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Category Archives: Debatte

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Das Magazin der Stiftung Finanzbildung erscheint alle zwei Monate im Verlag epk media und richtet sich an (semi-) institutionelle Investoren.

Der Think Tank „Stiftung Finanzbildung“ beobachtet und kommentiert seit Jahren die monetären Märkte. Ziel ist es, Widersprüche auszudecken und auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Dabei will die Stiftung sich nicht nur um die Finanzbildung des Wirtschaftsnachwuchses kümmern, sondern die Diskussion auch unter den Profis beleben.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier:

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Das Anleihekaufprogramm mit den 12 Nullen

von Hedda Nier, 30.07.2019

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verhandelt heute über das Finanzprogramm der Europäischen Zentralbank. Es soll klären, ob die Europäische Bankenunion und die Wertpapierkäufe der EZB mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sind.

Seit März 2015 kauft die EZB im großen Stil Vermögenswerte an – zuletzt handelte es sich um Wertpapiere des öffentlichen Sektors. Über diesen Teil des Programms sollen die Karlsruher Richter verhandeln. Insgesamt beläuft sich der Bestand der aufgekauften Anleihen seit 2015 auf 2,554 Billionen Euro, wie die Grafik von Statista zeigt – eine Summe mit zwölf Nullen.

Die EZB strebt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an. Liegen die Preise dauerhaft darunter, könnten Unternehmen und Verbraucher Investitionen aufschieben, was wiederum die Wirtschaft bremst. Die Inflationsrate lag zuletzt deutlich unter dem angestrebten Wert, weshalb die EZB die Zinsen senkte und durch die Anleihenkäufe frisches Geld in den Markt bringt. Eine merkbare Veränderung an der Teuerungsrate stellte sich bisher nicht ein.

© https://de.statista.com/infografik/18842/bestand-des-anleihekaufprogramms-der-ezb/

Quelle: https://de.statista.com/infografik/18842/bestand-des-anleihekaufprogramms-der-ezb/

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Finanzielle Bildung ist keine Frage des Geschlechts! – Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Stiftung Finanzbildung vergibt Preisgelder

Landshut, 09.07.2019 – Zum achten Mal wurde im Jahr 2019 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Auch in diesem Jahr wurden hervorragende Fach- und Seminararbeiten, die die Schwerpunkte Wirtschaft und Finanzen thematisierten von der Fachjury prämiert. Seit Einführung des Wettbewerbs wurden bereits Preisgelder von über 10.000 € ausgezahlt. An den Abiturfeiern der jeweiligen Preisträger wurden die Auszeichnungen der Stiftung Finanzbildung von den Fachlehrern oder Direktoren überreicht. Der Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der sich Zeit seines Lebens für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat. Den 1. Platz belegten punktgleich Tobias Kolodziej, Abiturient des Gymnasiums Olching und Franziska Limbacher der Evangelischen Friedrich Oberlin Fachoberschule in München mit Arbeiten von absolutem Aktualitätsbezug. Aufgrund des hohen Niveaus entschied sich die Jury auch den zweiten Platz an zwei gleichermaßen überzeugende Wettbewerbsarbeiten zu vergeben sowie gleich drei weitere Einreichungen finanziell zu honorieren. Somit wurden 2019 sieben Preisträger mit Preisgeldern bedacht.

Die Stiftung Finanzbildung freut sich, die Preisträger 2019 des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ zum Klaus-Hildebrand-Preis im Folgenden kurz zu präsentieren:


Franziska Limbacher, Evangelische Friedrich Oberlin Fachoberschule München

1. Platz: Franziska Limbacher, Evangelische Friedrich Oberlin Fachoberschule München
Thema der Arbeit: „Das Ende der Nullzinspolitik? Folgen für die deutsche Wirtschaft“

Die Jury: „Franziska Limbacher beleuchtet in herausragender Weise das Szenario steigender Leitzinsen und dessen Auswirkungen auf den Finanzsektor, Unternehmen, Staat und den privaten Haushalt. Die Annahmen basieren auf fundierten Kenntnissen der Funktionsweise der Europäischen Zentralbank und ausführlichen Hintergründen der Niedrigzinspolitik. Mit klarer Struktur und Tiefe zeigt Franziska Limbacher in dieser wissenschaftlichen Arbeit ihr Verständnis für multidimensionale Zusammenhänge.“
Aus der Arbeit: „Das konservative Anlageverhalten der Deutschen gepaart mit den niedrigen Finanzierungskosten, hat dazu geführt, dass sich viele für den Erwerb eigengenutzter Immobilien entschlossen haben (Heilmann; 2015). Dieser Nachfrageschub hat die Immobilienpreise vielerorts in Deutschland explodieren lassen. Ein größerer Zinsanstieg verteuert die Anschlussfinanzierung für Baudarlehen deutlich. Kann diese erhöhte Belastung von den Eigentümern nicht getragen werden, müssen diese vermehrt ihre Immobilien verkaufen (Haimann; 2014).

Tobias Kolodziej, Gymnasium Olching

1. Platz: Tobias Kolodziej, Gymnasium Olching
Thema der Arbeit: „Die Abschaffung des Bargelds und Beurteilung digitaler Bezahlverfahren“

Die Jury: „Die beiden erstplatzierten Arbeiten greifen thematisch ineinander. Die Arbeit von Tobias Kolodziej zeigt eine äußerst gelungene Einführung in die Welt digitaler Bezahlverfahren und legt den Schwerpunkt auf den deutschen Verbraucher. Die Konzeption und Auswertung der Umfragedaten ist kein rein reproduktiver Aspekt und zeichnet ein Meinungsbild, welches vom Preisträger umfassend analysiert wird. “
Aus der Arbeit: „In der Diskussion um eine mögliche Abschaffung des Bargelds werden immer wieder auch die skandinavischen Länder – insbesondere Schweden – aufgrund ihrer fortschrittlichen Entwicklung als Vorbilder genannt. Und tatsächlich ist es dort mittlerweile ungewöhnlich und vor allem in ländlichen Regionen auch umständlich eine Transaktion mit Bargeld durchzuführen. (…) Ein Grund für diese Entwicklung ist die weite Verbreitung des Bezahldienstes „Swish“ in Schweden. In einer Smartphone-App wird die Telefonnummer des Empfängers in Verbindung mit dem zu begleichenden Betrag eingegeben. “

2. Platz: Roscher Lea, Friedrich-List-Gymnasium Gemünden
Thema der Arbeit: „Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz – Nutzen und Gefahren in einer Abwägenden Betrachtung“

Die Jury: „Um die wechselseitige Beziehung zwischen künstlicher Intelligenz und Big Data entstand in den letzten Jahren ein Hype in der Finanzwirtschaft. Diesen greift Lea Roscher souverän auf und klärt vielschichtig über Chancen und Gefahren der Automatisierung intelligenten Verhaltens auf. Der hochwertige Anteil an wissenschaftlicher Eigenleistung sowie das sprachliche Niveau wird von uns besonders honoriert. “
Aus der Arbeit: „Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz gelingt es Finanzunternehmen die Umsätze ihrer Kunden zu steigern. Durch Prognosen und Datenanalysen kann jedem Kunden ein individuell passendes Angebot gemacht werden. Ein Beispiel hierfür ist der Robo Loan Officer, der als virtueller Kreditberater fungiert.“


Maximilian Märkl, Städtische Nelson-Mandela-Berufsoberschule Wirtschaft

2. Platz: Maximilian Märkl, Städtische Nelson-Mandela-Berufsoberschule Wirtschaft München
Thema der Arbeit: „Corporate Performance Management durch Einführung eines Business Intelligence Systems – Chancen und Risiken für das Unternehmen“

Die Jury: „Maximilian Märkl hat sich tief in den Themenbereich der Business Intelligence Systeme eingearbeitet. Seine Arbeit stellt ein komplexes Thema ausführlich in den Kontext einer datenorientierten Wirtschaftswelt und findet in einem überzeugenden Fazit seinen Höhepunkt. “
Aus der Arbeit: „Die heutige Technologie bietet unendlich viele Möglichkeiten, Daten aus den verschiedensten Lebensbereichen der Menschen zu sammeln und für Unternehmen nutzbar zu machen. Doch sollte bei dieser Anhäufung riesiger Mengen an Daten nie vergessen werden, welch gewinnbringendes Wissen sich zwischen den Zeilen der vielen Millionen Datensätzen verbirgt und wie essentiell es ist, durch eine Business Intelligence Lösung diese Informationen für die Entscheidungsträger optimal aufzubereiten und dadurch langfristige Marktvorteile im Wettbewerb und den stetigen Ausbau des Unternehmenserfolgs zu sichern.“

3. Platz: Felix Riß, Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg
Thema der Arbeit: „Der Drehtüreffekt“

Die Jury: „Ein wirtschaftsjuristisches Thema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Felix Riß diskutiert in seiner Arbeit die Problemfragen und Interessenskonflikte, die entstehen, wenn die metaphorische „Drehtür“ zwischen Politik und Wirtschaft durchschritten wird. Die große Anzahl praxisnah gewählter Beispiele basierend auf regulatorischen und rechtlichen Grundlagen schaffen einen Diskussionsanstoß. “
Aus der Arbeit: „Problematisch wird die Wechselpraxis erst bei Überschneidungen der ehemaligen Amtsaufgaben, mit dem Tätigkeitsfeld des Unternehmens oder Verbandes. Daraus resultieren Interessenkonflikte, die das gute Funktionieren demokratischer Regierungen behindern und schwächen können. Durch Vorteilsbeschaffungen, wie beispielsweise das Treffen einer politischen Entscheidung zugunsten des zukünftigen Arbeitgebers aus dem Privatsektor, ergibt sich aufgrund (…) von Machtasymmetrien eine Funktionsverzerrung des Marktes.“

3. Platz: Martin Rostalski, Meranier-Gymnasium Lichtenfels
Thema der Arbeit: „Asset Backed Securities“

Die Jury: „Die Funktionsweise und Anforderungen an das Finanzinstrument „Asset Backed Securities“, durch Vermögenswerte besicherte Wertpapiere, wird von Martin Rostalski detailliert erörtert. Er hinterfragt kritisch die Anreize von Asset Backed Securities aus bilanzieller Perspektive und nimmt gesondert Bezug auf die deutsche Entwicklung nach der Weltwirtschaftskrise 2007. Dies verdient Anerkennung. “
Aus der Arbeit: „Erfreulicherweise entwickelt sich sowohl der deutsche als auch der europäische Verbriefungsmarkt positiv. Mit der Entwicklung neuer Qualitätsstandards für ABS-Transaktionen ist es gelungen verlorenes Vertrauen wieder zu gewinnen.“

3. Platz: Mona Höhlig, Berufliches Schulzentrum Amberg
Thema der Arbeit: „Arbeit 4.0: Anpassungen in den Berufsausbildungen am Beispiel von Groß- und Außenhandel und E- Commerce“

Die Jury: „Die berufliche Bildung ist eine Säule der deutschen Ausbildung und einer guten Qualifizierung. Der Wandel in einer zunehmend digitalisierten Welt schlägt sich auch in diesem Erfolgsmodell nieder und schafft neue Ausbildungsberufe. Mona Höhling beschreibt inhaltlich anschaulich diese Veränderung anhand zwei konkreter Beispiele, trotz einiger formalen Schwächen. Sie bricht damit eine Lanze für eine neue Arbeitsperspektive, die sie Arbeit 4.0 nennt.“

Allen Wettbewerbsteilnehmern, insbesondere aber den sieben Preisträgern, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Unternehmerin Karin Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Big-Data-Experte Matthias Mauer, Young Professional Fabian Langaard, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber sowie Stiftungsgeschäftsführer und Finanzsachverständiger Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen.

Vor allem zeigen diese Teilnehmer, dass Finanzbildung unabhängig von Geschlechterklischees abläuft. Die Frauenquote unter den Wettbewerbsteilnehmern beträgt nahezu 50 Prozent. Und den ersten und zweiten Platz teilen sich jeweils eine Teilnehmerin und ein Teilnehmer. Hinzu kommt, dass alle Schulformen, Gymnasium, Fachoberschule und Berufsoberschule jeweils unter den Gewinnern vertreten sind.

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln. Die Stiftung Finanzbildung will ihren Teil dazu beitragen und mit dem geplanten Deutsche Finanzbildungstag eine Plattform dafür schaffen.

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung vom 09.07.2019)

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Makroökonomie – Die Ruhe vor dem Sturm?

Olivier de Berranger

Frankfurt, 18.06.2019: Von Olivier de Berranger, Chief Investment Officer und Enguerrand Artaz, Fondsmanager La Financière de L‘Echiquier

Die Aktienmärkte schlossen die vergangene Woche ohne größeren Trend leicht im Plus. Zu Beginn der Woche hatten sie angesichts der Einigung zwischen den USA und Mexiko deutlich zugelegt. Denn am vorherigen Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump via Twitter die Aussetzung der mehrere Wochen zuvor angekündigten Zollerhöhungen verkündet, nachdem die mexikanische Regierung beim Thema Migration Zusagen gemacht hatte. Allerdings geriet der Kursanstieg aufgrund wichtiger Treffen und anhaltender Unsicherheit rasch ins Stocken.
Die größte Ungewissheit betrifft den Handelsstreit zwischen den USA und China, da weiterhin Zweifel bestehen, ob es auf dem nächsten G20-Gipfel zu einem Gespräch zwischen Xi Jinping und Donald Trump kommen wird. Nach Angaben von Larry Kudlow, Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, wartet Trump nach wie vor darauf, dass sein chinesischer Amtskollege der Unterredung zustimmt. Darüber hinaus setzten beide Seiten ihre Drohungen fort, wenn auch weniger direkt als in den Wochen zuvor. China schärft seine Waffen in Sachen seltene Erden: Offiziellen chinesischen Medien zufolge könnten auch Endprodukte, die diese Rohstoffe enthalten, unter die Exportbeschränkungen für Technologieprodukte fallen. Die Beschränkungen waren in Erwiderung der Attacken auf Huawei angekündigt worden. Das Thema seltene Erden ist aus wirtschaftlicher Sicht sehr wichtig für die USA, da der riesige Technologiesektor stark von diesen Produkten abhängt. Auch aus geostrategischer Sicht ist es von Bedeutung, denn die am höchsten entwickelten Waffen der US-Streitkräfte enthalten ganz wesentlich mit seltenen Erden gefertigte Komponenten.
Donald Trump seinerseits behauptete erneut, dass zahlreiche Währungen gegenüber dem Dollar zu schwach bewertet seien, und appellierte abermals an die chinesische Zentralbank (PBoC), keine Abschwächung des Yuan unter die Marke von 7 Yuan pro Dollar zuzulassen. Daraufhin gab der Chef der PBoC, Yi Gang, zu verstehen, dass die Zentralbank den Yuan unter Umständen nicht weiter verteidigen wird. Ein Gespräch zwischen Xi Jinping und Donald Trump auf dem G20-Gipfel und dessen Ergebnisse werden demnach Tag für Tag wichtiger.
Vor dem am 28. und 29. Juni in Japan stattfindenden G20-Gipfel wird sich die Aufmerksamkeit vorerst auf die Fed-Sitzung am 19. Juni richten. Nach den sehr moderaten Äußerungen einiger ihrer Mitglieder und insbesondere ihres Vorsitzenden Jerome Powell wird auf Maßnahmen der Notenbank gelauert. Auch wenn eine Zinssenkung auf dieser Sitzung nicht auf der Tagesordnung steht, rechnen die Märkte damit, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) die Äußerungen von Powell bestätigen und einer Senkung der Leitzinsen auf der Juli-Sitzung den Weg ebnen wird. Hierzu wird es vermutlich zwar
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kommen, doch Anleger müssen weiter misstrauisch sein. Das Ausbleiben schlechter Nachrichten beim G20-Gipfel in Verbindung mit stabileren makroökonomischen Daten ist ein glaubhaftes Szenario für die nächsten Wochen, wäre aber kein wichtiger Katalysator für die Märkte. Allerdings könnte dieses Szenario die Fed von Zinsmaßnahmen im Sommer abbringen. Zweifelsohne würde ein Status quo von den Anlegern schlecht aufgenommen werden, deren Erwartungen hinsichtlich der Maßnahmen der Notenbank und ihrer Fähigkeit, in völligem Einklang mit dem Verlauf des Konjunkturzyklus zu handeln, überzogen waren.
Nach der Korrektur im Mai war in den ersten Juniwochen eine kräftige Erholung der Märkte zu beobachten. Angesichts von Ereignissen, die erhebliche Bewegungen auslösen und uns die Richtung für die nächsten Monate weisen könnten, ist vorerst Abwarten angesagt.

Quelle: GFD – Gesellschaft für Finanzkommunikation mbH

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Das Grundgesetz wird 70

von Frauke Suhr, 28.05.2019 (Marktkommentar)

Heute vor siebzig Jahren, am 23. Mai 1949, wurde die deutsche Verfassung beschlossen und das Grundgesetz aus der Taufe gehoben. Seitdem hat sich in Deutschland einiges geändert. 

Männer und Frauen arbeiten heute fast zu gleichen Teilen – um 1950 blieb ein großer Teil der Frauen dagegen noch zuhause am Herd. Die Bevölkerung ist seit 1950 von 51 Millionen Menschen auf fast 83 Millionen Einwohner angewachsen. Gleichzeitig ist die Bevölkerung gealtert: Das Durchschnittsalter, das um 1950 noch bei 34,8 Jahren lag, beträgt heute rund zehn Jahre mehr, wie die Statista-Grafik zeigt. Der Anteil der unter 20-Jährigen ist von 30,5 Prozent auf 18,54 Prozent gesunken. 

Um durchschnittlich 2,5 Prozent ist die deutsche Wirtschaft seit 1950 gewachsen. Die durchschnittliche Inflationsrate in dieser Zeit betrug 3,4 Prozent. 

© https://de.statista.com/infografik/18120/daten-und-fakten-zur-bundesrepublik-deutschland/

Quelle: Frauke Suhr, https://de.statista.com/infografik/18120/daten-und-fakten-zur-bundesrepublik-deutschland/

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World Gold Council: Warum die Zentralbanken der wichtigste Treiber für die Gold-Nachfrage sind

msn finanenzen: ein Beitrag von Jakob Blume Die Notenbanken von Russland und China setzen besonders stark auf das Edelmetall. Die Länder schätzen Gold vor allem als Schutz vor geopolitischen Krisen.

Die Zentralbanken haben ihre Goldreserven in den ersten drei Monaten des Jahres um rund 145 Tonnen aufgestockt. Das entspricht einem Anstieg von 68 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2018, wie das World Gold Council am Donnerstag mitteilte. Damit erreichen die Notenbank-Käufe den höchsten Wert für ein erstes Quartal seit 2013.

Größter Käufer ist einmal mehr die russische Zentralbank: Sie stockte ihre Goldreserve in den ersten drei Monaten des Jahres um 55 Tonnen auf. Bereits 2018 hatte Russland die Rekord-Menge von 274 Tonnen Gold gekauft. Damit könnte Russland das fünfte Jahr in Folge mehr als 200 Tonnen Gold kaufen. „Russland führt das Rudel an“, kommentiert John Mulligan, Sprecher des World Gold Council.

Und ein Ende des russischen Kaufrauschs ist nicht abzusehen: Sergey Shetsov, stellvertretender Chef der russischen Zentralbank sagte kürzlich, es sei nötig „die Währungs- und Goldreserven weiter zu erhöhen“ angesichts der „weiterhin bestehenden Sanktionsrisiken.“

Die türkische Notenbank hat die Atempause in der Währungskrise des Landes genutzt und rund 40 Tonnen zugekauft. Auch die chinesische Notenbank ist im Dezember vergangenen Jahres nach 25-monatiger Pause erstmals wieder am Goldmarkt aktiv geworden und hat ihre Reserven seither ebenfalls um 40 Tonnen aufgestockt.

Abkopplung vom Dollar

Aus Sicht des WGC-Sprechers Mulligan verfolgen die Zentralbanken vor allem ein Ziel: Sie wollen ihre Reserven diversifizieren und die eigene Währung stärker vom Dollar abkoppeln: „Wir sehen eine konzertierte De-Dollarisierung der Hauptkäufergruppe um Russland, China, Kasachstan und der Türkei.“

Gleichzeitig seien Akteure an den Goldmarkt zurückgekehrt, die ihre Währungsreserven lange Zeit unangetastet gelassen hatten. So haben etwa Katar, Ecuador und Kolumbien nach Jahren erstmals wieder größere Mengen Gold gekauft. „Die Zentralbanken nutzen Gold für die Stabilisierung ihrer Währung und als Schutz vor geopolitischen Risiken“, sagt Mulligan.

Viele der größten Käuferländer sind zuletzt durch geopolitische Krisen gegangen: So hatten die USA im vergangenen Jahr Russland mit Sanktionen belegt und den Rubel zweitweise unter Druck gesetzt. Der Streit zwischen den Vereinigten Staaten und der Türkei um einen inhaftierten Pastor hatte die Währungskrise des Landes ebenfalls verschärft.

Zwischen den USA und China schwelt der Handelskonflikt weiter. Katar wiederum wird von den Nachbarländern Saudi Arabien, Ägypten und anderen Golfstaaten seit 2018 boykottiert. Das Emirat muss seine Lebensmittelversorgung seither per Flugzeug aus der Türkei und dem Iran sichern.

Die Nettokäufe der Notenbanken wären sogar noch höher ausgefallen, wenn nicht Venezuela einen großen Teil der Gold-Reserve aufgelöst hätte. Das krisengeplagte Land war mit der Citibank ein sogenanntes Swap-Geschäft eingegangen. Venezuela hatte sich Devisen geliehen und im Gegenzug 42 Tonnen Gold als Sicherheit hinterlegt. Doch dem WGC zufolge hat Venezuela die Devisen zum Ende der Laufzeit im März nicht zurückbezahlt. Daher taucht der Deal als Verkauf von venezolanischen Gold in der Statistik des Verbandes auf.

Deutsche Gold-ETFs boomen

WGC-Experte Mulligan rechnet damit, dass die Notenbankkäufe auch in den kommenden Jahren auf hohem Niveau bleiben werden: „Es gibt noch jede Menge Luft nach oben bei den Gold-Reserven.“ Insbesondere die Bestände der chinesischen Notenbank seien noch lange nicht auf dem Niveau von vor einigen Jahren.

Eine weitere Stütze der globalen Goldnachfrage waren Zuflüsse in physisch gedeckte Gold-Indexfonds. Je mehr Anlegergeld in diese ETFs fließt, desto mehr Gold müssen die Index-Anbieter kaufen. Im ersten Quartal waren es rund 40 Tonnen – das entspricht einem Zufluss von rund 1,9 Milliarden Dollar.

Aus Sicht von Mulligan ist vor allem der Mittelzufluss in den USA ein Zeichen dafür, dass sich Profi-Investoren taktisch für steigende Goldpreise positionieren. Auch die beiden größten deutschen Index-Fonds, Xetra-Gold und der xtrackers Physical Gold ETC verzeichneten massive Zuflüsse. Bei Xetra-Gold war es ein Plus von rund zwölf Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2018. Beim Konkurrenzprodukt der DWS betrug das Plus sogar mehr als 150 Prozent.

Dass der Goldpreis mit rund 1280 Dollar pro Feinunze derzeit schwächelt, liegt vor allem an dem hohen Goldangebot. Sowohl die Minenproduktion, als auch das Recycling sind im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres leicht gestiegen. Den Angebotsüberschuss auf dem Goldmarkt beziffert das WGC auf rund 90 Tonnen.

Quelle: www.msn.com/de-de/finanzen

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Nullzinspolitik – und kein Ende in Sicht …

© pixabay

Notenbanken agieren in der Regel unaufgeregt und bereiten die Märkte schonend und langfristig auf Änderungen ihrer Geldpolitik vor. Für das erste Quartal 2019 ergibt sich jedoch eine dramatische Neuausrichtung: Die Europäische Zentralbank (EZB) schließt Zinserhöhungen für das laufende Jahr aus und verschiebt damit die Abkehr von der Nullzinspolitik. Auch die amerikanische Notenbank FED sagt zusätzliche Erhöhungen bis auf weiteres ab. Michael Hoppstädter, Geschäftsführer der Longial GmbH, informiert darüber, welche Auswirkungen diese Entwicklung für Unternehmen mit Pensionszusagen hat und was sie tun können.

Rahmenbedingungen für Pensionsverpflichtungen

Hat ein Unternehmen seinen Mitarbeitern Pensionszusagen erteilt und steht es für diese unmittelbar ein (sogenannte Direktzusagen), muss es für die eingegangenen Verpflichtungen Rückstellungen bilden. Deren Höhe ist abhängig vom zugrunde liegenden Abzinsungsfaktor, mit dem die künftigen Verpflichtungen auf den Bilanzstichtag abgezinst werden. Der Zins bemisst sich nach den einschlägigen Rechnungslegungsstandards, die sich im Wesentlichen an der Rendite von Unternehmensanleihen orientieren, und wird damit indirekt von der Geldpolitik der Zentralbanken bestimmt. Die Faustformel ist dabei: Je niedriger der Zins, desto höher die Rückstellung. „Über die letzten Monate war, wenn auch auf niedrigem Niveau, zumindest eine langsame, aber kontinuierliche Erholung zu beobachten. Durch das Beibehalten der Nullzinspolitik kippt diese Entwicklung und die Renditen befinden sich im freien Fall“, so Michael Hoppstädter.

Konkrete Auswirkungen für IFRS- und HGB-Bilanzierer

Unmittelbar sind Unternehmen betroffen, die nach internationalen Standards wie dem IFRS bilanzieren. Anleiherenditen schlagen sich direkt im Zins nieder. Seit Beginn des Jahres hat sich für typische Bestände von mittlerer Kapitalbindungsdauer das Zinsniveau von ca. 2 auf 1,50 Prozent reduziert. „Das hat für viele Unternehmen den Anstieg der Pensionsverpflichtungen von 10 bis 15 Prozent innerhalb des ersten Quartals 2019 zur Folge“, erläutert der Longial Geschäftsführer. „Es ist nicht auszuschließen, dass es im Laufe des Jahres zu einem weiteren Anstieg kommt.“ Aber auch Unternehmen, die nach Handelsgesetzbuch (HGB) bilanzieren, bekommen die Auswirkungen zu spüren: Der Zins für die Pensionsrückstellungen wird hier als Zehnjahresdurchschnitt der Anleiherenditen ermittelt. Das seit Jahren niedrige Renditeniveau führt zu einem Nachlaufeffekt, der sogenannten Zinsschmelze. Das bedeutet: Der Rechnungszins fällt kontinuierlich und sorgt für Zusatzbelastungen – Zinsänderungseffekte – in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Für gewöhnlich werden kurzfristige Marktschwankungen durch den langfristigen Zinsdurchschnitt ausgeglichen. Dadurch bleibt die Entwicklung gut planbar. „Dies ist durch die aktuellen Entscheidungen der EZB aber nun anders: Die Verwerfungen sind so deutlich, dass sie trotz allem unmittelbar spürbar sind. So hat sich die Erwartung für den HGB-Zins zum Ende 2019 in den ersten drei Monaten von 2,80 auf 2,75 Prozent eingetrübt, was einen Anstieg nur des Zinsänderungseffekts für 2019 von etwa 12 Prozent nach sich zieht. Konkret bedeutet das bei Pensionsverpflichtungen von 1 Mio. Euro einen Anstieg des erwarteten Zinsänderungseffekts von rund 65.000 Euro auf 73.000 Euro“, so der Longial Experte. Für die folgenden Jahre ist die Entwicklung noch dramatischer: In den kommenden drei Jahren ist für die bislang geplanten Zinsänderungseffekte ein zusätzlicher Anstieg von rund 20 Prozent zu erwarten. Für den längerfristigen Zeitraum, ab 2022, war bisher von einer Entspannung auszugehen. Diese Prognose ist nun hinfällig, denn die bislang geplanten Zinsänderungseffekte werden sich mehr als verdoppeln – mit den entsprechenden Auswirkungen auf die GuV.

Was tun?

„Wer bisher gehofft hatte, das Thema Zinsschmelze aussitzen zu können, wird nun endgültig eines Besseren belehrt. Unternehmen, die auf diese Entwicklung nicht reagieren, werden voraussichtlich noch über Jahre mit erheblichen Zusatzaufwänden in ihren Bilanzen belastet“, weiß Hoppstädter. Auch der Effekt aus der HGB-Reform im Jahr 2016 ist weitgehend verpufft. In der vagen Hoffnung, die Zinsen würden wieder steigen, hat die Regierung den Zins für die Pensionsrückstellungen von einem Sieben- auf einen Zehnjahresdurchschnitt angehoben. Folge: Die Unternehmen müssen die in 2016 und 2017 eingesparten Aufwände nun über die kommenden Jahre sukzessive nachholen. Optionen zur Vermeidung der Zinsschmelze sind jedoch durchaus vorhanden. „Lagern Unternehmen ihre Direktzusagen zum Beispiel auf einen Pensionsfonds aus, ist die Versorgungszusage aus dem Einflussbereich des Unternehmens herausgelöst und Zinseffekte können vollständig vermieden werden“, so der Longial Geschäftsführer. Vermeiden lassen sich die Aufwände auch durch eine kongruente Rückdeckung der Direktzusagen. „Versicherung und Direktzusage bilden dann eine Werteinheit und die Rückstellungen werden von den Zinsentwicklungen an den Kapitalmärkten abgekoppelt. Voraussetzung für die kongruente Rückdeckung ist aber häufig eine Neuordnung der Altersversorgung.“

Quelle: Longial GmbHL

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Die Top 10 der Kryptowährungen

von Mathias Brandt, 16.04.2019 (Marktkommentar)

Rund 90 Milliarden US-Dollar sind alle Bitcoins laut coinmarketcap.com zusammengenommen wert. Allerdings ist der Bitcoin damit weit entfernt von seiner einstigen Größe. Ende 2017 erreichte die Kryptowährung eine Marktkapitalisierung von über 300 Milliarden US-Dollar. Die Nummer 1 im Ranking der Digitalcoins ist der Bitcoin gleichwohl immer noch. Erst mit weitem Abstand folgen Ethereum (17,3 MIlliarden US-Dollar) und XRP (13,5 Milliarden US-Dollar) – auch unter dem Namen Rippel bekannt. 

© https://de.statista.com/infografik/1939/marktkapitalisierung-von-kryptowaehrungen/

Quelle: Mathias Brandt, Statista, https://de.statista.com/infografik/1939/marktkapitalisierung-von-kryptowaehrungen/

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N26 auf einen Blick

von Mathias Brandt, 10.04.2019 (Marktkommentar)

Derzeit haben neun Unternehmen aus Deutschland Einhorn-Status. Eines davon ist das Finanz-Startup N26, das aktuell mit umgerechnet 2,4 Millionen Euro bewertet wird. In den kommenden Jahren will die Online-Bank eigenen Angaben zufolge weltweit über 100 Millionen Kunden erreichen. Aktuell sind es mehr als 2,5 Millionen Kunden in 24 Ländern, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Aber erstmal muss sich das Unternehmen mit der deutschen Finanzaufsicht auseinandersetzen. Grund sind laut Gründerszene sich häufende Beschwerden von Kunden und anderen Banken.

© https://de.statista.com/infografik/17652/ausgewaehlte-kennzahlen-der-mobile-bank-n26/

Quelle: Mathias Brandt, Statista, https://de.statista.com/infografik/17652/ausgewaehlte-kennzahlen-der-mobile-bank-n26/

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„Goldener Engel der Scheinheiligkeit“ 2019: Oxfam Deutschland 

5. April 2019/von Prometheus

Den Negativ-Preis „Goldener Engel der Scheinheiligkeit“ erhält in diesem Jahr die Organisation Oxfam Deutschland. Die Organisation erhält den zum zweiten Mal verliehenen Preis für ihre irreführende, auf Negativität und Neid basierende Kommunikation. Frank Schäffler dazu: „Man darf sich nicht auf die Logik Oxfams einlassen. Sie malen alles dunkel und schlecht.“

Prometheus legt wert darauf, dass sie die im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und insbesondere der Nothilfe stattfindende Arbeit Oxfams ausdrücklich von dem Preis ausnehmen.

Aus der Begründung:

Sie setzen auf Neid anstatt auf Motivation. Anstatt den Blick darauf zu richten, wie arme Menschen nachhaltig aus ihrer Situation herauskommen können, konzentrieren Sie sich in Ihrer Kommunikation auf Vorschläge, wie man „den Reichen“ etwas wegnehmen könnte.

„Diese Kommunikation ist in Zeiten von Fake News und wachsendem Populismus besonders gefährlich“, sagt Schäffler.

Ihre populistische Rhetorik gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch Ihre zugespitzten und zum Teil unsinnigen Vergleiche und plakativen Formulierungen tragen sie dazu bei, dass innergesellschaftliche Debatten an Schärfe gewinnen und unterschiedliche Gruppen gegeneinander in Stellung gebracht werden. Diese Klassenkampfrhetorik löst bestehende Probleme nicht, produziert aber neue.

Ihre Kommunikation ist unglaubwürdig. Wenn man Ihre eigenen Maßstäbe auf Ihre Organisation in Deutschland anwendet, wird klar, dass Sie selber auch nicht an diese Maximen glauben. Folgt man dieser Logik im Blick auf die Gehälter von Oxfam Deutschland, wird die Absurdität der Vergleiche deutlich:

Die Geschäftsführerin verdient an einem Tag das, was jemand in Burundi in einem Jahr verdient. Oder: Um so viel zu verdienen wie ein Bereichsleiter im Monat bekommt, müssen Menschen, die in Bangladesch zum Mindestlohn arbeiten, fünf bis sechs Jahre lang schuften. Oder: Was eine Fachliche Koordinatorin in einer Woche verdient, entspricht dem Gesamtvermögen von vier Äthiopierinnen oder 22 Malawiern. Oder: Die vier leitenden Angestellten verdienen im Jahr so viel wie 173 Haitianer. Oder: Das jährliche Personalbudget für 92 Hauptamtliche, 13 Studenten und 1 geringfügig Beschäftigten (4.462.278,60 €) ist so viel wie 11.668 ugandische Kaffeebauern-Familien in einem Jahr an Einkommen generieren.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: https://prometheusinstitut.de/goldener-engel-der-scheinheiligkeit-2019-oxfam-deutschland/

Quelle: prometheusinstitut.de

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