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Category Archives: Akteure

Vermögensaufbau für jeden Geldbeutel

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Frankfurt, 2. August 2017 – Fonds sind keine Erfindung der Neuzeit. Es gibt sie in Deutschland schon seit über 60 Jahren. Doch noch immer hält sich das Vorurteil, Fonds seien nur etwas für Vermögende.

Das rührt meist daher, dass die Bezeichnung „Investmentfonds“ fälschlich mit der „Vermögensverwaltung“ für Reiche gleichgesetzt oder mit dem Investmentbanking von Großbanken verwechselt wird. Fonds gibt es aber für jeden Geldbeutel – viele sind sogar sparplanfähig und ab 25 Euro pro Monat zu haben. Auch mit den Produkten aus dem Investmentbanking haben Fonds nichts zu tun. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

Fonds funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Indem sie das Geld vieler Kleinsparer bündeln und breit anlegen, kann jeder Einzelne schon mit kleinen Beträgen an der Entwicklung von Unternehmen und Immobilien weltweit teilhaben. Die Streuung des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder und Kapitalmärkte verteilt dabei die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in der Regel als Sondervermögen verwahrt – getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Das macht Fonds insolvenzsicher.

Fonds werden streng reguliert Die Fondsgesellschaft handelt außerdem immer treuhänderisch im Interesse des Anlegers. Das ist auch der Grund, weshalb Sparer über kaum ein anderes Finanzprodukt so umfangreich und regelmäßig informiert werden wie über Fonds. Bereits vor dem Kauf können sie verschiedene Fonds leicht mittels der so genannten „Wesentliche Anlegerinformation“ vergleichen. Diese enthalten alle wichtigen Informationen zu Anlagezielen, Risiko, Kosten und zur Wertentwicklung in der Vergangenheit.

Wer sich für Fonds interessiert, kann sich auf den Webseiten des jeweiligen Anbieters unter anderem über die aktuelle Aufteilung des Fondsvermögens und die größten Positionen des Fonds informieren. Die aktuelle Wertentwicklung finden Anleger im Internet und in Tageszeitungen. Zusätzlich veröffentlichen Fonds halbjährlich Berichte über ihre Käufe und Verkäufe.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Clever Vermögen aufbauen

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Frankfurt, 11.07.2017 – In Deutschland liegt jeder zweite Euro in niedrig verzinsten Geldanlagen. Nach Abzug der Inflation bleibt von den Zinsgewinnen aber kaum etwas übrig. Ein Ende der Niedrigzinsphase für Sparer ist aber nicht in Sicht.

Denn noch sind zu viele Länder hoch verschuldet, so dass die Notenbanken die Zinsen mittelfristig nicht anheben können. Laut der Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften bedroht das aber den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge der Bürger.

Eine Möglichkeit, der Zinsfalle zu entkommen, bieten Aktien oder Aktienfonds. Aktienkurse schwanken zwar stärker als Anleihekurse, Studien zufolge wird das höhere Risiko aber entsprechend durch höhere Erträge belohnt, da sich der Anleger an der Entwicklung der Volkswirtschaft und damit am erwirtschafteten Wohlstand beteiligt.

Doch wie hoch sollte nun die Aktienquote im Depot sein? Das lässt sich anhand der Faustregel „Maximaler Aktienanteil = 100 Prozent minus Lebensalter“ errechnen. Diese Regel bietet aber nur eine grobe Orientierung, wichtig sind auch die individuelle Lebens- und Vermögenssituation des Sparers. Junge Anleger wie Berufseinsteiger haben bis zur Rente noch viele Sparjahre vor sich und können somit Kursschwankungen zugunsten höherer Renditen besser aussitzen. Außerdem greift bei einer langen Spardauer der Zinseszinseffekt. Auch wer während seines Berufslebens mit einem steigenden Arbeitseinkommen rechnet, kann den Anteil risikoreicher Anlageformen entsprechend nach oben anpassen.

Mit zunehmendem Alter sollten die risikoreicheren Anlagen jedoch langsam in schwankungsärmere und wertstabilere Anlagen wie Anleihen umgeschichtet werden. Wer sich das nicht zutraut, kann auf Mischfonds zurückgreifen, die Aktien und Anleihen in unterschiedlicher Höhe mischen. Anleger können so das passende Mischungsverhältnis wählen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Neue Fondsbesteuerung ab 2018: Was Anleger wissen müssen

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Frankfurt, 19. April 2017 – Ab Anfang Januar 2018 ändert sich die Besteuerung von Publikumsfonds. In Deutschland aufgelegte Fonds müssen auf bestimmte inländische Erträge Steuern in Höhe von 15 Prozent aus dem Fondsvermögen zahlen.

Bislang werden nur die Anleger besteuert, nicht aber die Fonds. Die gute Nachricht ist: Die meisten Privatanleger werden unter dem Strich nicht mehr Steuern zahlen als bisher. Denn sie erhalten einen Ausgleich über Teilfreistellungen von der Abgeltungsteuer. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

Die Höhe des steuerfreien Anteils richtet sich dabei nach der Art des Fonds, also ob es sich um einen Aktien,- Misch- oder Immobilienfonds handelt. Der deutsche Fondsverband BVI hat die Eckpunkte und die knapp 50 wichtigsten Fragen und Antworten zur Reform für Fondsberater und Vermittler in einer Broschüre zusammengefasst. Auch Privatanleger können sich darüber informieren. Die Broschüre gibt es auf der Webseite des Verbands unter dem Link www.bvi.de/regulierung/investmentsteuern/investmentsteuerreform/ direkt zum Download.

Eckpunkte der Investmentsteuerreform

Versteuern müssen Fonds künftig Dividenden, Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien, falls diese Einkünfte aus Deutschland stammen. Auch für die Besteuerung der laufenden Erträge und der Gewinne aus dem Verkauf von Fondsanteilen bei den Anlegern gelten neue Regeln.

Durch den Systemwechsel fällt ab 2018 außerdem der Bestandsschutz für diejenigen Fondsanteile weg, die Anleger vor 2009 erworben haben. Für die meisten Privatanleger werden die Folgen dieses Wegfalls aber durch einen Freibetrag von 100.000 Euro abgemildert. Anleger sollten diese Alt-Anteile daher unbedingt ins Jahr 2018 mitnehmen und nicht zuvor verkaufen, um ihren Freibetrag nicht zu verschenken.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Finanztest-Studie: Anleger bleiben unter ihren Möglichkeiten

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Berlin, 12. April 2017 – Mehr als fünf Prozent Rendite haben Anleger in den vergangenen Jahren durch handwerkliche Missgriffe versenkt. Dabei ist es mit der richtigen Strategie gar nicht so schwierig, das Geld für sich arbeiten zu lassen.

Diese Zahlen dürften Depotbesitzer ins Grübeln bringen: Viele Anleger blieben in den Jahren 2005 bis 2015 mit einem Renditeergebnis von durchschnittlich 3,1 Prozent weit hinter den Wertzuwächsen des Gesamtmarktes zurück. Realistisch wäre eine Rendite von 8,7 Prozent gewesen. Zu diesem alarmierenden Befund kommt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprofessoren Andreas Hackethal und Steffen Meyer im Auftrag der Zeitschrift Finanztest. Die optimale Rendite hätten Anleger erzielt, die in den breiten Markt investiert und dann stillgehalten hätten.

Die Untersuchung macht deutlich, dass eine Investition in prognosefreie Geldanlagen, wie sie die Quirin Privatbank im Rahmen des Anlagekonzepts „Markt – Meinung – Wissen“ mit ETFs und Indexfonds umsetzt, auf lange Sicht nicht nur zu geringeren Wertschwankungen, sondern auch zu einem besseren Chance-Risiko-Verhältnis führt. Eine wichtige Erkenntnis: Auch gut informierte Anleger treffen oft fragwürdige Entscheidungen. Mit dem Interesse am Börsengeschehen wachse laut Finanztest die Neigung, die vermeintliche Expertise auch anzuwenden und somit das Risiko, auf Geheimtipps hereinzufallen und in spekulative Aktien zu investieren, vor denen die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) häufig warnt.

Aus diesen Gründen raten die Wissenschaftler fünf Grundregeln zu beachten:
1.    Streuen Sie Ihr Vermögen.
2.    Investieren Sie langfristig.
3.    Bleiben Sie ruhig.
4.    Werden Sie nicht gierig.
5.    Senken Sie die Kosten.

Die Untersuchung von Finanztest deckt sich mit den Erfahrungen, die die Berater der Quirin Privatbank seit Jahren machen. So finden sich in den Depots, mit denen Kunden oder Interessenten zur Bank kommen, kurzfristige Wetten und risikoreiche Spekulationen auf politische oder wirtschaftliche Ereignisse, die den langfristigen Anlageerfolg gefährden.

Ob diese Renditekiller auch in ihrem Depot schlummern, klären Anleger ganz einfach mit einem unabhängigen Vermögens-Check. Das daraufhin erstellte, individuelle Gutachten verschafft ihnen Klarheit und zeigt ihnen konkrete Auswege. Statt Trends nachzujagen oder auf politische Börsen zu wetten, sollten Anleger besser auf die Kraft der internationalen Kapitalmärkte setzen und langfristig ausgerichtete, systematische Anlagestrategien verfolgen.

Quelle. Finanztest-Studie

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Das Geld anderer Leute

Landshut, 31.03.2017 – Frank Schäffler, Prominenter FDP Abgeordneter und Geschäftsführer des gemeinützigen Prometheus-Institutes hat sich in der Zeitung „Tichys Einblick“ anlässlich des EU-Austritts-Antrages der Briten Gedanken gemacht. Dabei zitiert er den Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman, der neben John Maynard Keynes als einer der einflussreichsten Ökonomen des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen wird, zum Thema staatliche Geldausgaben sehr bildlich:

„Es gibt nur vier Wege, Geld auszugeben: Man kann sein eigenes Geld für sich selbst ausgeben. Wenn man das tut, passt man wirklich auf, was man tut, und man versucht, das Maximum aus seinem Geld herauszuholen. Man kann sein eigenes Geld für jemand anderen ausgeben, zum Beispiel, wenn ich ein Geburtstagsgeschenk für jemanden kaufe. Dann achte ich weniger auf das Geschenk selbst, aber sehr auf die Kosten. Ich kann das Geld anderer Leute für mich selbst ausgeben. Und wenn ich das tue, werde ich mit Sicherheit gut zu Mittag essen! Und zu guter Letzt kann ich das Geld anderer Leute für andere Leute ausgeben. Und wenn ich das tue, dann interessiert mich nicht, wie viel ich ausgebe, und mich interessiert nicht, was ich für das Geld bekomme. Und so funktioniert der Staat.“

Mehr zu Frank Schäfflers Artikel  „Das Geld anderer Leute über das EU System und Griechenland unter http://prometheusinstitut.de/das-geld-anderer-leute/, In jedem Fall LESENSWERT!

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Unsicherheit in Finanzfragen Jugend auf verlorenem Posten

Bamberg, Februar 2017 – Die Unsicherheit in Finanzfragen hat Deutschland und Europa fest im Griff. Zahlreiche Studien zeichnen ein düsteres Bild vom Wissenstand in diesem Bereich. Nach einer Studie aus dem Jahr 2016 geben etwa 53 Prozent an, sich nur halbwegs gut mit Banken- und Versicherungsthemen auszukennen, und gut 13 Prozent meinen, ihre Kenntnisse über die Finanzwelt seien schlicht nicht vorhanden. In einer Welt, in der immer alles jederzeit mit jedem Budget verfügbar scheint und in der Ratenzahlungen sowie NullProzent-Finanzierungen an der Tagesordnung sind, wird das Wissen um Finanzen wichtiger denn je. Gegensteuern lässt sich nur mit einer grundlegenden Bildung in diesem Bereich, doch wie lässt sich diese vermitteln? „In der schulischen Ausbildung ist leider kein Fach ‚Finanzkunde‘ vorgesehen. Da bleibt nur die private Beschäftigung mit dem Gegenstand übrig. Das Umfeld und die Eltern sind gefragt, das Thema ernst zu nehmen und so dafür zu sorgen, dass ihre Kinder später nicht in die Schuldenfalle tappen oder auf unseriöse Berater hereinfallen“, fordert Reiner Braun, einer der Gründer des unabhängigen Expertennetzwerks Finanzkun.de. 

Junge Generationen und Frauen im Hintertreffen
Besonders Frauen und junge Menschen haben Nachholbedarf im Bereich Finanzwissen.  Bei risikorelevanten Fragen hinken Frauen im europaweiten Vergleich den Männern immer noch hinterher. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern in grundlegenden Finanzfragen zeigt sich deutlich in Italien: Männer beantworteten 25 Prozent mehr Fragen richtig als die befragten Frauen. Bei risikorelevanten Finanzfragen weist Belgien den größten Geschlechterunterschied auf. Knapp dahinter Deutschland auf dem zweiten Platz. Aber es geht noch extremer: In Portugal haben beide Geschlechter ein ähnlich schlechtes Verständnis in Finanzfragen. Auch die jungen Generationen müssen aufholen: Die unter 35Jährigen verfügen im Generationenvergleich über die geringsten Finanzkenntnisse. „Eine fatale Situation für die Zukunft jedes Einzelnen und ganz Europas“, so Braun.

Pures Desinteresse?
Einerseits mangelt es an der nötigen schulischen Ausbildung in Sachen Finanzen, andererseits ist das Interesse an solchen Themen auch nicht besonders hoch. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung haben 44 Prozent der Befragten keinerlei Interesse am Thema Finanzen. Dabei fiel auf: Die Begeisterung steigt mit der Höhe des Einkommens. Jeder dritte Befragte macht sich Gedanken um die Altersvorsorge, knapp 25 Prozent beschäftigen sich mit dem Thema Geldanlage. Besonders das Desinteresse der 14- bis 19-Jährigen am Thema Finanzen mit einem Anteil von 87 Prozent war erschreckend groß.

Ausbrechen aus der Unsicherheit 
Ein Grundwissen in puncto Finanzen und Risiken macht es erst möglich, positive finanzielle Entscheidungen treffen zu können. Dies bestätigt auch eine Studie aus diesem Jahr: Ein besseres Verständnis für finanzielle Konzepte sorgt dafür, dass auch günstigere Entscheidungen zu Sparmöglichkeiten, Investitionen und Finanzprodukten getroffen werden können. Diejenigen, die finanzielle und risikobezogene Konzepte verstehen, treffen mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit bessere finanzielle Entscheidungen. „Eine gute Finanzbildung ist die Grundlage einer langfristig gesunden Gesellschaft. Solange es kein Schulfach ‚Finanzkunde‘ gibt, muss sich der Einzelne selbst um sein Finanzwissen kümmern. Eltern können ihre Kinder nicht früh genug mit der Materie bekannt machen, denn ‚Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr‘“, erklärt Braun. „Aber auch im Erwachsenenalter kann man immer noch etwas dazulernen.“

Weitere Informationen unter www.finanzkun.de

Über Finanzkun.de 
Als Kollegennetzwerk aus unabhängigen Finanzberatern informiert Finanzkun.de seit August 2015 über sämtliche Aspekte des Finanzwissens. Das Portal hat sich zum Ziel gesetzt, dem mangelnden Finanzwissen in Deutschland entgegenzuwirken und Verbraucher und seriöse Finanzberater zusammenzubringen. Die URL entstand aus dem Spannungsverhältnis von DIE Finanzkunde und DER Finanzkunde. Im Magazin des Expertennetzwerks stellen aktuell rund 80 praktizierende Finanzberater aus ganz Deutschland ihr Praxiswissen in Artikelform zur Verfügung – stets leserfreundlich und informativ aufbereitet. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Vermittlung von Finanzdienstleistungen, sondern auf der beratenden Funktion der Experten. Verbraucher sollen so umfassender aufgeklärt und besser auf Beratungsgespräche vorbereitet werden. Finanzberater nutzen das Portal als wirkungsvollen Multiplikator und um zusätzlichen Traffic zu generieren. Alle Finanzberater werden vor der Aufnahme in das Netzwerk einer strikten Prüfung unterzogen und müssen einen Beraterkodex unterschreiben.

 

 

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Drei einfache Regeln für die Geldanlage

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Frankfurt, 1. Februar 2017- Die meisten Menschen beschäftigen sich nicht gerne mit Finanzfragen, meist aus Angst vor Fehlentscheidungen. Doch den Kopf in den Sand zu stecken, ist keine Lösung. Denn Geldanlagen werden nicht besser, weil man keine Lust hat, sich um sie zu kümmern. Schon länger gibt es kaum mehr Zinsen auf Sparbüchern oder für Anleihen. Parallel ist die Inflation im Dezember sprunghaft auf 1,7 Prozent gestiegen nach 0,8 Prozent im November. Damit verliert das sauer verdiente Geld auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten stetig an Wert.

Ein Beispiel: Bei einer Inflation von jährlich 2 Prozent sind von 1.000 Euro nach fünf Jahren nur noch rund 905 Euro übrig. Ohne entsprechende Erträge spart man sich also ärmer, so die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften. Ein Anfang ist gemacht, wenn man diese drei Grundregeln bei der Geldanlage beachtet:

Regel 1: Sparziel und Risikoneigung definieren

Sparer sollten sich zunächst über ihr Sparziel, die geplante Anlagedauer und ihre persönliche Risikoakzeptanz klar werden, bevor sie sich für eine Anlage entscheiden. Denn die verschiedenen Sparmöglichkeiten unterscheiden sich hinsichtlich Sicherheit, Liquidität und Rendite. Als Faustregel gilt: Eine Anlageform kann nie alle drei Kriterien erfüllen. So bringen jederzeit verfügbare Anlagen, also solche mit hoher Liquidität häufig nur geringere Renditen. Höhere Renditen sind hingegen nur realistisch, wenn Sparer einen längeren Zeithorizont und zwischenzeitliche Wertschwankungen akzeptieren. Wer beispielsweise langfristig denkt und gute Nerven hat, kann in Aktienfonds investieren. Sparer, die dagegen risikoscheuer sind, benötigen wertstabilere Anlagen. Wer die Unterschiede nicht kennt oder sich die Auswahl nicht zutraut, sollte sich beraten lassen.

Regel 2: Je früher, desto besser

Wer früh anfängt zu sparen, kann mithilfe des Zinseszinseffektes einen soliden Kapitalstock aufbauen. Ein Beispiel: Aus 10.000 Euro werden bei jährlich durchschnittlich fünf Prozent Rendite nach 20 Jahren mehr als 26.000 Euro und nach 40 Jahren bereits rund 70.000 Euro. Es werden also Erträge angesammelt, die sich immer und immer wieder verzinsen. Neben dem Zeitfaktor ist auch die Höhe der Rendite für den Anlageerfolg entscheidend. Kleine Unterschiede wirken auch hier über längere Laufzeiten enorm. Daher ist es besonders für jüngere Sparer sinnvoll, in riskantere und damit höher rentierliche Anlagen wie Aktienfonds zu investieren. Jüngere Sparer haben mehr Zeit, das Geld am Kapitalmarkt für sich arbeiten zu lassen. Zwischenzeitliche Rückschläge an den Märkten können sie besser aussitzen als etwa Rentner, die mit ihren Ersparnissen ihren Lebensabend gestalten wollen.

Regel 3: Nie alle Eier in einen Korb

Sparer sollten ihr Geld auf verschiedene Anlageklassen oder Wertpapiere verteilen. Dabei hat sich in einem ersten Schritt die Faustformel ein Drittel Aktien, ein Drittel Anleihen und ein Drittel Immobilien bewährt. Welche Mischung es genau wird, hängt natürlich von den persönlichen Zielen und der eigenen Lebenssituation ab. Wer etwa schon eine Immobilie besitzt, sollte mit dem übrigen Geld stärker Aktien oder entsprechende Fonds berücksichtigen. Um seine Ersparnisse wirkungsvoll zu schützen, sollten Sparer außerdem nicht nur auf eine Region, z.B. Deutschland, setzen, sondern ihr Geld idealerweise weltweit über verschiedene Anlageklassen investieren.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter www.bvi.de/finanzwissen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Nachhaltige Fonds in Deutschland auf Rekordstand

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Dortmund, 26. Januar 2017 – Die nachhaltigen Fonds in Deutschland haben 2016 einen neuen Höchststand erreicht: Bis zum Jahreswechsel stieg ihr Volumen auf 43,8 Milliarden Euro. Das sind 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (37,6 Milliarden Euro).

Die Anzahl der nachhaltigen Fonds ist im vergangenen Jahr ebenfalls gestiegen, von 261 auf 270. Nachhaltige Fonds investieren das Geld der Anleger nach unterschiedlichen ethischen, ökologischen und sozialen Kriterien. Es handelt sich um Aktien-, Renten-, Misch- und Dachfonds, Mikrofinanzfonds und ETFs. Nachhaltige Aktienfonds bilden mehr als die Hälfte dieses Marktes.

„Das Wachstum beruht zu einem Teil darauf, dass sich die Aktienkurse 2016 gut entwickelt haben und damit die Aktienfonds an Volumen zugelegt haben“, erläutert Jörg Weber von dem Dortmunder Brancheninformationsdienst ECOreporter. Zudem hätten einige Fonds weit überdurchschnittlichen Zulauf verzeichnet, darunter auch Mischfonds und Mikrofinanzfonds, so Weber. Die vier in Deutschland für den Verkauf an Private zugelassenen Mikrofinanzfonds finanzieren insbesondere Finanzinstitute in Schwellenländern, damit diese Kleinunternehmern Geld leihen können.

Vor zehn Jahren, zum Jahreswechsel 2006/2007, hatte das Gesamtvolumen der nachhaltigen Fonds in Deutschland weniger als 14 Milliarden Euro betragen. Der Brancheninformationsdienst ECOreporter untersucht den deutschen Markt der nachhaltigen Geldanlage seit 1997 kontinuierlich. Als ECOreporter 1997 diese Daten erstmals ermittelte, gab es nur zwölf nachhaltige Fonds in Deutschland mit insgesamt lediglich 220 Millionen Euro Volumen.

Zum Vergleich nachhaltige Fonds/Gesamtmarkt für Fonds:

Es liegen noch keine Zahlen vor, die zeigen, wie hoch das gesamte Vermögen war, das Publikumsfonds in Deutschland Ende 2016 verwalteten. Die aktuellsten verfügbaren Zahlen stammen vom Ende November 2016. Laut dem Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (kurz BVI) summierte sich das Vermögen der Publikumsfonds zu diesem Zeitpunkt auf rund 899 Milliarden Euro. Es lag damit knapp unter dem Vorjahresniveau von 901 Milliarden Euro. Das Börsenhoch im Dezember 2016 dürfte das Volumen aber etwas gesteigert haben. Auf jeden Fall lag der Anteil der nachhaltigen Fonds (43,8 Milliarden Euro) am Gesamtmarkt (rund 900 Milliarden Euro) bei etwas unter fünf Prozent.

Erläuterung zur Untersuchung:

In dieser Meldung genannt sind nur die in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen nachhaltigen, ethischen oder Erneuerbare-Energie-Fonds. Nicht enthalten sind also Fonds aus anderen deutschsprachigen Ländern wie Österreich oder teilweise deutschsprachigen Ländern wie Schweiz, Liechtenstein oder Luxemburg.

Die erfassten Fonds sind in Deutschland zum Vertrieb zugelassen und damit von normalen Anlegern zu zeichnen. Nicht handelbare Spezialfonds für Institutionen sind nicht erfasst.

Noch ein Hinweis: Die oben genannten Zahlen umfassen Aktien-, Renten-, Misch- und Dachfonds, Mikrofinanzfonds, ETFs. Sie umfassen keine so genannten geschlossenen Fonds, die meist auf einer GmbH & Co KG basieren und zu einer anderen Finanzprodukt-Kategorie gehören (Beispiel: geschlossener Solarfonds, der in eine Solaranlage investiert).

Quelle: ECOreporter.de AG

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M&L macht „Arbeiten in ländlichen Regionen“ attraktiv

Matthias Mauer, M und L Consult

Matthias Mauer, M und L Consult

Frankfurt am Main, 07. November 2016 – Wer nun meint, dass es der Frankfurter Unternehmensberatung M&L um die Landwirtschaft geht, liegt falsch. Vielmehr setzt Matthias Mauer als Chef der M&L bewusst einen Gegentrend zu dem vielfach kommunizierten Sog in die Großstädte. Neben Frankfurt wurde ein weiterer Standort in Biedenkopf etabliert, um konsequente Wachstumspläne umzusetzen und die Nähe zum Mittelstand zu suchen.

Expertise, hohe Qualität und die Nähe zum Kunden kennzeichnen M&L als Beratungsunternehmen. Daher liegt der nächste logische Schritt darin, sich in Regionen zu orientieren, in welchen namhafte und prosperierende Mittelständler die zentrale Rolle spielen. Hochschulen haben dieses Potential längst erkannt und bieten Talenten, die sich nicht in Großstädten und Ballungsräumen sehen, attraktive Möglichkeiten, in der Heimat zu bleiben und damit den Arbeitgebern in der Region als gut ausgebildete Absolventen zur Verfügung zu stehen. Dies ist eine Entwicklung, die sich nachhaltig in den aufstrebenden Regionen manifestiert.

Der Landkreis Marburg/Biedenkopf gehört zu einer solchen Region. Erfolgreiche und hochinteressante Mittelständler prägen diesen Kreis ebenso wie ein qualifiziertes Netz an renommierten Hochschulen. Junge Menschen, die den Wert und die Lebensqualität dieser Region schätzen und hier verwurzelt sind, wünschen sich neben der guten Ausbildung auch ein umfangreiches Angebot an Arbeitsplätzen, wo sie ihr Wissen und ihre Kompetenz einbringen können.

Die M&L Aktiengesellschaft hat sich daher für Biedenkopf entschieden, um Spezialisten für Big DATA und Geomarketing hier eine Chance zu bieten. Die Nähe zu den Hochschulen in Siegen, Wetzlar, Marburg, aber auch zur Mittelhessischen Hochschule mit mehreren Standorten in und um Biedenkopf macht die Stadt zu einem attraktiven Platz für ein Unternehmen, dessen Fokus es ist, talentierten Absolventen eine interessante Perspektive zu bieten. Talenten und Spezialisten aus dieser Region bietet M&L damit die Gelegenheit, in einem hoch innovativen und überproportional wachsenden Markt mit nationalen und internationalen Kunden zu wachsen und so vom Standort Biedenkopf aus erfolgreich zu agieren.

Matthias Mauer, Vorstand der M&L AG, dazu: „Ich sehe gerade in der Region Biedenkopf ein großes Potential, Arbeitsplatzverluste aus den letzten Jahrzehnten wieder zu kompensieren und jungen Talenten eine Chance zu bieten. Als weitere Expansion-Region für Süddeutschland haben wir die niederbayerische Hauptstadt Landshut im Blick.“

Quelle. M&L AG

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Nobelpreis für Wirtschaft

Nobelpreis 2012 © Nobel Media

Nobelpreis 2012 © Nobel Media

Landshut, 10. Oktober 2016 – Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht an Oliver Hart und Bengt Holmström. Die beiden Ökonomen werden für ihre Arbeit zum Thema Vertragstheorie ausgezeichnet.

Der US-Wissenschaftler Oliver Hart lehrt an der Harvard Univerity in Cambridge, der Finne Bengt Holmstöm am nahegelegenen Massachusetts Institut of Technology (MIT).
Die beiden hätten ein Rahmenwerk zum besseren Verständnis von Vertragskonstrukten, wie zum Beispiel ein Model zu erfolgsabhängigen Bezahlung von Managern („Holmstöm-Model“), sowie auf den Gebieten wie Zuzahlung bei Versicherungen und der Privatisierung öffentlicher Aufgaben, hieß es in der Würdigung der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Präzise und verlässliche Verträge sind die Grundlage einer gut funktionierenden Marktwirtschaft.

Der Wirtschaftsnobelpreis ist eigentlich kein richtiger Nobelpreis, da Alfred Nobel 1901 nur in den Bereichen Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin, Literatur und für Friedensbemühungen einen Preis vorsah. Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften, wie der Wirtschaftsnobelpreis offiziell heißt, wurde 1968 von der Schwedischen  Reichsbank ins Leben gerufen.

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