Skip to Content

Category Archives: Akteure

Anlegerbarometer: Deutsche Sparer blicken optimistisch in die Zukunft

©www.shutterstock.com

Frankfurt, 12. September 2017 – Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande sind deutsche Sparer für die kommenden sechs Monate zuversichtlich gestimmt. Gleiches gilt für ihre persönliche finanzielle Situation, diese beurteilen die Befragten ebenfalls positiv. Optimistisch sind die meisten Anleger auch auf mittlere Sicht: Zwei von drei Sparern (65 Prozent) rechnen damit, dass die hiesige Wirtschaftslage in den kommenden fünf Jahren gleich bleibt oder sich sogar noch verbessert. Dabei sehen die Befragten in der Globalisierung einen wesentlichen Faktor für den Wohlstand in der Bundesrepublik. Die Chance, selbst als Aktionär von der starken deutschen Wirtschaft zu profitieren, erkennt allerdings nur eine Minderheit. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Im kommenden halben Jahr erwarten knapp zwei Drittel der Sparer (60 Prozent), dass sich an der positiven wirtschaftlichen Situation in Deutschland nicht viel ändern wird (Vorquartal: 59 Prozent). Die Zahl derer, die von einem Konjunkturaufschwung ausgeht, ist dabei zwar um sechs Prozentpunkte auf 18 Prozent gesunken. Für ihre persönliche wirtschaftliche Situation sehen die meisten aber keine Konsequenzen aus der im Vergleich zum letzten Quartal etwas pessimistischeren Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung. 70 Prozent der Befragten rechnen weiterhin mit konstanten finanziellen Verhältnissen in ihrem Haushalt in den nächsten sechs Monaten (Vorquartal: 74 Prozent). Jeder Fünfte erwartet sogar eine Verbesserung seiner eigenen finanziellen Situation. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im zweiten Quartal 2017.

Anleger gehen mittelfristig von einer Belebung der Wirtschaft aus
Mit Blick auf einen längeren Horizont rechnen deutlich mehr Menschen mit veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen in Deutschland. Nur knapp jeder Dritte (30 Prozent) glaubt, dass die Wirtschaftslage in den kommenden fünf Jahren konstant bleibt. Ein wenig mehr Befragte (33 Prozent) gehen von einer schlechteren Entwicklung aus. 35 Prozent und damit die größte Gruppe erwartet eine bessere konjunkturelle Situation. „Die Zahlen zeigen, dass es in der Gesellschaft offensichtlich ganz unterschiedliche Zukunftserwartungen gibt. Die meisten Menschen blicken dennoch grundsätzlich optimistisch in die Zukunft“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

Globalisierung wirkt sich positiv auf den Wohlstand hierzulande aus
Dabei erkennt der Großteil der Deutschen durchaus an, dass die Globalisierung zur allgemein guten wirtschaftlichen Situation beiträgt. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) sind der Ansicht, dass der Wohlstand durch einen erfolgreichen Welthandel steigt. Während jeder Zehnte überhaupt keinen Einfluss wahrnimmt, gibt jeder Vierte (24 Prozent) an, dass die weltweiten Verflechtungen negative Auswirkungen auf den Wohlstand haben. „Die internationale Ausrichtung der deutschen Wirtschaft ist den Menschen durchaus bewusst. Ein offener Welthandel wird als Stärke und Vorteil gesehen“, sagt Gay. Die Befragten differenzieren jedoch deutlich, wenn es um die Frage geht, wer vom guten Zustand der deutschen Wirtschaft profitiert: In erster Linie nennen die Sparer die Führungskräfte in Unternehmen (88 Prozent), die Aktionäre (86 Prozent) und den Staat (86 Prozent). Dass die breite Bevölkerung etwas von der boomenden Konjunktur hat, glaubt dagegen nur eine Minderheit (38 Prozent). Lediglich jeder Vierte (23 Prozent) sieht die Mitarbeiter in den Unternehmen als Profiteure der starken Wirtschaft.

Nur knapp jeder Zweite sieht sich als Aktionär
Beinahe neun von zehn Befragten (86 Prozent) zählen Aktionäre zu den Nutznießern der guten deutschen Wirtschaftsentwicklung. Dennoch sieht nur jeder Zweite (48 Prozent) eine Chance darin, dass er mit einer Geldanlage in Aktien selbst auch von den Erfolgen der heimischen Wirtschaft profitieren kann. Von daher hält es weniger als die Hälfte (42 Prozent) für sinnvoll, wenigstens einen kleinen Teil des Ersparten in chancenreichere Anlageformen wie Aktien anzulegen. Steigende Aktienkurse sind dabei auch kein richtiger Motivator: Lediglich jeder Vierte (26 Prozent) fühlt sich durch steigende Aktienkurse beflügelt, Geld aktienbasiert anzulegen. „Die Menschen wissen, wozu Aktienanlagen imstande sind. Aber das beziehen die meisten auf andere. Für sich selbst kommen viele gar nicht auf die Idee, dass sie über entsprechende Geldanlagen am gesellschaftlichen Wohlstand besser partizipieren können“, so Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten vom 3. bis 15. August 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Quelle: Union Investment, Presseinformation vom 12. September 2017

0 Continue Reading →

Sparen ist trotz Niedrigzins angesagt

©www.shutterstock.com

Nach einer Forsa-Studie ist bei den Deutschen Sparen trotz niedrigen Zinsen hoch im Kurs. 78 Prozent der Befragten gaben an, ihr Sparverhalten nicht ausschließlich von der Höhe der Zinsen, die sie für ihr Sparguthaben bekommen, abhängig zu machen. Ein finanzielles Polster zu haben gibt den Menschen ein gutes Gefühl und Sicherheit.

80 Prozent der Befragten legten monatlich einen festen Betrag auf die hohe Kante, unabhängig vom Alter. 79 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sparen, unter den ab 60-Jährigen ist der Anteil genauso hoch. Bis zu 50 Euro pro Monat legen rund 14 Prozent der rund 1.200 Befragten zurück, fast 30 Prozent sogar mehr als 200 Euro. Dabei gaben zwei Drittel der Befragten an, es beruhigend zu empfinden, ein Geldpolster zu haben. 37 Prozent sparen, um nicht unnötig Geld auszugeben. Dieses Argument gaben vor allen die unter 30-Jährigen an. Andere Spargründe wurden auch genannt, z.B. sparen 32 Prozent für andere Personen wie Kinder oder Enkel, 31 Prozent sparen aus Spaß und 25 Prozent sparen, weil sie für andere ein Vorbild sein möchten.

Nach wie vor stellen Bargeld und Einlagen bei Banken mit rund 2,2 Billionen Euro den größten Posten des Geldvermögens der privaten Haushalte dar. Dies zeigen die von der Bundesbank jüngst veröffentlichen Zahlen, wie die Bundesbürger ihr Geld anlegen (Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung in Deutschland im dritten Quartal 2016). Zum Vergleich: Aktien machen nur gut 10 Prozent (rund 563 Millionen Euro) der insgesamt 5,5 Billionen Euro an Vermögen aus. Als möglicher Grund wäre denkbar, dass sich fast die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) Gedanken um ihr Geld macht – Frauen noch mehr als Männer (48 zu 42 Prozent).

Außerdem ermittelte Forsa per Umfrage, dass Sparen attraktiv macht. Jede dritte Frau und jeder dritte Mann finden Personen anziehend, die regelmäßig Geld auf die Seite legen.

Im Durchschnitt liegt die Sparquote der Deutschen bei 9,4 Prozent im Jahr 2017 nach Schätzung der Deutschen Bundesbank.

Quelle: RaboDirect Deutschland

0 Continue Reading →

Warum niemals alles gegen jede denkbaren Risiken versichert ist

©www.shutterstock.com

München, 06. September 2017 – Wenn ein Versicherer sein Produkt als „All-Risk-Versicherung“ bezeichnet, dann gleicht dies bisweilen dem Werbeversprechen von „Garantie-Zertifikaten“: Bei genauer Prüfung der Vertragsbedingungen kann es sich um „Marketing-Käse mit gewaltigen Löchern“ in der Versicherungsdeckung handeln.

Deckungslücken in Hausrat- und Gebäudeversicherung

Da verspricht die Pfefferminzia-Versicherung als perfekten Schutz fürs Eigenheim, alles inklusive, damit sich der Kunde wohl fühlt und Vertrauen zum Vermittler und Versicherer bekommt Dann folgt im Nebensatz der Hinweis auf den Rundumschutz gegen alle Gefahren, sofern diese nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. In Deutschland herrscht Baufreiheit, das heißt, jedermann darf überall alles bauen was er will, es sei denn, es gibt eine Bestimmung, die das untersagt – ob das Baurecht damit klarer wird, sei dahingestellt.

Im Schadensfall liest der Anwalt des Versicherungsnehmer erstmals das Kleingedruckte. Schwer entzifferbar sind in den Versicherungsbedingungen aber Allmählichkeitsschäden und solche durch Kontamination ausgeschlossen. Allenfalls ein Fachmann kann dem Kunden erklären, dass damit auch plötzlich auftretende Schäden ausgeschlossen sind, wenn diese auf länger dauernder Einwirkung von Niederschlägen (Rauch, Ruß, Staub), Temperaturen, Gasen, Dämpfen oder Feuchtigkeit beruhen. Zur Dauer der nötigen Einwirkung gibt es Urteile, welche mehrere Tage ausreichen lassen bis hin zu Entscheidungen wo es um Einwirkungen über Jahre geht. Nachdem so etwas kein Kunde überblicken kann, müßte sich jedem Versicherer und Makler aufdrängen, darüber gesondert aufzuklären.

Free-Lunch: Alternative Deckungen auch aus dem Ausland?

Manche Industrie- und Gewerbemakler priesen beispielsweise an, dass Selbständige doch noch ein Zweitbüro im Ausland eröffnen sollten, um dann bei den Versicherungsprämien bis zu mehr als 2/3 einzusparen und vielleicht dem AllRisk-Gedanken näher zu kommen. Derlei „Verkaufsberatungen“ bergen allerdings Risiken und Nebenwirkungen, so dass der Begriff „AllRisk“ aus dieser Sicht durchaus treffend sein könnte. In USA wurden einem Schauspieler vor dem Börsencrash Aktien empfohlen, weil er doch etwas für das Älterwerden tun sollte. Nach dem Crash meinte er, dies sei nicht gelogen, er sei durch den Verlust seines Vermögens tatsächlich 20 Jahre gealtert.

Versicherungen aus dem Ausland ist eine Sache, ausländisches Recht eine andere. Das internationale Versicherungsvertragsrecht der EU verweist gegebenenfalls in eine andere als die vielleicht angenommene Rechtskultur, so dass später kostspielige Rechtsgutachten einzuholen sind und größere Prozeßkostenrisiken.

In der EU grenzüberschreitend in allen Fällen unter nur sehr vereinfachten Voraussetzungen Versicherungsschutz einkaufen zu dürfen, ist zunächst einmal überhaupt Ziel der EU-Regelungen – in der Realität wird mancher Versicherer das aber nicht wollen, weil er die rechtlichen und Versicherungs-Risiken schlecht einschätzen kann, und umgekehrt von Seiten des Kunden gibt es ja auch Unsicherheiten.

Überraschungen bei Auslandsversicherungen

Da kann man auch andere Überraschungen erleben – z. B. ermittelt ein US-Versicherer den Schaden nicht selbst (es steht ihm frei, ob er etwas ermittelt, bei Betrugsverdacht wird er es sicher tun wollen), sondern erwartet, dass man ihm den Schadennachweis so führt, dass er sich anhand dieser Unterlagen abschließend von seiner Leistungspflicht überzeugen kann. Manche deutsche Niederlassung eines ausländischen Versicherers reguliert Schäden ab ca. 5stelligen Eurobeträgen niemals selbst , sondern lässt darüber immer erst nach einer Klage des Kunden ein Gericht entscheiden.

Sicher gibt es dies auch international unterschiedlich bei Gerichten: Also den Grundsatz, dass der Kläger alles zum Nachweis seines Anspruchs Erforderliche beibringen muss, und nur seltener eher im deutschen Sozialrecht den sogenannten Amtsermittlungsgrundsatz. Im Ausland muss man sich auch teils selbst um den Strafvollzug kümmern, also es wird geurteilt, dass der Betreffende gesteinigt werden soll, aber es sind keine amtlich bestellten Steinewerfer da, sondern man muss sich schon selbst darum kümmern, dass es genug Interessenten und Steine gibt, und jemand, der den LKW-Fahrer bezahlt, der die benötigten Pflastersteine abkippt. Dafür wird aber auch in Saudi-Arabien kein verurteilter Täter auf dem Marktplatz mit dem Säbel geköpft, wenn die Familie des Opfers erklärt, dass sie sich mit der Familie des Täters geeinigt habe.

Versicherungsmakler auf dem Glatteis durch Vermittlung ausländischer Deckungen?

Das Ventil für Direktversicherung oder privaten Krankenversicherungsschutz außerhalb der EU könnte auch der Makler sein, wenn man einigen Stimmen der Wissenschaft zuhört. Denn  diese meinen, dass der Makler, der nur für seinen Kunden tätig wird, dadurch kein Mittelsmann ist, über den der Versicherer in Deutschland das Versicherungsgeschäft betreibt, so dass er eine Zulassung hier als Versicherer bräuchte. Laut Versicherungsaufsichtsgesetz heißt es allerdings nicht etwa Mittelsmann „des Versicherers“, wie einige herauslesen. So wie der Versicherungsmakler nicht nur „treuhänderischer Sachwalter“ des Versicherungskunden sein kann, sondern auch beauftragter Erfüllungsgehilfe des Versicherers bei der Vermittlung selbst, bei Bestandsbetreuung, bei der Vertragsverwaltung, beim Inkasso von Prämien, sowie bei der Schadensregulierung und sonstigen Marketingaufgaben

Ratschlag für Kunden und Versicherungsmakler

Nachdem es im Leben niemals allumfassenden Versicherungsschutz gibt, müssen die Deckungslücken mühevoll aus den Versicherungsbedingungen herausgelesen und die Angebote am Markt verglichen werden. Zu denken sollte geben, dass viele Versicherer auf Nachfrage gar nicht sagen können, was denn die Versicherungsbedingungen genau meinen sollen, was versichert sei. Daher ist man als Versicherer in solchen Fällen dankbar, wenn Kunden klagen und irgendwann ein oberstes Gericht dem Versicherer sagt, was er wohl gemeint haben muss. Nach dem Motto „Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich lese, was andere darüber urteilen, was ich geschrieben habe?“

Sodann wird man für die Versicherungsdeckung einen Maßanzug anstreben, durch Einstieg des Maklers in Verhandlungen mit Versicherern, um möglichst alle Unklarheiten ausdrücklich und verbindlich klarzustellen. Sofern der Versicherungsmakler sich auf verbreitete Ratings oder Rankings von „Vorgestern & Gestern“ beruft, und diese mangels Verständnis nicht erklären kann, hat er spätestens im Haftungsprozess verloren. Denn über nicht schließbare Deckungslücken hat er zu berichten, also Rechenschaft abzulegen, anstatt den Mantel des Schweigens darüber zu breiten, dass er nur Software beim Versicherungsvergleich benutzt, ohne Kleingedrucktes zu lesen und Individuallösungen zu suchen. Später wird dann ein Sachverständiger feststellen, dass die nicht offengelegte Lücke durchaus schließbar, der Schaden also vermeidbar gewesen wäre, und damit vom Makler auch zu ersetzen.

Quelle:Pressemeldung von Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm

 

 

0 Continue Reading →

Sparen mit Plan

© www.shutterstock.com

Frankfurt, 23. August 2017 – Der Zinsanstieg in den USA lässt Sparer auch hierzulande auf höhere Zinsen hoffen. Doch Experten zufolge werden die Zinsen im Euro-Raum noch lange Zeit niedrig bleiben.

Angesichts der Teuerungsrate von derzeit 1,7 Prozent kommt es für Ersparnisse auf dem Sparbuch oder Tagesgeld damit zu realen Wertverlusten, so die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften. Eine Alternative, um Vermögen aufzubauen, ist ein Sparplan mit Fonds als Basisanlage. Einer aktuellen Umfrage einer Fondsgesellschaft zufolge haben davon zwar vier von fünf Befragten schon einmal gehört. Allerdings wissen nur rund 30 Prozent, wie er funktioniert.

Im Grunde ist die Sparvariante jedoch ganz einfach: Ähnlich einem Banksparplan sparen Anleger einen bestimmten monatlichen Betrag. Mit diesem erwerben sie regelmäßig Investmentfondsanteile. Das können Fonds mit Aktien, Anleihen, Immobilien oder auch Mischfonds sein – je nach Anlagepräferenz. Wie viel oder wie oft gespart wird, können Sparer je nach Budget flexibel gestalten. Viele Fonds sind beispielsweise bereits ab 25 Euro monatlich erhältlich. Weitere Vorteile: Sparer müssen sich mit Fonds nicht über Jahre festlegen, sie kommen bei einem plötzlichen Kapitalbedarf jederzeit an das Geld. Auch die Fonds können sie wechseln. Zudem sind die Kosten einer Fondsanlage transparent. Bereits vor dem Kauf können die Sparer verschiedene Fonds leicht mithilfe der so genannten „wesentlichen Anlegerinformationen“ vergleichen. Diese enthalten alle wichtigen Informationen zu Anlagezielen, Risiko, Kosten und zur Wertentwicklung in der Vergangenheit.

Dass sich Fonds lohnen können, zeigt das folgende Rechenbeispiel: Wer in den letzten 20 Jahren monatlich regelmäßig 100 Euro in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland sparte, erzielte eine durchschnittliche Rendite von 6,3 Prozent und verfügte Ende Juni 2017 über ein Vermögen von rund 47.370 Euro. Eingezahlt wurden lediglich 24.000 Euro.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

0 Continue Reading →

Vermögensaufbau für jeden Geldbeutel

©www.shutterstock.com

Frankfurt, 2. August 2017 – Fonds sind keine Erfindung der Neuzeit. Es gibt sie in Deutschland schon seit über 60 Jahren. Doch noch immer hält sich das Vorurteil, Fonds seien nur etwas für Vermögende.

Das rührt meist daher, dass die Bezeichnung „Investmentfonds“ fälschlich mit der „Vermögensverwaltung“ für Reiche gleichgesetzt oder mit dem Investmentbanking von Großbanken verwechselt wird. Fonds gibt es aber für jeden Geldbeutel – viele sind sogar sparplanfähig und ab 25 Euro pro Monat zu haben. Auch mit den Produkten aus dem Investmentbanking haben Fonds nichts zu tun. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

Fonds funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Indem sie das Geld vieler Kleinsparer bündeln und breit anlegen, kann jeder Einzelne schon mit kleinen Beträgen an der Entwicklung von Unternehmen und Immobilien weltweit teilhaben. Die Streuung des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder und Kapitalmärkte verteilt dabei die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in der Regel als Sondervermögen verwahrt – getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Das macht Fonds insolvenzsicher.

Fonds werden streng reguliert Die Fondsgesellschaft handelt außerdem immer treuhänderisch im Interesse des Anlegers. Das ist auch der Grund, weshalb Sparer über kaum ein anderes Finanzprodukt so umfangreich und regelmäßig informiert werden wie über Fonds. Bereits vor dem Kauf können sie verschiedene Fonds leicht mittels der so genannten „Wesentliche Anlegerinformation“ vergleichen. Diese enthalten alle wichtigen Informationen zu Anlagezielen, Risiko, Kosten und zur Wertentwicklung in der Vergangenheit.

Wer sich für Fonds interessiert, kann sich auf den Webseiten des jeweiligen Anbieters unter anderem über die aktuelle Aufteilung des Fondsvermögens und die größten Positionen des Fonds informieren. Die aktuelle Wertentwicklung finden Anleger im Internet und in Tageszeitungen. Zusätzlich veröffentlichen Fonds halbjährlich Berichte über ihre Käufe und Verkäufe.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

0 Continue Reading →

Clever Vermögen aufbauen

© www.shutterstock.com

Frankfurt, 11.07.2017 – In Deutschland liegt jeder zweite Euro in niedrig verzinsten Geldanlagen. Nach Abzug der Inflation bleibt von den Zinsgewinnen aber kaum etwas übrig. Ein Ende der Niedrigzinsphase für Sparer ist aber nicht in Sicht.

Denn noch sind zu viele Länder hoch verschuldet, so dass die Notenbanken die Zinsen mittelfristig nicht anheben können. Laut der Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften bedroht das aber den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge der Bürger.

Eine Möglichkeit, der Zinsfalle zu entkommen, bieten Aktien oder Aktienfonds. Aktienkurse schwanken zwar stärker als Anleihekurse, Studien zufolge wird das höhere Risiko aber entsprechend durch höhere Erträge belohnt, da sich der Anleger an der Entwicklung der Volkswirtschaft und damit am erwirtschafteten Wohlstand beteiligt.

Doch wie hoch sollte nun die Aktienquote im Depot sein? Das lässt sich anhand der Faustregel „Maximaler Aktienanteil = 100 Prozent minus Lebensalter“ errechnen. Diese Regel bietet aber nur eine grobe Orientierung, wichtig sind auch die individuelle Lebens- und Vermögenssituation des Sparers. Junge Anleger wie Berufseinsteiger haben bis zur Rente noch viele Sparjahre vor sich und können somit Kursschwankungen zugunsten höherer Renditen besser aussitzen. Außerdem greift bei einer langen Spardauer der Zinseszinseffekt. Auch wer während seines Berufslebens mit einem steigenden Arbeitseinkommen rechnet, kann den Anteil risikoreicher Anlageformen entsprechend nach oben anpassen.

Mit zunehmendem Alter sollten die risikoreicheren Anlagen jedoch langsam in schwankungsärmere und wertstabilere Anlagen wie Anleihen umgeschichtet werden. Wer sich das nicht zutraut, kann auf Mischfonds zurückgreifen, die Aktien und Anleihen in unterschiedlicher Höhe mischen. Anleger können so das passende Mischungsverhältnis wählen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

0 Continue Reading →

Neue Fondsbesteuerung ab 2018: Was Anleger wissen müssen

© www.shutterstock.com

Frankfurt, 19. April 2017 – Ab Anfang Januar 2018 ändert sich die Besteuerung von Publikumsfonds. In Deutschland aufgelegte Fonds müssen auf bestimmte inländische Erträge Steuern in Höhe von 15 Prozent aus dem Fondsvermögen zahlen.

Bislang werden nur die Anleger besteuert, nicht aber die Fonds. Die gute Nachricht ist: Die meisten Privatanleger werden unter dem Strich nicht mehr Steuern zahlen als bisher. Denn sie erhalten einen Ausgleich über Teilfreistellungen von der Abgeltungsteuer. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

Die Höhe des steuerfreien Anteils richtet sich dabei nach der Art des Fonds, also ob es sich um einen Aktien,- Misch- oder Immobilienfonds handelt. Der deutsche Fondsverband BVI hat die Eckpunkte und die knapp 50 wichtigsten Fragen und Antworten zur Reform für Fondsberater und Vermittler in einer Broschüre zusammengefasst. Auch Privatanleger können sich darüber informieren. Die Broschüre gibt es auf der Webseite des Verbands unter dem Link www.bvi.de/regulierung/investmentsteuern/investmentsteuerreform/ direkt zum Download.

Eckpunkte der Investmentsteuerreform

Versteuern müssen Fonds künftig Dividenden, Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien, falls diese Einkünfte aus Deutschland stammen. Auch für die Besteuerung der laufenden Erträge und der Gewinne aus dem Verkauf von Fondsanteilen bei den Anlegern gelten neue Regeln.

Durch den Systemwechsel fällt ab 2018 außerdem der Bestandsschutz für diejenigen Fondsanteile weg, die Anleger vor 2009 erworben haben. Für die meisten Privatanleger werden die Folgen dieses Wegfalls aber durch einen Freibetrag von 100.000 Euro abgemildert. Anleger sollten diese Alt-Anteile daher unbedingt ins Jahr 2018 mitnehmen und nicht zuvor verkaufen, um ihren Freibetrag nicht zu verschenken.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

0 Continue Reading →

Finanztest-Studie: Anleger bleiben unter ihren Möglichkeiten

© www.shutterstock.com

Berlin, 12. April 2017 – Mehr als fünf Prozent Rendite haben Anleger in den vergangenen Jahren durch handwerkliche Missgriffe versenkt. Dabei ist es mit der richtigen Strategie gar nicht so schwierig, das Geld für sich arbeiten zu lassen.

Diese Zahlen dürften Depotbesitzer ins Grübeln bringen: Viele Anleger blieben in den Jahren 2005 bis 2015 mit einem Renditeergebnis von durchschnittlich 3,1 Prozent weit hinter den Wertzuwächsen des Gesamtmarktes zurück. Realistisch wäre eine Rendite von 8,7 Prozent gewesen. Zu diesem alarmierenden Befund kommt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprofessoren Andreas Hackethal und Steffen Meyer im Auftrag der Zeitschrift Finanztest. Die optimale Rendite hätten Anleger erzielt, die in den breiten Markt investiert und dann stillgehalten hätten.

Die Untersuchung macht deutlich, dass eine Investition in prognosefreie Geldanlagen, wie sie die Quirin Privatbank im Rahmen des Anlagekonzepts „Markt – Meinung – Wissen“ mit ETFs und Indexfonds umsetzt, auf lange Sicht nicht nur zu geringeren Wertschwankungen, sondern auch zu einem besseren Chance-Risiko-Verhältnis führt. Eine wichtige Erkenntnis: Auch gut informierte Anleger treffen oft fragwürdige Entscheidungen. Mit dem Interesse am Börsengeschehen wachse laut Finanztest die Neigung, die vermeintliche Expertise auch anzuwenden und somit das Risiko, auf Geheimtipps hereinzufallen und in spekulative Aktien zu investieren, vor denen die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) häufig warnt.

Aus diesen Gründen raten die Wissenschaftler fünf Grundregeln zu beachten:
1.    Streuen Sie Ihr Vermögen.
2.    Investieren Sie langfristig.
3.    Bleiben Sie ruhig.
4.    Werden Sie nicht gierig.
5.    Senken Sie die Kosten.

Die Untersuchung von Finanztest deckt sich mit den Erfahrungen, die die Berater der Quirin Privatbank seit Jahren machen. So finden sich in den Depots, mit denen Kunden oder Interessenten zur Bank kommen, kurzfristige Wetten und risikoreiche Spekulationen auf politische oder wirtschaftliche Ereignisse, die den langfristigen Anlageerfolg gefährden.

Ob diese Renditekiller auch in ihrem Depot schlummern, klären Anleger ganz einfach mit einem unabhängigen Vermögens-Check. Das daraufhin erstellte, individuelle Gutachten verschafft ihnen Klarheit und zeigt ihnen konkrete Auswege. Statt Trends nachzujagen oder auf politische Börsen zu wetten, sollten Anleger besser auf die Kraft der internationalen Kapitalmärkte setzen und langfristig ausgerichtete, systematische Anlagestrategien verfolgen.

Quelle. Finanztest-Studie

0 Continue Reading →

Das Geld anderer Leute

Landshut, 31.03.2017 – Frank Schäffler, Prominenter FDP Abgeordneter und Geschäftsführer des gemeinützigen Prometheus-Institutes hat sich in der Zeitung „Tichys Einblick“ anlässlich des EU-Austritts-Antrages der Briten Gedanken gemacht. Dabei zitiert er den Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman, der neben John Maynard Keynes als einer der einflussreichsten Ökonomen des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen wird, zum Thema staatliche Geldausgaben sehr bildlich:

„Es gibt nur vier Wege, Geld auszugeben: Man kann sein eigenes Geld für sich selbst ausgeben. Wenn man das tut, passt man wirklich auf, was man tut, und man versucht, das Maximum aus seinem Geld herauszuholen. Man kann sein eigenes Geld für jemand anderen ausgeben, zum Beispiel, wenn ich ein Geburtstagsgeschenk für jemanden kaufe. Dann achte ich weniger auf das Geschenk selbst, aber sehr auf die Kosten. Ich kann das Geld anderer Leute für mich selbst ausgeben. Und wenn ich das tue, werde ich mit Sicherheit gut zu Mittag essen! Und zu guter Letzt kann ich das Geld anderer Leute für andere Leute ausgeben. Und wenn ich das tue, dann interessiert mich nicht, wie viel ich ausgebe, und mich interessiert nicht, was ich für das Geld bekomme. Und so funktioniert der Staat.“

Mehr zu Frank Schäfflers Artikel  „Das Geld anderer Leute über das EU System und Griechenland unter http://prometheusinstitut.de/das-geld-anderer-leute/, In jedem Fall LESENSWERT!

0 Continue Reading →

Unsicherheit in Finanzfragen Jugend auf verlorenem Posten

Bamberg, Februar 2017 – Die Unsicherheit in Finanzfragen hat Deutschland und Europa fest im Griff. Zahlreiche Studien zeichnen ein düsteres Bild vom Wissenstand in diesem Bereich. Nach einer Studie aus dem Jahr 2016 geben etwa 53 Prozent an, sich nur halbwegs gut mit Banken- und Versicherungsthemen auszukennen, und gut 13 Prozent meinen, ihre Kenntnisse über die Finanzwelt seien schlicht nicht vorhanden. In einer Welt, in der immer alles jederzeit mit jedem Budget verfügbar scheint und in der Ratenzahlungen sowie NullProzent-Finanzierungen an der Tagesordnung sind, wird das Wissen um Finanzen wichtiger denn je. Gegensteuern lässt sich nur mit einer grundlegenden Bildung in diesem Bereich, doch wie lässt sich diese vermitteln? „In der schulischen Ausbildung ist leider kein Fach ‚Finanzkunde‘ vorgesehen. Da bleibt nur die private Beschäftigung mit dem Gegenstand übrig. Das Umfeld und die Eltern sind gefragt, das Thema ernst zu nehmen und so dafür zu sorgen, dass ihre Kinder später nicht in die Schuldenfalle tappen oder auf unseriöse Berater hereinfallen“, fordert Reiner Braun, einer der Gründer des unabhängigen Expertennetzwerks Finanzkun.de. 

Junge Generationen und Frauen im Hintertreffen
Besonders Frauen und junge Menschen haben Nachholbedarf im Bereich Finanzwissen.  Bei risikorelevanten Fragen hinken Frauen im europaweiten Vergleich den Männern immer noch hinterher. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern in grundlegenden Finanzfragen zeigt sich deutlich in Italien: Männer beantworteten 25 Prozent mehr Fragen richtig als die befragten Frauen. Bei risikorelevanten Finanzfragen weist Belgien den größten Geschlechterunterschied auf. Knapp dahinter Deutschland auf dem zweiten Platz. Aber es geht noch extremer: In Portugal haben beide Geschlechter ein ähnlich schlechtes Verständnis in Finanzfragen. Auch die jungen Generationen müssen aufholen: Die unter 35Jährigen verfügen im Generationenvergleich über die geringsten Finanzkenntnisse. „Eine fatale Situation für die Zukunft jedes Einzelnen und ganz Europas“, so Braun.

Pures Desinteresse?
Einerseits mangelt es an der nötigen schulischen Ausbildung in Sachen Finanzen, andererseits ist das Interesse an solchen Themen auch nicht besonders hoch. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung haben 44 Prozent der Befragten keinerlei Interesse am Thema Finanzen. Dabei fiel auf: Die Begeisterung steigt mit der Höhe des Einkommens. Jeder dritte Befragte macht sich Gedanken um die Altersvorsorge, knapp 25 Prozent beschäftigen sich mit dem Thema Geldanlage. Besonders das Desinteresse der 14- bis 19-Jährigen am Thema Finanzen mit einem Anteil von 87 Prozent war erschreckend groß.

Ausbrechen aus der Unsicherheit 
Ein Grundwissen in puncto Finanzen und Risiken macht es erst möglich, positive finanzielle Entscheidungen treffen zu können. Dies bestätigt auch eine Studie aus diesem Jahr: Ein besseres Verständnis für finanzielle Konzepte sorgt dafür, dass auch günstigere Entscheidungen zu Sparmöglichkeiten, Investitionen und Finanzprodukten getroffen werden können. Diejenigen, die finanzielle und risikobezogene Konzepte verstehen, treffen mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit bessere finanzielle Entscheidungen. „Eine gute Finanzbildung ist die Grundlage einer langfristig gesunden Gesellschaft. Solange es kein Schulfach ‚Finanzkunde‘ gibt, muss sich der Einzelne selbst um sein Finanzwissen kümmern. Eltern können ihre Kinder nicht früh genug mit der Materie bekannt machen, denn ‚Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr‘“, erklärt Braun. „Aber auch im Erwachsenenalter kann man immer noch etwas dazulernen.“

Weitere Informationen unter www.finanzkun.de

Über Finanzkun.de 
Als Kollegennetzwerk aus unabhängigen Finanzberatern informiert Finanzkun.de seit August 2015 über sämtliche Aspekte des Finanzwissens. Das Portal hat sich zum Ziel gesetzt, dem mangelnden Finanzwissen in Deutschland entgegenzuwirken und Verbraucher und seriöse Finanzberater zusammenzubringen. Die URL entstand aus dem Spannungsverhältnis von DIE Finanzkunde und DER Finanzkunde. Im Magazin des Expertennetzwerks stellen aktuell rund 80 praktizierende Finanzberater aus ganz Deutschland ihr Praxiswissen in Artikelform zur Verfügung – stets leserfreundlich und informativ aufbereitet. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Vermittlung von Finanzdienstleistungen, sondern auf der beratenden Funktion der Experten. Verbraucher sollen so umfassender aufgeklärt und besser auf Beratungsgespräche vorbereitet werden. Finanzberater nutzen das Portal als wirkungsvollen Multiplikator und um zusätzlichen Traffic zu generieren. Alle Finanzberater werden vor der Aufnahme in das Netzwerk einer strikten Prüfung unterzogen und müssen einen Beraterkodex unterschreiben.

 

 

0 Continue Reading →