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Category Archives: Debatte

Schwellenländer führen die globale Erholung an

Michael Vander Elst

(OPM): Sehr geehrte Damen und Herren,

überdurchschnittliches Wachstum bei gleichzeitig starken monetären und fiskalischen Stimuli treiben die Exporte vieler Schwellenländer an. „Insgesamt wird die Gruppe der Emerging Markets den weltweiten Erholungsprozess anführen“, sagt Michael Vander Elst, Portfoliomanager des Schwellenländer-Staatsanleihenfonds DPAM L Bonds Emerging Marktes Sustainable. „In diesem Jahr liegt das meiste Wertsteigerungspotenzial in den Währungen der Schwellenländer. Die Aufwertung der Währungen, vor allen Dingen der Rohstoffexporteure, im Zuge des globalen Wachstumsschubes wird den Großteil der Performance von Staatsanleihen der Schwellenländer ausmachen, selbst ohne Unterstützung durch einen schwächeren Dollar“.

Schwellenländer bleiben eine Wachstumsstory. Während der Internationale Währungsfonds (IWF) für die entwickelten Länder ein durchschnittliches Wachstum von 4,3 % in 2021 vorhersagt, liegen die Wachstumserwartungen für die Emerging Markets bei im Schnitt 6,3 %. Die größten Zuwächse werden erneut in Asien erwartet, angeführt von China und Indien (+8,3 bzw. +11,5%). Davon profitieren auch andere aufstrebende Länder aus anderen Regionen, die wiederum Rohstoffe in die Wachstumsmaschinerie Asiens liefern.

Zwar hat die Pandemie auch in den Schwellenländern ihre Spuren hinterlassen in Form höherer Staatsausgaben bei parallel sinkender Wirtschaftsleistung. Doch auch hier grenzen sich Schwellenländer positiv ab. Nach IWF-Zahlen hat Covid-19 im Jahr 2020 die Staatsverschuldung in den entwickelten Staaten auf 125% der Bruttowertschöpfung getrieben gegenüber 62 % in den Emerging Markets. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Betrachtung der Haushaltsdefizite (durchschnittlich 11 % gegenüber 6% in den Emerging Markets). Die relativ niedrigere Verschuldung der Schwellenländer bei gleichzeitig höheren Wachstumsprognosen führt dazu, dass sich das Verhältnis ‚Schulden zu Bruttoinlandsprodukt‘ schneller stabiliert als das der Industriestaaten.

Gleichzeitig bleibt die Inflation in den Schwellenländern auf stabilen Niveaus. Die Konsolidierung auf fiskalischer Ebene trägt entscheidend dazu bei, dass die längerfristigen Inflationserwartungen näher an den Inflationszielen der lokalen Notenbanken liegen. Überhaupt haben diese im Vergleich zu früheren Krisen in der aktuellen Pandemie anders gehandelt. In der Vergangenheit erfolgten meist monetäre Straffungen, um Kapitalabflüsse und Währungsabwertungen abzufedern. Diesmal handeln die Währungshüter antizyklisch und lockern die Zügel aggressiv bzw. initiieren sogar Vermögenskäufe nach dem Muster der Industriestaaten. So können die heimischen Volkswirtschaften insgesamt besser gestützt werden. Ohnehin waren viele Emerging Markets weit fortgeschritten im Konjunkturzyklus oder verzeichneten seit langem extrem niedrige Wachstumsraten, wie z.B. Lateinamerika. So konnten dort die Leitzinsen ohne größere Inflationsbefürchtungen stark gesenkt werden.

Niedrige Renditen und das „Search for Carry“-Umfeld unterstützen die Zuflüsse in die Anlageklasse Emerging Markets Debt und werden die Risikoprämien weiter schrumpfen lassen. „Schwellenländer bleiben aber eine sehr heterogene Gruppe“, betont Michael Vander Elst. Während einige erste Schritte zur Normalisierung ihrer Geldpolitik gehen, haben andere durchaus noch Spielraum für monetäre Maßnahmen. Einige verfügen über komfortable fiskale Puffer mit breiten lokalen Märkten, während andere nur begrenzt mit fiskalischen Maßnahmen agieren können und größeren Herausforderungen im Rahmen ihrer Staatsfinanzierung ausgesetzt sind. Dieser Punkt ist dem DPAM-Experten zufolge ein entscheidendes Kriterium für den Anlageerfolg. Deshalb müsse man stark diferenzieren: „Die Länderselektion ist wichtiger als je zuvor. Im Portfolio des DPAM L Bonds Emerging Markets Sustainable konzentrieren wir uns nicht auf die Jagd nach Rendite, sondern auf die Qualität der Emittenten“, bringt Michael Vander Elst die aktuelle Ausrichtung der DPAM-Strategie auf den Punkt.

Eine Webinar-Aufzeichnung von DPAM zum Thema Schwellenländer(anleihen) können Sie unter diesem Link aufrufen. Falls Sie nur an der Präsentation interessiert sind, finden Sie diese hier.

Pressekontakt

Carsten Krüger 
Financial Communication Services
+49 171 19 41 036
dpam@fincomservices.de dpamfunds.com publications.dpamfunds.com
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IN EIGENER SACHE: Deutsches FinanzbildungsForum – Expertenplattform für Finanzbildung

Gerade in Zeiten der Pandemie wird das Thema Bildung heiß diskutiert. Viele Schulstunden und Bildungsangebote fallen aus und die Frage stellt sich, ob eine ganze Generation den intellektuellen Anschluss verliert.

Noch extremer sind die Auswirkungen bei finanzökonomischen Themen. Der oft geschmähte Bildungsinhalt „Umgang mit Geld“ oder „Finanzbewusstsein“ gewinnt in Zeiten von Lockdown basierten Pleiten bei Künstlern, Friseuren oder Soloselbständigen an Bedeutung . Schüler, Studenten und Erwachsene müssen die monetären Folgen der Corona-Krise begreifen und Lösungen erkennen, um nicht in kruden Verschwörungs-theorien abzugleiten.
Die Stiftung Finanzbildung führt seit 10 Jahren den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an der bayerischen Oberstufe durch. Derzeit läuft die Abgabefrist von Facharbeiten über das Thema Wirtschaft und Finanzen. Jedes Jahr wird ein vierstelliger Betrag an den Abiturfeiern als Prämien für exzellenten fachlichen Diskurs ausgeschüttet.
Am 05. Juli 2021 wird nun erstmals das Deutsche FinanzbildungsForum (voraussichtlich als Hybridveranstaltung) mit den monetären Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Corona-Folgen durchgeführt. Das FinanzbildungsForum will nicht diskutieren, wie in Schulen Ökonomie vermittelt werden soll – dies überlassen wir dem Bündnis für ökonomische Bildung e.V., dessen Mitglied die Stiftung ist. Wir wollen schärfen, was derzeit in Schulen und Universitäten vermittelt wird beziehungsweise vermittelt werden sollte. Dazu präsentieren Studenten, Absolventen und Doktoranten mit ihren Professoren aktuelle Studien und Forschungsergebnisse und diskutieren diese mit Vermögensverwaltern, Family Offices, Banken, Politik, Medien und Wissenschaftlern. Damit ist dies auch gleichzeitig eine Karriereplattform für die jungen Wissenschaftler.

FINANZBILDUNG IST SYSTEMRELEVANT – Weil es jeden angeht, bieten wir Ihnen an:

  • Unterstützen Sie diese wichtige Veranstaltung als Sponsor!
  • Bewerben Sie sich um eine Einladung als Teilnehmer!
  • Übernehmen Sie die Teilnahmekosten für interessierte Studenten!

Schreiben Sie uns – am besten heute noch!
Stiftung Finanzbildung gUG –84028 Landshut – info@stiftung-finanzbildung.de

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Umfrage: Zukunft der Finanzbranche Plansecur-Studie: Welche Themen die Kunden der Finanzberater am meisten bewegen

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Kassel, 2. Februar 2021 (OPM): Welche Themen über die Auswirkungen der Pandemie hinaus sind für die Finanzbranche künftig am wichtigsten? Diese Frage stellte die unabhängige Finanzberatungsgesellschaft Plansecur ihren rund 100 Beratern. Das Ergebnis lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig: Zwei Drittel der Experten stufen die anhaltende Niedrigzinspolitik und ihre Folgen als größte Herausforderung für die nächsten Jahre ein. Weitere Erkenntnisse der Umfrage sind im „Plansecur-Report: Finanzbranche 2021“ zusammengefasst.

Umwelt- und Klimaschutz halten 46 Prozent der Finanzprofis für das herausragende Thema der Finanzbranche in naher Zukunft. Weitere 45 Prozent räumen der Neo-Ökologie immerhin einen gewissen Stellenwert ein. „Immer mehr Anlegern ist es wichtig, dass ihre Investitionen nicht nur ökonomisch, sondern eben auch ökologisch durchdacht sind“, erklärt Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan.

Weiteres laut Umfrage großes Thema ist die Digitalisierung in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. So halten drei Viertel der Finanzfachleute sogenannte „Silver Surfer“, also gegenüber der Digitalisierung aufgeschlossene Senioren, für eine zusehends wichtigere Zielgruppe in der Beratung. Die Hälfte der Finanzprofis ist überzeugt, dass künftig der Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Beratungsqualität beitragen kann. 54 Prozent vertreten die Auffassung, dass neue Finanztechnologie-Firmen – FinTechs – in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden gegenüber dem klassischen Bankwesen. Bei den Vertriebswegen für Finanzprodukte wird die Digitalisierung ebenfalls eine stärkere Rolle spielen, sind 38 Prozent fest überzeugt. Über 80 Prozent der Befragten begrüßen, dass die Einstiegshürde für Verbraucher in ein Beratungsgespräch durch die Digitalisierung niedriger wird.

„Die Digitalisierung bietet für Finanzberater enorme Chancen“, ist Johannes Sczepan überzeugt. Der Plansecur-Chef begründet: „Über Apps und Videochats können Interessenten viel leichter einen Berater finden und Kontakt aufnehmen.“ Eine Ablösung der Finanzprofis durch Roboterberatung befürchtet der Plansecur-Geschäftsführer nicht. „Im Gegenteil sind Menschen aus Fleisch und Blut als Ansprechpartner im Dschungel der digitalen Informationsüberflutung gefragter als je zuvor“, weist Johannes Sczepan auf Erfahrungen in der Corona-Krise hin, und fragt: „Finanz- und Lebensplanung hängen oft eng zusammen. Und wer will schon sein Leben auf Algorithmen aufbauen?“

Über 90 Prozent der Berater werden eigenen Angaben zufolge von ihren Kunden zumindest teilweise als eine Art „Lebenslotse“ verstanden. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) führen laut Umfrage sehr persönliche Kundengespräche weit über bloße Finanztransaktionen hinaus. Daher wird ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Finanzberater und Kunde in Zukunft noch wichtiger sein als heute schon, sind sich 94 Prozent der Befragten sicher.

Plansecur hat im Rahmen der Umfrage auch das Thema Provisions- versus Honorarberatung hinterfragt. Im ersten Fall ist die Beratung für den Kunden kostenfrei; sofern er ein Finanzprodukt erwirbt, fließt dafür aus dem Kaufpreis eine Provision an den Berater. Im zweiten Fall hingegen muss der Kunde vorab für die Beratung bezahlen, unabhängig davon, ob diese zu einem Resultat führt oder nicht. 62 Prozent der Plansecur-Berater plädieren „unbedingt“ für das Provisionsmodell, weitere 26 Prozent halten es für besser als den Honoraransatz. Das Argument: Leidtragende einer Abschaffung der Provisionsberatung wären in erster Linie Verbraucher mit einem geringen oder mittleren Einkommen, die sich selbst ein Honorar von wenigen Hundert Euro für eine Beratung nicht leisten können. „Das würde gerade diejenigen Menschen, die Hilfe etwa bei ihrer Altersversorgung besonders dringend benötigen, praktisch von der Finanzberatung abschneiden. Das wäre mit der allseits erhobenen politischen Forderung, die Menschen sollten sich selbst über die staatliche Rente hinaus auch privat um ihre Altersversorgung kümmern, unvereinbar“, fasst Plansecur-Chef Johannes Sczepan zusammen.

Quelle: euromarcom public relations



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M&L AG erhält das TOP 100-Siegel 2021 und zählt damit zu den 100 innovativsten Unternehmen des Mittelstandes

Frankfurt am Main, 29.01.2021 (Erstellt von Jeanette Mauer-OPM):

Die M&L AG überzeugt beim Innovationswettbewerb 2021/ Wissenschaftliches Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen.

Preisgekrönte Innovationskraft: Die M&L AG hat das TOP 100-Siegel 2021 verliehen bekommen. Mit dieser Auszeichnung werden besonders innovative mittelständische Unternehmen geehrt.

Zuvor haben wir uns einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren gestellt und unsere Innovationskraft beweisen können.

Im Auftrag der compamedia, dem Ausrichter des Innovationswettbewerbs TOP 100, untersuchten der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team die Innovationskraft der M&L AG.Die Forscher legten rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien zugrunde: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg. Im Kern geht es um die Frage, ob Innovationen das Ergebnis planvollen Vorgehens oder ein Zufallsprodukt sind, also um die Wiederholbarkeit von Innovationsleistungen. Und darum, ob und wie sich die entsprechenden Lösungen am Markt durchsetzen. Aufgrund der aktuellen Situation gab es bei dieser Runde zudem einen Sonderteil, in dem die unternehmerische Reaktion auf die Coronakrise untersucht wurde.

Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter von TOP 100, ist von den ausgezeichneten mittelständischen Unternehmen beeindruckt.

Die M&L AG ist als strategische Unternehmensberatung im Feld Smart Data Solutions und damit in der Entwicklung von passgenauen Business Intelligence Lösungen für Unternehmen des Mittelstandes sowie für internationale Konzerne tätig. Die M&L bewegt sich in einem hochdynamischen Markt, der technologiegetrieben ist und über AI/KI Analysen und Prognosen ermöglicht, die bis heute nicht machbar waren.

Diese Möglichkeiten zu heben und dann über innovative Management-Dashboards dem Kunden Entscheidungshilfen zur Verfügung zu stellen, ist unser Kerngeschäft. Unsere Kunden verfügen damit über strategische Handlungsansätze, die ihnen gegenüber ihren Marktbegleitern deutliche Wettbewerbsvorteile und die Nutzung von Innovationspotentialen sichern. Unsere Kunden sind damit auch dann erfolgreich, wenn andere in diesen Märkten scheitern.

Ein Fokus liegt dabei auf dem stationären Handel, der unter dem Druck der aktuellen Entwicklungen sehr stark gefordert ist, seine Geschäftsmodelle im Sinne einer deutlich tiefergehenden Kundenorientierung zu überdenken und mit Hilfe der M&L hierfür wertvolle Analysen und Entscheidungshilfen erhält.

Matthias Mauer, Vorstand der M&L AG: „Gerade in enger werdenden und instabileren Märkten wie im stationären Handel, ist die substantielle Kenntnis über die bestehenden und potentiellen Kunden ein zentraler Erfolgsfaktor. Business Intelligence Analysen, die diesen Faktor im Detail abbilden können, sind die Grundlage für unsere Kunden, innovative Angebote für ihre Zielgruppen zu schaffen und damit die Kundenbindung deutlich zu erhöhen.

Den Kunden in die Lage zu versetzen, erfolgreich zu sein und seine Entscheidungen jederzeit auf valide Datenanalysen stützen zu können, erfordert von uns, ständige Weiterentwicklung insbesondere im Hinblick auf Innovation und deren Umsetzung für den Kundenerfolg. Customer Insights und eine genaue Kenntnis des technologisch Machbaren sind die Basis unserer Arbeit. Jede unserer Lösungen ist einzigartig und ersetzt bisherige Vorgehensweisen. Daher ist es für uns wichtig ein professionelles und zielführendes Innovationsmanagement zu leben. Dem Wettbewerb bei Top100 haben wir uns gestellt, um uns in diesem so wichtigen Segment immer weiter zu verbessern

Zu unseren bekanntesten Innovationen zählt sicherlich das Flying Eye, wodurch der Handel aber auch der Immobilienmarkt sehr interessante Aspekte für die eigene Unternehmensstrategie generieren kann“

Über M&L Aktiengesellschaft:

Gegründet im Juli 1993 in der Rechtsform GmbH, umgewandelt im Juli 2010 in eine Aktiengesellschaft

Die M&L Aktiengesellschaft ist ein inhabergeführtes, branchenübergreifendes Beratungsunternehmen, die analysierend und lösungsorientiert zu Fragen und Problemen arbeitet und Geschäftsprozesse effizient über die IT abbildet.

Die M&L verfügt über eine sehr hohe informationstechnologische Expertise in Marketing und Vertrieb. 

Die von diesem Beratungsunternehmen realisierten Projekte umfassen

                • das Konzipieren und Umsetzen wie auch das Optimieren von Geschäftsprozessen

                • das Projektmanagement

                • das Management von Unternehmensfusionen und CRM-Systemen

                • die Entwicklung von Business Intelligence Konzepten und -Systemen inklusiv Geomarketinglösungen

                 ein Retail-Management-System(RMS) für Deutschland  zur Verwaltung von Immobilien und Filialketten

Quelle: Pressekontakt M&L AG:

M&L Aktiengesellschaft
Frau Jeanette Mauer
Schwarzwaldstraße 122
60528 Frankfurt am Main
Tel: +49 (0)69 963 632-0
Fax: +49 (0)69 963 632-10
E-Mail: kontakt(at)mlconsult.com
Homepage: www.mlconsultants.net

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FOR – family office report 2020

Neujahrsumfrage zu den Kapitalmarkterwartungen 2021-eine Zusammenfassung

Jährlich erhebt Alexis Eisenhofer von der Plattform financial.com beziehungsweise mehrwertpapiere.de eine anonyme Umfrage um die Erwartungen von Finance Professionals zum Kapitalmarkt zu erfassen. Erfahrungsgemäß werden im Kollektiv spannende Aussagen gefunden („Schwarmintelligenz“). Jeder Teilnehmer wird im Anschluss mit den Ergebnissen versorgt und kann sich dadurch selbst mit dem Markt vergleichen. Dadurch bekommt man eine sehr gute Einschätzung, ob die eigene Sicht auf die Welt schon „eingepreist“ ist. Als FOR family office report haben wir nun vier der Fragen herausgepickt und stellen Ihnen die Ergebnisse vor.

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Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ 2021 – Abgabefrist verlängert bis zum 16.04.2021

© www.shutterstock.com

Die Stiftung Finanzbildung führt auch dieses Jahr wieder den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an der bayerischen Oberstufe durch.

Aufgrund des derzeitigen Lockdowns und der Distanzunterricht-Situation haben wir uns dazu entschieden, den Einreichungstermin für die Seminararbeiten um einige Wochen nach hinten, auf den 16. April 2021, zu verlegen.

Die Überreichung des Klaus-Hildebrand-Preises soll wie gewohnt im Rahmen der Zeugnisübergabe erfolgen.

Wir freuen uns auf hoffentlich zahlreiche Arbeiten!

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FOR – family office report 2020

Das EHI hat für das Herbstgutachten 2020 des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Lage der Handelsimmobilien analysiert. Im Fokus stand die Auswirkungen der Corona-Krise auf die verschiedenen Nutzungsarten zu untersuchen:
Hotellerie, Wohnimmobilien, Logistikimmobilien, Pflegeimmobilien sowie der Büromarkt. Die Innenstädte in Deutschland sind infolge der Corona-Krise in großer Gefahr, ihre Attraktivität zu verlieren. Förderkonzepte müssen in Zukunft viel treffsicherer sein. Krisengewinner, wie beispielsweise der Onlinehandel, sollten nicht unnötigerweise subventioniert werden.

Das Jahr 2020 bringt menschliche Verirrungen in Krisenzeiten zu Tage

Wieder ist ein Jahr vergangen, und was für eines. Die Covid- 19- Pandemie ist ein Jahrhundertereignis das Eingang in die Schul-, Wissenschafts- und Wirtschaftslehrbücher finden wird, so wie die Spanische Grippe vor rund 100 Jahren. …

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finanzbildungsreport

FinanzbildungsReport EINS – Editorial
Liebe Leser des neuen FinanzbildungsReports,
Sie halten mit dem vorliegenden Supplement das erste Exemplar seiner Art in Händen. Die Stiftung Finanzbildung will damit der Auseinandersetzung mit dem so wichtigen Punkt #Finanzbewusstsein eine feste Form geben. Der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ sowie zahlreiche individuelle Workshops, welche die Stiftung seit nunmehr zehn Jahren an der
bayerischen Oberstufe durchführt, lassen uns Impulse in die 10. bis 13. Klassen an Gymnasien, Berufsoberschulen und Fachoberschulen geben. Das für 2021 erstmals geplante „Deutsche FinanzbildungsForum“ verbindet die Studenten und Doktoranden aus der Lehre mit den qualitätsorientierten Praktikern aus den Vermögensverwaltungen und Banken inklusiv
ihrer Consultants. Damit erweitern wir unsere Arbeit in dem Hochschulbereich – auch als Mentoren und Karrierenetzwerk.

Und schließlich wollen wir mit der Booklet-Edition „geldstun.de“ sowie
dem gleichnamigen Instagram-Account alle jungen und erwachsenen Finanzaffinen Fakten zur Diskussion liefern – nichts ist dabei alternativlos oder in Stein gemeißelt. Denn Wirtschaft braucht Debatte.
Viel Freude beim Lesen und beim Googeln der zahlreichen zitierten Finanzinitiativen und Finanzblogger.
Bleiben Sie immer kritisch für mehr finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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Fondswirtschaft verwaltet 1.600 Milliarden Euro für die Altersvorsorge


Frankfurt am Main, 30.11.2020: Die Fondswirtschaft ist der größte Verwalter von Altersvorsorgekapital in Deutschland. „Die Menschen haben zwar oft über Versicherungen, Versorgungswerke oder Arbeitgeber einen anderen Zugang, aber verwaltet wird letztlich ein großer Teil des Sozialkapitals in Fonds“, sagt Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des deutschen Fondsverbands BVI. Laut einer Umfrage verwalteten die Mitglieder zur Jahresmitte rund 1.600 Milliarden Euro für Altersvorsorgezwecke.

Das ist knapp die Hälfte des Gesamtvermögens der Fondsbranche. Zum Vergleich: Vor drei Jahren lag der Anteil bei 40 Prozent. In diesem Zeitraum ist das Vermögen für Altersvorsorgezwecke um 430 Milliarden Euro gestiegen. Von dem Vermögen entfallen 1.110 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 240 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 230 Milliarden Euro auf Mandate und 10 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds. Hinter dem für die Altersvorsorge verwalteten Vermögen stehen insbesondere kapitalbildende Versicherungen mit 600 Milliarden Euro und die betriebliche Altersvorsorge mit 450 Milliarden Euro. Weitere 340 Milliarden Euro stammen von berufsständischen Versorgungswerken. Die übrigen 200 Milliarden Euro verteilen sich auf die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes sowie geförderte und ungeförderte Fondssparpläne.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Rechtsanwältin Dr. Katharina Böhm und Marketing-Fachmann Dr. Marco Schwenke Zwei neue Profs für die EBZ Business School (FH)

Bochum, November 2020: Zwei Wissenschaftler verstärken das Professorium der EBZ Business School: Dr. Katharina Böhm und Dr. Marco Schwenke sind seit Anfang Oktober 2020 an der EBZ Business School (FH) tätig. Dr. Katharina Böhm übernahm das juristische Fachgebiet Genossenschaftswesen und -recht, Dr. Marco Schwenke die Lehrgebiete Quantitative Methoden, Marketing und Vertrieb in der Immobilienwirtschaft. Business-School-Rektor Prof. Dr. Daniel Kaltofen ist sehr glücklich, die zwei ausgewiesenen Experten an der größten immobilienwirtschaftlichen Fakultät Deutschlands begrüßen zu können.

„Wir haben mit Dr. Katharina Böhm eine versierte Fachfrau für den Bereich Genossenschaftsrecht gewinnen können. Sie kennt sich außerdem als Wissenschaftlerin im universitären Lehr- und Forschungsbetrieb sehr gut aus. Darüber hinaus war sie als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht und als juristische Beraterin von internationalen Akteuren der Immobilienwirtschaft über 20 Jahre beruflich tätig. Diese Kombination aus profundem juristischem Fachwissen und einer über 20-jährigen einschlägigen Berufserfahrung wird unseren Studierenden sehr zugutekommen“, sagt Prof. Dr. Kaltofen. „Dr. Marco Schwenke hat sich in seiner noch jungen akademischen Laufbahn bereits bemerkenswerte Verdienste erworben. Im Bereich Marketing kann er auf international beachtete Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen verweisen und ist fester Bestandteil der internationalen Fachcommunity. Uns hat auch sehr beeindruckt, dass er in seiner Dozententätigkeit von seinen Studierenden stets hervorragende Bewertungen erhalten hat. Dr. Schwenke wird die Fächer Marketing und Vertrieb an der EBZ Business School weiter voranbringen.“

Dr. Katharina Böhm

Dr. Katharina Böhm schlug nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster den beruflichen Weg der Rechtsanwältin ein. Sie war zehn Jahre in der Industrie tätig (Head of Legal im Developmentbereich eines multinationalen Bau- und Dienstleistungskonzerns). Ab 2008 arbeitete sie in Hamburg. Ihre dortige Beratungstätigkeit bewegte sich überwiegend auf dem Gebiet des Immobilienrechts, insbesondere im Bereich der Immobilienprojektentwicklung und dem Anlagenbau. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen im Handels- und Gesellschaftsrecht, Baurecht, Architektenrecht, gewerblichem Mietrecht und in der Projektfinanzierung, dem Asset Management und dem Facility Management. Dr. Katharina Böhm ist zudem Partnerin bei der Böhm Mosch Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB.

Dr. Marco Schwenke

Dr. Marco Schwenke studierte an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte 2014 sein Masterstudium in Management mit Auszeichnung. Für die Masterarbeit wurde ihm der Wissenschaftspreis 2015 verliehen. 2018 schloss Dr. Schwenke seine mit der Höchstnote summa cum laude bewertete Promotion ab und trat im selben Jahr eine Professur für Marketing und Kommunikation an der University of Applied Sciences Europe an. Ergänzend leitete und koordinierte er dort die Studiengänge Marketing Management & Public Relations (M.A.) und Business Psychology (M.Sc.) und war Mitglied des Fachbereichsrats Wirtschaft und Psychologie. Mit seinen Forschungsarbeiten ist Dr. Schwenke immer wieder auf renommierten Konferenzen der American Marketing Association (AMA) und der European Marketing Academy (EMAC) vertreten.

Nach der formalen Bestätigung durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft dürfen beiden die Bezeichnung „Professorin“ bzw. „Professor“ führen.

Quelle: EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

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