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Category Archives: Debatte

Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ in der EURO am Sonntag

© EURO am Sonntag

Landshut, 30.07.2020 – Wir freuen uns, dass EURO am Sonntag (Ausgabe 29) über den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ 2020 und die beiden Gewinnerarbeiten berichtete.

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Auszeichnung „Jugend wirtschaftet!“ mit Geld- und Bücherspende

©Daniel Stelter/Campusverlag

Landshut, 08.07.2020 (PM der Stiftung Finanzbildung): Seit Jahren veranstaltet die Stiftung Finanzbildung den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“, um die Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Themen zu fördern und das #Finanzbewusstsein zu stärken. Auch 2020 reichten 29 Teilnehmer Arbeiten ein, sieben davon kamen in die Endrunde und erhielten Geldpreise im Gesamtwert von 1.500 Euro.

Als besondere Beigabe erhielten die Finalisten eine persönlich signierte Ausgabe von Starökonom und Publizist Daniel Stelter, der derzeit wie kein Zweiter die öffentliche Diskussion um die Auswirkungen der Corona-Krise prägt. Die Bücher wurden gesponsort von Jurymitglied Matthias Mauer, Vorstand der M&L Aktiengesellschaft aus Frankfurt.

Unser Dank gilt dem Autor Daniel Stelter für die persönlichen Widmungen sowie dem Spender Matthias Mauer.

Quelle: Stiftung Finanzbildung gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

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Wirtschaftliche Bildung ist in heutigen Zeiten wichtiger denn je!

Landshut, im Juli 2020 – Zum neunten Mal wurde im Jahr 2020 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Trotz widriger Umstände für die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen gingen abermals zahlreiche hervorragende Fach- und Seminararbeiten, die die Schwerpunkte Wirtschaft und Finanzen thematisieren ein und konnten durch die hochkarätige Fachjury prämiert werden. Seit Einführung des Wettbewerbs, welcher nächstes Jahr ein Jubiläum feiert, wurden bereits Preisgelder von über 10.000 € ausgezahlt. Bei der Zeugnisübergabe der jeweiligen Preisträger wurden die Auszeichnungen der Stiftung Finanzbildung von den Fachlehrern und Direktoren überreicht. Der Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der sich Zeit seines Lebens für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat. Den 1. Platz belegten punktgleich Chiara Haas, Abiturientin des Gymnasiums bei St. Anna in Augsburg und Marieluise Lampe der Beruflichen Oberschule Regensburg mit Arbeiten von absolutem Aktualitätsbezug. Aufgrund des hohen Niveaus entschied sich die Jury vier gleichermaßen überzeugende Wettbewerbsarbeiten auf dem zweiten Platz finanziell zu honorieren sowie eine weitere Einreichung mit dem dritten Platz auszuzeichnen. Somit wurden 2020 sieben Preisträger mit Preisgeldern bedacht. 

Die Stiftung Finanzbildung freut sich, die Preisträger 2020 des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ zum Klaus-Hildebrand-Preis im Folgenden kurz zu präsentieren:

1.Platz: Chiara Haas, Gymnasium bei St. Anna in Augsburg
Thema der Arbeit: „Framing und Visual Content – Das Duell der stärksten Manipulationsmittel im Marketing“

Chiara Haas, Gymnasium bei St. Anna in Augsburg

Die Jury: „Ein Marketingthema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Chiara Haas diskutiert in ihrer Arbeit die Methodik der Marketingbranche sowie das Konfliktpotential, welches entsteht, wenn die Wirkung der Sprache zur Manipulation und politischen Meinungsbildung genutzt wird. Die große Anzahl praxisnah gewählter Beispiele schaffen einen Diskussionsanstoßt. Mit klarer Struktur und Tiefe zeigt Chiara Haas in dieser wissenschaftlichen Arbeit ihr Verständnis für multidimensionale Zusammenhänge. Die Konzeption und Auswertung der Umfragedaten ist kein rein reproduktiver Aspekt und zeichnet ein Meinungsbild, welches von der Preisträgerin umfassend analysiert wird. “
Aus der Arbeit: „Beim theoretischen Aufbau des Visual Content ist allgemein zu beachten, dass das ausgewählte Bild Emotionen beim Betrachter hervorruft. Bilder sind für das Marketing ein wichtiges Mittel, da diese ohne Reaktionszeit beim Betrachter Emotionen bewirken und ihn damit an das Produkt binden können. Visual Content soll eine Geschichte erzählen, um das Produkt oder die Dienstleistung lebendig zu machen.“

1. Platz: Marieluise Lampe, Berufliche Oberschule Regensburg
Thema der Arbeit: „Welche Ursachen und Auswirkungen hat „Boreout“?“

Die Jury: „Marieluise Lampe widmet sich einem gesellschaftlichen Tabuthema mit Präzision und präsentiert die Faktenlage ausführlich. Die Arbeit beleuchtet die wechselseitige Beziehung von Arbeitsplatz, Führungsstil und Personalmanagement auf die emotionale und körperliche Gesundheit des Einzelnen und zeichnet eine vielschichtige Einführung in ein komplexes Themengebiet der Neuzeit.
Aus der Arbeit: „Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte“ (Coward, 2020). Aber wenn Unterforderung und Langeweile den Arbeitsalltag beherrschen, ohne Aussicht auf eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe, gleicht die vermeintlich beliebte Langeweile eher einer Strafe. Diese Problematik der Untätigkeit und Passivität in ihrem täglichen Berufsalltag entkräftet und belastet mehr Arbeitnehmer, als den meisten Menschen bewusst ist. Denn die daraus resultierende innere Leere des Nichtstuns im Job kann Berufstätige an einem Boreout erkranken lassen.“

2. Platz: David Garcia Kahmeyer, Berufliche Oberschule Neu-Ulm
Thema der Arbeit: „Kritische Beurteilung der CO2- Bepreisung in Europa“

Die Jury: „David Garcia Kahmeyer zeigt in seiner Seminararbeit intensives Verständnis für die Funktionsweise des europäischen Emissionshandelssystems hinsichtlich der Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase und stellt diese Funktionsweise den gesamteuropäischen Klimazielen 2020 gegenüber. Das Rahmenthema „Nachhaltiges Wirtschaften“ verdient besonders im Zuge der anhaltenden „Fridays for Future“- Bewegung größte Beachtung. Anhand eines Ländervergleichs stellt David Garcia Kahmeyer differenziert die Chancen und Risiken der Einführung einer CO2-Steuer dar und diskutiert diese als ein Mittel zur Emissionsreduktion. Klare Argumentationsketten und ein hohes sprachliches Niveau werden von uns besonders honoriert.“
Aus der Arbeit:Ein erster und wichtiger Schritt wäre jedoch, neben dem EU-EHS ein komplementäres CO2- Bepreisungsinstrument wie eine CO2-Steuer einzuführen, die (…) auf europäischer Ebene eine geeignete Ergänzung wäre, um in den Nicht-EHS-Sektoren notwendige Emissionsminderungen zu erzielen. Das bestmögliche Ergebnis kann jedoch nur durch eine europaweit geltende und damit für alle Mitgliedsstaaten verbindliche CO2-Steuer erzielt werden, deren Mindesthöhe auf europäischer Ebene festgelegt und für einen jeden Mitgliedsstaat sektorenübergreifend verbindlich ist.“

2. Platz: Anna-Maria Heimerl, Staatliche Fachoberschule Regen
Thema der Arbeit: „Zukunftsträchtiger Branchenmix als Chance für das Fachkräftepotenzial“

Die Jury: „Unter dem Überbegriff „ABERLAND REGio – quo vadis?“ erläutert Anna-Maria Heimerl die Herausforderungen und Zukunftschancen des niederbayerischen Landkreises Regen. Dazu stellt sie sowohl quantitativ als auch qualitativ die Vielfalt, Vorzüge aber auch Wachstumspotentiale der Region dar. Die Seminararbeit zeugt von hohem Mehrwert, da sie einen detaillierten Gesamteindruck zur idealen Branchenstruktur einer Region vermittelt. Exemplarische Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Landkreises runden die Arbeit gelungen ab.“
Aus der Arbeit: „Der Bereich der Wirtschaftsförderung beschäftigt sich mit Fördermittelberatung, mit der Bestandsbetreuung der Unternehmen im Landkreis und bietet Unterstützung bei der Fachkräfteanwerbung. Außerdem liegen die Existenzgründungsberatung sowie bestimmte Projekte im Aufgabenbereich der Wirtschaftsförderung. Das Regionalmanagement befasst sich mit der Verbesserung des Images, mit der Etablierung innovativer Technologien in den Firmen und setzt sich für die Stärkung des Ehrenamts ein.“

2. Platz: Justin Wagner, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach
Thema der Arbeit: „Kommerzialisierung im Sport – eine ethisch-moralische Annäherung“

Justin Wagner, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach

Die Jury: „Ein wirtschaftsethisches Thema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Justin Wagner beschreibt in seiner Arbeit zutreffend das Spannungsfeld zwischen dem „System Fußball“ und der Bedeutung des Sports vor dem Hintergrund der Professionalisierung, Globalisierung und Kommerzialisierung für einen großen Teil der Gesellschaft. Anhand konkreter Beispiele betrachtet er aus einer ethisch-moralischen Perspektive eindrucksvoll die Auswirkungen, welche eine stark monetarisierte (Fußball-)Welt auf die Einhaltung moralischer Grundsätze haben kann. “
Aus der Arbeit: „Die Kommerzialisierung des Fußballs hat in den letzten Jahrzehnten Dimensionen erreicht, dass es fraglich ist, welche Grenzen der Kommerzialisierung gesetzt sind und wie weit diese gehen darf. Sportliches und sportbezogenes Handeln wird zunehmend von außen gelenkt, wodurch die Einhaltung von Regularien und das Fair Play auf der Strecke bleiben. Verbindliche und einheitliche Standards, unter Einbeziehung ethischer Grundsätze, sind daher für einen sportlichen und fairen Wettkampf unumgänglich, jedoch allein nicht ausreichend. Denn nur durch ein Regelwerk lassen sich Risiken nicht minimieren und Verstöße nicht ausschließen.“

2. Platz: Theresa Winner, Theresien-Gymnasium Ansbach
Thema der Arbeit: „Marketing 4.0 Customer Journey und Customer Experience“

Theresa Winner, Theresien-Gymnasium Ansbach

Die Jury: „Die Strategien und Anforderungen beim Kontakt des Unternehmens mit dem potenziellen Kunden, auch „Touchpoint Management“, werden von Theresa Winner detailliert erörtert. Sie hinterfragt kritisch die Ansätze zur emotionalen Interaktion mit dem Kunden als Marketingstrategie und nimmt gesondert Bezug auf eine Veränderung der Kundenerfahrung durch die digitale Entwicklung. Dies verdient Anerkennung. “
Aus der Arbeit: „Mit der Digitalisierung ist eine Verschmelzung von Online und Offline jedoch auch nicht auszuschließen. Schon heute zeigt eine Studie, dass 80% der 14- bis 27- Jährigen und 78% der Menschen über 5o Jahre ein Angebot der Produkte sowohl online, als auch offline von den Unternehmen erwarten. E-Commerce mit dem Ziel einer erfolgreichen Customer Journey, Touchpoint Management und Customer Experience bleibt eine Nachahmung des klassischen Shoppings. „Am Ende zählt der direkte Kontakt zum Kunden“ (Goebel, 2019).“

3. Platz: Antonia Wißmüller, Berufliches Oberschule Weissenburg i. Bay.
Thema der Arbeit: „Kinder, Küche, Karriere – Frauen auf dem Arbeitsmarkt“

Die Jury: „Die unbezahlte Arbeit ist eine Säule des gesellschaftlichen und sozialen Lebens und wird zu großen Teilen von Frauen geleistet. Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere thematisiert Antonia Wißmüller auf anschauliche Art und Weise und klärt soziale und ökonomische Problemfragen souverän. Die Arbeit überzeugt durch fundierte Daten, die die Grundlage für ihre Argumentation bilden und findet in einem überzeugenden Fazit ihren Höhepunkt.“
Aus der Arbeit:Der Gender Pay Gap ist mit 21 % in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern in Europa erstaunlich hoch. (…) Die Offenlegung der Löhne in Betrieben wäre eine Möglichkeit der Entgeltlücke entgegenzuwirken, da Frauen bei der Gehaltsverhandlung eine Möglichkeit haben, auf das Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu verweisen.“

Allen Wettbewerbsteilnehmern, insbesondere aber den sieben Preisträgern, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Unternehmerin Karin Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Biga-Data-Experte Matthias Mauer, Young Professional Fabian Langaard, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber, Verleger Dr. Frank-B. Werner sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen.

Vor allem zeigen diese Teilnehmer, dass Finanzbildung unabhängig von Geschlechterklischees abläuft. Die Frauenquote unter den Wettbewerbsteilnehmern beträgt deutlich über 50 Prozent. Und den ersten Platz teilen sich jeweils zwei Teilnehmerinnen. Hinzu kommt, dass alle Schulformen, Gymnasium, Fachoberschule und Berufsoberschule jeweils unter den Gewinnern vertreten sind.

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet auch dieses Jahr wieder die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln. Hier ist die Stiftung Finanzbildung auch dem bundesweiten Bündnis Ökonomischer Bildung beigetreten. Die Stiftung Finanzbildung will ihren Teil dazu beitragen und mit dem geplanten „Deutschen Finanzbildungsforum“ als Präsenzveranstaltung erstmals am 04. Februar 2021 sowie unter finanzbildungsforum.digital eine Plattform zu schaffen.

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung 07/2020)

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Werner Dörrbecker von Osiris Investments GmbH empfiehlt BVT Residential USA 15

Werner Dörrbecker, Osiris Investments GmbH

Werner Dörrbecker, geschäftsführender Gesellschafter der Osiris Investments GmbH empfiehlt BVT Residential USA 15 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG.

Die Begründung:

BVT hat mehr als 40 Jahre Erfahrung bei US-Immobilien-Investments mit einer eigenen Organisation vor Ort und mit über 2,8 Mrd. US$ Immobilienbeteiligungen. Seit 2004 bietet BVT mit der Residential-USA-Serie seinen Anlegern die Möglichkeit an den Chancen des US-Mietwohnungsmarkts teilzuhaben.

Die langjährige Erfahrung des Anbieters, die Fondsgestaltung als voll regulierter Alternativer Investmentfonds (AIF) und das Marktsegment Mietwohnungsbau in den USA macht dieses Angebot zu einer attraktiven Kapitalanlage für die wirksame Diversifizierung des privaten Vermögensportfolios.

Das gefällt uns:
  • Der gehobene Mietwohnungsmarkt in den USA gilt als besonders krisenresistent.
  • BVT verfügt über viel Erfahrung und nachgewiesene Expertise im Managementteam, auch und gerade vor Ort in den USA.
  • Bei dem Angebot handelt es sich um einen voll regulierten AIF nach KAGB.
  • Die prognostizierte Zielrendite i.H.v. 10% p.a. auf das durchschnittlich investierte Kapital ist sehr attraktiv.
  • Die Anlegergelder dürfen erst nach Erfüllung von klar definierten Kriterien investiert werden.
  • Ggf. kann der deutsche Privatanleger von vorteilhaften steuerlichen Rahmenbedingungen in den USA profitieren.
Das sollten Anleger bedenken:
  • Bei diesem Projektentwicklungsfonds handelt es sich um eine Unternehmerische Beteiligung mit allen damit verbundenen Chancen aber auch Risiken.
  • Es handelt sich um eine US$-Beteiligung mit Wechselkursrisiken und –chancen.
  • Von den beabsichtigten 2 – 3 verschiedenen Projektentwicklungen ist z. Zt. nur eine bereits fest angebunden.
  • Die geplante Laufzeit des Fonds soll zum 31.12.2025 enden. Erste Kapitalrückflüsse können auch schon früher stattfinden aber je nach Geschäftsentwicklung kann sich der Kapitalbindungszeitraum auch deutlich verlängern.
Mehr zu Werner Dörrbecker:

Herr Dörrbecker ist gelernter Bankkaufmann und Diplombetriebswirt. Er ist seit über 30 Jahren im Bereich der Finanzdienstleistungen tätig. Seine professionelle Expertise im Bereich der Kapitalanlagen hat ihn 1999 als Vorstandssprecher an die Spitze des DFB/VdV-Versorgungswerks geführt. 2006 gründete er gemeinsam mit seinem Kollegen Janosch Brom die Osiris Investments GmbH. Seit 14 Jahren berät die Osiris Investments GmbH vermögende Privatkunden bei ihren Kapitalanlageentscheidungen. Sie verfügt über die Zulassung als Finanzanlagenvermittler gem. § 34 f GewO. Die Tätigkeit unterliegt der gesetzlichen Aufsicht der IHK Kassel nach §24 FinVermV.

Kontakt:

Werner Dörrbecker
Osiris Investments GmbH
Ernst-Ihle-Str. 11, 34613 Schwalmstadt
Tel.: 06691 806 505 0
Email: w.doerrbecker@osirisinvest.de
Homepage: www.osirisinvest.de

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Sozialbudget knackt die Billionen-Grenze

von Matthias Janson, 13.07.2020

Die Sozialausgaben in Deutschland steigen. Im vergangenen Jahr haben sie erstmal die Grenze von einer Billion Euro überschritten. In Relation zum Bruttoinlandsprodukts liegt das Sozialbudget bei einer Quote von knapp über 30 Prozent. 2018 waren es 29,4 Prozent, wie die Grafik von Statista mit Daten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt. Der Sozialstaat wächst somit stärker als die Wirtschaft.

Der Sozialverband VdK warnt seit längerem, dass hohe Sozialleistungen trotz geringer Arbeitslosigkeit ein deutlicher Hinweis auf viele schlecht bezahlte Jobs seien. Denn das Sozialbudget umfasst Sozialtransfers wie etwa die Sozialhilfe und Grundsicherung, aber auch die Alterssicherung, Krankenversicherung oder das Kindergeld.

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände warnt, dass Deutschland sich einen weiteren Ausbau des Sozialstaats nicht leisten könne. Angesichts der Corona-Krise und des demografischen Wandels müsse bei den Sozialausgaben gegengesteuert werden. Den größten Anteil der Kosten tragen die Arbeitgeber mit rund 35 Prozent.

© Statista

Quelle: Matthias Janson, https://de.statista.com/infografik/10536/sozialausgaben-in-deutschland/

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Corona trifft Print am härtesten

von Mathias Brandt , 06.07.2020

Weltweit leidet die Medienlandschaft unter infolge der Corona-Pandemie gekürzten Werbebudgets. Besonders hart trifft das Magazine und Zeitungen, wie eine Prognose des Statista Advertising & Media Outlook zeigt. Der Umsatz mit Printwerbung könnte im laufenden Jahr um rund 18 Prozent zurückgehen. Ähnlich sieht die Situation auch hierzulande aus. Die Statista-Analysten taxieren den dem Rückgang der Ausgaben für Printwerbung in Deutschland auf etwas mehr als 17 Prozent. Während andere klassische Werbemedien wie Radio und TV ebenfalls Federn lassen müssen, ist die Entwicklung bei Online-Werbung positiv. Das betrifft vor allem Suchmaschinenwerbung, aber auch Social-Media-Werbung, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.

© statista

Quelle: Mathias Brandt, https://de.statista.com/infografik/460/entwicklung-werbeausgaben-weltweit/

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Corona verändert die Online-Einkaufsgewohnheiten

von Mathias Brandt , 06.07.2020

Der E-Commerce-Umsatz ist in Deutschland laut Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr um 16,5 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro gewachsen. Der Blick auf die Warengruppen zeigt, dass sich die Corona-Krise sichtbar auf die die Online-Einkaufsgewohnheiten der Deutschen auswirkt. So ist etwa der Umsatz mit Medikamenten und Lebensmitteln jeweils um rund 90 Prozent gewachsen. „E-Commerce hat sich im zweiten Quartal nachhaltig als zusätzliche Versorgungs-Infrastruktur etabliert“, fasst deutet Christoph Wenk-Fischer, bevh-Hauptgeschäftsführer die Entwicklung. „Das zeigt sich nicht nur an den absoluten Zahlen, sondern auch am erklärten Willen der Konsumenten, auch künftig mindestens so viele, wenn nicht mehr Güter des täglichen Bedarfs und Medikamente online zu kaufen“, so Wenk-Fischer weiter.

© statista

Quelle: Mathias Brandt, https://de.statista.com/infografik/22198/entwicklung-des-e-commerce-umsatzes-in-deutschland/

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Nachhaltig aus der Krise mit ökonomischer Bildung – Jetzt erst recht!

Berlin, 15. Juni 2020 (OPM):

  • In der Schule darf es nach Aufhebung des Corona-Lockdowns keine Rückkehr zum „Business as usual“ geben
  • Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland (BÖB) fordert bessere Vermittlung von wirtschaftlichen Zusammenhängen
  • Chancen der Digitalisierung müssen jetzt für längst überfällige Ergänzung der Lehrinhalte genutzt werden

Wenige Monate nach Gründung des Bündnisses Ökonomische Bildung Deutschland (BÖB) zeigt sich durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie erneut, wie wichtig das Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge in unserer Gesellschaft ist. Um die gesellschaftlichen und individuellen Folgen der Krise abzumildern, Eigenverantwortung und Chancengleichheit ebenso wie die Legitimität wirtschaftspolitischer Maßnahmen zu stärken, muss ökonomische Bildung jetzt verpflichtender Bestandteil der Bildung und Ausbildung aller jungen Menschen werden. Die von der Pandemie erzwungene Beschleunigung der Digitalisierung der Schulen bietet hierzu eine historische Chance.
Die von der Corona-Pandemie erzwungene Beschleunigung der Digitalisierung im Bereich der Schule muss dringend auch zur Modernisierung der Lerninhalte genutzt werden. Insbesondere eine Stärkung der ökonomischen Bildung ist dabei wichtig, angebracht und zeitgemäß.
Diese Forderung richtet das von über 70 Institutionen aus Schule, Wissenschaft und Wirtschaft getragene Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland (BÖB) anlässlich der Wiederaufnahme des Schulbetriebs im Sommer 2020 an die zuständigen Ministerien aller Bundesländer.
Unternehmertum und Selbstverantwortung müssen als Konjunkturmotor angesehen werden, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. Der Weg in die Selbstständigkeit könnte für viele eine Möglichkeit sein, wenn sie über wirtschaftliches Hintergrundwissen verfügen würden. Subventionen und Sozialleistungen, die durch die Krise erforderlich werden, entspringen ökonomischen Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft und müssen von Bürgerinnen und Bürgern vor dem Hintergrund von wirtschaftlicher Stärke, Stabilität und Nachhaltigkeit beurteilt werden können.
Dazu Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer: „Die aktuelle wirtschaftliche Situation, wie sie durch die Pandemie verursacht wurde, ist nicht nur eine bis dato unvorstellbare Belastung für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem. Sie ist auch mit enormen wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden. Deswegen müssen fachlich ausgebildete Lehrkräfte den Heranwachsenden heute mehr denn je vermitteln, wie Wirtschaft, Gesellschaft und persönliche Entwicklung zusammenhängen und zusammenwirken.“
Den Zusammenhang zwischen der Krise und der Notwendigkeit einer besseren ökonomischen Bildung unterstreicht Dirk Loerwald, Professor für Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Geschäftsführer des Instituts für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg:

„Mit dem aktuell geschnürten Konjunkturpaket der Bundesregierung tun sich Themen und Inhalte auf, die für viele Bürger schwer durchschaubar sind und die die Komplexität der sozialstaatlichen und ökonomischen Zusammenhänge offenbaren. Es bedarf einer gewissen gesamtwirtschaftlichen Grundbildung, um diese Maßnahmen und ihre langfristigen Auswirkungen verstehen zu können.“
Nicht zuletzt verdeutlicht die Krise, wie irrational manche Verbraucherentscheidungen getroffen werden. Exzessive Hamsterkäufe von Alltagswaren, übermäßig zunehmende Onlinekäufe und damit verbundene verschwenderische Ausgaben zeigen, wie wenig das eigene Tun in einer Krisenzeit hinterfragt wird. Vor allem für Jugendliche wären ein kompetenter Umgang mit dem eigenen Geld, individuelle Absicherung von Lebensrisiken und ein vernünftiges Verbraucherverhalten wichtig.
Dazu Verena von Hugo, Vorstand der Flossbach von Storch Stiftung: „Um als aufgeklärter Mensch ein Leben in Unabhängigkeit führen zu können, braucht man auch fundierte Wirtschaftskenntnisse. Es gilt ökonomische Zusammenhänge zu erfassen, die aus der Krise erwachsenden Herausforderungen besser zu meistern und sich bietende Chancen zu nutzen.“

Quelle: Bündnis Ökonomische Bildung

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So viel Corona-Hilfe erhalten Die EU-Staaten

von René Bocksch, 29.05.2020

Die Europäische Union plant ein 750 Milliarden Euro Hilfspaket für die wirtschaftliche Erholung der Mitgliedsstaaten nach der Corona-Pandemie. Die Höhe der Zuschüsse soll mit 500 Milliarden Euro dem Vorschlag von Merkel und Macron entsprechen. Hinzu kommen weitere 250 Milliarden Euro an verfügbaren Darlehen. Die Statista-Grafik zeigt, wie sich die direkten Zuschüsse auf die einzelnen Länder verteilen.

Italien und Spanien sind in Europa besonders schwer von der Corona-Krise betroffen und sollen demnach den größten Anteil der Hilfe bekommen – Italien erhält etwa 82 Milliarden und Spanien 77 Milliarden Euro. Deutschland wird mit knapp 29 Milliarden Euro verhältnismäßig wenig zugesprochen, vor allem weil die Bundesrepublik die Corona-Pandemie derzeit in wirtschaftlicher Hinsicht vergleichsweise gut bewältigt.

Bedingung für das Hilfspaket ist die ausnahmslose Zustimmung aller EU-Mitgliedsstaaten, die Kosten der Maßnahme würden mit dem Haushalt der kommenden Jahre verrechnet werden. Bei schneller Einigung sollen die ersten Gelder schon ab September dieses Jahres ausgeschüttet werden.

© Statista

Quelle: René Bocksch, https://de.statista.com/infografik/21853/geplante-corona-zuschuesse-der-eu/

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FOR – family office report 2020

Welche Bedeutung werden Immobiliensachwerte für das persönliche Vermögen haben?

Mein Bericht für diesen BeteiligungsReport Immobilien Spezial war schon geschrieben, aber
von Woche zu Woche ändern sich die Marktberichte. Da ich als Wirtschaftpublizist und Marktbeobachter
eine Meinung vertrete, aber durchaus auch gegenteilige Marktberichte aufmerksam
verfolge, ist mir für einen Artikel für eine Beilage im LION Magazin immer wichtig, auf der Höhe
der Zeit zu sein. Und ich stehe zwar immer als Experte für den Sachwertemarkt ein, bin aber
auch ein mehr als aufmerksamer Begleiter der Finanzmärkte und der volkswirtschaftlichen Entwicklungen,
denn das eine kann ohne das andere nicht sein. …
Welche Bedeutung werden Immobiliensachwerte für das persönliche Vermögen haben?
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