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IMMAC group vergibt erstmalig Nachwuchspreis

PRESSEMITTEILUNG                                                            Hamburg, 18.02.2019

Im Rahmen des Jugendseglertags 2019 des DSV, konnte die IMMAC group den neu ins Leben gerufenen „IMMAC Jugendseglerpreis“ verleihen.

Neben dem Engagement ins IMMAC Sailing Team und in die IMMAC Sailing Academy e.V. ist dies nun das dritte Standbein, welches die IMMAC group im Rahmen seines Segelsponsorings betreibt.

Der Preis ist mit 2.000, –€ dotiert und wurde in diesem Jahr an den Nachwuchssegler, Julian Hoffmann aus dem Allgäu verliehen.

Hoffmann geboren 25.12.2002 überzeugte die Jury durch seine hervorragenden Leistungen im Jahr 2017 und 2018.

2018: 1. Platz YES, 9. Platz Youth Worlds, 13. Platz JWM, 2017: 2. Platz JWM U17-Wertung, 1. Platz IDJM).

Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen des DSV, wird der Preis ab kommenden Jahr auf der BOOT in Düsseldorf übergeben.

„Für die IMMAC group war es uns ein großes Anliegen, einen Preis auszuloben, der in ganz Deutschland anerkannt wird und dem Segelnachwuchs zugutekommt“, so Matthias Graf zu Castell-Rüdenhausen, Prokurist der IMMAC Holding AG und Verantwortlich für das Engagement der Gruppe.

Quelle: IMMAC group

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Was ist Finanzielle Allgemeinbildung?

© pixabay

Lesen Sie hier was Wikipedia dazu sagt.

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Das Oxfam-Dossier

Von Frank Schäffler, 29. Januar 2019:

Der aktuelle Oxfam Report zur Ungleichheit kommt wie jedes Jahr passend zum Treffen der Mächtigen in Davos heraus. Orchestriert wird die Medienwelle von zahlreichen Unterstützern in den öffentlich-rechtlichen Medien. Selbst die Tagesschau veröffentlichte die kruden Thesen unkommentiert. Der Nachrichtensprecher verlautbart, die Hilfsorganisation Oxfam sehe die Vermögensunterschiede zwischen Arm und Reich weiter wachsen. In Deutschland liege der Armutsstand auf dem höchsten Stand seit 20 Jahren und Deutschland gehöre zu den Industrienationen mit der höchsten sozialen Ungleichheit.

Ob der Chuzpe der Tagesschau-Redaktion reibt man sich doch die Augen. Wurden nicht gerade die historisch niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit der Wiedervereinigung bekanntgegeben? Und wurde nicht gerade darüber berichtet, dass die Anzahl der Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften seit deren Einführung noch nie so niedrig war? Und war es nicht so, dass sich der Gini-Koeffizient, der die Ungleichheit der Einkommen in einer Volkswirtschaft darstellt, hierzulande seit 2005 nicht nennenswert verändert hat und Deutschland eher im Mittelfeld der Industrienationen liegt? Kurz zuckt man vor dem Fernsehgerät, ob der tendenziösen Berichterstattung und will eigentlich das Abo bei den Öffentlich-Rechtlichen kündigen. Bis man feststellt: das geht ja gar nicht!

Doch bevor wir zum Problem der Ungleichheit kommen, sollten wir erst Oxfam selbst betrachten. Deren deutsche Sektion, Oxfam Deutschland e.V. hat 28 Mitglieder und 91 Mitarbeiter (Quelle: Organigramm vom September 2018, Website). Im Haushaltsjahr 2017/2018 konnte der Verein Einnahmen in der Größenordnung von 37.200.704,01 Euro verbuchen. Davon kamen von staatlichen Institutionen 24.258.831,43 Euro, also rund 65 Prozent. Das war nicht immer so: im Jahr 2004 lag er bei 6,3 % und noch 2012 bei 24,8 %. Im Jahresbericht 2016/2017 wird der hohe Anteil genauer erläutert: “Bei den Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln handelt es sich um Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Auswärtigen Amtes (AA), der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), des Umweltbundesamtes und der Europäischen Union. Dank der verstärkten Zusammenarbeit im Oxfam-Verbund konnten diese Zuwendungen im Berichtsjahr um 9,3 Mio. EUR auf über 24 Mio. EUR gesteigert werden.“ Bei solchen illustren Förderern muss man sich über die wohlwollende Berichterstattung nicht wundern.

Doch zurück zur Ungleichheit. 1945 war die Hälfte der Welt unterernährt. Damals war die Ungleichheit wahrscheinlich geringer als heute. Fast allen ging es schlecht. Heute, und das sind immer noch zu viel, sind 11 Prozent der Menschen unterernährt. Doch auch diese Zahl geht aller Wahrscheinlichkeit nach weiter zurück. Wer Gleichheit sucht, darf heute nicht mehr nach China oder Südkorea gehen, sondern muss schon den Weg nach Nordkorea oder Venezuela wählen. Dort geht es allen gleich schlecht.

Eigentlich darf man sich nicht auf die Logik der Oxfams dieser Welt einlassen. Sie malen alles dunkel und schlecht. Eigentlich sollte zumindest zu Beginn des Jahres das Positive herausgestellt werden. Es ist der Siegeszug der Marktwirtschaft auf dieser Welt. Die entscheidende Basis dafür war der auf Privateigentum basierende Kapitalismus und dessen mehr oder weniger grenzüberschreitende Akzeptanz. Dies ermöglichte die Globalisierung durch offene Märkte.

Solange diese erhalten bleiben, geht es global auch voran. Für Menschen, die sich nicht von der Oxfam-Depression anstecken lassen wollen, kann das Buch „Progress“ des Schweden Johann Norberg wärmstens empfohlen werden. Er schreibt darin über den globalen Fortschritt. Anfang des 19. Jahrhunderts konnten 12 Prozent der Weltbevölkerung lesen und schreiben. Heute beherrschen weltweit 86 Prozent dies, unter Jugendlichen sogar 91 Prozent. Der medizinische Fortschritt hat es ermöglicht, viele gefährliche Krankheiten zu besiegen. Allein durch die Ausrottung der Pocken dürften in den letzten 40 Jahren 150-200 Millionen Menschen dem Tod entgangen sein. Im Jahr 1900 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung auf der Welt 31 Jahre. Heute hat sie sich auf 71 Jahre mehr als verdoppelt. Das weltweite BIP pro Kopf stieg vom Jahr 1 bis zum Jahr 1820 lediglich um 50 Prozent. Seit 1820 explodierte es – in der westlichen Welt stieg es um mehr als das Fünfzehnfache. Vor 150 Jahren benötigten 25 Menschen einen Tag, um eine Tonne Korn zu ernten und zu dreschen. Heute schafft dies eine einzelne Person mit einer Maschine in 6 Minuten. Und die Emission der 6 größten umweltverschmutzenden Länder sind von 1980 bis 2014 um mehr als Zweidrittel zurückgegangen.

Ungleichheit ist kein Problem, sondern Antreiber für den Fortschritt. Ohne Ungleichheit hätte es keine Aufstieg Chinas und der Tigerstaaten in Südostasien in den letzten Jahrzehnten gegeben. Der aus der Ungleichheit entstehende Antrieb zu Innovation und Fortschritt hat Millionen Menschen vor dem Hungertod bewahrt. Problematisch wird Ungleichheit nur dann, wenn diejenigen, die es zu Vermögen gebracht haben, ihre Macht und ihren Einfluss nutzen, um ihren Status zu erhalten und anderen die Chance verwehren, aufzusteigen. Die Durchlässigkeit und Dynamik einer Gesellschaft ist das entscheidende.

Und zum Schluss: Jeff Bezos von Amazon, Bill Gates von Microsoft, Marc Zuckerberg von Facebook, aber auch Hasso Plattner von SAP haben ihr Unternehmen aus dem Nichts aufgebaut. Sie haben nicht nur Hunderttausende von Arbeitsplätzen geschaffen und damit Wohlstand für viele Menschen ermöglicht, sondern ihre Produkte haben das Leben für Milliarden Menschen einfacher und besser gemacht. Früher konnten sich technische Produkte, Innovationen und hochwertige Konsumgüter nur Reiche leisten. Heute sind diese Fortschritte für ganz viele Menschen selbstverständlich. Der Grund ist: Nicht mehr nur reiche Könige und Fürsten sind die Kunden, sondern ganz viele Ottonormalverbraucher. Heute sind diese Kunden die Könige. Ohne die Globalisierung wäre das nicht möglich. Einen schönen, guten Tag.

Quelle: https://prometheusinstitut.de/das-oxfam-dossier/

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++++ FOR – family office report ++++

Das neue Magazin der Stiftung Finanzbildung erscheint quartalsweise im Verlag epk media und richtet sich an (semi-) institutionelle Investoren.

Der Think Tank „Stiftung Finanzbildung“ beobachtet und kommentiert seit Jahren die monetären Märkte. Ziel ist es, Widersprüche auszudecken und auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Dabei will die Stiftung sich nicht nur um die Finanzbildung des Wirtschaftsnachwuchses kümmern, sondern die Diskussion auch unter den Profis beleben.

Mit dem neuen Magazin „FOR – family office report“, das kostenfrei an etwa 200 Family Offices geschickt wird, entspricht die Stiftung Finanzbildung einem oft geäußerten Wunsch, auch unter den Profis Impulse zum monetären Diskurs zu setzen.

Viel Freude beim Lesen und bewahren sie sich ihren Widerspruchgeist.

Ihr
Edmund Pelikan

FOR – family office report Oktober/November 2019

Bereits veröffentlichte Ausgaben:

FOR – family office report Oktober/November 2018

FOR – family office report August/September 2018

FOR – family office report Juni/Juli 2018

FOR – family office report April/Mai 2018

FOR – family office report März 2018

FOR – family office report Dezember 2017-Ausgabe 

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Was Oliver Welke über Aktien in der heute-show sagt, ist nicht lustig sondern dumm

Für Oliver Welke ist es verwerflich, für das Aktiensparen zu werben. Damit griff er in der heute-show vom 07.12.2018 auch Friedrich Merz an. Was der Moderator über Aktien sagt, ist nicht lustig sondern dumm. Lesen Sie hier was FOCUS Online dazu sagt.

 

 

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Ist Wirtschaft etwas Schmuddeliges?

Landshut, 05. Dezember 2018 – Der obigen Frage widmet sich unsere Titelgeschichte des FOR – family office report Nr. 6, angestoßen durch die Diskussion um den Kandidaten Friedrich Merz zum CDU-Vorsitz und zahlreiche eigenen Erfahrungen in der Stiftung Finanzbildung. Fakt ist: Immer ist ein Rechtfertigungsdruck da!

Gerade bei den Family Offices und unabhängigen Vermögensverwaltern, die die Elite in der neutralen Vermögensberatung sind bzw. sein sollten, wollen wir diese Diskussion initiieren.  Schreiben Sie uns ihre Meinung:

+ Disqualifiziert sich ein Millionär als CDU-Vorsitzender oder Kanzler der Bundesrepublik Deutschland?

+ Hat Ihrer Meinung nach Ludwig Erhard bei der Sozialen Marktwirtschaft mehr an den Sozialstaat gedacht?

+ Warum ist in Deutschland die Meinung über „die Wirtschaft“, „die Banken“ und „die Unternehmer“ so negativ?

+ Hat Wirtschaft in Schulen zu Recht einen negativen Beigeschmack?

+ Welche Art von Wirtschaftsunterricht sollte in Schulen einen hören Stellenwert haben?

Diese Fragen sollten nur eine Anregung sein. Schreiben Sie uns alles, was Ihnen hierzu durch den Kopf geht. Und dies bitte an info@stiftung-finanzbildung.de

Wir freuen uns über Ihr Mitwirken. Und wenn Sie unsere Idee der Stiftung Finanzbildung fördern wollen, greifen Sie zu unserem Flyer und werden Sie entweder Fördermitglied, Crowdmitglied oder lassen Sie der Stiftung Finanzbildung eine Spende zukommen.

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Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ 2019 – Einsendeschluss 28.02.2019!

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Raus damit! Ihre Facharbeit hat etwas Besseres verdient!

Arbeiten, die im Schuljahr 2018/2019 als Fach- oder Seminararbeit eines Gymnasiums, einer Fach- oder Berufsoberschule oder einer Gesamtschule entstehen und die sich mit einem Thema aus dem Bereich Finanzen oder Wirtschaft befassen, können bis zum 28.02.2019 bei uns eingereicht werden.

Anmeldeformular Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ 2019

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Fonds: Vermögensaufbau für jeden Geldbeutel

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Frankfurt, 20. November 2018 – Fonds sind keine Erfindung der Neuzeit. Es gibt sie in Deutschland schon seit über 60 Jahren. Doch noch immer hält sich das Vorurteil, Fonds seien nur etwas für Vermögende. Das rührt meist daher, dass die Bezeichnung „Investmentfonds“ fälschlich mit der „Vermögensverwaltung“ für Reiche gleichgesetzt oder mit dem Investmentbanking von Großbanken verwechselt wird. Fonds gibt es aber für jeden Geldbeutel – viele sind sogar sparplanfähig und ab 25 Euro pro Monat zu haben. Auch mit den Produkten aus dem Investmentbanking haben Fonds nichts zu tun. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Fonds funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Indem sie das Geld vieler Kleinsparer bündeln und breit anlegen, kann jeder Einzelne schon mit kleinen Beträgen an der Entwicklung von Unternehmen und Immobilien weltweit teilhaben. Die Streuung des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder und Kapitalmärkte verteilt dabei die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in der Regel als Sondervermögen verwahrt – getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Das macht Fonds insolvenzsicher.

Fonds werden streng reguliert Die Fondsgesellschaft handelt außerdem immer treuhänderisch im Interesse des Anlegers. Das ist auch der Grund, weshalb Sparer über kaum ein anderes Finanzprodukt so umfangreich und regelmäßig informiert werden wie über Fonds. Bereits vor dem Kauf können sie verschiedene Fonds leicht mittels der so genannten „Wesentliche Anlegerinformation“ vergleichen. Diese enthalten alle wichtigen Informationen zu Anlagezielen, Risiko, Kosten und zur Wertentwicklung in der Vergangenheit.

Wer sich für Fonds interessiert, kann sich auf den Webseiten des jeweiligen Anbieters unter anderem über die aktuelle Aufteilung des Fondsvermögens und die größten Positionen des Fonds informieren. Die aktuelle Wertentwicklung finden Anleger im Internet und in Tageszeitungen. Zusätzlich veröffentlichen Fonds halbjährlich Berichte über ihre Käufe und Verkäufe.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Manangement e.V.

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Wirtschaftswissenschaftler fordert die Einrichtung einer Weltsteuerbehörde zur Bekämpfung von Ungleichheiten

© pixabay

London, 20.11.2018 – In einem neuen Buch argumentiert Photis Lysandrou, Professor für Global Political Economy an der City, University of London, dass ein mächtiges internationales Gremium unerlässlich erscheine, da das derzeitige Finanzsystem auf eine stärkere Konzentration des Vermögens und weitere Finanzkrisen ausgerichtet sei.

Laut Commodity: The Global Commodity System in the 21st Century sollte die neue Behörde befugt sein, nationale Steuersysteme zu koordinieren und eine Steuer auf den Weltvermögenwert einzuführen, die sich an vermögende Privatpersonen richtet, insbesondere an solche mit einem Nettovermögen von 30 Millionen US-Dollar und mehr.

Professor Lysandrou behauptet, dass das Gremium große Geldbeträge, die durch Steuerumgehung verloren gehen, wieder hereinholen könnte, und dass die Regierungen dieses Geld dann in Projekte und Dienstleistungen investieren könnten, die sich positiv auf Arbeitsplätze und Löhne auswirken.

Er sagt: „Die Statistiken über die globale Ungleichheit sind erschreckend. Alle Beweise, die ich gesehen habe, deuten unaufhaltsam auf die Notwendigkeit einer Weltsteuerbehörde hin. Dies wäre ein supranationales Gremium, das sich aus Steuerexperten zusammensetzt, die von den nationalen Regierungen der Welt ernannt werden und mit der Autorität im Bereich der Besteuerung ausgestattet sind.“

Commodity betrachtet die Weltfinanzkrise aus einer neuen Perspektive, die das internationale Warensystem als eine neu funktionierende Gesamtheit wahrnimmt, die sowohl staatliche als auch private Einrichtungen, sowie finanzielle Sicherheiten und materielle Güter und Dienstleistungen umfasst.

Das Buch erklärt, dass die durch dieses System verursachte Vermögensungleichheit zu wiederholten Finanzkrisen führen würde, es sei denn, es werden neue internationale Institutionen zur Kontrolle geschaffen – eine globale Steuerbehörde wäre die erste dieser Einrichtungen.

Die von Professor Lysandrou angeführten Daten zeigen, dass in den Jahren nach der Finanzkrise (zwischen 2007 und 2015) der von vermögenden Privatpersonen angesammelte Gesamtvermögen pro Jahr von etwa 41 Billionen Dollar auf fast 59 Billionen Dollar gestiegen ist.

Er weist darauf hin, dass 34 Prozent der im Jahr 2015 angesammelten 59 Billionen Dollar unter lediglich 145.000 Menschen verteilt sind.

Professor Lysandrou sagte: „Da die Gesellschaft noch lange nicht bereit ist, auf ein anderes Organisationsprinzip umzusteigen, besteht der einzige Weg, Finanzkrisen in der Größenordnung der letzten zu vermeiden, darin, dem globalen Warensystem zu ermöglichen, weiterhin als vollständige Gesamtheit zu funktionieren und gleichzeitig seine negativen Auswirkungen zu kontrollieren.

Eine Weltsteuerbehörde würde nur einen kleinen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten, aber sie wäre eine erste Initiative, die zur Schaffung anderer führen könnte. Gemeinsam könnten sie die derzeitigen Ungleichheiten in der Einkommens- und Vermögensverteilung, die inzwischen obszöne Ausmaße angenommen haben, beseitigen.“

Professor Lysandrou vom Forschungszentrum für Political Economy der City University of London erklärt, dass seine Vorschläge weiter gehen als ähnliche Ideen des Ökonomen Thomas Piketty. Der Wissenschaftler behauptet, dass Piketty die Vermögenskonzentration nicht als die Hauptursache der Finanzkrise 2008 priorisiert und daher nur ein moralisches Argument für eine globale Vermögenssteuer liefern kann. In seinem neuen Buch bringt Professor Lysandrou ein wirtschaftliches Argument für die Steuer vor, indem er zeigt, dass die Superreichen weltweit eine Schlüsselrolle in der Krise gespielt haben.

Quelle: City, University of London (Pressemitteilung vom 20.11.2018)

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Mit Fonds das Studium der Kinder finanzieren

©Shutterstock

Frankfurt, 14. November 2018 – Immer weniger Studenten bekommen BAföG. Das Studentenleben ist allerdings teuer. Ein Student braucht für Miete, Lebensmittel, Semesterbeitrag, Internet und Studienmaterialien im Schnitt rund 900 Euro im Monat. Das ist das Ergebnis einer Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.

Studenten sind meist gezwungen, neben dem Studium zu arbeiten, was die Chancen eines schnellen und guten Abschlusses schmälert. Das muss aber nicht sein. Eltern können rechtzeitig für die Ausbildung ihrer Kinder vorsorgen, indem sie ein Vermögen mit kleinen Beträgen aufbauen. Dabei kann ihnen ein langfristiger Fondssparplan helfen. Darauf verweist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Einen Fondssparplan gibt es bereits ab 25 Euro monatlich. Dabei gilt: Je früher die Eltern mit dem Sparen für das Kind anfangen, umso besser. Wer allzu lange zögert, verspielt einen Großteil des Zinseszinseffekts. Aufgrund der langen Spardauer eignen sich Fonds, die in renditestarke Anlageklassen wie beispielsweise Aktien investieren. Meist hält Angst vor möglichen Kursschwankungen vor Aktieninvestments ab. Das Verlustrisiko bei Aktien tendiert über lange Anlageräume aber gegen Null. Das zeigt die Historie: Beginnen die Eltern kurz nach der Geburt des Kindes, 100 Euro monatlich in einen Sparplan anzulegen, haben sie nach 15 Jahren einen Betrag von 18.000 Euro für das Kind angespart. Mit einem Aktienfonds, der in deutsche Aktien anlegt, wären daraus in den zurückliegenden 15 Jahren per Stichtag 30. September 2018 im Mittel 30.205 Euro geworden. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wertsteigerung von 6,6 Prozent.

Fonds sind zudem gegen eine Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt. Das Geld des Kindes wird also getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft bei einer Verwahrstelle aufbewahrt. Bei einer Pleite wäre das Fondsvermögen also nicht betroffen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Assetmanagement e.V.

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