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Werner Dörrbecker von Osiris Investments GmbH empfiehlt Primus Valor: ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus

Werner Dörrbecker, Osiris Investments GmbH

Werner Dörrbecker, geschäftsführender Gesellschafter der Osiris Investments GmbH empfiehlt Primus Valor: ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus GmbH & Co. Geschlossene Investment KG.

Die Begründung:

Primus Valor kauft, verwaltet, optimiert und verkauft Wohnimmobilien in Deutschland seit über 13 Jahren. Heute verwaltet und optimiert Primus Valor in Deutschland über 5000 Wohneinheiten mit einem Gesamtwert von über 800 Mio. €.

Das Geschäftsmodell aller ImmoChance Deutschland Renovation Plus-Fonds ist immer das Gleiche:

  • Einkauf einer breiten Mischung von Bestands-Wohnimmobilien in Deutschland, die attraktive Optimierungspotenziale bieten.
  • Durchführung von energetischen Sanierungsmaßnahmen
  • Flächenausweitung (z. B. Dachgeschossausbau oder Balkone)
  • Modernisierung der Gemeinschaftsflächen
  • Sanierung und Vermietung von leerstehende Wohnungen
  • Verkauf der so in ihrem Ertragswert gestiegenen Immobilien nach ca. 5 Jahren

Mit diesem Konzept haben sich bisher alle ImmoChance D.-Fonds von Primus Valor im Plan oder über Plan entwickelt.

Die nachgewiesene Expertise des Anbieters im operativen Immobiliengeschäft, die Fondsgestaltung als voll regulierter Alternativer Investmentfonds (AIF) und das Marktsegment Wohnimmobilien in Deutschland machen dieses Angebot zu einer soliden Kapitalanlage für die wirksame Diversifizierung des privaten Vermögensportfolios.

Das gefällt uns:
  • Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland gilt als besonders krisenresistent.
  • Primus Valor verfügt über viel Erfahrung und nachgewiesene Expertise im operativen Management von Wohnimmobilien in Deutschland.
  • Bei dem Angebot handelt es sich um einen voll regulierten AIF nach KAGB.
  • Die geplante Laufzeit des Fonds beträgt 8 Jahre ab Beendigung der Platzierungsphase
  • Die prognostizierte Zielrendite i.H.v. 4% – 5% p.a. mit jährlichen Ausschüttungen erscheint uns realistisch, und sie ist bei einer nur 8-jährigen Kapitalbindungsdauer auch attraktiv.
Das sollten Anleger bedenken:
  • Auch bei diesem Bestands-Immobilienfonds handelt es sich um eine Unternehmerische Beteiligung mit allen damit verbundenen Chancen aber auch Risiken.
  • Zum jetzigen Zeitpunkt ist erst ein Immobilienportfolio für ca. 10 Mio. € angekauft worden. Es handelt sich also noch um einen sog. Semi-Blindpool. Der Anleger muss darauf vertrauen, dass Primus Valor in Zukunft weitere Immobilien findet die den Kalkulationsgrundlagen entsprechen.
  • Das z. Zt. sehr niedrige Zinsniveau für Immobiliendarlehen ist ein wichtiger Baustein in der Renditeprognose für die Anleger.
  • Die geplante Laufzeit des Fonds soll 8 Jahre betragen. Erste Kapitalrückflüsse können auch schon früher stattfinden aber je nach Geschäftsentwicklung kann sich der Kapitalbindungszeitraum auch verlängern.
Mehr zu Werner Dörrbecker:

Herr Dörrbecker ist gelernter Bankkaufmann und Diplombetriebswirt. Er ist seit über 30 Jahren im Bereich der Finanzdienstleistungen tätig. Seine professionelle Expertise im Bereich der Kapitalanlagen hat ihn 1999 als Vorstandssprecher an die Spitze des DFB/VdV-Versorgungswerks geführt. 2006 gründete er gemeinsam mit seinem Kollegen Janosch Brom die Osiris Investments GmbH. Seit 14 Jahren berät die Osiris Investments GmbH vermögende Privatkunden bei ihren Kapitalanlageentscheidungen. Sie verfügt über die Zulassung als Finanzanlagenvermittler gem. § 34 f GewO. Die Tätigkeit unterliegt der gesetzlichen Aufsicht der IHK Kassel nach §24 FinVermV.

Kontakt:

Werner Dörrbecker
Osiris Investments GmbH
Ernst-Ihle-Str. 11, 34613 Schwalmstadt
Tel.: 06691 806 505 0
Email: w.doerrbecker@osirisinvest.de
Homepage: www.osirisinvest.de

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Das Paradox Wirecard – und was wir daraus lernen!

Auszug aus dem aktuellen FOR Nr. 16

Die komplette Ausgabe finden Sie hier

Es war der große Schlag nach der Corona-Depression. Ein Unternehmen wie Wirecard, deren Geschäftsmodell als pandemiesicher galt, stürzte über Betrugsvorwürfe und blieb in der Insolvenz liegen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, testierende Wirtschaftsprüfer und auch zahlreiche Fondsmanager hatten die Verwerfungen trotz zahlreicher öffentlich geäußerter Bedenken seitens englischer Finanzzeitungen nicht kommen sehen.
Ist das Aufsichtsversagen? Ist das Prüferversagen? Ist das Fondsmanagerversagen? Ja und Nein – würde ich sagen. Ja, denn 25 Prozent des Eigenkapitals zu bestätigen, das als Cash auf einem Konto bei einer philippinischen Bank liegen soll und das sich nach heutiger Nachrichtenlage als nicht existent herausstellt, ist mehr als ein Prüfungsfehler. Vor allem wenn öffentliche Medienberichte bereits seit 2014 Bilanzmanipulationen unterstellen.

Das Paradox dabei: Nicht selten sind solche Warnsignale genau der Grund, warum Aktionäre und Fondsmanager einsteigen. Die Warnung vor mediengewandten CEOs, die Unternehmen von einem Businessmodell zu einem religiösen Hype tragen, sehen wir auch bei Tesla. Ein Autoproduzent, der erst seit dem 4. Quartal geringe Gewinne ausweist und deutlich weniger Autos ausliefert als seine traditionellen Mitbewerber, ist heute doppelt so viel wert wie seine drei deutschen Dax-notierten Mitbewerber zusammen. Die seit dem Börsengang stetige Aktienwertsteigerung von inzwischen 7.000 Prozent ist nur durch die Vision eines Elon Musk gedeckt, nicht aber durch betriebswirtschaftliche Zahlen. Das bedeutet, wenn ein Anleger zu Börsenstart der Aktie am 29. Juni 2010 1.000 EURO Spielgeld investierte, ist er heute siebenfacher Millionär. Da kann man schon seinen gesunden Menschenverstand verlieren.

Ähnlich war es auch bei Apple-Gründer Steve Jobs. Der Glaube an eine Galionsfigur versetzt Berge. Es gab sicherlich in der Geschichte von Apple unternehmerisch kritische Momente – wie bei jeder Firma – in denen es um das Überleben der Apfelmarke ging. Der Ideenreichtum und die Strahlkraft eines Unternehmensführers wie Jobs hob hier die Marke und Company über die Schwelle des Scheiterns.

Zurück zu Tesla. Ein weiterer Kritikpunkt sollte nicht unerwähnt bleiben: Elon Musk verdient pro Jahr mal 600 Millionen mal über 2 Milliarden USD – zwar nicht als Festgehalt, sondern durch ein ausgeklügeltes Bonisystem. Wie kann man bei solchen Anreizen eine solide konservative Unternehmensführung erwarten und nicht narzisstisch sein? Die Hoffnung, dass es bei Tesla eben wie bei Apple gut gehen wird, bleibt. Anders bei Wirecard: Hier ist nichts gut gegangen.
Ein weiteres Paradox dabei ist die Parallele zur Wirtschafts-Politik. Die Bundesminister Altmaier und Scholz begingen unrühmliche Kommunikationsfehler, als sie versprachen, es würde keiner während der Corona-Krise entlassen und keine Firma würde wegen der Pandemie in die Insolvenz gehen. Auch Aussagen wie das Scholz´sche „es ist genügend Geld für alle da“ ist bereits heute widerlegt. Die EZB „schafft“ Geld aus dem Nichts, als ob es kein Morgen gäbe. Und sie finanziert immer mehr direkt die Staatshaushalte über den Aufkauf von Staatsanleihen, was ihr eigentlich durch ihre Statuten untersagt ist. Noch gar nicht erwähnt sind Schattenhaushalte und künftige Billionenverpflichtungen z.B. für Beamtenrenten und zugesagte Steuergeschenke. Wie unterscheiden sich die handelnden politischen Personen von Unternehmern? Die Antwort ist einfach: Indem der Staat sich die Gesetze selbst macht, ist nahezu alles, was die Politiker machen, legal. Deshalb ist es aber noch lange nicht richtig.
Der Ökonom Daniel Stelter hat in seinem aktuellen Buch „Coronomics“ auf Szenarien dieser Fehlentwicklung von maßlosen Schuldenaufbau und zügelloser Umverteilungspolitik hingewiesen und zeigt dabei sogar Lösungswege auf. Diese sind zwar nicht populär, aber wären wohl richtig, wie damals die Agenda 2020 von Gerhard Schröder. Heute ist aber kein Politiker in Sicht, der das ökonomisch Richtige machen wird. Das zeigt auch der massive Lockdown zur Corona-Krise, als die Law-and-Order-Politiker, begleitet durch den Applaus Staatshöriger, ihre Stunde gekommen sahen.

Narzisstische Trumpsche Ignoranz ist zwar keine Alternative, aber vielleicht ein liberal geprägtes schwedisches Modell?
Aber ich schulde Ihnen noch das Nein als Antwortalternative am Anfang des Textes: Auch ich hatte Wirecard im Depot, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein DAX-Konzern Finanzbetrug solchen Ausmaßes begehen kann und damit durchkommt. Ich habe diese Entscheidung allein getroffen, und mache keinen Finanzberater und keine Bank für mein Handeln verantwortlich. Ich hatte während der letzten zwei Jahre durch Verkauf und Wiedereinstieg das Geld nahezu eingespielt, dass ich heute verloren hatte – ein kleiner positiver Nebeneffekt.

Aber kurz gesagt: Letztendlich war ich zu wenig kritisch. Punkt.
Was war das Paradox von Wirecard, das auch mich faszinierte? Es gab eine mutmaßliche stabile Unternehmensentwicklung, es war anscheinend ein funktionierendes Geschäftsmodell, es gab viel Cash in der Bilanz – wen störten da schon Schulden?
Passend dazu kommt mir die Erläuterung des englischen Mathematikers Philip Jour in den Sinn, der einen selbstbezüglichen Satz 1913 veröffentlichte:

Der nächste Satz ist wahr.
Der nächste Satz ist wahr.
Der nächste Satz ist wahr.
Der nächste Satz ist wahr.
Der nächste Satz ist wahr.
Der erste Satz ist falsch.

Dieses Paradox ist nach beliebig vielen Sätzen nicht verschwunden und wird dennoch nicht wahrer.
Wann hat wohl Wirecard begonnen, zu lügen und es uns als Wahrheit aufgetischt?
Versuchen Sie doch einfach, mit dieser oder anderen paradoxen Logiken sich die Politik unserer Regierung als selbsterfüllende Prophezeiung schönzureden oder den Beginn vom Businessmodell zur Religion zu finden. Viel Spaß dabei.

Bleiben Sie kritisch und fördern auch Sie mehr #finanzbewusstsein

Quelle: Ein Kommentar von Edmund Pelikan, Hrsg. „FOR-familyoffice report und Hrsg. „BeteiligungsReport“

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Werner Dörrbecker, geschäftsführender Gesellschafter der Osiris Investments GmbH empfiehlt BVT Residential USA 15 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG

Werner Dörrbecker, Osiris Investments GmbH

Die Begründung:

BVT hat mehr als 40 Jahre Erfahrung bei US-Immobilien-Investments mit einer eigenen Organisation vor Ort und mit über 2,8 Mrd. US$ Immobilienbeteiligungen. Seit 2004 bietet BVT mit der Residential-USA-Serie seinen Anlegern die Möglichkeit an den Chancen des US-Mietwohnungsmarkts teilzuhaben.

Die langjährige Erfahrung des Anbieters, die Fondsgestaltung als voll regulierter Alternativer Investmentfonds (AIF) und das Marktsegment Mietwohnungsbau in den USA macht dieses Angebot zu einer attraktiven Kapitalanlage für die wirksame Diversifizierung des privaten Vermögensportfolios.

Das gefällt uns:

  • Der gehobene Mietwohnungsmarkt in den USA gilt als besonders krisenresistent.
  • BVT verfügt über viel Erfahrung und nachgewiesene Expertise im Managementteam, auch und gerade vor Ort in den USA.
  • Bei dem Angebot handelt es sich um einen voll regulierten AIF nach KAGB.
  • Die prognostizierte Zielrendite i.H.v. 10% p.a. auf das durchschnittlich investierte Kapital ist sehr attraktiv.
  • Die Anlegergelder dürfen erst nach Erfüllung von klar definierten Kriterien investiert werden.
  • Ggf. kann der deutsche Privatanleger von vorteilhaften steuerlichen Rahmenbedingungen in den USA profitieren.

Das sollten Anleger bedenken:

  • Bei diesem Projektentwicklungsfonds handelt es sich um eine Unternehmerische Beteiligung mit allen damit verbundenen Chancen aber auch Risiken.
  • Es handelt sich um eine US$-Beteiligung mit Wechselkursrisiken und –chancen.
  • Von den beabsichtigten 2-3 verschiedenen Projektentwicklungen ist z. Zt. nur eine bereits fest angebunden.
  • Die geplante Laufzeit des Fonds soll zum 31.12.2025 enden. Erste Kapitalrückflüsse können auch schon früher stattfinden aber je nach Geschäftsentwicklung kann sich der Kapitalbindungszeitraum auch deutlich verlängern.
Mehr zu Werner Dörrbecker:

Herr Dörrbecker ist gelernter Bankkaufmann und Diplombetriebswirt. Er ist seit über 30 Jahren im Bereich der Finanzdienstleistungen tätig. Seine professionelle Expertise im Bereich der Kapitalanlagen hat ihn 1999 als Vorstandssprecher an die Spitze des DFB/VdV-Versorgungswerks geführt. 2006 gründete er gemeinsam mit seinem Kollegen Janosch Brom die Osiris Investments GmbH. Seit 14 Jahren berät die Osiris Investments GmbH vermögende Privatkunden bei ihren Kapitalanlageentscheidungen. Sie verfügt über die Zulassung als Finanzanlagenvermittler gem. § 34 f GewO. Die Tätigkeit unterliegt der gesetzlichen Aufsicht der IHK Kassel nach §24 FinVermV.

Kontakt:

Werner Dörrbecker
Osiris Investments GmbH
Ernst-Ihle-Str. 11, 34613 Schwalmstadt
Tel.: 06691 806 505 0
Email: w.doerrbecker@osirisinvest.de
Homepage: www.osirisinvest.de

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Wirecard/BaFin-Skandal Untersuchungsausschuss – Ende des Aufsichtswechsels

AfW e.V. – Norman Wirth

Berlin, 01.09.2020: Der Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages zum Wirecard-BaFin-Skandal wird kommen. Darüber sind sich die Oppositionsparteien FDP, Grüne und Linke einig. Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW bedauert den durch diesen Skandal entstandenen immensen Reputationsschaden für den deutschen Finanzstandort und begrüßt eine umfassende Aufklärung. Gleichzeitig erinnert der AfW daran, dass es in dieser Konstellation nicht vermittelbar ist, die Pläne für eine Übertragung der Aufsicht über die unabhängigen Finanzanlagenvermittler auf die BaFin weiter voranzutreiben.

 
„Es kann der BaFin doch nicht die Aufsicht über 37.000 mittelständische Gewerbetreibende übertragen werden, während sich gleichzeitig ein Untersuchungsausschuss mit dem multiplen Behördenversagen beschäftigt.“ so Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW. „Der Koalitionsvertrag sprach in diesem Zusammenhang von der ‚Herstellung einer qualitativ hochwertigen Finanzaufsicht‘. Diese scheint hier bei der BaFin gerade in weiter Ferne.“ Unabhängig vom Wirecard/BaFin-Skandal bleiben auch die in der öffentlichen Sachverständigenanhörung des Finanzausschusses am 27.5. massiv von verschiedenen Fachleuten vorgetragenen Argumente gegen die Aufsichtspläne bestehen.

Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW ist die berufsständische Interessenvertretung unabhängiger Finanzdienstleister und Versicherungsmakler. 
Der Verband vertritt die Interessen von ca. 40.000 Versicherungsmaklern sowie unabhängigen Finanzanlagen- und Immobiliardarlehensvermittlern aus über 2.000 Mitgliedsunternehmen.

Quelle: Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V. (OPM)



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Buchetipp: Daniel Stelters „Coronomics“ Nach dem Corona-Schock – Neustart aus der Krise

Campus Verlag

Weltweit erleben wir derzeit die größte ökonomische Krise aller Zeiten. Die Welt und die Wirtschaft haben sich verändert und die ökonomischen Folgen der Corona-Krise werden noch lange spürbar sein. Es droht eine Rückkehr der Inflation.

Der Spiegel-Bestseller-Autor Daniel Stelter erläutert in diesem aufschlussreichen Buch die ökonomischen Folgen von Corona auf die globale Wirtschaft. Und er erklärt verständlich, wie wir uns jetzt für die Zukunft nach Corona aufstellen müssen, anstatt in eine Schockstarre zu verfallen. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen eine vollständige Erneuerung der Wirtschafts- und Finanzordnung anstreben. Seine Logik: „Was zumacht, muss auch wieder aufmachen. Aber resistenter als zuvor!“

„Viele Leser werden bei der Lektüre geschockt sein und ausrufen, dass man diese oder jene Maßnahme unmöglich hinnehmen oder gar unterstützen dürfe.“, so Stelter und hält entgegen: „Ich beschreibe hier, was unweigerlich auf uns zukommt und wie sich Länder aufstellen sollten, um in diesem Szenario die eigenen Interessen konsequent zu vertreten. Denn nur so können wir noch größeren Schaden abwenden – von unserem Land und unserer Wirtschaft und letztlich von Europa.“

Das Buch (ISBN 978-3-593-51321 8) ist im Campus Verlag erschienen und kostet 18,95 €.

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FOR – family office report 2020

Das Paradox Wirecard – und was wir daraus lernen!

Es war der große Schlag nach der Corona-Depression. Ein Unternehmen wie Wirecard, dessen Geschäftsmodell als pandemiesicher galt, stürzte über Betrugsvorwürfe und blieb in der Insolvenz liegen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, testierende Wirtschaftsprüfer und auch zahlreiche Fondsmanager hatten die Verwerfungen trotz zahlreicher öffentlich geäußerter Bedenken seitens englischer Finanzzeitungen nicht kommen sehen. Ist das Aufsichtsversagen? Ist das Prüferversagen? Ist das Fondsmanagerversagen? Ja und Nein – würde ich sagen. …

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Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ in der EURO am Sonntag

© EURO am Sonntag

Landshut, 30.07.2020 – Wir freuen uns, dass EURO am Sonntag (Ausgabe 29) über den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ 2020 und die beiden Gewinnerarbeiten berichtete.

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Auszeichnung „Jugend wirtschaftet!“ mit Geld- und Bücherspende

©Daniel Stelter/Campusverlag

Landshut, 08.07.2020 (PM der Stiftung Finanzbildung): Seit Jahren veranstaltet die Stiftung Finanzbildung den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“, um die Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Themen zu fördern und das #Finanzbewusstsein zu stärken. Auch 2020 reichten 29 Teilnehmer Arbeiten ein, sieben davon kamen in die Endrunde und erhielten Geldpreise im Gesamtwert von 1.500 Euro.

Als besondere Beigabe erhielten die Finalisten eine persönlich signierte Ausgabe von Starökonom und Publizist Daniel Stelter, der derzeit wie kein Zweiter die öffentliche Diskussion um die Auswirkungen der Corona-Krise prägt. Die Bücher wurden gesponsort von Jurymitglied Matthias Mauer, Vorstand der M&L Aktiengesellschaft aus Frankfurt.

Unser Dank gilt dem Autor Daniel Stelter für die persönlichen Widmungen sowie dem Spender Matthias Mauer.

Quelle: Stiftung Finanzbildung gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

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Wirtschaftliche Bildung ist in heutigen Zeiten wichtiger denn je!

Landshut, im Juli 2020 – Zum neunten Mal wurde im Jahr 2020 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Trotz widriger Umstände für die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen gingen abermals zahlreiche hervorragende Fach- und Seminararbeiten, die die Schwerpunkte Wirtschaft und Finanzen thematisieren ein und konnten durch die hochkarätige Fachjury prämiert werden. Seit Einführung des Wettbewerbs, welcher nächstes Jahr ein Jubiläum feiert, wurden bereits Preisgelder von über 10.000 € ausgezahlt. Bei der Zeugnisübergabe der jeweiligen Preisträger wurden die Auszeichnungen der Stiftung Finanzbildung von den Fachlehrern und Direktoren überreicht. Der Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der sich Zeit seines Lebens für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat. Den 1. Platz belegten punktgleich Chiara Haas, Abiturientin des Gymnasiums bei St. Anna in Augsburg und Marieluise Lampe der Beruflichen Oberschule Regensburg mit Arbeiten von absolutem Aktualitätsbezug. Aufgrund des hohen Niveaus entschied sich die Jury vier gleichermaßen überzeugende Wettbewerbsarbeiten auf dem zweiten Platz finanziell zu honorieren sowie eine weitere Einreichung mit dem dritten Platz auszuzeichnen. Somit wurden 2020 sieben Preisträger mit Preisgeldern bedacht. 

Die Stiftung Finanzbildung freut sich, die Preisträger 2020 des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ zum Klaus-Hildebrand-Preis im Folgenden kurz zu präsentieren:

1.Platz: Chiara Haas, Gymnasium bei St. Anna in Augsburg
Thema der Arbeit: „Framing und Visual Content – Das Duell der stärksten Manipulationsmittel im Marketing“

Chiara Haas, Gymnasium bei St. Anna in Augsburg

Die Jury: „Ein Marketingthema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Chiara Haas diskutiert in ihrer Arbeit die Methodik der Marketingbranche sowie das Konfliktpotential, welches entsteht, wenn die Wirkung der Sprache zur Manipulation und politischen Meinungsbildung genutzt wird. Die große Anzahl praxisnah gewählter Beispiele schaffen einen Diskussionsanstoßt. Mit klarer Struktur und Tiefe zeigt Chiara Haas in dieser wissenschaftlichen Arbeit ihr Verständnis für multidimensionale Zusammenhänge. Die Konzeption und Auswertung der Umfragedaten ist kein rein reproduktiver Aspekt und zeichnet ein Meinungsbild, welches von der Preisträgerin umfassend analysiert wird. “
Aus der Arbeit: „Beim theoretischen Aufbau des Visual Content ist allgemein zu beachten, dass das ausgewählte Bild Emotionen beim Betrachter hervorruft. Bilder sind für das Marketing ein wichtiges Mittel, da diese ohne Reaktionszeit beim Betrachter Emotionen bewirken und ihn damit an das Produkt binden können. Visual Content soll eine Geschichte erzählen, um das Produkt oder die Dienstleistung lebendig zu machen.“

1. Platz: Marieluise Lampe, Berufliche Oberschule Regensburg
Thema der Arbeit: „Welche Ursachen und Auswirkungen hat „Boreout“?“

Die Jury: „Marieluise Lampe widmet sich einem gesellschaftlichen Tabuthema mit Präzision und präsentiert die Faktenlage ausführlich. Die Arbeit beleuchtet die wechselseitige Beziehung von Arbeitsplatz, Führungsstil und Personalmanagement auf die emotionale und körperliche Gesundheit des Einzelnen und zeichnet eine vielschichtige Einführung in ein komplexes Themengebiet der Neuzeit.
Aus der Arbeit: „Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte“ (Coward, 2020). Aber wenn Unterforderung und Langeweile den Arbeitsalltag beherrschen, ohne Aussicht auf eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe, gleicht die vermeintlich beliebte Langeweile eher einer Strafe. Diese Problematik der Untätigkeit und Passivität in ihrem täglichen Berufsalltag entkräftet und belastet mehr Arbeitnehmer, als den meisten Menschen bewusst ist. Denn die daraus resultierende innere Leere des Nichtstuns im Job kann Berufstätige an einem Boreout erkranken lassen.“

2. Platz: David Garcia Kahmeyer, Berufliche Oberschule Neu-Ulm
Thema der Arbeit: „Kritische Beurteilung der CO2- Bepreisung in Europa“

Die Jury: „David Garcia Kahmeyer zeigt in seiner Seminararbeit intensives Verständnis für die Funktionsweise des europäischen Emissionshandelssystems hinsichtlich der Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase und stellt diese Funktionsweise den gesamteuropäischen Klimazielen 2020 gegenüber. Das Rahmenthema „Nachhaltiges Wirtschaften“ verdient besonders im Zuge der anhaltenden „Fridays for Future“- Bewegung größte Beachtung. Anhand eines Ländervergleichs stellt David Garcia Kahmeyer differenziert die Chancen und Risiken der Einführung einer CO2-Steuer dar und diskutiert diese als ein Mittel zur Emissionsreduktion. Klare Argumentationsketten und ein hohes sprachliches Niveau werden von uns besonders honoriert.“
Aus der Arbeit:Ein erster und wichtiger Schritt wäre jedoch, neben dem EU-EHS ein komplementäres CO2- Bepreisungsinstrument wie eine CO2-Steuer einzuführen, die (…) auf europäischer Ebene eine geeignete Ergänzung wäre, um in den Nicht-EHS-Sektoren notwendige Emissionsminderungen zu erzielen. Das bestmögliche Ergebnis kann jedoch nur durch eine europaweit geltende und damit für alle Mitgliedsstaaten verbindliche CO2-Steuer erzielt werden, deren Mindesthöhe auf europäischer Ebene festgelegt und für einen jeden Mitgliedsstaat sektorenübergreifend verbindlich ist.“

2. Platz: Anna-Maria Heimerl, Staatliche Fachoberschule Regen
Thema der Arbeit: „Zukunftsträchtiger Branchenmix als Chance für das Fachkräftepotenzial“

Anna-Maria Heimerl, Staatliche Fachoberschule Regen

Die Jury: „Unter dem Überbegriff „ABERLAND REGio – quo vadis?“ erläutert Anna-Maria Heimerl die Herausforderungen und Zukunftschancen des niederbayerischen Landkreises Regen. Dazu stellt sie sowohl quantitativ als auch qualitativ die Vielfalt, Vorzüge aber auch Wachstumspotentiale der Region dar. Die Seminararbeit zeugt von hohem Mehrwert, da sie einen detaillierten Gesamteindruck zur idealen Branchenstruktur einer Region vermittelt. Exemplarische Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Landkreises runden die Arbeit gelungen ab.“
Aus der Arbeit: „Der Bereich der Wirtschaftsförderung beschäftigt sich mit Fördermittelberatung, mit der Bestandsbetreuung der Unternehmen im Landkreis und bietet Unterstützung bei der Fachkräfteanwerbung. Außerdem liegen die Existenzgründungsberatung sowie bestimmte Projekte im Aufgabenbereich der Wirtschaftsförderung. Das Regionalmanagement befasst sich mit der Verbesserung des Images, mit der Etablierung innovativer Technologien in den Firmen und setzt sich für die Stärkung des Ehrenamts ein.“

2. Platz: Justin Wagner, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach
Thema der Arbeit: „Kommerzialisierung im Sport – eine ethisch-moralische Annäherung“

Justin Wagner, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach

Die Jury: „Ein wirtschaftsethisches Thema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Justin Wagner beschreibt in seiner Arbeit zutreffend das Spannungsfeld zwischen dem „System Fußball“ und der Bedeutung des Sports vor dem Hintergrund der Professionalisierung, Globalisierung und Kommerzialisierung für einen großen Teil der Gesellschaft. Anhand konkreter Beispiele betrachtet er aus einer ethisch-moralischen Perspektive eindrucksvoll die Auswirkungen, welche eine stark monetarisierte (Fußball-)Welt auf die Einhaltung moralischer Grundsätze haben kann. “
Aus der Arbeit: „Die Kommerzialisierung des Fußballs hat in den letzten Jahrzehnten Dimensionen erreicht, dass es fraglich ist, welche Grenzen der Kommerzialisierung gesetzt sind und wie weit diese gehen darf. Sportliches und sportbezogenes Handeln wird zunehmend von außen gelenkt, wodurch die Einhaltung von Regularien und das Fair Play auf der Strecke bleiben. Verbindliche und einheitliche Standards, unter Einbeziehung ethischer Grundsätze, sind daher für einen sportlichen und fairen Wettkampf unumgänglich, jedoch allein nicht ausreichend. Denn nur durch ein Regelwerk lassen sich Risiken nicht minimieren und Verstöße nicht ausschließen.“

2. Platz: Theresa Winner, Theresien-Gymnasium Ansbach
Thema der Arbeit: „Marketing 4.0 Customer Journey und Customer Experience“

Theresa Winner, Theresien-Gymnasium Ansbach

Die Jury: „Die Strategien und Anforderungen beim Kontakt des Unternehmens mit dem potenziellen Kunden, auch „Touchpoint Management“, werden von Theresa Winner detailliert erörtert. Sie hinterfragt kritisch die Ansätze zur emotionalen Interaktion mit dem Kunden als Marketingstrategie und nimmt gesondert Bezug auf eine Veränderung der Kundenerfahrung durch die digitale Entwicklung. Dies verdient Anerkennung. “
Aus der Arbeit: „Mit der Digitalisierung ist eine Verschmelzung von Online und Offline jedoch auch nicht auszuschließen. Schon heute zeigt eine Studie, dass 80% der 14- bis 27- Jährigen und 78% der Menschen über 5o Jahre ein Angebot der Produkte sowohl online, als auch offline von den Unternehmen erwarten. E-Commerce mit dem Ziel einer erfolgreichen Customer Journey, Touchpoint Management und Customer Experience bleibt eine Nachahmung des klassischen Shoppings. „Am Ende zählt der direkte Kontakt zum Kunden“ (Goebel, 2019).“

3. Platz: Antonia Wißmüller, Berufliches Oberschule Weissenburg i. Bay.
Thema der Arbeit: „Kinder, Küche, Karriere – Frauen auf dem Arbeitsmarkt“

Die Jury: „Die unbezahlte Arbeit ist eine Säule des gesellschaftlichen und sozialen Lebens und wird zu großen Teilen von Frauen geleistet. Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere thematisiert Antonia Wißmüller auf anschauliche Art und Weise und klärt soziale und ökonomische Problemfragen souverän. Die Arbeit überzeugt durch fundierte Daten, die die Grundlage für ihre Argumentation bilden und findet in einem überzeugenden Fazit ihren Höhepunkt.“
Aus der Arbeit:Der Gender Pay Gap ist mit 21 % in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern in Europa erstaunlich hoch. (…) Die Offenlegung der Löhne in Betrieben wäre eine Möglichkeit der Entgeltlücke entgegenzuwirken, da Frauen bei der Gehaltsverhandlung eine Möglichkeit haben, auf das Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu verweisen.“

Allen Wettbewerbsteilnehmern, insbesondere aber den sieben Preisträgern, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Unternehmerin Karin Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Biga-Data-Experte Matthias Mauer, Young Professional Fabian Langaard, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber, Verleger Dr. Frank-B. Werner sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen.

Vor allem zeigen diese Teilnehmer, dass Finanzbildung unabhängig von Geschlechterklischees abläuft. Die Frauenquote unter den Wettbewerbsteilnehmern beträgt deutlich über 50 Prozent. Und den ersten Platz teilen sich jeweils zwei Teilnehmerinnen. Hinzu kommt, dass alle Schulformen, Gymnasium, Fachoberschule und Berufsoberschule jeweils unter den Gewinnern vertreten sind.

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet auch dieses Jahr wieder die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln. Hier ist die Stiftung Finanzbildung auch dem bundesweiten Bündnis Ökonomischer Bildung beigetreten. Die Stiftung Finanzbildung will ihren Teil dazu beitragen und mit dem geplanten „Deutschen Finanzbildungsforum“ als Präsenzveranstaltung erstmals am 04. Februar 2021 sowie unter finanzbildungsforum.digital eine Plattform zu schaffen.

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung 07/2020)

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Sozialbudget knackt die Billionen-Grenze

von Matthias Janson, 13.07.2020

Die Sozialausgaben in Deutschland steigen. Im vergangenen Jahr haben sie erstmal die Grenze von einer Billion Euro überschritten. In Relation zum Bruttoinlandsprodukts liegt das Sozialbudget bei einer Quote von knapp über 30 Prozent. 2018 waren es 29,4 Prozent, wie die Grafik von Statista mit Daten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt. Der Sozialstaat wächst somit stärker als die Wirtschaft.

Der Sozialverband VdK warnt seit längerem, dass hohe Sozialleistungen trotz geringer Arbeitslosigkeit ein deutlicher Hinweis auf viele schlecht bezahlte Jobs seien. Denn das Sozialbudget umfasst Sozialtransfers wie etwa die Sozialhilfe und Grundsicherung, aber auch die Alterssicherung, Krankenversicherung oder das Kindergeld.

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände warnt, dass Deutschland sich einen weiteren Ausbau des Sozialstaats nicht leisten könne. Angesichts der Corona-Krise und des demografischen Wandels müsse bei den Sozialausgaben gegengesteuert werden. Den größten Anteil der Kosten tragen die Arbeitgeber mit rund 35 Prozent.

© Statista

Quelle: Matthias Janson, https://de.statista.com/infografik/10536/sozialausgaben-in-deutschland/

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