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Category Archives: Debatte

Schritt für Schritt zum Brexit

© https://de.statista.com/infografik/15803/schritt-fuer-schritt-zum-brexit/

Der eigentliche Austrittstag, also Brexit-Day, ist in gut fünf Monaten am 29. März 2019. Danach würde bis 2020 eine Übergangsphase beginnen – mittlerweile hat die EU auch angeboten diese Phase um ein Jahr zu verlängern. Die Statista-Grafik zeigt die Meilensteine des britischen EU-Austritts.

Quelle: www.statist.com, Hedda Nier, https://de.statista.com/infografik/15803/schritt-fuer-schritt-zum-brexit/

 

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Newsletter – Forum Nachhaltige Geldanlage

Pressemitteilung des Forums Nachhaltige Geldanlagen vom 22

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Trumps Vermögen schrumpft

© https://de.statista.com/infografik/15657/entwicklung-des-vermoegens-von-donald-trump/

Donald Trump inszeniert sich gerne als Selfmade-Milliardär. Nun hat eine Recherche der New York Times ergeben, dass er von seinem Vater, Fred Trump, mehr als 400 Millionen US-Dollar bekommen haben soll – dabei war ein Ziel von Trump Senior offenbar, Geld am amerikanischen Fiskus vorbeizuschleusen. Vielleicht ein Grund dafür, dass sein Sohn die eigene Steuererklärungen nicht veröffentlichen will. Für das Ansehen des US-Präsidenten könnte sich die Angelegenheit kurz vor den Midterms als schädlich erweisen. Ob sie sich auch wirtschaftlich auswirkt, lässt sich noch nicht sagen. Ein finanzieller Erfolg ist Amt für Donald Trump aber so oder so nicht. Seit seiner Vereidigung hat er in der Milliardärs-Liste von Forbes 1,4 Milliarden US-Dollar Vermögen eingebüßt.

Quelle: www.statist.com, Mathias Brandt, https://de.statista.com/infografik/15657/entwicklung-des-vermoegens-von-donald-trump/

 

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++++ FOR – family office report ++++

Das neue Magazin der Stiftung Finanzbildung erscheint quartalsweise im Verlag epk media und richtet sich an (semi-) institutionelle Investoren.

Der Think Tank „Stiftung Finanzbildung“ beobachtet und kommentiert seit Jahren die monetären Märkte. Ziel ist es, Widersprüche auszudecken und auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Dabei will die Stiftung sich nicht nur um die Finanzbildung des Wirtschaftsnachwuchses kümmern, sondern die Diskussion auch unter den Profis beleben.

Mit dem neuen Magazin „FOR – family office report“, das kostenfrei an etwa 200 Family Offices geschickt wird, entspricht die Stiftung Finanzbildung einem oft geäußerten Wunsch, auch unter den Profis Impulse zum monetären Diskurs zu setzen.

Viel Freude beim Lesen und bewahren sie sich ihren Widerspruchgeist.

Ihr
Edmund Pelikan

FOR – family office report August/September 2018

Bereits veröffentlichte Ausgaben:

FOR – family office report Juni/Juli 2018

FOR – family office report April/Mai 2018

FOR – family office report März 2018-Ausgabe

FOR – family office report Dezember 2017-Ausgabe 

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Der offene InvestAnalyseBrief

©InvestAnalyseBrief

Liebe Leser des InvestAnalyseBrief,

die Anlagemärkte werden immer politischer

Die schwedische Krone reagiert positiv auf das Wahlergebnis in Schweden, weil die Rechtspopulisten nicht so stark sind wie befürchtet. Jedoch sind es nur wenige Punkte unter den Prognosen. Einzig den zweiten Platz hinter den Sozialdemokraten hat die rechte Partei „Schwedendemokraten“ nicht erreicht. In Italien startet eine Börsenrallye der Finanztitel, nachdem der Ministerpräsident Europatreue öffentlich bekundet hat.

Was aber auch an den (w)irren Trump-Impulsen in den USA sichtbar ist, so ist die Halbwertszeit der Auswirkungen auf die Märkte meist nur kurz, und man kehrt bald wieder auf das Vor-News-Niveau zurück. Also kurz gesagt: Die Schwankungsbreiten steigen und damit auch die Anforderung an das Nervenkostüm der Investoren. In einem anderen Zusammenhang sprach jemand von den „rhetorischen Blutgrätschen“, die zunehmen werden.

Derzeit ist der monetäre Irrsinn die Regel und die Verlässlichkeit die Ausnahme. Der britische Brexit droht in einem Machtkampf bei den Torys unterzugehen; ein Ausstieg aus der EU ohne klare Vereinbarungen wird zumindest nicht mehr ausgeschlossen. Trotz allem zeigen sich die Börse relativ stabil und die Konjunktur gefestigt. Man kann auch sagen: Nicht einmal die Politik bringt die Wirtschaft außer Tritt.

Spannend ist derzeit, wie die Investoren auf die Welle an Büchern reagieren, die die nächste Wirtschaftskrise – und zwar ungeahnten Ausmaßes – vorhersagen. Allen voran der Untergangsprophet Dirk Müller in seinem Buch „Machtbeben“: Alles wird zusammenbrechen, der Staat wird zum überwachenden Superstaat und im Grunde gibt es kein Entrinnen. Vielleicht „die einzige Alternative“ ist der Mister-Dax-Fonds. So kommt man in Bestsellerlisten an die Spitze und verkauft Fonds. Ich schätze wirklich den Autor Dirk Müller, weil er sonst die Finanzwelt so eloquent erklärt. Aber inzwischen sind so viel Bitterkeit und Verschwörungstheorien in seinen Texten. Mir ist das etwas zu viel Pathos und zu wenig Ethos – kleiner Wortwitz, für alle die wissen, wie Müllers Firma heißt.

Meines Erachtens ähnlich und doch substanzieller ist das neue Buch des Wirtschaftshistorikers Adam Tooze „Crashed: Wie zehn Jahre Finanzkrise die Welt verändert haben“. Es zeichnet die Zeit nach Lehman Brothers nach und schildert, wie es zu dieser Krise der Finanzmärkte kam und welche dramatischen Folgen sie bis heute hat. „Denn nicht nur ist durch die Finanzkrise die Stabilität Europas ins Wanken geraten, sie hat auch das Vertrauen in die Kraft der globalen Wirtschaftsordnung erschüttert – und so zum Aufstieg der Populisten beigetragen“, heißt es in der Buchbeschreibung.

Beide Autoren haben recht, zu warnen. Aber geht deshalb alles den Bach runter? Ich denke nicht, aber wir werden es in den nächsten Jahren live miterleben. Und jeder Investor sitzt in der ersten Reihe dieses Schauspiels. Ich halte es mit Hans Rosling und hinterfrage jede Zahl und jede Aussage. Ich nenne das #finanzbewusstsein.

Bleiben Sie kritisch

Ihr Edmund Pelikan

Den aktuellen InvestAnalyseBrief finden Sie hier:

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr 34

2018 erschienene Magazine finden Sie hier:

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr 33

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr 32

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr 31

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr. 30

 

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Nicolas Gäbel vom Theresien-Gymnasium Ansbach als Wirtschaftspädagoge des Jahres ausgezeichnet

Landshut, 18.09.2018 – Seit nunmehr sechs Jahren führt die Stiftung Finanzbildung gUG den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an der bayerischen Oberstufe durch, um die Diskussion und die Auseinandersetzung mit praxisnahen wirtschafts- und finanzökonomischen Fakten zu fördern. In einem der letzten Jahre überreichte der damalige Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler die Preise – heute bekanntermaßen bayerischer Kultusminister.

Entscheidender Impulsgeber ist und bleibt aber der Wirtschaftspädagoge an der Schule. Er motiviert die Schüler zum kritischen Diskurs und kann durch besondere Themenstellungen in Seminaren und Facharbeiten die Schüler fordern.

Dies machte in ganz besonderer Weise Herr Nikolas Gäbel vom Theresien-Gymnasium Ansbach. Seit nunmehr sieben Jahren waren Arbeiten seiner Schüler und seines Kurses bzw. Seminars immer im Finale des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“. Der Stellenwert ist aus meiner Sicht deshalb hoch, weil unsere Jurymitglieder, wie Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Blum oder die Unternehmerin Karin Hildebrand, während des Bewertungsprozesses nicht erfahren, woher die Arbeiten stammen. Bereits einige Male konnten Schüler von Herrn Nikolas Gäbel den Wettbewerb gewinnen oder Topplatzierungen erreichen.

Den Arbeiten merkt man an, dass die Schüler von ihrem Lehrer für die jeweiligen Themen begeistert wurden und sich gerne, sowie nachhaltig damit auseinandersetzen – und dies seit Jahren. Dies zeigt besonderes pädagogisches Geschick, das hohe fachliche Knowhow und eine Freude an der Themenstellung. Dies kann nicht genug hervorgehoben werden.

Deshalb hat sich die Stiftung Finanzbildung dazu entschlossen, Herrn Nikolas Gäbel mit dem undotierten Sonderpreis der Stiftung Finanzbildung als „Wirtschaftspädagoge des Jahres“ zu würdigen.

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Wir brauchen das Schulfach Wirtschaft

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FDP| 27.07.2018 – In der aktuellen „Jugendstudie 2018 – Wirtschaftsverständnis, Finanzverhalten und Digitalisierung“ bemängelt ein Großteil der Befragten die fehlende Behandlung von Wirtschaftsthemen in der Schule. 71 Prozent der Jugendlichen beklagen unter anderem, dass sie „nicht viel“ oder „so gut wie gar nichts“ über Finanzen in der Schule gelernt haben. „Die ökonomische Bildung in unserem Land wird immer noch sträflich vernachlässigt“, stellt FDP-Generalsekretärin Nicola Beer fest. Sie fordert, dass dringend benötigte Schulfach „Wirtschaft“ an deutschen Schulen einzuführen.

Nur so könnten junge Menschen vorbereitet werden auf „einen globalisierten Arbeitsmarkt und auf eine Wirtschaftswelt, die von den Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten stark beeinflusst wird“, erklärt Beer. Weitere Ergebnisse der Studien lassen hier deutliche Defizite erkennen. So wüssten beispielsweise nur sechs von zehn Schülern, was eine Inflationsrate ist und weniger als 20 Prozent kannten ihre derzeitige Höhe für Deutschland. Den Jugendlichen fehlt jedoch nicht das Interesse an diesen Themen. Ganz im Gegenteil: Über 80 Prozent der für die Studie befragten Jugendlichen wünschen sich eine bessere Bildung im Bereich Wirtschaft.

Beer sieht die Einführung eines Schulfachs Wirtschaft deshalb als essentiell für die wirtschaftliche Zukunft an. „Wenn Deutschland ein vitaler Wirtschaftsstandort bleiben will, müssen wir in beste Bildung investieren und den Gründergeist fördern“, betont die FDP-Generalsekretärin. Nun gilt es den Wunsch der befragten Jugendlichen zu erfüllen und in der Bildungspolitik die Weichen dafür zu stellen.

„Ökonomische Bildung in unserem Land wird immer noch sträflich vernachlässigt“, sagte BEER @focusonline [1]. Nur mit flächendeckendem Fach Wirtschaft könnten junge Menschen vorbereitet werden auf „globalisierten Arbeitsmarkt& Wirtschaftswelt.“ https://t.co/9hqWIzRTEx [2]@Liberale_News [3]

— Nicola Beer (@nicolabeerfdp) 27. Juli 2018 [4]

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++++ FOR – family office report ++++

Das neue Magazin der Stiftung Finanzbildung erscheint quartalsweise im Verlag epk media und richtet sich an (semi-) institutionelle Investoren.

Der Think Tank „Stiftung Finanzbildung“ beobachtet und kommentiert seit Jahren die monetären Märkte. Ziel ist es, Widersprüche auszudecken und auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Dabei will die Stiftung sich nicht nur um die Finanzbildung des Wirtschaftsnachwuchses kümmern, sondern die Diskussion auch unter den Profis beleben.

Mit dem neuen Magazin „FOR – family office report“, das kostenfrei an etwa 200 Family Offices geschickt wird, entspricht die Stiftung Finanzbildung einem oft geäußerten Wunsch, auch unter den Profis Impulse zum monetären Diskurs zu setzen.

Viel Freude beim Lesen und bewahren sie sich ihren Widerspruchgeist.

Ihr
Edmund Pelikan

FOR – family office report Juni/Juli 2018

Bereits veröffentlichte Ausgaben:

FOR – family office report April/Mai 2018

FOR – family office report März 2018-Ausgabe

FOR – family office report Dezember 2017-Ausgabe 

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Jede Finanzanlage hat trotz aller Loblieder zwei Seiten – auch ETFs

© shutterstock

Jede Finanzanlage hat trotz aller Loblieder zwei Seiten – auch ETFs

Es war das Jahr 1976, als der US-Amerikaner John C. Bogle eine ebenso einfache wie geniale Idee hatte: Die Erfindung eines Investmentfonds für Privatanleger, der die Wertentwicklung eines Börsenindex, wie beispielsweise den des DAX, passiv nachbildet, anstatt aktiv zu versuchen, die Wertentwicklung durch die richtige Aktienauswahl zu übertreffen. Es war die Geburtsstunde der Exchange Traded Funds (ETFs).

Finanzexperten prophezeiten damals, dass dieses Modell keinen Erfolg haben würde. Der Fonds wurde als „Bogle’s folly“ (Bogles wahnwitzige Idee) verspottet. Und tatsächlich war die erste Emission ein Flop. Doch heute wissen wir, dass die Finanzexperten von damals nicht recht behalten sollten. Mittlerweile haben sich die ETFs erfolgreich in der Finanzwelt etabliert und sind von den Märkten nicht mehr wegzudenken.

Was ist eigentlich ein Exchange Traded Fund (ETF)?

Das Prinzip eines ETFs ist einfach: Man nehme einen beliebigen Index – meist sind dies Aktienindizes, es können aber auch Anleihe- oder Rohstoffindizes sein – und bilde diesen nach. Der Vergleichsindex bestimmt, welche Wertpapiere ins Portfolio kommen, und nicht der Fondsmanager. Darum spricht man bei dieser Anlagestrategie von passivem Investieren.

Welche Vorteile bieten ETFs?

Kosten:
Da beim passiven Investieren weniger hochbezahlte Fondsmanager benötigt werden und auch weniger Handelsgebühren anfallen, spiegelt sich das positiv bei den Kosten wider. Ein klassischer Fonds lässt sich sein aktives Fondsmanagement in den USA im Durchschnitt mit 0,82 Prozent entlöhnen. Hingegen verlangt ein ETF nur rund 0,1 Prozent p. a. Diese geringeren Kosten schlagen natürlich auch bei der Rendite zu Buche.

Flexibilität und Liquidität:
ETFs können jederzeit an der Börse gehandelt werden, was ein schnelles Ein- und Aussteigen aus dem Markt bedeutet.

Einfache und hohe Diversifikation:
Durch ihre Zusammensetzung bieten ETFs eine hohe Diversifikation, durch die sich das Risiko eines Totalverlustes verringert. Sie bieten unkomplizierten Zugang zu einem breitgestreuten Portfolio und den Renditen des Marktindex, selbst mit einem vergleichsweise geringen Anlagebetrag.

Rendite:
Der wohl wichtigste Pluspunkt liegt in der Rendite der ETFs. Ein aktiv gemanagter Fonds müsste eigentlich besser abschneiden als ein passiver ETF. Immerhin kann ein Fondsmanager auf aktuelle Marktgegebenheiten jederzeit mit Käufen oder Verkäufen reagieren und muss sich nicht an die starre Vorgabe des Index halten. Soweit die Theorie. In der Praxis schaffen es Fondsmanager in der Regel nicht, besser zu performen als der Vergleichsindex. Dies macht das Betrachten von historischen Daten deutlich: Carhart untersuchte 1.892 US-Aktienfonds über den Zeitraum von 1961 bis 1995 und stellte fest, dass 94 Prozent aller aktiv gemanagten Fonds hinter ihrer Benchmark zurückblieben. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Fama und French, die den Zeitraum von 1984 bis 2006 unter die Lupe nahmen: 97 Prozent der aktiv gemanagten Fonds konnten die Benchmark nicht überbieten.

Sogar Warren Buffett, selbst aktiver Investor, ist zum Befürworter passiven Investierens geworden: Er ging 2007 eine Wette über eine Million Dollar ein, dass ein aktiv gemanagter Hedgefonds nicht in der Lage sein soll, einen ETF auf den S&P 500 zu schlagen. Und er sollte recht behalten: Der Hedgefonds erwirtschaftete 2,2 Prozent p. a., der ETF dagegen 7 Prozent p. a.

Schöne neue ETF-Welt also?

ETFs bringen viele Vorteile mit sich. Nicht umsonst verzeichnet dieses Anlagesegment Mittelzuflüsse im letzten Jahrzehnt in Höhe von 0,9 Billionen Dollar am US-Markt. Und auch die Stiftung Warentest schlägt in der derzeitigen Niedrigzinsphase vor, dass man sich mit ETFs, der „Geldanlage für Faule“, bequem ein Polster fürs Alter zurücklegen kann. Trotzdem sind sie kein Wundermittel, und Anleger sollten bei all den Vorteilen die eventuellen Risiken nicht aus dem Auge verlieren. Neben den allgemeinen Kursschwankungen und eventuellen Währungsrisiken, über die sich jeder Anleger in ETFs im Klaren sein sollte, können noch weitere Nachteile beim passiven Investieren auftreten.

Ausfallrisiko:
Manche ETFs müssen die Aktien in dem Index überhaupt nicht physisch halten, den sie replizieren. Sie bilden die Performance mit Derivaten (Swaps) synthetisch nach. Das bringt zwar auch Vorteile, wie z. B. geringere Kosten mit sich, kann sich aber erheblich auf den Inhalt des Sondervermögens und das Ausfallrisiko auswirken. Hier gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten seitens des Emittenten, und die scheinbar einfach wirkenden ETFs können zu komplizierten Finanzinstrumenten werden. Die Financial Times schreibt dazu: „Synthetische ETFs tragen das Risiko eines Ausfalls des Kontrahenten, z. B. einer Investment Bank, auf der anderen Seite des Swap-Geschäfts des Fondsmanagers. Der Zusammenbruch der US-Banken Lehman Brothers und Bear Stearns während der Finanzkrise zeigt, dass dieses schlimmste Szenario eintreffen kann. Investoren sollten herausfinden, welche Sicherheiten gegen diesen Swap gehalten werden und den Fonds-Prospekt lesen.“ Klarheit verschafft hier nur der Blick ins Kleingedruckte.

Befeuern ETFs Börsencrashs?
Aufmerksamkeit sei beim Auftreten von Flashcrashs geboten. ETFs können im Falle solcher Minutencrashs aufgrund entstehender Liquiditätsspiralen die Kurseinbrüche kurzfristig verstärken. Den langfristig orientieren Anleger mögen solche Flashcrashs zwar kalt lassen. Dennoch hat die Finanzkrise 2007/2008 gezeigt, dass Liquiditätsspiralen und komplexe Verkettungen an den Märkten schneller zu einem Zusammenbruch führen können.

Schlimmer als Marxismus?
„Passive Investments sind schlimmer als Marxismus“, behauptete jüngst Inigo Fraser-Jenkins, Fondsmanager beim US-Investmenthaus Bernstein. „Eine vermeintlich kapitalistische Wirtschaft, in der Investitionen ausschließlich passiv sind, ist schlimmer als eine Planwirtschaft oder eine Wirtschaft mit einem aktiv geführten Kapitalmarkt“, so seine Behauptung.
Tatsächlich muss man sich fragen, was wird in einer Finanzwelt passieren, in der passives Investieren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird und in der sich immer weniger Investoren darum kümmern, dass Aktienkurse die Unternehmenswerte korrekt widerspiegeln? Gegner der Fraser-Jenkins-Theorie behaupten, solange genügend aktive Investoren am Markt tätig sind, droht keine unmittelbare Gefahr. Systematische Fehlbewertungen würden am Markt nicht lange unbemerkt bleiben. Trotzdem sollte das rasante Wachstum des passiv verwalteten Kapitals mit hoher Aufmerksamkeit beobachtet werden.

Fazit:
Derzeit ist die passive Anlagestrategie der aktiven Anlagestrategie überlegen. Dies ist vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen: Zum einem, dass ETFs einen kostengünstigen Zugang zu einem breit diversifizierten Portfolio ermöglichen und zum anderen, dass sie die bessere Performance gegenüber aktiv verwalteten Fonds bieten. Das absolute Nonplusultra sollte man in den ETFs jedoch nicht sehen. Sobald die passive Anlagestrategie die Norm und die aktive die Ausnahme sein wird, würde sich dies nachteilig für die Investoren auswirken. Die Finanzwelt ist durch die Anlageform sicherlich nicht weniger komplex geworden. Wie sich das passive Investieren langfristig auf den Markt auswirken wird, wird die Zukunft zeigen. Und wichtig ist es auch, sich den jeweiligen ETF vor Investition genau anzusehen. Kritisches und mündiges Anlegen ist weiterhin ein Muss.

Quelle: epk media

 

 

 

 

 

 

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Invest in Heads-Fonds-Management bietet potentiellen Investoren an, die Effizienz des Algorithmus-Tools an der eigenen Person und somit ihre Führungs-Kompetenz zu prüfen

Stuttgart, 13.07.2018 (Marktnews): Mit einem besonderen Modul, einer Art „Spin-off“ aus dem Headhunting, eruiert das Fondsmanagement von Invest in Heads Unternehmen mit Top-Management. Dank eines eigens geschaffenen Algorithmus wird anhand bestimmter Kriterien die Führungsqualität des Managements ermittelt. Von ihrem Konzept überzeugt, laden die „Invest in Heads“-Verantwortlichen jetzt Unternehmer bzw. Privatanleger ein, sich einem Selbstversuch zu unterziehen, um aus erster Hand an der eigenen Person diese Verfahrensweise kennen zu lernen und mehr über die eigene (Führungs)Persönlichkeit zu erfahren.

Invest in Heads Fund – Global Equity (ISIN: LI0350937053) wurde vor rund 16 Monaten von drei bedeutenden deutschen Unternehmerfamilien initiiert, die im Rahmen ihrer eigenen Vermögensverwaltung erheblich investiert sind. Der globale Aktienfonds hatte im ersten Quartal des laufenden Jahres wie die meisten Marktteilnehmer auch einen Rückgang zu verzeichnen, liegt aber mit einer Jahresperformance von 5,57 % weiterhin sehr gut platziert. Dabei ist es dem Fondsmanagement von Invest in Heads gelungen, die Volatilität durch die gezielte Aktienauswahl zu begrenzen.

Die geringere Volatilität des Aktienfonds resultiert aus dem Zusammenspiel dreier wesentlicher Faktoren: Den relativ hohen Barbestand von 25 Prozent im Fonds, die Short-Positionen, die inzwischen alle Kursgewinne erzielten, und schließlich die Auswahl der Unternehmen, in die der Fonds investiert. Gerade der letzte Punkt ist das Alleinstellungsmerkmal des Invest in Heads, denn das Management legt mit einer innovativen Methodik besonderes Augenmerk auf die Kompetenz der Führungsebene der zu investierenden Unternehmen.

„Sind Unternehmen auf Basis einer Value-Analyse eher günstig bewertet, dann sind sie in unruhigen Börsenzeiten stabiler und korrigieren auch in Korrekturphasen weniger als der Marktdurchschnitt. Gleichzeitig bleibt die Chance, dass die Märkte wieder auf die Qualität dieser Unternehmen aufmerksam werden, so dass dann überdurchschnittliche Renditen erwirtschaftet werden können“, so Heads-CEO Volker Weber.

Management-Qualität ist entscheidend
In volatilen oder rückläufigen Börsenphasen sei vor allem die Qualität des Managements von entscheidender Bedeutung: „Zweifelsfrei sind Unternehmen mit einem Top-Management auf schwierige Marktphasen besser vorbereitet. Deren Führungskräfte zeichnen sich unter anderem damit aus, solche Marktphasen zu nutzen, um die Stärken ihrer Unternehmen auszubauen. Damit schaffen sie optimale Voraussetzungen, vom nächsten Aufschwung überproportional partizipieren zu können“.

Aber kann man die Qualität eines Managements seriös und zuverlässig beurteilen und wenn ja, wie? „Ja, wir sind dazu in der Lage. Wir bedienen uns dabei eines Algorithmus, der anhand der Bewertung von Tausenden Manager-Gesichtern beurteilen kann, welche physiognomischen Ausprägungen eine Führungspersönlichkeit haben sollte, um spezifische unternehmerische Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Dies mag zurecht überraschen und etwas ungewöhnlich erscheinen. Aber genau diese Erkenntnisse werden in unterschiedlichsten Bereichen erfolgreich genutzt. In der diagnostischen Medizin wird beispielsweise zunehmend auf Anzeichen im Gesicht geachtet, um frühzeitig Indizien für eine mögliche Erkrankung zu erkennen“, so Volker Weber und empfiehlt, einfach mal die Key Words „Gesicht + Krankheit“ zu googeln.

„Eines unserer Partnerunternehmen erstellte hierzu im Auftrag einer renommierten Universitätsklinik in den USA eine entsprechende Studie zum Thema Herzkrankheiten. Hierfür wurde ausschließlich das Gesicht ausgewertet und auf Anzeichen geachtet, die auf Herzerkrankungen schließen lassen könnten. Das Ergebnis beeindruckte, denn die Übereinstimmung mit den Ärzte-Diagnosen lag bei etwas mehr als 90 Prozent“, erklärt Volker Weber.

Das „Invest in Heads“-Team entwickelte ein einzigartiges System zur Beurteilung von Management-Teams. Es basiert auf jahrtausendealtem Wissen und intuitiven Fähigkeiten, die jeder in sich trägt. „Im Mittelpunkt unseres Investment-Prozesses steht das Management. Dazu haben wir eine spezielle Management-Bewertungsmethode entwickelt.

Denn dieser Fonds setzt auf Köpfe und nutzt für sein Auswahlverfahren als „Ultima Ratio“, als letztlich entscheidende Instanz, ein einzigartiges eigens hierfür entwickeltes Tool. Das Verfahren, eine Art „Spin-off“ aus dem Headhunting, das seit Jahrzehnten bei der Besetzung von Top-Positionen (auch bei DAX- und internationalen

Unternehmen) angewendet wird, ermittelt die Eigenschaften und Fähigkeiten des Topmanagements und gleicht es mit den Markterfordernissen (SWOT) für das Unternehmen ab“, so Volker Weber.

Nur wenn dessen Lenker, Denker und Macher fachlich und charakterlich überzeugen, haben diese Unternehmen eine Chance, in das „Invest in Heads“-Anlageuniversum aufgenommen zu werden. Das sei eine „conditio sine qua non“. Denn entscheidend sind – wie der Fonds-Name „Invest in Heads“ impliziert – die Köpfe beziehungsweise die Kompetenz der Entscheider.

Mut zum Selbstversuch? Probe aufs Exempel – persönliche Kompetenz-Analyse
Die Heads-Verantwortlichen gehen in die praktisch-informelle Offensive. Direkt, authentisch und unkonventionell. Denn sie bieten potentiellen Investoren und deren Vertrauenspersonen an, im Rahmen eines persönlichen Meetings im kleinsten Kreis – sozusagen hautnah – die Vorgehensweise und deren Funktionsweise umfassend dazustellen und zu erläutern. Damit verbunden ist die Probe aufs Exempel, der Selbstversuch, um der Vorgehensweise und dem Tool auf den Zahn zu fühlen.

Das ist ebenso bemerkenswert wie ungewöhnlich. Aber mit dieser ganz persönlich-individuellen Erfahrung und den damit verbundenen Ergebnissen erhalten Interessenten äußerst wertvolle Entscheidungshilfen. Nicht zuletzt mit der Intention, somit überzeugte Partner von Invest in Heads Fund – Global Equity zu werden.

Kontakt für den Selbstversuch: Volker Weber (CEO), E-Mail:  vw@invest-in-heads.de

Quelle: news aktuell GmbH

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