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Category Archives: Debatte

Der offene InvestAnalyseBrief

©InvestAnalyseBrief

In eigener Sache:  

Liebe Leser des InvestAnalyseBrief,

wir befinden uns in einem Zeitalter der monetären Pseudologie. Die Verhandlungen der großen Koalition zur Regierungsbildung machen das mehr als deutlich. Einerseits wird suggeriert, dass die Menschen entlastet werden. Andererseits können diese Menschen sich nichts mehr leisten. Oder glaubt irgendjemand, dass die Zielgruppe des neuen Baukindergeldes in der Lage ist, die derzeit teuren Immobilienpreise zu bezahlen und/oder gleichzeitig einen entsprechenden Kredit zu bekommen? Wohl eher eine Utopie!

Auf der anderen Seite setzt die Gewerkschaft IG Metall bei den aktuellen Tarifverhandlungen auf eine potentielle Arbeitszeitreduzierung von 28 Wochenstunden statt 35. In einigen Fällen soll sogar ein gewisser Gehaltsausgleich der Arbeitgeber dafür bezahlt werden. Natürlich ist eine Work-Life-Balance wichtig, und auch die Verantwortung für Pflege von Angehörigen ist richtig, aber wie finanziert? Weitergedacht müssten sich alle Eltern fragen, ob sie die Kosten von etwa € 300.000,00 für die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder, die ja unser aller Altersversorge darstellen, dann vom Arbeitgeber holen dürfen? Irgendwo haben diejenigen, die sich so etwas ausdenken, in den betriebswirtschaftlichen Grundseminaren gefehlt. Oder ist Deutschland inzwischen wieder so links, dass dies keiner „merkelt“? Der ehemalige französische Präsident Holland sagte einmal, „das kostet nichts, das zahlt der Staat“. Wenn wir auf dieser Ebene Volk- und Betriebswirtschaft betreiben, ist die nächste Wirtschaftskrise schon bestellt.

Der aktuelle Kurssturz in der Börsenwelt bringt die Menschen endlich wieder zum Nachdenken. Es gibt nicht nur eine Richtung an den Märkten. Umso größer wiegt die Arroganz von Donald Trump noch auf dem Weltwirtschaftsgipfel, dass seine Präsidentschaft für die positiven Kursentwicklungen verantwortlich ist. Die aktuelle Entwicklung macht ihn mit seiner Aussage mehr als lächerlich. Dieser Milliardär versteht die Wirtschaft nicht, hat es bisher immer nur verstanden, diese und die Akteure darin zu erpressen und zu blenden. Hoffentlich begreifen die Menschen dies irgendwann. Auch über die Digitalisierung, die solche massiven Ausschläge zunehmend verstärkt muss nachgedacht werden.

Zum Schluss ein Warnhinweis: Finanzanlagenvermittler sind derzeit noch nicht der MiFID II unterworfen, können also die Beraterdokumentationen wie bisher anfertigen. Ein Problem entsteht, wenn der Maklerpool, an dem der FAV angegliedert ist, bereits nur noch MiFID-konforme Dokumentationen anbietet mit der m. E. fehlerhaften Interpretation, dass keine Provisions- bzw. Zuwendungseinzelausweise bei jedem Abschluss vorzunehmen sind. Das kann spätestens zu Problemen bei der nächsten 24er-Prüfung führen oder gar zu einem möglichen Haftungsfall.

In diesem Sinne – bleiben sie kritisch.

Ihr Edmund Pelikan

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr 27

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr. 26

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr. 25

Link InvestAnalyseBrief

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Buchempfehlung: International Handbook of Financial Literacy

© Springer-Verlag GmbH

„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann eine Gedichtanalyse schreiben. In vier Sprachen.“ Diese nüchterne Erkenntnis teilte eine Abiturientin vor einiger Zeit in einem öffentlichen Tweet mit und sorgte damit für Aufsehen. So wie dieser Schülerin geht es vielen jungen Erwachsenen. Sie haben keine oder nur unzureichende Kenntnisse über Wirtschafts- und Finanzthemen. Das Schulfach Finanzbildung wird in Deutschland, wie auch in vielen anderen Staaten, schlichtweg stiefmütterlich behandelt.

Und diejenigen, die sich intensiver mit dem Thema Finanzbildung auseinandersetzen wollen, stoßen auf ein weiteres Problem: die unüberschaubare Menge von Denkansätzen und Themenfeldern.

Abhilfe will hier das Buch International Handbook of Financial Literacy von Carmel Aprea, Eveline Wuttke, Klaus Breuer schaffen. Interessierte wie Lehrpersonal, Studierende und Finanzdienstleister können sich damit eine Übersicht über die verschiedenen Ansätze von Finanzbildung schaffen. Erschienen ist das Buch im Springer Science Verlag.

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econo_me: Der Schülerwettbewerb Wirtschaft und Finanzen 2017/2018

Die Aufgabe


Schülerwettbewerb Wirtschaft und Finanzen

 Sekundarstufe I
 Jahrgangsstufen 7 bis 10 (Haupt-, Real- und Gesamtschule), Jahrgangsstufen 7 bis 9 (Gymnasium)

Bezahlen per Karte gehört zum Alltag, in naher Zukunft reicht vermutlich das Smartphone. Wozu braucht man dann noch Bargeld? Immer häufiger hört man Forderungen dieses doch ganz abzuschaffen. Doch wäre das wirklich so einfach? Brauchen wir nicht heute noch an vielen Stellen Münzen und Scheine? Oder müssen wir nur einfach unsere Gewohnheiten ändern? Welche Akteure und Institutionen in Wirtschaft und Politik (Verbraucher, Unternehmen, Staat, Banken) sind besonders stark an der Abschaffung des Bargelds interessiert?

Aufgabenstellung:
Erklärt anhand eines konkreten Fallbeispiels (eine Familie, eine Einzelperson, ein Freundeskreis o. Ä.)
a) in welchen Alltagsbereichen Bargeld heute noch eine große Rolle spielt und
b) wo die Auswirkungen bei der Abschaffung von Bargeld am stärksten wären
Bezieht dabei auch selbst Position, indem ihr eure Meinung zu folgender Frage begründet darlegt: Sollte das Bargeld aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger abgeschafft werden?

Bereitet eure Erkenntnisse medial ansprechend und verständlich auf, so dass jemand, der sich noch keine Gedanken zur „Abschaffung des Bargelds“ gemacht hat, einen umfassenden Eindruck von den Auswirkungen bekommt.

Sekundarstufe II

Oberstufe Gymnasium (ab Jahrgangsstufe 10), Gesamtschule, berufsbildende Schulen

„Der Anfang vom Ende des Bargelds?“, fragte das Handelsblatt im Februar 2017 nach einem Vorschlag der EU-Kommission, für Bargeldgeschäfte eine Obergrenze einzuführen. Die Diskussion um die Zukunft von Münzen und Scheinen ist in vollem Gange. Während sich Befürworter vor allem eine Eindämmung krimineller Machenschaften und Kostensenkungen erhoffen, sehen Kritiker die Gefahr der vollständigen Offenlegung all unserer finanziellen Entscheidungen und Handlungen.

Aufgabenstellung:
Analysiert die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Bargelds und ermittelt die wesentlichen Argumente der Befürworter und Gegner der Bargeldabschaffung.
Stellt die Kontroverse medial ansprechend, anschaulich und verständlich dar und nehmt dabei selbst begründet Stellung.

Zulässige Formate für Sek I und Sek II

 Video, Zeitung, Comic, Spiel, Blog, Website oder Ähnliches. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Beiträge sind online einzureichen. Informationen zu Einreichung und Beitragsformaten finden Sie hier



Allgemeine Bewertungskriterien

 Informationen zu den allgemeinen Bewertungskriterien finden Sie hier



Quelle: handelsblattmachtschule.de

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„Jugend wirtschaftet!“ 2018

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Es ist wieder soweit: Der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ mit der Verleihung des Klaus-Hildebrand-Preises geht in die nächste Runde. Unter den Teilnehmern der Finalrunde werden über 1.000,- € Preisgeld verliehen.

Mitmachen können alle Bayerischen Schüler, die uns Ihre

– Fach- oder Seminararbeit eines Gymnasiums, einer Fach- oder einer Berufsoberschule einreichen,

– die im Schuljahr 2017/2018 entstanden ist und

– sich mit einem Thema aus dem Bereich Finanzen und/oder Wirtschaft befasst.

Einsendeschluss ist der 28.02.2018!

In der hochkarätigen Jury sind vertreten:

Prof. Dr. Erwin Blum, Dipl. Kaufmann, Steuerberater und ehemaliger Präsident der Fachhochschule Landshut

Karin Hildebrand, Dipl. Kauffrau, Mediatorin und in diversen Aufsichtsräten vertreten

Dr. Stefan Kunowski, Dipl. Kaufmann, Steuerberater, Versicherungsvorstand

Helmut Radlmeier, Mitglied des Bayerischen Landtags

Volker Weber, Vorstandsvorsitzender des Forums Nachhaltige Geldanlagen e.V.

Edmund Pelikan, Wirtschaftspublizist

Hier gehts zum Flyer und zum Anmeldeformular.

 

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Offener Brief an Herrn Kardinal Rainer Woelki zur Weihnachtsansprache 2017

Kardinal Rainer Woelki

Offener Brief an Herrn Kardinal Rainer Woelki zur Weihnachtsansprache 2017 mit dem Thema „Immobilienspekulation menschenverachtend“

Sehr geehrter Herr Kardinal Woelki,

zum Weihnachtsfest 2017 fand Ihre Predigt vor allem in Form der Passage „Immobilienspekulationen sind menschenverachtend“ großen Widerhall in den überregionalen Medien. Ich würde sogar diese Reaktion vergleichen mit dem Satz des heutigen Papstes „die Wirtschaft tötet“. Kapitalismusbashing ist schließlich en vogue.

Es wird berichtet, dass Sie wörtlich gesagt haben: „…Mehr und mehr Menschen sich Wohnen in unserem an sich wohlhabenden Land nicht mehr leisten können, weil Wohnungen nicht selten ausschließlich zu Renditeobjekten geworden sind und so preiswerter bezahlbarer Wohnraum fehlt. … Das sei zynisch, im Letzten sogar menschenverachtend!“

Natürlich ist es legitim und auch richtig, als Kirchenmann an das soziale Gewissen von Menschen zu appellieren. Besonders glaubhaft ist es dann, wenn man danach selbst lebt. Denn es gilt bekanntlich der Spruch: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Die Fakten:

Im Finanzbericht 2016 des Erzbistums Köln, dem Sie ja vorstehen, werden Immobilien mit einem Bilanzwert von über 600 Millionen Euro ausgewiesen, davon 277 Wohn- und Geschäftsimmobilien. Dass der reale Wert deutlich höher ist, ist den Bilanzrichtlinien geschuldet. In einem Medienbericht des Spiegels aus dem Jahr 2015 wird der aktuelle Wert eines einzigen Mehrfamilienhauses in der Innenstadt von Köln mit 1,4 Millionen Euro taxiert. In diesem Spiegelartikel wird auch die Beteiligung des Erzbistums an 17 Unternehmen herausgestellt, darunter die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft und der Rheinwohnungsbau. Erstere verwaltet rund 25.000 Wohnungen und letztere, an der das Bistum Köln etwa 41,5 Prozent hält, rund 6.000 Wohnungen.

Im einem ARD-Bericht, der heute noch auf YouTube unter dem Titel „Vergelts Gott“ abrufbar ist, wird ausführlich am Beispiel der Immobilien “Dom Forum“ dargestellt, dass die Kölner kirchliche Vermögensverwaltung klassische und legale Steuervermeidungsstrategien über Briefkastenfirmen in Holland wählt. Diese Vorgehensweise ist die von Immobilienspekulanten.

Neben dem Immobilienbesitz des Erzbistums hält sowohl der Erzbischöfliche Stuhl (gemäß einem ZEIT Beitrag aus 2013 verfügt diese Verwaltungseinheit der Kirche einen Besitz von 166 Millionen, rund 10 Prozent in wohnwirtschaftlichen Investments) als auch das Domkapitel separate Real Estate Investments. Wer allein im Erzbischöflichen Stuhl Erträge von fast 10 Millionen Euro (2012) und im Domkapitel von 144.000 Euro (2015) erwirtschaftet, erzielt Renditen, die ihn als Immobilienspekulant auch dort ausweisen.

Hier nun meine Fragen an Sie, verehrter Kardinal Woelki:

Kennen Sie diese Finanzinvestitionen Ihres Bistums vor Ihrer Predigt, wodurch sich das Erzbistum Köln als Immobilienspekulant outet?

Ist deshalb die katholische Kirche in Köln zynisch und menschenverachtend?

Bitte erläutern Sie mir diesen elementaren Widerspruch, den Sie einerseits in der Predigt fordern, andererseits aber in der täglichen Finanzverwaltung Ihres Bistums selbst nicht erfüllen?

Kurz gesagt: Weder tötet die Wirtschaft noch sind Immobilienspekulanten zynisch oder menschenverachtend. Sicher kommt es immer auf die Menschen an, die Verantwortung in Unternehmen und Funktionen tragen. In der Immobilienwirtschaft werden Risiken und Investitionen eingegangen, denen ein bestimmter Ertrag gegenüberstehen muss. In Zeiten schwieriger Marktlagen kommt es nicht selten deshalb auch zu Insolvenzen von Immobilienunternehmen. Und Sie verstehen mich richtig, dass ich dies auch den Vermögensverwaltern der Kirchen zugestehe. Und wenn Papst Alexander VI. über Keuschheit predigte, ist das genauso glaubhaft, wie wenn heute die Kardinäle der Erzbistümer Köln oder München über Armut, Sozialgerechtigkeit oder eben Immobilienspekulation von der Kanzel sprechen.

Die Kirche sollte deshalb durchaus überlegen, auf ihre Privilegien zu verzichten, wie Notargebührvorteile, wie Steuervorteile, wie Verbot von Betriebsräten in kirchlichen Unternehmen usw.. Das wäre weder zynisch und auch nicht menschenverachtend, sondern glaubwürdig.

Wenn ich Zitate wie von Ihnen lese, erinnere ich mich gerne an das Finale des Film „In den Schuhen des Fischers“. Und diese Vision stammt aus dem Jahre 1968!

Ich freue mich auf Ihre Argumente!

Mit freundlichen Grüßen

Edmund Pelikan
Sachverständiger und Publizist für Sachwerte und Investmentvermögen
Gründer der Stiftung Finanzbildung gemeinnützige UG

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Newsletter – Forum Nachhaltige Geldanlage

Pressemitteilung des Forums Nachhaltige Geldanlagen vom 22Vorwort von Volker Weber, Vorstandsvorsitzender des FNG:

Das abgelaufene Jahr 2017 reiht sich nahtlos ein in die sehr erfolgreichen Jahre seit 2008. Wiederum konnte der Marktbericht 2017 von steigenden Volumenzahlen im Bereich Nachhaltiger Geldanlagen berichten. In allen Ländern des FNG-Einzugsbereichs wuchsen die Asset Klassen deutlich an. Auch das am 29. November 2017 in Berlin verliehene FNG-Siegel 2018 erfreut sich einer steigenden Zahl teilnehmender Asset Manager und Fonds am Siegelprozess. Dazu kommt, dass die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die Kriterien des FNG-Siegel als maßgebend für die Anlage von landeseigenen Pensionskassengeldern ansieht. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Durchbruch des FNG-Siegels am Markt.

 

 

 

Den kompletten Newsletter erhalten Sie hier.

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Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung vergibt fünf Preise für herausragenden Wirtschaftsjournalismus und verabschiedet ihren langjährigen Juror Professor Michael Hüther

Essen. 22. November 2017 – Die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung vergab am 21. November 2017 zum 32. Mal ihre Preise für ausgezeichneten Wirtschaftsjournalismus: Vier Auszeichnungen und ein Stipendium gingen an Journalisten und Journalistinnen aus Druckmedien und Fernsehen. Die feierliche Verleihung fand mit freundlicher Unterstützung der R+V Allgemeine Versicherung AG in der Niederlassung der DZ Bank AG in Frankfurt am Main statt. Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der Finanztip Verbraucherinformation gGmbH, appellierte an die Preisträger und zahlreichen Gäste der Veranstaltung, Leser und Zuschauer klüger zu machen, damit sie bessere Entscheidungen treffen können: dies sei die einzige und wahre Alternative zu journalistischem Zynismus. Abschied nehmen musste die Jury des Vogel-Preises von Professor Michael Hüther, Direktor des IW Köln, der nach zwölf Jahren das Vergabekomitee der Stiftung auf eigenen Wunsch verließ.

Die vier mit 3.000 Euro dotierten Vogel-Preise erhielten im Jahr 2017:

Nicola Meier, Hamburg für das Dossier „Wer rettet Klara?“, erschienen in DIE ZEIT 39/2016 am 15. September 2016

Juror Michael Boll, Verleger des Solinger Tageblatts: „In dem hervorragend geschriebenen, aufwändig recherchierten und spannend aufgebauten Artikel geht es um die brisante Frage, unter welchen Bedingungen ein Pharmaunternehmen todkranken Patienten auf deren eigenes Risiko ein noch nicht zugelassenes Medikament herausgeben sollte (sog. „compassionate use“). So eindeutig, wie diese Frage auf den ersten Blick zu beantworten scheint, ist es nicht. Die Autorin schafft es, sehr feinfühlig anhand des Beispiels von Klara, die an der seltenen, tödlich verlaufenden Stoffwechsel-Erkrankung NCL2 leidet, die Situation der betroffenen Patienten zu schildern, ohne in das übliche Muster zu verfallen, die vermeintlich skrupellosen Pharmaunternehmen anzuprangern. Im Gegenteil: Auch der Sichtweise der Pharmaunternehmen, die oft gute (und nicht ausschließlich ökonomische) Gründe haben, die Medikamente nicht herauszugeben, wird viel Platz eingeräumt. Schließlich kommen auch die medizinethische Sichtweise und die Rolle von Journalisten und sozialen Medien zu Wort. Ein komplexes Thema im Spannungsfeld von Wirtschaft, Medizin und Ethik – journalistisch herausragend aufbereitet.“

Gianna Niewel, Trier, für die Seite-3-Reportage „Der nachtblaue Orden“, erschienen in Süddeutsche Zeitung am 2. Dezember 2016

Juror Thomas Tuma, stellvertretender Chefredakteur Handelsblatt : „Herbst 2016, die Republik bereitet sich längst auf Weihnachten vor. Die Einzigen, die die Stimmung verderben, sind die Piloten der Lufthansa. Tagelang legen sie den Flugverkehr lahm. Ihre Sparten¬gewerkschaft Cockpit fordert eine Tariferhöhung von 22 Prozent, rückwirkend für die letzten fünf Jahre, in denen ihr Gehalt nicht erhöht wurde. Es geht um viel mehr als um das Geld und die Piloten. Es geht um die große Macht kleiner Spartengewerkschaften generell. Es geht um Tarifeinheit, aber auch um die Frage, wie weit sich unsere Gesellschaft noch fragmentiert. Auch wir beim Handelsblatt haben darüber vielfältig berichtet, aber leider nie so kraftvoll den großen Wurf wagend, wie es Gianna Niewel mit einer einzigen ‚Seite 3‘ in der „Süddeutschen“ gelungen ist. Ich bin wirklich neidisch auf die SZ-Kollegen und ihr neues und noch junges Top-Talent, das schon derart durchkomponierte Stücke abliefert – geschrieben mit ebenso viel Selbstvertrauen und Sicherheit, Weisheit und zugleich Demut. Ich wünsche dem Wirtschaftsjournalismus, dass unsere Preisträgerin gerade da weitermacht: Wirtschaft braucht Beobachterinnen wie sie.“

Markus Koch und Matthias Praxenthaler (Moderation und Produktion) für den Livestream „Auf der Couch by Markus Koch – 3 Shows und 3 wichtige Fragen“, Folge 3, 29. November 2016, 19:30 Uhr
Diverse Onlineplattformen und www.aufdercouch.net

Juror Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V.: „Bei Markus Koch auf der Couch wird eingelöst, was vielfach als Mangel benannt: Gute Unterhaltung zum Thema ‚finanzielle Bildung‘. Niedrigschwellig in angenehmer Atmosphäre werden auch schwierige Themen unserer Finanzwelt – wie Robo Advice und Behavioral Finance – aufbereitet und vermittelt.“

Ariane Riecker und Dirk Schneider (Autoren) sowie Marianne Harr (Mitarbeit), Prof. Olaf Jacobs (Hoferichter & Jacobs GmbH, Produktion) und Silke Heinz (MDR, Redaktion) für die dreiteilige Reportage „Wer bezahlt den Osten“
Teil 1 – Geben & Nehmen, 30. Mai 2017, 22:05 Uhr
Teil 2 – Soll & Haben, 6. Juni 2017, 22:50 Uhr
Teil 3 – Gewinn & Verlust, 13. Juni 2017, 22:05 Uhr
Mitteldeutscher Rundfunk

Juror Reinhard Schlieker, Zweites Deutsches Fernsehen: „Wer bezahlt den Osten – das ist eine dreiteilige Chronik der wilden Jahre nach der Wiedervereinigung. Mit zahlreichen Beispielen von tollkühnen Investoren, harten Bürokraten und ausufernden Kosten. Schicksale einzelner und das Wohlergehen oder Untergehen ganzer Industrien werden in Beziehung zueinander gesetzt. Auch wenn es sich vorwiegend um eine historische Betrachtung handelt, wirken die Geschehnisse von damals täglich in unsere aktuelle Gegenwart hinein: in finanzieller, gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht. Der Bezug zum Thema Soziale Marktwirtschaft ist geradezu Kernelement dieser hervorragenden Serie. Dabei wird durchaus problematisiert, dass viele Menschen in der ehemaligen DDR von der Geschwindigkeit des Wandels überfahren worden sind. Und dass viele im Namen der Marktwirtschaft versuchten, ihren eigenen Vorteil zu suchen – und dies auf rücksichtslose Weise. An Beispielen wagemutiger Unternehmer wird jedoch auch gezeigt, dass der unternehmerische Geist dazu angetan ist, ganze Landstriche neu zu beleben. Die Autoren haben für den MDR ein zeithistorisches Werk von bleibender Bedeutung geschaffen.“

Das mit 3.000 Euro dotierte Vogel-Stipendium im Jahr 2017 erhielt:

Stefanie Nickel, Hannover, feste freie Mitarbeiterin in der NDR Onlineredaktion, für ihre Rechercheidee „Krieg und Frieden im Klassenzimmer: Nationalismus in Lehrplänen und ethnische Trennung an Schulen in Bosnien und Herzegowina“

Juror Dr. Michael Moerchel, freier Journalist, Bonn: „Stefanie Nickel ist Nachrichtenredakteurin und Autorin in der Onlineredaktion des Norddeutschen Rundfunks. Als freiberufliche Journalistin schreibt sie Reportagen für Magazine und Zeitungen. An der Leuphana Universität Lüneburg hat sie ein berufsbegleitendes Studium zu Nachhaltigkeit und Journalismus abgeschlossen und dort zu nachhaltigem Wirtschaften, extensiver Landwirtschaft und deren Alternativen gehört. Der Zusammenhang von Bildung und wirtschaftlicher Entwicklung interessiert sie dabei besonders. In ihrer Recherchereise möchte sie die ethnisch getrennten und nationalistisch aufgeladenen Bildungssysteme in Bosnien und Herzegowina und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes analysieren. Ihre als Arbeitsprobe eingereichte Reportage ‚Grünau lebt‘, die in der Zeitschrift Chrismon erschienen ist, schildert in einem einfühlsamen Feature die Entwicklung der Plattenbausiedlung Grünau in Leipzig und hat die Jury restlos überzeugt.“

Die Friedrich und Isabel Vogel Stiftung dankt der R+V Allgemeine Versicherung AG für die freundliche Unterstützung bei der Verleihung der Vogel-Preise 2017.

Über die Vergabe der Vogel-Preise entschieden 2017 die folgenden Juroren: Michael Boll (Verleger des Solinger Tageblatts), Heinrich Meyer (Herausgeber Neue Ruhr Zeitung), Hermann Neusser (Verleger des Bonner General-Anzeigers), Dr. Michael Moerchel (freier Journalist), Peter Brors und Thomas Tuma (stv. Chefredakteure Handelsblatt) Prof. Dr. Michael Hüther (Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V.) und Reinhard Schlieker (Wirtschaftsredakteur ZDF).

Leitfigur für Dr. Friedrich Vogel und seine Frau Isabel war Ludwig Erhard, dessen Idee der sozialen Marktwirtschaft der Handelsblattgründer und Journalist mit seinen Publikationen unterstützte. Darin sah er seinen Beitrag zum Wiederaufbau der durch den Krieg zerstörten deutschen Wirtschaft. Seine Ideale leben in der 1984 gegründeten Vogel-Stiftung weiter, die jährlich Wirtschaftsjournalisten für ihre beispielhaften Arbeiten auszeichnet.

Die Bewerbungen für den Vogel-Preis 2018 können ab 1. März 2018 wieder eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2018.

Quelle: Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung, Pressemitteilung vom 22. November 2017

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InvestAnalyseBrief Nr. 24

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Liebe Leser des InvestAnalyseBrief,

die Wahl am 24. September 2017 hat ein Ergebnis gebracht: Deutschland ist unzufrieden und Protestwähler an allen Ecken. Und es läuft alles wieder auf eine Kanzlerin Angela Merkel hinaus. Aber was sagen die Märkte dazu?

Die gaben sich einige wenige Tage stabil und ziehen jetzt wieder an. Wahrscheinlich ist man froh, dass kein Wahnsinniger wie Donald Trump, der Amerika sukzessiv unregierbar macht, an die Macht gekommen ist. Wie zwar eine Jamaika-Koalition ausverhandelt werden soll, und welche Folgen dies für die (Finanz)Wirtschaft haben wird, bleibt abzuwarten. Die Euphorie kann ich in jedem Fall ökonomisch nicht begründen.

In meinem Markt-Round-Table im Schwestermagazin Immobilienbrief mit Professoren zu der Zukunft beziehungsweise Zinsabhängigkeit der Immobilienmärkte kam immer wieder die Sprache auf die marktwirtschaftlichen Lösungsansätze der Geld-Magenta-Partei von ökonomischen und ökologischen Problemen. Wird man diese aber in einer Koalition mit ökologischen Fundamentalisten wirklich realisieren können? Und was wird eine Langzeit-Kanzlerin von den massiven Störfeuern aus Bayern zu befürchten haben? Alle diese Fragen machen es nicht leicht, an eine Beendigung von Koalitionsverhandlungen vor Jahresende zu glauben. Die Idee, dass das Elefantenrundenrumpelstilzchen Martin Schulz innerhalb von sechs Wochen doch zurücktritt, und damit einer GroKo eine neue Chance gibt, ist zumindest einen Gedanken wert.

Eines, und da bin ich fest davon überzeugt, ist ausgeschlossen: Neuwahlen, denn diese würden dem Lieblingsfeind aller demokratischen Parteien, der AfD, weitere Wähler zutreiben. Und schließlich will man abwarten, bis die Blauen sich binnen weniger Jahren selbst zerlegen und atomisieren. Der Anfang ist schließlich gemacht. Derzeit sind lukrative Jobs zu vergeben, und das schweißt bei allen Differenzen zusammen. Im Parlamentsalltag werden die Unterschiede zwischen gemäßigt und rechtsextrem dann voll zu Tage treten.

Die Folgen: Ja, es wird eine Jahresendrallye für die Aktienmärkte geben, und die EZB wird weiterhin am billigen Geld festhalten. Im neuen Jahr, wenn auch eine neue Regierung steht, werden die Karten auch für die Märkte neu gemischt.

Damit genug von Politik und ab nächstes Mal wieder ein marktbezogenes Editorial. Bleiben Sie uns bis dahin gewogen und vor allem kritisch.

Ihr

Edmund Pelikan

Den aktuellen InvestAnalyseBrief finden Sie hier:

Der Offene InvestAnalyseBrief Nr. 24

Bereits erschienene Ausgaben finden Sie unter www.investanalysebrief.de

 

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Bundesbank startet „Generation Euro Schülerwettbewerb 2017/18“

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Bundesbank startet „Generation €uro Schülerwettbewerb 2017/18“

Schon zum siebten Mal richtet die Deutsche Bundesbank den „Generation €uro Schülerwettbewerb“ aus. Nun lädt sie Schülerinnen und Schüler, die sich für Wirtschaftsthemen interessieren und ihr Wissen über die Geld- und Währungspolitik vertiefen wollen, zur Teilnahme am Wettbewerb 2017/18 ein. Interessierte Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren sind aufgerufen, sich in Teams von vier bis fünf Mitgliedern vom 4. Oktober 2017 an unter www.generationeuro.de anzumelden. Je Schule dürfen sich mehrere Teams beteiligen. Diese benötigen die Unterstützung einer Lehrkraft.

Der Wettbewerb besteht aus drei Runden. Bis Anfang Dezember 2017 machen alle angemeldeten Teams bei einem Online-Quiz mit. Die erfolgreichsten Teams reichen anschließend bis Anfang Februar 2018 eine Projektarbeit über eine mögliche Zinsentscheidung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) ein. Schließlich präsentieren die drei besten Teams am 6. März 2018 vor Fachleuten der Bundesbank in Frankfurt am Main ihre Prognose für die Zinsentscheidung des EZB-Rats im März 2018. Im Anschluss wird das Gewinnerteam ermittelt.

Da der Schülerwettbewerb eine gemeinsame Initiative der EZB, der Bundesbank und weiterer nationaler Zentralbanken des Euroraums ist, lädt die EZB im April 2018 schließlich die nationalen Gewinnerteams zur Preisverleihung im Rahmen einer europäischen Abschlussveranstaltung in Frankfurt am Main ein..

unter dem folgenden Link finden Sie unsere Pressenotiz:
http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/BBK/2017/2017_10_04_schuelerwettbewerb.html

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Studie: Wissen über Geld wichtiger als Wissen zur Gesundheitsvorsorge

Frankfurt, 25. September 2017– Das Wissen über Geld und persönliche Finanzen ist für die Deutschen der wichtigste Bildungsbereich, noch vor Gesundheit, Politik und Ernährung.

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Nach Expertenmeinung wird die Bedeutung in den nächsten zehn Jahren sogar weiter ansteigen. Das belegt eine Studie von Kantar EMNID im Auftrag von Union Investment. Wie es tatsächlich um das Wissen rund ums Geld steht – da gehen die Meinungen allerdings auseinander. Während die breite Bevölkerung die eigene Finanzkompetenz als gut einschätzt, sehen das Fachleute ganz anders.

Im Rahmen der Studie von Kantar EMNID wurden eine quantitative bevölkerungsrepräsentative Befragung unter 1.014 Personen im Alter ab 14 Jahren durchgeführt und außerdem 600 Experten aus Finanzindustrie, Journalismus, Lehrerschaft, Politik und Verbraucherschutz befragt. Es zeigt sich, dass die Ansichten über Wissen, Herausforderungen und Verantwortung weit auseinandergehen. Einigkeit besteht allerdings darin, dass das Wissen über Geld und persönliche Finanzen für alle Befragten noch vor Gesundheit, Politik und Ernährung der wichtigste Bildungsbereich ist. Für jeden zweiten Befragten aus der Bevölkerung (52 Prozent) und zwei Drittel der Experten (65 Prozent) hat es heute zwar schon eine hohe Priorität. Tatsächlich ist die faktische Relevanz deutlich geringer, sagen 46 Prozent der Experten. Sie rechnen aber damit, dass die Bedeutung der Finanzbildung in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. 61 Prozent gehen davon aus, dass das Thema in zehn Jahren äußerst oder sehr wichtig sein wird.

Schlechte Schulnoten für das Finanzwissen der Deutschen
Auseinander gehen die Urteile von Experten und der Bevölkerung bei der Einschätzung des Finanzwissens in Deutschland. Während die Bevölkerung sich selbst die Schulnote 2,5 gibt, erhält sie von den Experten nur eine 3,8. Mehr als 50 Prozent der befragten Bevölkerung bewerten das eigene Wissen mit gut oder sehr gut. Nur 5 Prozent der Experten vergeben diese Noten.

Die größten Defizite verspüren die Deutschen, wenn es um Themen wie Altersvorsorge (89 Prozent), Zinsen und Schulden, Ratenzahlung und Haushaltsbudget (79 Prozent), Zinsen und Sparen (76 Prozent) oder Versicherungen (72 Prozent) geht. Je nach Altersgruppe wechseln die Schwerpunkte. Zudem fällt beim Vergleich zwischen den Antworten der Experten und der Gesamtbevölkerung auf, dass zusätzliches Wissen zum Thema Geldanlage mit Aktien und Fonds von jedem zweiten Experten (53 Prozent), aber nur von jedem dritten Befragten (33 Prozent) aus der Bevölkerung als wichtig erachtet wird.

Woran liegt es, dass die befragten Experten beim Thema Finanzbildung zu einem so kritischen Urteil kommen? Als größte Hindernisse sehen sie eine unzureichende Behandlung des Themas in der Schule (52 Prozent), mangelnde Wissensvermittlung im Elternhaus (50 Prozent) und fehlende Eigenverantwortung junger Menschen (48 Prozent). Als nicht positiv besetztes Lifestyle-Thema benennt knapp die Hälfte der befragten Experten „Desinteresse“ als weiteres großes Hindernis.

Die Hauptverantwortung für die Vermittlung von Finanzwissen weisen Experten derzeit vor allem den Familien (73 Prozent), gefolgt von den Schulen (55 Prozent) zu. Dafür erhalten die Eltern von den Fachleuten allerdings nur eine schwache Schulnote von 3,7. Noch schlechter fallen die Noten für die Vermittlung von Finanzwissen in den Schulen (4,1) aus. Auch die Politik bekommt von den Experten eine 4,0.

Besonders umstritten ist die Rolle der Schule. Nur jeder dritte Deutsche (36 Prozent) gibt an, dass ihm wichtiges, auch heute noch relevantes Finanzwissen in der Schule vermittelt wurde. Die befragten Experten signalisieren vor allem den Schulen, dass diese sich intensiver des Themas annehmen sollen. Impulse erwarten sie dabei von der Politik, die sich selbst aber deutlich weniger in der Verantwortung sieht. Eltern, Politik und Schule erfüllen demnach nicht die Erwartungen und weisen die Verantwortung für Verbesserungen jeweils den anderen gesellschaftlichen Akteuren zu.

Die Studie zeigt, dass die Schule nur ein Teil der Lösung ist, ihre Rolle aber trotzdem deutlich gestärkt werden sollte. 73 Prozent der Bevölkerung wünschen eine bessere Verankerung der Finanzbildung bereits in unteren Jahrgängen, 61 Prozent fordern dafür ein eigenes Schulfach.

Erwachsenenbildung ist wichtiger Baustein
Überraschenderweise sieht ein Großteil der Befragten eine Lösung des Problems in der Öffnung der unternehmensinternen Weiterbildung. Vier von fünf Befragten (83 Prozent) halten es für chancenreich, das Thema Finanzbildung über innerbetriebliche Maßnahmen zu fördern. Drei Viertel der Befragten (74 Prozent) wünschen sich eine Stärkung der Elternkompetenzen. Auf Platz drei folgt die Schule mit 73 Prozent.

Nach Ansicht von Union Investment zeigen die Studienergebnisse einerseits, wie groß der Handlungsbedarf bei dem Thema ist und wie erheblich teilweise die Unterschiede im Meinungsbild der verschiedenen befragten Gruppen sind.

Quelle: Union Investment, Presseinformation vom 25.09.2017

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