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Category Archives: Debatte

Stiftung Finanzbildung verleiht dem Bildungsunternehmen Geld & Wissen das Vertrauenssiegel „Trusted Education“

Edmund Pelikan (Stiftung Finanzbildung) und Jan Neynaber (Geld & Wissen)

Stiftung Finanzbildung verleiht das Vertrauenssiegel „Trusted Education“ 

Landshut/Frankfurt 19.11.2021 – Seit nunmehr fünf Jahren vergibt die Stiftung Finanzbildung ein Qualitätssiegel für vertrauenswürdige Finanzprodukte und -beratungen, um sicherzustellen, dass Verbrauchern und Anlegern adäquate Produkte zur Verfügung stehen. Die Stiftung Finanzbildung hat ihr Angebot erweitert und evaluiert seit diesem Jahr auch Bildungsangebote der Finanzbranche auf ihre Qualität und ihren Nutzen. Folgende Faktoren werden geprüft: fachliche Aktualität, Datenschutz, Nachhaltigkeit und Werbefreiheit.

Diese Anforderungen erfüllt das Geld und Wissen-Programm des Aktien-Experten und „Finanzpuristen“ Jan Neynaber besonders gut. Er verbindet in seinen Bildungsprogrammen und Büchern humorvoll, unabhängig und verständlich Finanzwissen und psychologische Elemente bei der Auswahl von Anlageformen (siehe Fonds & Mensch App). Dabei bringt er sein umfangreiches Finanzwissen je nach Zielgruppe mathematik-frei ein, sodass auch Neuanleger beim Durcharbeiten nicht überfordert werden. Sein Buch „Finanztherapie“ ist launig, unterhaltsam und sehr lehrreich.

„Wir freuen uns, das Vertrauenssiegel „Trusted Education“ an einen überzeugten Pionier der Finanzbildung geben zu können“, sagte Edmund Pelikan, Geschäftsführer der Stiftung Finanzbildung anlässlich der persönlichen Verleihung am 19. November 2021 in Frankfurt. Geld & Wissen wurde im September 2021 evaluiert und führt bis Ende 2022 das Vertrauenssiegel. Anschließend erfolgt eine neue Überprüfung.

Die Stiftung Finanzbildung ist ein ThinkTank für ein stärkeres anlegerorientiertes Finanzverständnis und eine intensivere finanzökonomische Bildung. Die Stiftung veranstaltet seit mehreren Jahren in Bayern jährlich den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“, der 2022 auch an die Oberstufen von hessischen Schulen expandiert. Ein weiteres Projekt ist die Netzwerk- und Karriereveranstaltung „Deutsches FinanzbildungsForum“ für Hochschulen in Deutschland.

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Ausgezeichnetes Finanzbildungsangebot der HypoVereinsbank

Stiftung Finanzbildung verleiht erstmals einer Bank das Vertrauenssiegel „Trusted Education“ 

Landshut/München 26.10.2021. Finanz-Workshops, Mentoring-Programme, App geldwissen2go.de und E-Learning-Programm Start Up Your Life – mit diesen Bausteinen vermittelt die HypoVereinsbank Finanzwissen im Rahmen von Social Impact Banking. Damit setzt sich die Bank für eine gerechte und inklusive Gesellschaft ein. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene sowie an Menschen mit Migrationshintergrund und kognitiven oder körperlichen Einschränkungen. Die Stiftung Finanzbildung hat das breite Bildungsangebot in einem Audit evaluiert und die HypoVereinsbank als erste Bank mit dem Vertrauenssiegel „Trusted Education“ ausgezeichnet.


Edmund Pelikan (Stiftung Finanzbildung) und Irina Detlefsen (HypoVereinsbank)

Seit mehr als fünf Jahren vergibt die Stiftung Finanzbildung ein Qualitätssiegel für vertrauenswürdige Finanzprodukte und -beratung, um sicherzustellen, dass Verbrauchern und Anlegern adäquate Produkte zur Verfügung stehen. Mangels Maßnahmen zur Qualitätssicherung von Bildungsprogrammen hat die Stiftung Finanzbildung ihr Angebot erweitert und evaluiert seit diesem Jahr auch Bildungsangebote der Finanzbranche auf ihre Qualität und ihren Nutzen; folgende Faktoren werden geprüft: fachliche Aktualität, Datenschutz, Nachhaltigkeit und Werbefreiheit.

„Die Inhalte der HypoVereinsbank sind von hoher Qualität und gut verständlich für junge Menschen aufbereitet. Sie erfüllen alle von uns definierten Kriterien. Wir empfehlen dieses Finanzbildungsangebot auch, weil es auf einen digitalen und inklusiven Ansatz setzt, von dem vor allem benachteiligte Jugendliche profitieren können,“ erklärt Edmund Pelikan, Geschäftsführer der Stiftung Finanzbildung. 

Eigenverantwortlich lernen – mit digitalen HVB-Tools
Die App geldwissen2go.de informiert unter anderem über Konto & Karten, das erste Gehalt und gibt wichtige Tipps für den Umgang mit Internet-Plattformen – auch in kurzen Videos. In interaktiven Formaten können Nutzer:innen ihr Wissen überprüfen. Mit dem E-Learning-Programm Start Up Your Life bietet die HypoVereinsbank einen digitalen Zertifikatslehrgang in 12 Lektionen an, in dem Teilnehmende wichtige Begriffe aus der Finanzwelt lernen und zudem erfahren, wie sie ihre Finanzen planen, Schulden vermeiden oder warum nachhaltiger, verantwortungsvoller Konsum wichtig ist.

„Wir freuen uns sehr über dieses Vertrauenssiegel. Die HypoVereinsbank möchte mit ihrem Angebot dazu beitragen, die Finanz- und Wirtschaftsbildung junger Menschen zu stärken und selbstständiges Lernen zu fördern, damit diese gut vorbereitet in ein selbstbestimmtes Leben starten können,“ sagt Irina Detlefsen, verantwortlich für Financial Education & Volunteering, Social Impact Banking Deutschland der HypoVereinsbank.

Ein Forum für mehr Finanzbildung
Die Stiftung Finanzbildung ist ein Netzwerk für ein stärkeres anlegerorientiertes Finanzverständnis und eine intensivere finanzökonomische Bildung. Die Stiftung veranstaltet jährlich den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ in der gymnasialen Oberstufe sowie die Netzwerk- und Karriereveranstaltung „Deutsches FinanzbildungsForum“ an Hochschulen in Deutschland.


Social Impact Banking – für eine gerechte und inklusive Gesellschaft
Das digitale Lernangebot der HypoVereinsbank ist Teil von Social Impact Banking, mit dem sich die Bank für eine gerechte und inklusive Gesellschaft engagiert. Sie unterstützt die Finanzbildung in der Bevölkerung – vor allem sozial Benachteiligter – mit einem breiten Förder- und Trainingsangebot. Mitarbeitende der HypoVereinsbank engagieren sich ehrenamtlich als Trainer:innen oder Mentor:innen. Bis Ende September 2021 haben sie insgesamt 145 Finanzworkshops mit rund 1.522 Teilnehmenden durchgeführt.

Zudem unterstützt und finanziert die HypoVereinsbank Unternehmen und Organisationen, die einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten. Eine besonders hohe Nachfrage nach Social Impact Financing Krediten bzw. wirkungsorientierten Krediten verzeichnet die Bank aus den Bereichen Sozialwesen, Bildung, Gesundheit, bezahlbares Wohnen und Inklusion. Der Fokus liegt dabei auf der positiven sozialen Wirkung in Deutschland und nicht auf der Rendite.

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Nationale Strategie für Finanzbildung: Österreich macht es vor

© Shutterstock

Österreich hat jetzt eine nationale Finanzbildungsstrategie. Getreu dem Motto „Mein Geld. Mein Leben. Meine Entscheidung. Ich bin mir sicher.“ soll den Bürgerinnen und Bürgern das nötige Finanzwissen für eine verantwortungsvolle und selbstbestimmte Teilhabe am wirtschaftlichen Leben vermittelt werden.

„Österreich ist Deutschland einen richtungsweisenden Schritt voraus. Finanzkompetenz ist für alle Menschen wichtig, um ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und Unabhängigkeit führen zu können“, so Verena von Hugo, Co-Vorsitzende des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland e. V. Der gemeinnützige Verein von über 70 institutionellen Mitgliedsorganisationen aus Lehrkräften, Verbänden, Wissenschaft und Wirtschaft setzt sich deshalb für die Stärkung der ökonomischen Bildung in Deutschland ein. Neben der verpflichtenden Verankerung der ökonomischen Bildung in den Schulen als Teil einer modernen Allgemeinbildung, der fachlich und didaktisch fundierten Qualifikation der Lehrkräfte sowie der Herstellung von Bezügen zur Arbeitswelt gehört die Etablierung einer nationalen Strategie zu den zentralen Eckpunkten des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland.

„Eine föderal abgestimmte nationale Strategie bietet auch in Deutschland die große Chance, wirtschaftliche Kompetenzen gezielt zu vermitteln. Diese sind heute wichtig wie nie – schließlich tragen sie einen zentralen Beitrag zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit bei. Klimawandel, Digitalisierung, demografischer Wandel: Alle drei Themen bringen das Thema Finanzierung mit sich – welche die Gesellschaft stemmen muss. Und hier sind wir auf die Teilhabe und Eigenverantwortung der Bevölkerung angewiesen“, erklärt Sven Schumann, Co-Vorsitzender des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland.

Österreichs Finanzminister Gernot Blümel hat vergangene Woche gemeinsam mit Nicola Brandt, Leiterin des OECD Berlin Center die nationale Finanzbildungsstrategie Österreichs inklusive Aktionsplan bis 2026 vorgestellt. Diese beinhaltet die frühzeitige Vermittlung von Grundlagen, die Förderung einer verantwortungsvollen Finanzplanung, die Sensibilisierung für die Bedeutung von Finanzbildung und Sicherstellung des Zugangs zu qualitativ hochwertiger Finanzbildung für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Dialog, Koordinierung und Evaluierung zur Steigerung der Effektivität der einzelnen Initiativen.  

Die OECD setzt sich mit der Initiative on Financial Strategies (INFE) seit 2008 dafür ein, die finanzielle Allgemeinbildung in den Mitgliedsländern zu stärken. 130 Länder sind dieser Empfehlung bereits gefolgt. In den Niederlanden treibt Königin Máxima, die auch als UN-Botschafterin für das Thema aktiv ist, die Finanzbildung der Bevölkerung voran. Schweden hat zusammen mit der kapitalgedeckten Vorsorge sieben Säulen der Finanzbildung für alle Lebensphasen etabliert. Hierzulande sucht man nach einer systematischen in finanziellen Grundbildung der Bevölkerung vergeblich. Für die neue Bundesregierung besteht hier ein großes und wichtiges Handlungsfeld, damit Deutschland im internationalen Wettbewerb nicht weiter zurückfällt.

Quelle: Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland

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Der aktuelle FOR steht zum Download zur Verfügung

Inhalt:

  • Editorial des Herausgebers Edmund Pelikan: Wann übernehmen Politiker auch persönlich Verantwortung?

  • Die Inflation wird zum sozialen Problem

  • Chancen und Grenzen von künstlicher Intelligenz im Asset Management

  • Krisenmanagement mit der Notenpresse – Rechnung folgt

und mehr..

Bleiben sie kritisch

und finanzbewußt.

Edmund Pelikan

FOR – family office report Nr. 24

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Pünktlich zur Klimawahl: Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft und Plan A launchen Emissionsrechner für Unternehmen

© Plan A

Berlin, 14. September 2021 – Der Klimawandel ist menschengemacht und wird – sollten die hauptursächlichen Treibhausgasemissionen nicht umgehend radikal reduziert werden – verheerende Folgen für Menschen und Umwelt haben. Daran lassen sowohl die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz diesen Sommer als auch der jüngste Bericht des Weltklimarats keinen Zweifel. Einer der zentralen Aufträge der aus der Klimawahl am 26. September hervorgehenden Bundesregierung muss demnach sein, die deutsche Wirtschaft als einen der Schlüsselfaktoren nachhaltig zu transformieren. Wie dies gelingen kann, zeigen der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e. V. und das Berliner Greentech Plan A, die heute einen eigens entwickelten, kostenfrei und öffentlich zugänglichen CO2-Emissionsrechner für Unternehmen vorstellen.

Der unter www.plana.earth/bnw-emissionsrechner aufrufbare Emissionsrechner bietet Unternehmen ab sofort die Möglichkeit, eine erste realistische Einschätzung ihres Emissionsprofils zu erhalten. Hierzu stellt das Tool eine Reihe von Fragen zu den Unternehmensaktivitäten – vom Pendeln der Mitarbeiter bis zu den Ausgaben für Strom, Heizung oder andere Dienstleistungen – und sammelt so die notwendigen Daten über alle relevanten Emissionsbereiche hinweg. Anschließend werden die Treibhausgasemissionen berechnet und mit Branchenwerten verglichen.

Die der Berechnung zugrunde liegenden Methoden entsprechen dabei dem international anerkannten Standard des „Greenhouse Gas Protocols” und sind somit wissenschaftlich fundiert – das hat der TÜV Rheinland Plan A Anfang September 2021 offiziell zertifiziert.

Lubomila Jordanova, CEO von Plan A: „Es erfordert entschlossenes Handeln und entschiedene Maßnahmen, um unsere Wirtschaft zu dekarbonisieren und ökonomisches Wachstum nachhaltig zu gestalten. Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Hierfür muss die Politik umgehend die Rahmenbedingungen schaffen. Es ist also an der nächsten Bundesregierung, eine ambitionierte Nachhaltigkeitsagenda zu verfolgen und den Transformationsprozess voranzutreiben. Die Tools stehen uns bereits zur Verfügung. Deshalb freut es uns sehr, heute unseren in Kooperation mit dem BNW entwickelten Emissionsrechner live zu schalten, um hiesigen Unternehmen als ersten Schritt auf ihrer Nachhaltigkeitsreise ein seriöses Abbild ihres Fußabdrucks bieten zu können.”

Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Nachhaltige Wirtschaft: „Viele kleine Unternehmen möchten ihre Emissionen nachhaltig senken. Eine Klimabilanz ist da der erste Schritt. Wir freuen uns daher sehr, dass wir in Kooperation mit Plan A einen kostenfreien Emissionsrechner anbieten können, der einen ersten Überblick über die Emissionswerte des Unternehmens gibt. Gemeinsam können wir das Ruder noch rumreißen und die Klimakatastrophe abwenden. Dazu braucht es politische Leitplanken und Anstrengungen von uns allen.”

Quelle: Plan A, Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (PM vom 14.09.2021)

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FinanzbildungsReport

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In eigener Sache…

Können Sie sich vorstellen, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung monetär zu unterstützen?

Die Stiftung Finanzbildung will gegen den Finanzanalphabetismus in Schulen kämpfen und finanzökonomieaffine Schüler*innen und Student*innen bis zum Berufseinstieg fördern. Das ist unser erklärtes Ziel. Unsere drei großen Projekte neben individuellen Schulprojekttage oder Redaktionsworkshops:

Nach zwei wegen der Pandemie gescheiterten Anläufe, ist Dank ihrer Hilfe das Deutsche FinanzbildungsForum unter der Schirmherrschaft des bayerischen Staatsministers Bernd Sibler erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Beiträge und Diskussionen sind auf dem YouTube-Kanal Stiftung Finanzbildung dauerhaft abrufbar und unsere Homepage finanzbildungsforum.digital erhält gerade ein Update. Anbei darf ich Ihnen eine Broschüre übersenden, die unsere Aktivitäten rund um das Deutsche FinanzbildungsForum nochmals zusammen gestellt hat.

Zusätzlich liegt am 20.08.2021 der FinanzbildungsReport ZWEI mit einer Rückschau auf die Veranstaltung sowie der Vorstellung von Studien wie auch Bildungsinitiativen dem Wochenmagazin EURO am Sonntag bei. Die vergebenen Auszeichnungen an das Frauen-Finanzmagazin „courage“, an die spannende Finanzbloggerin Celine Nadolny und der Thesispreis an Oliver Lang trafen in den sozialen Medien auf reges Interesse.

„Nebenbei“ hat auch im Juli 2021 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ stattgefunden mit der Überreichung des Klaus-Hildebrand-Preises an den jeweiligen Abiturfeiern an sechs Abiturientinnen und Abiturienten. Und hier die Damen zuerst zu nennen hat nichts mit Gendern zu tun, sondern es waren tatsächlich mehr weibliche wie männliche Preisträger. Um den Übergang auch für die künftigen Thesispreise zu erleichtern, gründen wir derzeit einen Alumni-Club, beim dem alle Finalisten der letzten Jahre über die Aktivitäten der Stiftung Finanzbildung informiert werden.

Nach dem Event ist vor dem Nachfolgeevent, heißt es so schön. Deshalb denken wir schon heute an das Deutsche FinanzbildungsForum 2022, um den Erfolg zu wiederholen und hoffen auf Impulse von Außen.

Vielleicht von Ihnen?

  1. Idealerweise veranstalten wir 2022 eine Präsenzveranstaltung in Landshut, ersatzweise wieder in ähnlicher digitaler Form wie 2021.
  2. Dazu rufen wir erneut zur Einreichung interessanter Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten auf.
  3. Wir versammeln ein Netzwerk und Kontakte zu interessierten Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen.
  4. sowie für spannende Diskussionsteilnehmer.
  5. Wie gehen Kooperationen/strategische Partnerschaften mit HR-Abteilungen ein, die Interesse an jungen Wirtschaftsstudenten haben
  6. und verknüpfen dies mit unzähligen Ideen für Nebenveranstaltungen wie Buchlesungen, Workshops für Studenten, Kinovorführungen mit Diskussion z.B. „Big Short“, Verbandstagungen.

Können Sie sich vorstellen, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung auch monetär zu unterstützen?

Neben individuelle Spenden, die durch unsere Gemeinnützigkeit steuerlich absetzbar sind, können Sie uns kontinuierlich zum einen durch eine Fördermitgliedschaft sowie als strategischer Partner des Deutschen FinanzbildungsForum mit einem umfangreichen Sponsoringpaket* unterstützen.

Ich freue mich auf Ihr Interesse und stehe natürlich für Frage unter 0157 730 630 30 jederzeit zur Verfügung.

Ihr

Edmund Pelikan

*Dokumentationsmappe des Deutschen FinanzbildungsForums steht zum Download zur Verfügung.

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Kuratorium erweitert: Burkhard Balz, Reiner Holznagel und Günther Seeber treten für die Stärkung der ökonomischen Bildung in Deutschland ein

Düsseldorf, 03. August 2021 –Das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland e. V. (BÖB) hat sein Kuratorium erweitert. Burkhard Balz, Reiner Holznagel und Günther Seeber setzen ihre langjährige Erfahrung für die Stärkung der ökonomischen Bildung in Deutschland ein. Dem nun sechsköpfigen Kuratorium gehören zudem Sigmar Gabriel, Markus Gürne und Ute Weiland an.

Mit mehr als 70 überwiegend institutionellen Mitgliedern aus Lehrkräften, Verbänden, Stiftungen, Wissenschaft und Wirtschaft setzt sich das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland dafür ein, dass ökonomische Bildung an allen weiterführenden Schulen in Deutschland verankert und durch qualifizierte Lehrkräfte unterrichtet wird. Das Kuratorium berät den Vorstand und gibt der ökonomischen Bildung in Deutschland ehrenamtlich eine Stimme.

Burkhard Balz ist seit 2018 Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Von 2009 bis 2018 war er Mitglied des Europäischen Parlaments und gehörte dort dem Wirtschafts- und Währungsausschuss an.
„Ökonomische Bildung ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es ist wichtig, dass dieses Wissen vermittelt wird. Deutschland ist zwar in Sachen Bildung föderal organisiert – dennoch sollten wir ebenso über die Vorteile einer nationalen Strategie nachdenken.“

Reiner Holznagel steht dem Bund der Steuerzahler seit 2012 als Präsident vor.

„Wir brauchen eine Offensive für ökonomische Bildung – das fängt in den Schulen an und geht bis in die Universitäten. Die Menschen benötigen ein grundlegendes wirtschaftliches Verständnis, um ihren Alltag mündiger gestalten zu können. Nur wer zum Beispiel weiß, wie unser Steuersystem funktioniert, kann für sich selbst sinnvolle Entscheidungen treffen und die Steuerpolitik kritisch hinterfragen.“

Günther Seeber, Diplom-Handelslehrer und früherer Vorsitzender der deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung, ist Professor für Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik an der Universität Koblenz-Landau.

„Ökonomische Inhalte müssen fest im Curriculum verankert und von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet werden. Wir können nicht länger verantworten, dass Lehrkräfte ökonomische Bildung vermitteln, ohne über eine angemessene wirtschaftswissenschaftliche und -didaktische Vorbildung zu verfügen. Idealerweise sollten sie ein grundständiges Studium absolvieren.“

Wertvolle Expertise für die Stärkung der ökonomischen Bildung

„Im Kuratorium des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland treffen politisches Know-how, volkswirtschaftliche Verantwortung und wirtschaftspädagogische Expertise aufeinander. Sie sind äußerst wertvoll, um den gesellschaftlichen und politischen Gestaltungswillen zu stärken und den Weg für eine substanzielle Verankerung der ökonomischen Bildung in den Schulen Deutschlands zu ebnen“, so Verena von Hugo, Co-Vorsitzende des Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland.

„Burkhard Balz, Reiner Holznagel und Günther Seeber bringen mit ihren Erfahrungen und Netzwerken wichtige Fach- und Sachkompetenzen aus relevanten Bereichen unserer Gesellschaft in das Kuratorium ein. Die europäische, bundesweite und föderale Perspektive ist für die ökonomische Bildung ebenso wichtig wie das Verständnis des Steuer- und Abgabensystems und das Wissen, wie Schule funktioniert“, freut sich der Co-Vorsitzende Sven Schumann, dass diese drei Persönlichkeiten gewonnen werden konnten.

Quelle: Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland

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Finanzwissen und Finanzbildung in Deutschland – Was wissen wir eigentlich?

© Pixabay

Im internationalen Vergleich verfügen die Deutschen über ein relativ hohes Finanzwissen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Finanzwissen universell verbreitet ist. Der Anteil der Befragten, die drei grundlegende Fragen zu Zins, Inflation und Risikodiversifikation beantworten können, liegt zwischen 53% und 62%. Dieser Anteil liegt bei Frauen, älteren Menschen, Personen mit geringem Einkommen und geringer Bildung deutlich niedriger. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich Finanzwissen positiv auf Finanzentscheidungen auswirkt. Zudem können Finanzbildungsprogramme Finanzwissen und Finanzverhalten verbessern. In Deutschland gibt es bisher keine breit angelegte Financial Literacy-Strategie und damit auch keine gezielten Evaluationen und Qualitätssicherungsmaßnahmen für die angebotenen Programme. Eine solche Strategie könnte sowohl dazu beitragen Finanzentscheidungen Einzelner als auch die gesamtwirtschaftliche Stabilität zu verbessern.

Bucher-Koenen, Tabea und Caroline Knebel (2021), Finanzwissen und Finanzbildung in Deutschland – Was wissen wir eigentlich?, ZEW Discussion Paper No. 21-016, Mannheim. Download

Quelle: ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim



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Finanzbildung ist auch während Corona-Lockdown möglich

Landshut, im Juli 2021 – Zum zehnten Mal wurde im Jahr 2021 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Trotz widriger Umstände von Corona für die diesjährigen Absolvent*innen gingen zahlreiche hervorragende Fach- und Seminararbeiten ein, die die Schwerpunkte Wirtschaft und Finanzen thematisieren und konnten durch die hochkarätige Fachjury prämiert werden. Bei der Zeugnisübergabe der jeweiligen Preisträger*innen wurden die Auszeichnungen der Stiftung Finanzbildung von den Lehrkräften und Direktor*innen überreicht. Der Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der sich Zeit seines Lebens für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat.

Ben Gebhard, FOS/BOS Regensburg

Den ersten Platz belegt Ben Gebhard von der Beruflichen Oberschule Regensburg. Der zweite Platz ging an Gleb Lialine, Abiturient des Riemenschneider-Gymnasiums in Würzburg. Den dritten Platz teilen sich punktgleich die drei Teilnehmer*innen: Anna-Lena Mark vom Siebold-Gymnasium Würzburg, Leonie Mues von der Fachoberschule Neusäß sowie vom Gymnasium Wendelstein Philipp Stöhr. Zudem wurde Angelina Beck vom Theresien-Gymnasium Ansbach mit dem Sonderpreis für eine besonders innovative Themenbehandlung bedacht. Somit erhielten 2021 sechs Teilnehmer*innen Preisgelder.

Gleb Lialine, Riemenschneider-Gymnasium Würzburg

Für besonders erwähnenswert befindet die Jury das hohe Niveau der Arbeiten. Allen Wettbewerbsteilnehmer*innen, insbesondere aber den sechs Preisträger*innen, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Karin und Kilian Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Young Professional Fabian Langaard, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber, Verleger Dr. Frank-B. Werner sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen.

Angelina Beck, Theresien-Gymnasium Ansbach

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer*innen und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet auch dieses Jahr wieder die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln.

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung 07/2021)

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