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Category Archives: Debatte

FOR- family office report Nr. 22/2021 ist online verfügbar

Mit den Inhalten:

Bessere Inflationsprognosen per Künstlicher Intelligenz
Diese Staaten nutzen die niedrigen Zinsen Handelsinvestmentmarkt
Deutschland H1-21 Das Deutsche (digitale)
FinanzbildungsForum
Ein kleiner Schritt für die Stiftung, ein großer für die Finanzbildung
Das Deutsche FinanzbildungsForum 2021, initiiert von der Stiftung Finanzbildung, verband Schüler bzw. Studenten
mit Finanzprofis, Wissenschaftlern, Verbänden, Medien und Politikern.

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Finanzwissen und Finanzbildung in Deutschland – Was wissen wir eigentlich?

© Pixabay

Im internationalen Vergleich verfügen die Deutschen über ein relativ hohes Finanzwissen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Finanzwissen universell verbreitet ist. Der Anteil der Befragten, die drei grundlegende Fragen zu Zins, Inflation und Risikodiversifikation beantworten können, liegt zwischen 53% und 62%. Dieser Anteil liegt bei Frauen, älteren Menschen, Personen mit geringem Einkommen und geringer Bildung deutlich niedriger. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich Finanzwissen positiv auf Finanzentscheidungen auswirkt. Zudem können Finanzbildungsprogramme Finanzwissen und Finanzverhalten verbessern. In Deutschland gibt es bisher keine breit angelegte Financial Literacy-Strategie und damit auch keine gezielten Evaluationen und Qualitätssicherungsmaßnahmen für die angebotenen Programme. Eine solche Strategie könnte sowohl dazu beitragen Finanzentscheidungen Einzelner als auch die gesamtwirtschaftliche Stabilität zu verbessern.

Bucher-Koenen, Tabea und Caroline Knebel (2021), Finanzwissen und Finanzbildung in Deutschland – Was wissen wir eigentlich?, ZEW Discussion Paper No. 21-016, Mannheim. Download

Quelle: ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim



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Finanzbildung ist auch während Corona-Lockdown möglich

Landshut, im Juli 2021 – Zum zehnten Mal wurde im Jahr 2021 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Trotz widriger Umstände von Corona für die diesjährigen Absolvent*innen gingen zahlreiche hervorragende Fach- und Seminararbeiten ein, die die Schwerpunkte Wirtschaft und Finanzen thematisieren und konnten durch die hochkarätige Fachjury prämiert werden. Bei der Zeugnisübergabe der jeweiligen Preisträger*innen wurden die Auszeichnungen der Stiftung Finanzbildung von den Lehrkräften und Direktor*innen überreicht. Der Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der sich Zeit seines Lebens für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat.

Gleb Lialine, Riemenschneider-Gymnasium Würzburg

Den ersten Platz belegt Ben Gebhard von der Beruflichen Oberschule Regensburg. Der zweite Platz ging an Gleb Lialine, Abiturient des Riemenschneider-Gymnasiums in Würzburg. Den dritten Platz teilen sich punktgleich die drei Teilnehmer*innen: Anna-Lena Mark vom Siebold-Gymnasium Würzburg, Leonie Mues von der Fachoberschule Neusäß sowie vom Gymnasium Wendelstein Philipp Stöhr. Zudem wurde Angelina Beck vom Theresien-Gymnasium Ansbach mit dem Sonderpreis für eine besonders innovative Themenbehandlung bedacht. Somit erhielten 2021 sechs Teilnehmer*innen Preisgelder.

Angelina Beck, Theresien-Gymnasium Ansbach

Für besonders erwähnenswert befindet die Jury das hohe Niveau der Arbeiten. Allen Wettbewerbsteilnehmer*innen, insbesondere aber den sechs Preisträger*innen, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Karin und Kilian Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Young Professional Fabian Langaard, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber, Verleger Dr. Frank-B. Werner sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen.

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer*innen und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet auch dieses Jahr wieder die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln.

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung 07/2021)

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Große Unterschiede bei der Finanzbildung in den Schulen innerhalb Europas

Landshut, Juli 2021 ( Lukas Meyer, FOS Schüler LA): Finanzen spielen heutzutage in unserem Leben eine zentrale Rolle. Seien es die Rente, Steuern oder Kredite. All diese Wirtschaftlichen Punkte setzten eines voraus: dass wir ein grundlegendes finanzielles Wissen besitzen, das uns dabei hilft selbstverantwortliche und unabhängige finanzielle Entscheidungen zu treffen.

Dieses Wissen erhalten wir durch Finanzbildung. Allerdings steht es weltweit schlecht um unsere finanzielle Bildung. Zu viele Menschen erhalten keine Finanzbildung.
In Europa liegt die Rate für Finanzbildung bei durchschnittlich 52%. Dabei haben vor allem die nördlich gelegenen Länder ein höheres finanzielles Verständnis. Besonders hoch ist die Finanzkompetenz in den Skandinavischen Ländern. Das Schlusslicht bilden Zypern und Rumänien. Abhängig sind diese Werte von verschiedenen Komponenten. So sind junge Menschen besser Finanziell gebildet als ältere. Auch der Wohlstand der einzelnen Menschen ist ausschlaggebend. Wohlhabende zeigen ein höheres Verständnis wohingegen ärmere nur ein geringes Wissen aufbringen können. Nebenbei erwähnt liegt der durchschnittliche Finanzbildungswert in Industriestaaten bei 52%, hingegen der Schnitt in Entwicklungsstaaten bei nur 28%.

Ein Blick auf Deutschland zeigt, dass auch wir ein massives Finanzbildungsproblem haben. Jeder zweite deutsche gibt laut einer Studie aus dem Jahr 2017 an, keine Finanzbildung erhalten zu haben. Mit Großbritannien teilen wir uns somit die letzten Plätze in Europa der nicht erhaltenden finanziellen Bildung. Im Vergleich zum Jahr 2013 sank der Wert nur minimal.

Eine Studie der Flossbach von Storch Stiftung untersucht die ökonomische Bildung in den Schulen der verschiedenen deutschen Bundesländern, gemessen an der Voraussetzung, dass Wirtschaft als ein vollständiges Nebenfach unterrichtet wird. In Niedersachen (74%), Baden-Württemberg (66%) und Bayern (64%) wird dies am ehesten erreicht im Gegenteil zu Saarland (34,5%), Sachsen (27,5%) und Rheinland-Pfalz (23%), die am schwächsten abschneiden.

Der Gesamtindex der ökonomischen Bildung in deutschen Schulen liegt derzeit bei 45,4%. Dieser Wert wurde zusätzlich getrennt von Lehrern und Schulen bewertet. Dabei fällt auf, dass vor allem bei den Lehrern ein Defizit an Finanzbildung vorliegt. Der Wert an ökonomisch Gebildeten Lehrern liegt bei lediglich 39%, stark unter dem Durchschnitt. Zurückführen lässt sich dieser Mangel auf die Ausbildung. Die Schulen, die das Unterrichtsfach Wirtschaft anbieten, kommen immerhin auf einen Schnitt von 48,5%.

Quelle: Lukas Meyer, FOS-Schüler Landshut

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Ausbildung zum NACHHALTIGEN FINANZBERATER*IN mit Vertrauenssiegel

Die monetäre Nachhaltigkeitskompetenz

Sowohl die Nachfrage als auch die Akzeptanz von nachhaltigen Geldanlagen wächst rasant. Bereits heute sind schon rund zehn Prozent der Investitionen in Geldwerte nachhaltig. Damit einher geht aber auch die Gefahr, auf reine greenwashed Produkte zu treffen.

Allein 2021 werden zwei große Gesetzesinitiativen umgesetzt. Im ersten Quartal kam die Verordnung nachhaltigkeitsbezogener Offenlegungspflicht im Finanzdienstleistungssektor und für das dritte Quartal ist die Änderung der MiFID II Richtlinien zur Nachhaltigkeit in der Anlageberatung geplant. Das bedeutet, dass über ESG-Faktoren in Basis-Informationen und MiFID- Broschüren aufgeklärt werden muss.

Die Vorteile von Unternehmen, die dies leben, sind eindeutig: Imageplus für die Unternehmen, kontinuierliches Umsatzplus durch Ausschöpfung des Potentials nachhaltiger Geldanlage und Erhöhung der Kundenbindung.

Unsere Themen.

Wir bieten ein effizientes und erfolgsorientiertes Schulungsprogramm, um Sie fit für das Gespräch mit ihren Kunden zum Thema nachhaltiger Geldanlagen zu machen.

Diese Maßnahme wird durch kompetente Dozenten mit jahrelanger Erfahrung im Bereich „Nachhaltige Geldanlagen“ durchgeführt.

Beispiele für Themen und Vorgehen:

Fach- und Basiswissen Nachhaltigkeit

  • Führung durch den Informationsdschungel
  • Definitionen und Begriffsbestimmungen

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen

  • Nachhaltige Finanzprodukte
  • Rendite und Risikobetrachtung
  • Funktionsweise nachhaltiger Geldanlagen

Das Gespräch mit Kunden

  • Die richtige Kundenansprache
  • Bestandskunden binden – Neukunden gewinnen
  • Vermittlung von Abschluss-Sicherheit

Die Stiftungs-Story dahinter:

Große Portfolioverwalter wie der norwegische Staatsfonds oder Universitätsfonds verpflichten sich immer mehr den nachhaltigen Geldanlagen. Neben Wahrheit und Klarheit spielen Ethik und Werte eine große Rolle. Dem hat sich auch die Stiftung Finanzbildung verschrieben. Und sein Wissen regelmäßig überprüfen zu lassen, unterstreicht den unbedingten Willen zur Klarheit. Deshalb steht Nixdorf Kapital AG in dieser Partnerschaft für hochqualitative Bildungsinhalte und die Stiftung Finanzbildung für die Kontrolle durch einen Dritten.

Nähere Informationen zur Ausbildung des NACHHALTIGEN FINANZBERATERS erhalten Sie über info@stiftung-finanzbildung.de.

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Thesispreis anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForum verliehen

Die Stiftung Finanzbildung freut sich anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForums den Thesispreis an Oliver Lang zu überreichen-
wenn auch nur digital- denn leider war eine persönliche Übergabe aufgrund von Corona nicht möglich. Trotzdem übergebe ich Ihnen diesen Preis von Herzen und aus voller Überzeugung. Ich darf Ihnen nochmals meinen Respekt und meine Anerkennung für Ihre Master-Thesis über das Thema „Business Model Innovation – Wie kann die Nachhaltigkeit eines Geschäftsmodells gemessen werden“ an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management im Studiengang Business Consulting & Digital Management zollen.

Der wissenschaftliche Leiter des „Deutschen FinanzbildungsForum“ und Jurymitglied Prof. Dr. Erwin Blum hat die Arbeit eingehend geprüft und als hochaktuell sowie auszeichnungswürdig betrachtet.

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Die Stiftung Finanzbildung verleiht den Medienpreis in der Kategorie Finanzblogger des Jahres an Celine Nadolny

Hier findet nun offiziell die Überreichung des Medienpreises 2021 der Stiftung Finanzbildung anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForums in der Kategorie „Finanzblogger des Jahres“ statt.

Leider war eine persönliche Übergabe wegen Corona nicht möglich. Trotzdem übergebe ich Dir diesen Preis, quasi virtuell, von Herzen und aus voller Überzeugung. Das Video der kurzen Würdigung und Bekanntgabe ist in Kürze auf You Tube unter Stiftung Finanzbildung freigeschaltet. Ich darf Dir nochmals meinen Respekt und meine Anerkennung für Deine Arbeit im Finanzblog „Book of Finance“ aussprechen. Es ist schön zu sehen, wie ein junger Mensch hoch engagiert und kenntnisreich nicht nur Wissen über Finanzthemen ansammelt, sondern auch teilt. Über 500 Finanzbücher zu lesen und darüber zu schreiben ist eine gewaltige Leistung.

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Programm des Deutschen (digitalen) FinanzbildungsForums am 05.07.2021

11.00 Uhr
Begrüßung durch Edmund Pelikan (Stiftung Finanzbildung)
und Hausherr Markus Niedermeier (LHI Leasing)

11.10 Uhr
Impulsvortrag Dr. Frank B. Werner – Finanzenverlag

SCHWERPUNKTTHEMA NACHHALTIGE GELDANLAGE

11.30 Uhr
Impulsvortrag Dagmar Nixdorf, Aufsichtsrat der Nixdorf Kapital AG

12.45 Uhr
Diskussionsrunde mit Einspielern von Expert*innen, Schüler*innen und Absolvent*innen (ca. 60 Minuten)
Moderation Edmund Pelikan

Dr. Bernd Flossbach oder Herr von Thurn und Taxis, Flossbach von Storch
Prof. Ernst Mohr – Professor Ph.D. Rektor Universität St. Gallen
Markus Niedermeier – Geschäftsführer LHI Leasing
Dagmar Nixdorf – Aufsichtsrätin der Nixdorf Kapital AG
Volker Weber – Vorstandsvorsitzender FNG

IMPULS

Oliver Lang – Masterarbeit „Bewertung von Nachhaltigkeit in Unternehmen!“
Lina Waasem – Seminararbeit „Wie sieht ein Wissenschaftler die Definition von Nachhaltigkeit?“
Anna-Lena Mark – Seminararbeit „Definition FNG – Was heißt das in der Praxis?“

MITTAGSPAUSE von circa 12.45 Uhr bis 13.15 Uhr

SCHWERPUNKTTHEMA DIGITALISIERUNG IN DER FINANZWIRTSCHAFT

13.15 Uhr
Diskussionsrunde mit Einspielern von Expert*innen, Schüler*innen und Absolvent*innen (ca. 60 Minuten)
Moderation Dr. Stefan Kunowski

Nicole Bauer – MdB der FDP
Holger Fuchs – Leadership Pioneer Unternehmensberater
Inga Gentzen – Leiterin Marketing und Kommunikation Beyond Saving
Sebastian Hasenack – Geschäftsführer Solidvest / DJE
Werner Dörrbecker – Geschäftsführender Gesellschafter Osiris Investments GmbH

IMPULS

Angelina Beck – „Wie gestalten VV und FAV ihre Cybersicherheit?“

GRUSSWORT DES SCHIRMHERRN

14.00 Uhr
Grußwort des Schirmherrn Staatsminister Bernd Sibler
und anschließend kurze Fragerunde mit unserem wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Erwin Blum

SCHWERPUNKTTHEMA MONETÄRE CORONA_FOLGEN UND FINANZBILDUNG

14.45 Uhr
Diskussionsrunde mit Einspielern von Experten, Schülern und Absolventen (ca. 60 Minuten)
Moderation Prof. Dr. Blum + Edmund Pelikan

Prof. Dr. Erwin Blum – Hochschulpräsident a.D. Hochschule Landshut
Andrea Brinkmann – Stiftung Deutschland im Plus – Teambank
Sven Schumann – Senior Vice President Deutsche Börse AG – BÖB
Justus Enninga – Prometheus Institut Berlin
Gottfried Urban – Urban & Kollegen Vermögensverwalter
Norman Wirth – Rechtsanwalt und Vorstand AfW-Verband

IMPULS

Lukas Meyer – „Finanzbildung in Deutschland und Europa?“

EHRUNGEN, DANKSAGUNGEN UND VERABSCHIEDUNG

Ende gegen 16.00 Uhr

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Drei starke Stimmen für die ökonomische Bildung: Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland ins Kuratorium berufen

Düsseldorf, 17. Juni 2021 (OPM): Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland wurden als erste Mitglieder des Kuratoriums des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland e.V. (BÖB) berufen. Ziel des von Lehrkräften, Verbänden, Wissenschaft und Wirtschaft getragenen gemeinnützigen Bündnisses ist die Stärkung der öko-nomischen Bildung im allgemeinbildenden Schulwesen in allen deutschen Bundesländern.
Ökonomische Bildung ist ein Schlüssel zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur Förderung von Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Mehr als siebzig Institutionen aus Schule, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich vor diesem Hintergrund zum Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland zusammengeschlossen, das im September 2020 als gemeinnütziger Verein gegründet wurde.
Am 15. Juni 2021 wurden Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland vom Vorstand ins Kuratorium des Bündnisses berufen. Die Mitglieder des Kuratoriums beraten den Vorstand und geben dem Anliegen der ökonomischen Bildung als ehrenamtliche Botschafter ihre Stimme. Weitere Kuratoriumsmitglieder werden in Kürze ernannt.
Drei starke Stimmen für die ökonomische Bildung
Bundesminister a.D. Sigmar Gabriel, ehemaliger Vizekanzler, Ministerpräsident von Niedersachsen und Bundesvorsitzender der SPD, ist Aufsichtsrat mehrerer Großunternehmen, Berater und Publizist.
„Ein fundierter Wirtschaftsunterricht ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit“, begründet Gabriel sein Engagement im Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland. „Als Schüler hatte ich das Glück, sowohl die Realschule als auch ein Gymnasium mit wirtschaftlicher Ausrichtung kennenzulernen. Ich habe dann selbst den Lehrerberuf ergriffen. Die Wirtschaftskenntnisse aus der Schule waren für mein ganzes Leben prägend“, so Gabriel weiter.
Markus Gürne, Journalist und Fernsehmoderator, ist Ressortleiter der ARD-Börsenredaktion. Er moderiert die werktäglich ausgestrahlte Sendung „boerse vor acht“ sowie das „Forum Wirtschaft“ auf phoenix und die vom Hessischen Rundfunk herausgegebenen Ausgaben des Wirtschaftsmagazins „Plusminus“.
„Den Zusammenhang von Politik, Wirtschaft und Finanzen zu erklären sowie deren tiefgreifende Auswir-kungen für die Gesellschaft, für alle Bürgerinnen und Bürger, ist mein tägliches Ziel in der Sendung „boerse vor acht“. Finanzbildung heißt nämlich nicht nur Risiken zu minimieren, sondern vor allem auch aufzuzei-gen, dass Ökologie und Ökonomie zusammengehören. Aus diesen Gründen unterstütze ich das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland“, so Gürne.
Ute Weiland ist Geschäftsführerin der 2006 gegründeten Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“.
„Unser Land steckt voller Ideen, Kreativität und Unternehmergeist. In diesem Bereich hat die ökonomische Bildung eine wichtige Brückenfunktion, die oft unterschätzt wird“, so Weiland. „Natürlich muss nicht jeder selbst zum Unternehmer werden, aber ein Grundverständnis, wie Entrepreneurship funktioniert, gehört für mich genauso zur Allgemeinbildung wie der Umgang mit Geld und ein gewisses Urteilsvermögen, was ökonomische und politische Zusammenhänge angeht.“
„Es geht um zentrale Weichenstellungen“
Die Co-Vorsitzende Verena von Hugo erklärt die Funktion des Kuratoriums im Kontext der Ziele, die das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland verfolgt: „Beraten, Kommunizieren und Vernetzen sind die Handlungsfelder unseres Bündnisses. Mit Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute E. Weiland konnten wir drei starke, unabhängige Stimmen gewinnen, die uns dabei unterstützen, die Bedeutung der ökonomi-schen Bildung und ihre Stärkung in Richtung Politik, Medien und Gesellschaft weiterzutragen. Auf die Zu-sammenarbeit freuen wir uns sehr.“
Für den Co-Vorsitzenden Sven Schumann kommt die Benennung der Kuratoren zum richtigen Zeitpunkt: „Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland sind nicht nur in Richtung Öffentlichkeit wichtige Reprä-sentanten unseres Anliegens. Gerade jetzt, wo mit der bevorstehenden Bundestagswahl zentrale Weichen für unser Land gestellt werden, ist ihre Erfahrung und Fachkompetenz für die Reflexion unserer Strategie und die Erörterung spezifischer Fragestellungen besonders wertvoll.“

Quelle: Sonja Kehr, Pressesprecherin – Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland

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Wie verändert Corona das Bezahlungsverhältnis der Deutschen?

Diminishing stacks of coins with COVID-19
©pixabay

Waldkraiburg, Mai 2021: Unter den vielen Veränderungen, die die Welt durch Corona durchmachen musste, wurde auch das Bezahlungsverhältnis der Deutschen stark betroffen. Eine Untersuchung im Auftrag des Payment-Experten Glory besagt, dass Einkäufer während der Krise viel mehr mit Karte bezahlen als mit Bargeld.

Neben den neuen Hygieneregelungen in den Geschäften, wie das Tragen der Maske, oder desinfizieren der Hände, wird auch das bargeldlose Bezahlen sehr empfohlen. Durch den ständigen Austausch von Geldscheinen und Münzen, ohne sie desinfizieren zu können, lassen sich Krankheiten leicht übertragen. Mit diesem Hintergedanken ändern sich die Gewohnheiten der Einkäufer und sie bezahlen lieber mit Karte oder mit Handy.

Vor der Pandemie bezahlte jeder Zweite (49% der Einkäufer) lieber mit Bargeld, dies änderte sich aber schnell. Die Zahl der Einkäufer, die mit Karte bezahlen, wuchs auf 71%, das heißt, dass fast zwei von drei Menschen zurzeit bargeldlos einkaufen, da jeder die Ansteckungsgefahr vermeiden und die Zahlen der Erkrankten mindern will.

Bleibt aber das alles so, wenn die Pandemie mal vorbei ist? 41% der Befragten Einkäufer wollen nach Corona wieder auf die Geldscheine und Münzen zurückgreifen. Trotz des Trends zur Karte, bleibt Bargeld über alle Altersgruppen hinweg ein stark gefragtes Zahlungsmittel.

Quelle: Noemi Vadocz – FOS Landshut

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