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Category Archives: Debatte

Pünktlich zur Klimawahl: Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft und Plan A launchen Emissionsrechner für Unternehmen

© Plan A

Berlin, 14. September 2021 – Der Klimawandel ist menschengemacht und wird – sollten die hauptursächlichen Treibhausgasemissionen nicht umgehend radikal reduziert werden – verheerende Folgen für Menschen und Umwelt haben. Daran lassen sowohl die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz diesen Sommer als auch der jüngste Bericht des Weltklimarats keinen Zweifel. Einer der zentralen Aufträge der aus der Klimawahl am 26. September hervorgehenden Bundesregierung muss demnach sein, die deutsche Wirtschaft als einen der Schlüsselfaktoren nachhaltig zu transformieren. Wie dies gelingen kann, zeigen der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e. V. und das Berliner Greentech Plan A, die heute einen eigens entwickelten, kostenfrei und öffentlich zugänglichen CO2-Emissionsrechner für Unternehmen vorstellen.

Der unter www.plana.earth/bnw-emissionsrechner aufrufbare Emissionsrechner bietet Unternehmen ab sofort die Möglichkeit, eine erste realistische Einschätzung ihres Emissionsprofils zu erhalten. Hierzu stellt das Tool eine Reihe von Fragen zu den Unternehmensaktivitäten – vom Pendeln der Mitarbeiter bis zu den Ausgaben für Strom, Heizung oder andere Dienstleistungen – und sammelt so die notwendigen Daten über alle relevanten Emissionsbereiche hinweg. Anschließend werden die Treibhausgasemissionen berechnet und mit Branchenwerten verglichen.

Die der Berechnung zugrunde liegenden Methoden entsprechen dabei dem international anerkannten Standard des „Greenhouse Gas Protocols” und sind somit wissenschaftlich fundiert – das hat der TÜV Rheinland Plan A Anfang September 2021 offiziell zertifiziert.

Lubomila Jordanova, CEO von Plan A: „Es erfordert entschlossenes Handeln und entschiedene Maßnahmen, um unsere Wirtschaft zu dekarbonisieren und ökonomisches Wachstum nachhaltig zu gestalten. Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Hierfür muss die Politik umgehend die Rahmenbedingungen schaffen. Es ist also an der nächsten Bundesregierung, eine ambitionierte Nachhaltigkeitsagenda zu verfolgen und den Transformationsprozess voranzutreiben. Die Tools stehen uns bereits zur Verfügung. Deshalb freut es uns sehr, heute unseren in Kooperation mit dem BNW entwickelten Emissionsrechner live zu schalten, um hiesigen Unternehmen als ersten Schritt auf ihrer Nachhaltigkeitsreise ein seriöses Abbild ihres Fußabdrucks bieten zu können.”

Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Nachhaltige Wirtschaft: „Viele kleine Unternehmen möchten ihre Emissionen nachhaltig senken. Eine Klimabilanz ist da der erste Schritt. Wir freuen uns daher sehr, dass wir in Kooperation mit Plan A einen kostenfreien Emissionsrechner anbieten können, der einen ersten Überblick über die Emissionswerte des Unternehmens gibt. Gemeinsam können wir das Ruder noch rumreißen und die Klimakatastrophe abwenden. Dazu braucht es politische Leitplanken und Anstrengungen von uns allen.”

Quelle: Plan A, Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (PM vom 14.09.2021)

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FinanzbildungsReport

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In eigener Sache…

Können Sie sich vorstellen, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung monetär zu unterstützen?

Die Stiftung Finanzbildung will gegen den Finanzanalphabetismus in Schulen kämpfen und finanzökonomieaffine Schüler*innen und Student*innen bis zum Berufseinstieg fördern. Das ist unser erklärtes Ziel. Unsere drei großen Projekte neben individuellen Schulprojekttage oder Redaktionsworkshops:

Nach zwei wegen der Pandemie gescheiterten Anläufe, ist Dank ihrer Hilfe das Deutsche FinanzbildungsForum unter der Schirmherrschaft des bayerischen Staatsministers Bernd Sibler erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Beiträge und Diskussionen sind auf dem YouTube-Kanal Stiftung Finanzbildung dauerhaft abrufbar und unsere Homepage finanzbildungsforum.digital erhält gerade ein Update. Anbei darf ich Ihnen eine Broschüre übersenden, die unsere Aktivitäten rund um das Deutsche FinanzbildungsForum nochmals zusammen gestellt hat.

Zusätzlich liegt am 20.08.2021 der FinanzbildungsReport ZWEI mit einer Rückschau auf die Veranstaltung sowie der Vorstellung von Studien wie auch Bildungsinitiativen dem Wochenmagazin EURO am Sonntag bei. Die vergebenen Auszeichnungen an das Frauen-Finanzmagazin „courage“, an die spannende Finanzbloggerin Celine Nadolny und der Thesispreis an Oliver Lang trafen in den sozialen Medien auf reges Interesse.

„Nebenbei“ hat auch im Juli 2021 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ stattgefunden mit der Überreichung des Klaus-Hildebrand-Preises an den jeweiligen Abiturfeiern an sechs Abiturientinnen und Abiturienten. Und hier die Damen zuerst zu nennen hat nichts mit Gendern zu tun, sondern es waren tatsächlich mehr weibliche wie männliche Preisträger. Um den Übergang auch für die künftigen Thesispreise zu erleichtern, gründen wir derzeit einen Alumni-Club, beim dem alle Finalisten der letzten Jahre über die Aktivitäten der Stiftung Finanzbildung informiert werden.

Nach dem Event ist vor dem Nachfolgeevent, heißt es so schön. Deshalb denken wir schon heute an das Deutsche FinanzbildungsForum 2022, um den Erfolg zu wiederholen und hoffen auf Impulse von Außen.

Vielleicht von Ihnen?

  1. Idealerweise veranstalten wir 2022 eine Präsenzveranstaltung in Landshut, ersatzweise wieder in ähnlicher digitaler Form wie 2021.
  2. Dazu rufen wir erneut zur Einreichung interessanter Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten auf.
  3. Wir versammeln ein Netzwerk und Kontakte zu interessierten Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen.
  4. sowie für spannende Diskussionsteilnehmer.
  5. Wie gehen Kooperationen/strategische Partnerschaften mit HR-Abteilungen ein, die Interesse an jungen Wirtschaftsstudenten haben
  6. und verknüpfen dies mit unzähligen Ideen für Nebenveranstaltungen wie Buchlesungen, Workshops für Studenten, Kinovorführungen mit Diskussion z.B. „Big Short“, Verbandstagungen.

Können Sie sich vorstellen, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung auch monetär zu unterstützen?

Neben individuelle Spenden, die durch unsere Gemeinnützigkeit steuerlich absetzbar sind, können Sie uns kontinuierlich zum einen durch eine Fördermitgliedschaft sowie als strategischer Partner des Deutschen FinanzbildungsForum mit einem umfangreichen Sponsoringpaket* unterstützen.

Ich freue mich auf Ihr Interesse und stehe natürlich für Frage unter 0157 730 630 30 jederzeit zur Verfügung.

Ihr

Edmund Pelikan

*Dokumentationsmappe des Deutschen FinanzbildungsForums steht zum Download zur Verfügung.

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Kuratorium erweitert: Burkhard Balz, Reiner Holznagel und Günther Seeber treten für die Stärkung der ökonomischen Bildung in Deutschland ein

Düsseldorf, 03. August 2021 –Das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland e. V. (BÖB) hat sein Kuratorium erweitert. Burkhard Balz, Reiner Holznagel und Günther Seeber setzen ihre langjährige Erfahrung für die Stärkung der ökonomischen Bildung in Deutschland ein. Dem nun sechsköpfigen Kuratorium gehören zudem Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland an.

Mit mehr als 70 überwiegend institutionellen Mitgliedern aus Lehrkräften, Verbänden, Stiftungen, Wissenschaft und Wirtschaft setzt sich das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland dafür ein, dass ökonomische Bildung an allen weiterführenden Schulen in Deutschland verankert und durch qualifizierte Lehrkräfte unterrichtet wird. Das Kuratorium berät den Vorstand und gibt der ökonomischen Bildung in Deutschland ehrenamtlich eine Stimme.

Burkhard Balz ist seit 2018 Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Von 2009 bis 2018 war er Mitglied des Europäischen Parlaments und gehörte dort dem Wirtschafts- und Währungsausschuss an.
„Ökonomische Bildung ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es ist wichtig, dass dieses Wissen vermittelt wird. Deutschland ist zwar in Sachen Bildung föderal organisiert – dennoch sollten wir ebenso über die Vorteile einer nationalen Strategie nachdenken.“

Reiner Holznagel steht dem Bund der Steuerzahler seit 2012 als Präsident vor.

„Wir brauchen eine Offensive für ökonomische Bildung – das fängt in den Schulen an und geht bis in die Universitäten. Die Menschen benötigen ein grundlegendes wirtschaftliches Verständnis, um ihren Alltag mündiger gestalten zu können. Nur wer zum Beispiel weiß, wie unser Steuersystem funktioniert, kann für sich selbst sinnvolle Entscheidungen treffen und die Steuerpolitik kritisch hinterfragen.“

Günther Seeber, Diplom-Handelslehrer und früherer Vorsitzender der deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung, ist Professor für Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik an der Universität Koblenz-Landau.

„Ökonomische Inhalte müssen fest im Curriculum verankert und von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet werden. Wir können nicht länger verantworten, dass Lehrkräfte ökonomische Bildung vermitteln, ohne über eine angemessene wirtschaftswissenschaftliche und -didaktische Vorbildung zu verfügen. Idealerweise sollten sie ein grundständiges Studium absolvieren.“

Wertvolle Expertise für die Stärkung der ökonomischen Bildung

„Im Kuratorium des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland treffen politisches Know-how, volkswirtschaftliche Verantwortung und wirtschaftspädagogische Expertise aufeinander. Sie sind äußerst wertvoll, um den gesellschaftlichen und politischen Gestaltungswillen zu stärken und den Weg für eine substanzielle Verankerung der ökonomischen Bildung in den Schulen Deutschlands zu ebnen“, so Verena von Hugo, Co-Vorsitzende des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland.

„Burkhard Balz, Reiner Holznagel und Günther Seeber bringen mit ihren Erfahrungen und Netzwerken wichtige Fach- und Sachkompetenzen aus relevanten Bereichen unserer Gesellschaft in das Kuratorium ein. Die europäische, bundesweite und föderale Perspektive ist für die ökonomische Bildung ebenso wichtig wie das Verständnis des Steuer- und Abgabensystems und das Wissen, wie Schule funktioniert“, freut sich der Co-Vorsitzende Sven Schumann, dass diese drei Persönlichkeiten gewonnen werden konnten.

Quelle: Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland

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FOR- family office report Nr. 22/2021 ist online verfügbar

Mit den Inhalten:

Bessere Inflationsprognosen per Künstlicher Intelligenz
Diese Staaten nutzen die niedrigen Zinsen Handelsinvestmentmarkt
Deutschland H1-21 Das Deutsche (digitale)
FinanzbildungsForum
Ein kleiner Schritt für die Stiftung, ein großer für die Finanzbildung
Das Deutsche FinanzbildungsForum 2021, initiiert von der Stiftung Finanzbildung, verband Schüler bzw. Studenten
mit Finanzprofis, Wissenschaftlern, Verbänden, Medien und Politikern.

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Finanzwissen und Finanzbildung in Deutschland – Was wissen wir eigentlich?

© Pixabay

Im internationalen Vergleich verfügen die Deutschen über ein relativ hohes Finanzwissen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Finanzwissen universell verbreitet ist. Der Anteil der Befragten, die drei grundlegende Fragen zu Zins, Inflation und Risikodiversifikation beantworten können, liegt zwischen 53% und 62%. Dieser Anteil liegt bei Frauen, älteren Menschen, Personen mit geringem Einkommen und geringer Bildung deutlich niedriger. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich Finanzwissen positiv auf Finanzentscheidungen auswirkt. Zudem können Finanzbildungsprogramme Finanzwissen und Finanzverhalten verbessern. In Deutschland gibt es bisher keine breit angelegte Financial Literacy-Strategie und damit auch keine gezielten Evaluationen und Qualitätssicherungsmaßnahmen für die angebotenen Programme. Eine solche Strategie könnte sowohl dazu beitragen Finanzentscheidungen Einzelner als auch die gesamtwirtschaftliche Stabilität zu verbessern.

Bucher-Koenen, Tabea und Caroline Knebel (2021), Finanzwissen und Finanzbildung in Deutschland – Was wissen wir eigentlich?, ZEW Discussion Paper No. 21-016, Mannheim. Download

Quelle: ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim



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Finanzbildung ist auch während Corona-Lockdown möglich

Landshut, im Juli 2021 – Zum zehnten Mal wurde im Jahr 2021 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Trotz widriger Umstände von Corona für die diesjährigen Absolvent*innen gingen zahlreiche hervorragende Fach- und Seminararbeiten ein, die die Schwerpunkte Wirtschaft und Finanzen thematisieren und konnten durch die hochkarätige Fachjury prämiert werden. Bei der Zeugnisübergabe der jeweiligen Preisträger*innen wurden die Auszeichnungen der Stiftung Finanzbildung von den Lehrkräften und Direktor*innen überreicht. Der Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der sich Zeit seines Lebens für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat.

Ben Gebhard, FOS/BOS Regensburg

Den ersten Platz belegt Ben Gebhard von der Beruflichen Oberschule Regensburg. Der zweite Platz ging an Gleb Lialine, Abiturient des Riemenschneider-Gymnasiums in Würzburg. Den dritten Platz teilen sich punktgleich die drei Teilnehmer*innen: Anna-Lena Mark vom Siebold-Gymnasium Würzburg, Leonie Mues von der Fachoberschule Neusäß sowie vom Gymnasium Wendelstein Philipp Stöhr. Zudem wurde Angelina Beck vom Theresien-Gymnasium Ansbach mit dem Sonderpreis für eine besonders innovative Themenbehandlung bedacht. Somit erhielten 2021 sechs Teilnehmer*innen Preisgelder.

Gleb Lialine, Riemenschneider-Gymnasium Würzburg

Für besonders erwähnenswert befindet die Jury das hohe Niveau der Arbeiten. Allen Wettbewerbsteilnehmer*innen, insbesondere aber den sechs Preisträger*innen, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Karin und Kilian Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Young Professional Fabian Langaard, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber, Verleger Dr. Frank-B. Werner sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen.

Angelina Beck, Theresien-Gymnasium Ansbach

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer*innen und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet auch dieses Jahr wieder die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln.

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung 07/2021)

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Große Unterschiede bei der Finanzbildung in den Schulen innerhalb Europas

Landshut, Juli 2021 ( Lukas Meyer, FOS Schüler LA): Finanzen spielen heutzutage in unserem Leben eine zentrale Rolle. Seien es die Rente, Steuern oder Kredite. All diese Wirtschaftlichen Punkte setzten eines voraus: dass wir ein grundlegendes finanzielles Wissen besitzen, das uns dabei hilft selbstverantwortliche und unabhängige finanzielle Entscheidungen zu treffen.

Dieses Wissen erhalten wir durch Finanzbildung. Allerdings steht es weltweit schlecht um unsere finanzielle Bildung. Zu viele Menschen erhalten keine Finanzbildung.
In Europa liegt die Rate für Finanzbildung bei durchschnittlich 52%. Dabei haben vor allem die nördlich gelegenen Länder ein höheres finanzielles Verständnis. Besonders hoch ist die Finanzkompetenz in den Skandinavischen Ländern. Das Schlusslicht bilden Zypern und Rumänien. Abhängig sind diese Werte von verschiedenen Komponenten. So sind junge Menschen besser Finanziell gebildet als ältere. Auch der Wohlstand der einzelnen Menschen ist ausschlaggebend. Wohlhabende zeigen ein höheres Verständnis wohingegen ärmere nur ein geringes Wissen aufbringen können. Nebenbei erwähnt liegt der durchschnittliche Finanzbildungswert in Industriestaaten bei 52%, hingegen der Schnitt in Entwicklungsstaaten bei nur 28%.

Ein Blick auf Deutschland zeigt, dass auch wir ein massives Finanzbildungsproblem haben. Jeder zweite deutsche gibt laut einer Studie aus dem Jahr 2017 an, keine Finanzbildung erhalten zu haben. Mit Großbritannien teilen wir uns somit die letzten Plätze in Europa der nicht erhaltenden finanziellen Bildung. Im Vergleich zum Jahr 2013 sank der Wert nur minimal.

Eine Studie der Flossbach von Storch Stiftung untersucht die ökonomische Bildung in den Schulen der verschiedenen deutschen Bundesländern, gemessen an der Voraussetzung, dass Wirtschaft als ein vollständiges Nebenfach unterrichtet wird. In Niedersachen (74%), Baden-Württemberg (66%) und Bayern (64%) wird dies am ehesten erreicht im Gegenteil zu Saarland (34,5%), Sachsen (27,5%) und Rheinland-Pfalz (23%), die am schwächsten abschneiden.

Der Gesamtindex der ökonomischen Bildung in deutschen Schulen liegt derzeit bei 45,4%. Dieser Wert wurde zusätzlich getrennt von Lehrern und Schulen bewertet. Dabei fällt auf, dass vor allem bei den Lehrern ein Defizit an Finanzbildung vorliegt. Der Wert an ökonomisch Gebildeten Lehrern liegt bei lediglich 39%, stark unter dem Durchschnitt. Zurückführen lässt sich dieser Mangel auf die Ausbildung. Die Schulen, die das Unterrichtsfach Wirtschaft anbieten, kommen immerhin auf einen Schnitt von 48,5%.

Quelle: Lukas Meyer, FOS-Schüler Landshut

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Ausbildung zum NACHHALTIGEN FINANZBERATER*IN mit Vertrauenssiegel

Die monetäre Nachhaltigkeitskompetenz

Sowohl die Nachfrage als auch die Akzeptanz von nachhaltigen Geldanlagen wächst rasant. Bereits heute sind schon rund zehn Prozent der Investitionen in Geldwerte nachhaltig. Damit einher geht aber auch die Gefahr, auf reine greenwashed Produkte zu treffen.

Allein 2021 werden zwei große Gesetzesinitiativen umgesetzt. Im ersten Quartal kam die Verordnung nachhaltigkeitsbezogener Offenlegungspflicht im Finanzdienstleistungssektor und für das dritte Quartal ist die Änderung der MiFID II Richtlinien zur Nachhaltigkeit in der Anlageberatung geplant. Das bedeutet, dass über ESG-Faktoren in Basis-Informationen und MiFID- Broschüren aufgeklärt werden muss.

Die Vorteile von Unternehmen, die dies leben, sind eindeutig: Imageplus für die Unternehmen, kontinuierliches Umsatzplus durch Ausschöpfung des Potentials nachhaltiger Geldanlage und Erhöhung der Kundenbindung.

Unsere Themen.

Wir bieten ein effizientes und erfolgsorientiertes Schulungsprogramm, um Sie fit für das Gespräch mit ihren Kunden zum Thema nachhaltiger Geldanlagen zu machen.

Diese Maßnahme wird durch kompetente Dozenten mit jahrelanger Erfahrung im Bereich „Nachhaltige Geldanlagen“ durchgeführt.

Beispiele für Themen und Vorgehen:

Fach- und Basiswissen Nachhaltigkeit

  • Führung durch den Informationsdschungel
  • Definitionen und Begriffsbestimmungen

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen

  • Nachhaltige Finanzprodukte
  • Rendite und Risikobetrachtung
  • Funktionsweise nachhaltiger Geldanlagen

Das Gespräch mit Kunden

  • Die richtige Kundenansprache
  • Bestandskunden binden – Neukunden gewinnen
  • Vermittlung von Abschluss-Sicherheit

Die Stiftungs-Story dahinter:

Große Portfolioverwalter wie der norwegische Staatsfonds oder Universitätsfonds verpflichten sich immer mehr den nachhaltigen Geldanlagen. Neben Wahrheit und Klarheit spielen Ethik und Werte eine große Rolle. Dem hat sich auch die Stiftung Finanzbildung verschrieben. Und sein Wissen regelmäßig überprüfen zu lassen, unterstreicht den unbedingten Willen zur Klarheit. Deshalb steht Nixdorf Kapital AG in dieser Partnerschaft für hochqualitative Bildungsinhalte und die Stiftung Finanzbildung für die Kontrolle durch einen Dritten.

Nähere Informationen zur Ausbildung des NACHHALTIGEN FINANZBERATERS erhalten Sie über info@stiftung-finanzbildung.de.

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Thesispreis anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForum verliehen

Die Stiftung Finanzbildung freut sich anlässlich des Deutschen FinanzbildungsForums den Thesispreis an Oliver Lang zu überreichen-
wenn auch nur digital- denn leider war eine persönliche Übergabe aufgrund von Corona nicht möglich. Trotzdem übergebe ich Ihnen diesen Preis von Herzen und aus voller Überzeugung. Ich darf Ihnen nochmals meinen Respekt und meine Anerkennung für Ihre Master-Thesis über das Thema „Business Model Innovation – Wie kann die Nachhaltigkeit eines Geschäftsmodells gemessen werden“ an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management im Studiengang Business Consulting & Digital Management zollen.

Der wissenschaftliche Leiter des „Deutschen FinanzbildungsForum“ und Jurymitglied Prof. Dr. Erwin Blum hat die Arbeit eingehend geprüft und als hochaktuell sowie auszeichnungswürdig betrachtet.

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