Normalanleger und dem freischwebenden Fiatgeld der Finanzwelt.

Spannung und Unterhaltung kommen in diesem Stück über Schuld und Schein nicht zu kurz. Wer dem flüchtigen Eindruck der Aufklärung zusätzlichen Nachdruck verschaffen will, kann das Textbuch kostenlos unter www.schuldundschein.de herunterladen. Er muss dann zwar auf die Lust am Zuschauen und die überzeugende Performance von Butz Buse, Paul Kaiser, Philipp Moschitz, Marc-Philipp Kochendörfer und Hubert Schedlbauer verzichten, kann dafür aber in 14 Stationen in aller Ruhe die Mechanismen des Geldmarktes studieren. Der Autor Ulf Schmidt entwickelt in seinem „Geldstück“ die Unterschiede von Eigentum und Besitz ebenso wie die Basics von Wettbewerb und Unternehmensbeteiligung. Das Ganze steht stets mit beiden Beinen fest auf dem Boden, denn Bankinteressen sind ebenso omnipräsent wie die Staatsfinanzen oder der Poker um künstlich herbeigeführte Inflation und die Bargeldüberflutung durch die Zentralbanken.

Wer aus diesem Stück herausgeht, wird sich den vielen begeisterten Kritiken – „Super! Wahnsinn! Megawichtig! Das muss man gesehen haben! – anschließen. Die Aufführung von „Schuld und Schein“ im Metropoltheater ist als erhellender Crashkurs subversiv. Wer komplizierte Ökonomie auf den Punkt gebracht erlebt, fällt auf die offizielle Geldpropaganda nicht mehr herein. Letztes Beispiel der Märchenstunden: Der 500-Euro-Schein muss lediglich aus hygienischen Gründen abgeschafft werden, weil sonst böse Kriminelle darin baden könnten wie Dagobert Duck in seinen Talern.

 

Alle SCHULD UND SCHEIN Vorstellungen in München auf einen Blick

Fr., 11.03.2016, 20.00 Uhr (ausverkauft)
Di., 15.03.2016, 20.00 Uhr (ausverkauft)
Do., 17.03.2016, 20.00 Uhr (ausverkauft)
Mo., 21.03.2016, 20.00 Uhr (ausverkauft)
Do., 24.03.2016, 20.00 Uhr
Sa., 02.04.2016, 20.00 Uhr
Fr., 08.04.2016, 20.00 Uhr
So., 24.04.2016, 19.00 Uhr
Mo., 25.04.2016, 20.00 Uhr (Nachgespräch mit Jochen Schölch)

 

Kartenpreise

€ 23,-/ € 19,-
Ermäßigung € 4,- auf alle Kartenpreise
Junior-Ermäßigung (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr) € 6,- auf alle Kartenpreise

Montag und Dienstag = Theatertag
€ 4,- Ermäßigung auf alle Kartenpreise

 

Kartenbestellung
Tel. 089/ 32 19 55 33
Fax 089/ 32 19 55 44
info@metropoltheater.com

 

Ausschnitte aus den Pressestimmen:

„Spekulation und Börsencrash visualisiert Schölch minimalistisch … mit anbetungswürdig fantasie­satter Bühnenwirksamkeit.“ (AZ)

 

„… herrlich unterhaltsame Karikatur auf die (üblichen) Erklärungsmodelle… man lacht mindestens genauso viel wie man grübelt. Das kritische Potential… schafft den Raum, in dem tatsächlich nach den Ursachen der Probleme geforscht werden kann.“ (SZ)

 

„… Der Zuschauer sieht, wie ein Stück Gold immer mehr Schuldscheine hervorbringt, wie das System sich immer weiter aufbläht und irgendwann platzt.“ (Die Deutsche Bühne)

 

“… Super! Wahnsinn! Megawichtig! Das muss man gesehen haben! Vor allem wenn man regelmäßig ein Geldinstitut kontaktiert. (theaterkritiken.com)

 

„… man kann sich nicht oft genug wundern, wie genau Schölch die Szenen timt und wie geschickt er die Stärken Einzelner zu einer Motivationsspritze für die Anderen umzubiegen versteht …“ (nachtkritik.de)

 

„… gehört sofort in den Wirtschaftsunterricht aller Schulen … (getreu dem Zitat von Henry Ford): „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“ (Landshuter Zeitung / Straubinger Tagblatt)

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Erste Online-Ausgabe des Magazins economissimus

Titel_economissimus_1-2016Landshut, 15.03.2016 – Heute präsentieren wir unsere erste Online-Ausgabe des Magazins: „economissimus – Wirtschaft braucht Debatte“

Wirtschaftsmagazine sind etwas für Profis. Nein – sagt Edmund Pelikan, Gründer der Stiftung Finanzbildung. Denn die Fehler, die Sparer, Anleger oder auch Kreditnehmer jetzt machen, verfolgen sie für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Andererseits ist die suggerierte Sicherheit in ökonomischen Fragen eine Illusion. Es ist oft zu einfach, immer nur von den starken Schultern zu reden. Und die Schulden, die Politiker heute machen, sind die Bürde der nächsten oder übernächsten Generation. Deshalb ist eine ökonomische und finanzwirtschaftliche Debatte dringend notwendig.

Was sagen Wissenschaftler zu dem Thema?
Wie begründen Politiker ihr Handeln?
Wie können Lösungen von Querdenkern aussehen?
Wie bilde ich mir meine ökonomische Meinung?

Im Magazin „economissimus“ kommen nicht nur Schüler und Studenten zu Wort, sondern sind Teil der Redaktion – agieren auf Augenhöhe! Ziel ist nicht, Worthülsen abzusondern und Einheitsmeinungen zu verbreiten, sondern die richtigen Fragen zu stellen, einen Strauß von begründeten Meinungen nebeneinander gleichberechtigt zu stellen und eine faire Debatte anzustoßen. Der Anfang ist mit dem Twitter-Account @economissimus gemacht.

Das Magazin enthält spannende Fakten zu Themen wie:

  • Finanzhistorie
  • Finanzpädagogik
  • Finanzsatire
  • und vieles mehr…

 

Die Online-Ausgabe können Sie hier lesen:
economissimus 1-2016

 

economissimus ist ein Projekt der Stiftung Finanzbildung, welche sich aus einmaligen bzw. regelmäßigen Spenden von Fördermitgliedern, Einzelpersonen und Unternehmen finanziert.

Gerne können Sie das Projekt „economissmus“ entweder durch Buchung einer Anzeige oder durch Spenden finanzieren.
Weitere Informationen zur Anzeigenbuchung finden Sie hier 
Informationen zum Thema Spende finden Sie hier
oder rufen Sie uns einfach an!

Wir freuen uns auf Sie!

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Junge Wirtschaft fordert bessere Rahmenbedingungen für Gründer – Wirtschaftsjunioren stellen in Karlsruhe Politische Positionen für 2016 vor

 

© shutterstock

Berlin/Karlsruhe (ots) – Vertreter aus rund 100 Kreisverbänden der Wirtschaftsjunioren Deutschland haben heute auf der Frühjahrsdelegiertenversammlung in Karlsruhe ihre „Politischen Positionen 2016“ diskutiert.

Ehrengast auf der Versammlung der jungen Wirtschaft und Eröffnungsredner war Dr. Philipp Rösler, Managing Director des World Economic Forum. „In Städten wie Berlin hat sich eine beeindruckende Gründerkultur etabliert, die junge Gründer aus der ganzen Welt anzieht. Insgesamt aber sinkt die Anzahl der Unternehmensgründungen in Deutschland. Der Abbau von bürokratischen Hemmnissen kann diesen Negativtrend stoppen“, sagt Rösler.

Konkrete politische Forderungen der jungen Wirtschaft sind zum Beispiel

– ein besserer Austausch zwischen Schulen, Hochschulen und Wirtschaft,
– die Bereitstellung aller Informationen für Gründer aus einer Hand,
– die Befreiung der Existenzgründer von der Pflicht zur monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung,
– die grundsätzlich formlose Überschussermittlung durch Kleinunternehmer sowie
– ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft.

Die Forderungen der jungen Wirtschaft sind Ergebnis eines Konsultationsprozesses sowie einer Mitgliederbefragung. So halten knapp 90% der Wirtschaftsjunioren ein Schulfach Wirtschaft ab der 8. Klasse für geeignet.

„Seit Jahren sinkt die Zahl der Selbständigen in Deutschland und zu viele deutsche Gründer bevorzugen inzwischen Gründungen im Ausland. Wir Wirtschaftsjunioren wünschen uns frischen Wind, Bürokratieabbau für Start-Ups und einen neuen Unternehmergeist in Deutschland“, sagt Horst Wenske, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland.

Hier finden Sie die Politischen Positionen 2016: Link

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze.

Quelle: Thomas Usslepp, Witschaftsjunioren Deutschland (WJD)

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Schlauester Schüler kommt aus Kulmbach

©www.shutterstock.com

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Wirtschaftsjunioren küren Bundessieger im Schülerquiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“

Berlin, 07. März 2016 – Die Wirtschaftsjunioren Deutschland haben am Samstag, 05. März 2016, in Ilmenau den Sieger der bundesweiten Finalrunde des Schülerquiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ gekürt.

Gewonnen hat der 14-jährige Christian Flieger aus Kulmbach. Zweitplatzierter wurde Erick Nietsch (15) aus Wildflecken, damit belegten zwei bayerische Schüler die ersten beiden Plätze. Den dritten Platz erreichte Victoria Meyer (14) aus Karlsruhe. Bundesweit stellten sich knapp 40.000 Schüler den 30 Multiple-Choice-Fragen zu den Themen Politik, Wirtschaft, Internationales, Ausbildung und Finanzen. Die 38 erfolgreichsten Teilnehmer wurden zum Bundesfinale nach Ilmenau eingeladen.

„Mit unserem Quiz wollen wir Jugendliche zeigen, dass Wirtschaft Spaß macht, und es sich durchaus lohnt, sich damit auseinanderzusetzen“, erläutert Horst Wenske, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, das Projekt. Die Wirtschaftsjunioren sind deshalb überall in Deutschland mit unterschiedlichen Projekten, wie auch mit dem Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“, in Schulen aktiv und erreichen pro Jahr etwa 200.000 Jugendliche.

„Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ wird von den Wirtschaftsjunioren Deutschland seit über 25 Jahren in Zusammenarbeit mit Schulen im gesamten Bundesgebiet organisiert. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka. Mit dem Quiz, an dem Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen aller allgemeinbildenden Schulen teilnehmen können, soll das Interesse junger Menschen an Wirtschaftsthemen geweckt werden.

Quelle: Wirtschaftsjunioren Deutschland

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Bargeldverbot: Die Geschichte vor der Geschichte

©shutterstockLandshut, 02.03.2016 – Die von der Bundesregierung geplante Einschränkung des Bargeldverkehrs passt in ein großes Bild. Sie soll zwar vordergründig der Verbrechensbekämpfung dienen, denn Terroristen und ihre Schergen bezahlen meist bar und in großen Scheinen.

Doch das ist nur die Geschichte vor der Geschichte. Tatsächlich passt der Vorstoß Schäubles dazu, auf die wachsenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten regulatorisch vorbereitet zu sein. Denn die Überschuldungskrise von Staaten und Banken in Europa und darüber hinaus ist längst nicht ausgestanden.

Seit dem Beginn der letzten Finanzkrise 2007/2008 ist die weltweite Verschuldung um über 40 Prozent auf nunmehr 200 Billionen US-Dollar angestiegen. Es gab noch nie so viel Kredit und damit Schulden auf dieser Welt. Wir befinden uns schon länger in einer Überschuldungskrise von Staaten und Banken, deren lokaler Focus nach wie vor auf dem Euro-Raum liegt.

„Bargeld untergräbt das Ansinnen der Regierungen“

In einem solchen Umfeld stört das Halten von Bargeld die Regierenden nur. Bargeld untergräbt das Ansinnen der Regierungen, die Lasten der Finanzkrise auf die Bürger überwälzen zu können. Und es verhindert, dass die Banken ein noch größeres Kreditrad drehen können.

Denn wenn das Bargeld eingeschränkt und dann ganz abgeschafft wird, besteht auch nicht mehr die Gefahr eines Bankruns. Der Bankrun ist die Apokalypse jeder Bank. Das hat seinen Grund: Die Summe allen Geldes, das in Umlauf ist, besteht nur zu einem geringen Teil aus Bargeld. Über 90 Prozent ist reines Buchgeld, das unter anderem auf Sparbüchern und Girokonten liegt.

Wollten alle Konteninhaber ihre Konten räumen und plötzlich ihr Buchgeld in Bargeld ausbezahlt bekommen, wären die Banken dazu nicht in der Lage. Das ist die Ursache wieso Banken dann „Ferien“ machen, wie jüngst in Griechenland.

Die sogenannte Mindestreserve

Auch deshalb verpflichten die Notenbanken die Banken dazu, eine sogenannte Mindestreserve der Einlagen ihrer Kunden auf einem Konto der Notenbank zu halten. Je geringer der Mindestreservesatz, desto höher sind im Prinzip die Kreditvergabemöglichkeiten der Banken. Im Euro-Raum ist der Mindestreservesatz derzeit nur noch ein Prozent.

Aus 100 Euro Einlage eines Sparers bei seiner Bank, kann diese Bank einen Kredit über 99 Euro vergeben. Legt der neue Kreditnehmer dieses Geld vorübergehend auf sein Girokonto, dann kann seine Bank auf dieser Grundlage für 98,01 Euro einen neuen Kredit vergeben. Dies kann theoretisch unendlich fortgesetzt werden.

Die Verschuldungspyramide

Wenn man die maximale Summe dieser Kredite ausrechnet, kommt ein Betrag von knapp 10.000 Euro heraus. Durch einmalig 100 Euro Bankeinlage bei einer Bank sind am Ende also rund 10.000 Euro neues Geld bei ganz vielen Banken entstanden. Wäre der Bankrun ausgeschlossen, weil es kein Bargeld mehr gibt, dann wäre auch ein Mindestreservesatz von einem Prozent obsolet.

Aus 100 Euro Einlage könnten dann nicht nur für 10.000 Euro neue Kredite und damit Geld geschaffen werden, sondern ein Vielfaches davon. Die Verschuldungspyramide könnte dadurch auf eine ganz neue Ebene gehoben werden.

Kein Ausweg aus der Überschuldungskrise

Die Einschränkung des Bargeldverkehrs ist erst der Anfang. Es ist gleichzeitig die Flucht nach vorne. Man packt auf das lodernde Feuer noch ein paar Holzscheite oben drauf. Mehr Feuer ist aber nicht der Ausweg aus der Überschuldungskrise.

Im Gegenteil: gutes Geld braucht Vertrauen. Bargeld ist der in Münzen geschlagene Teil unserer Freiheit. Es zu verbieten, würde das Vertrauen in das Geld und damit in unsere freiheitliche Rechtsordnung zerstören.

Quelle: Frank Schäffler, www.prometheusinstitut.de

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Darlehenswiderruf nur noch bis 21.06.2016 möglich

©shutterstockMünchen, 25.02.2016 – Nach einem Bundestagsbeschluss können zwischen 01.09.2002 und 10.06.2010 abgeschlossene Darlehensverträge allenfalls noch bis 21.06.2016 widerrufen werden.

Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 18.02.2016 beschlossen, dass das Widerrufsrecht für Verbraucherdarlehensverträge, die zwischen dem 01.09.2002 und dem 10.06.2010 abgeschlossen wurden, endgültig am 21.06.2016 erlischt, wenn der Verbraucher fehlerhaft über sein Widerrufsrecht belehrt wurde.

„Diese Regelung greift unseres Erachtens massiv in die Rechte der Verbraucher ein“, so Rechtsanwalt Alexander Kainz von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Standorten in München und Berlin. „Betroffenen Darlehensnehmern bleiben demnach nicht einmal vier Monate Zeit, um das ihnen möglicherweise zustehende Widerrufsrecht noch auszuüben“, so Rechtsanwalt Kainz weiter.

Bislang galt das Widerrufsrecht für Darlehen, die nach dem 01.11.2002 abgeschlossen wurden, grundsätzlich zeitlich unbegrenzt, sofern der Verbraucher nicht bzw. nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt wurde.

Viele Verbraucher haben bereits von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht und sich damit auch nach vielen Jahren von alten Darlehensverträgen mit hohen Zinsen ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung lösen können. Zudem hat der Verbraucher grundsätzlich einen Anspruch, die von der Bank gezogenen Nutzungen zu erhalten. Gerade in Anbetracht der derzeitigen Niedrigzinsphase hat ein wirksamer Widerruf von Altverträgen für viele Darlehensnehmer finanziell positive Auswirkungen. Selbst bei bereits abgelösten Darlehensverträgen kann nach den Entscheidungen mehrerer Gerichte nicht selten noch ein Widerruf erklärt und die bezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückgefordert werden.

Die CLLB Rechtsanwälte mit Standorten in München und Berlin raten daher allen betroffenen Bankkunden – gerade auch im Hinblick auf die gesetzliche Neuregelung – nicht länger abzuwarten, sondern zeitnah die in ihren Darlehensverträgen enthaltenen Widerrufsbelehrungen von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei überprüfen zu lassen.

Quelle: CLLB Rechtsanwälte Cocron

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Dr. Stefan Kunowski in die Jury des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ berufen

©Stiftung FinanzbildungLandshut, 23.02.2015 – Seit nunmehr fünf Jahren werden die Themen Wirtschaft und Finanzen durch die Stiftung Finanzbildung in die Schulen getragen.

Dazu wird neben dem Finanzbildungsblog www.economissimus.de auch jedes Jahr der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ durchgeführt, bei dem Oberstufenschüler aus Gymnasien, Fach- und Berufsoberschulen ihre Fach- oder Abschlussarbeiten zu finanzökonomischen Themen einreichen können.

Durch den Hinweis des bayerischen Kultusministeriums sowie des Wirtschaftsphilologen Verband Bayern e. V. auf den Wettbewerb ist die Anzahl der Arbeiten sprunghaft gestiegen.

Deshalb hat die Stiftung Finanzbildung ein weiteres Mitglied in die Jury des Wettbewerbs berufen. Es ist Dr. Stefan Kunowski, Finanzvorstand einer Versicherungsgruppe, ehemals Partner der Unternehmensberatung EY und ausgewiesener Experte für Unternehmensbewertungen.

„Wir freuen uns, neben Staatsminister a. D. Dr. Thomas Goppel MdL, Professor Dr. Erwin Blum, der Unternehmerin Karin Hildebrand und den Vorstandsvorsitzenden des Forums Nachhaltige Geldanlage Volker Weber einen weiteren profunden Finanzfachmann in der Jury begrüßen zu dürfen“, freut sich Jurymitglied und Stiftungsleiter Edmund Pelikan.

Die Ehrungen und Geldpreise des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ werden als Klaus-Hildebrand Preis wieder im Mai 2016, im Rahmen der jeweiligen Abiturfeier der Preisträger übergeben. Damit wird auch dieses Jahr das Wirken der Münchner Unternehmerpersönlich Klaus Hildebrand gewürdigt.

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Beamter geht sechs Jahre nicht zur Arbeit – und keiner merkt’s

©shutterstockBeamter geht sechs Jahre nicht zur Arbeit – und keiner merkt’s

Erst als die Stadtverwaltung von Cadiz ihm eine Plakette für seine 20 Dienstjahre überreichen wollte, fiel der südspanischen Behörde auf, dass der heute 69-jährige zwischen 2004 und 2010 nicht zur Arbeit erschien. Er bestreite nicht, für Nichtstun bezahlt worden zu sein, sieht sich aber als ein Opfer „politischen Mobbings“. Die Stadt fordert die Rückzahlung eines Jahresnettogehalts in Höhe von 29.900 Euro, das Gericht bestätigte die Entscheidung.

Der vollständige Artikel ist zu lesen unter:

http://www.huffingtonpost.de/2016/02/13/beamter-geht-sechs-jahre-nicht-zur-arbeit—und-niemand-merkts_n_9225140.html?utm_hp_ref=wirtschaft

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