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Hier können Sie den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ unterstützen.

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Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ um den Klaus-Hildebrand-Preis

Bereits zum vierten Mal wurde im Jahr 2016 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Hierbei können Schüler ihre Facharbeiten und Seminararbeiten zum Wettbewerb einreichen, wenn die Arbeiten die Fachgebiete Wirtschaft und Finanzen thematisieren. In diesem Jahr wurden über 30 Facharbeiten eingereicht – so viel wie nie zuvor. . Diese werden von einer hochkarätigen Jury bewertet und prämiert. 2014 wurde der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ durch das bayerische Kultusministerium ideell unterstützt.Die Auszeichnung namens Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der Zeit seines Lebens sich für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat. Das Ziel der Stiftung Finanzbildung ist es, die Finanzwelt in Zukunft besser gestalten zu können. Dazu muss das Wissen um verhaltensorientierte Geldanlage und Finanzpsychologie, aber auch die Analyse der Finanzhistorie an Bedeutung gewinnen.

 

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QR-Code zur Crowdfunding-Plattform der Sparkasse Landshut www.gut-fuer-die-region-landshut.de

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2016 mit niedrigstem Zinsniveau der Menschheitsgeschichte – 5000 Jahre Finanzgeschichte blicken ins Zinstal hinab

©www.shutterstock.com

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„Lieblingsstatistiker“ bearbeitet durch Werner Rohmert, Hrsg. „Der Immobilienbrief“

Auf 5000 Jahre Finanzgeschichte bezog sich Andy Haldane, Chefökonom der Bank von England, vergangenes Jahr in einem Vortrag. Seit 500 Jahren gibt es belastbares Zahlenwerk. Bei anderer Risikostruktur ist jedoch evident, dass die Zinsen in historischen Zeiten allein schon auf Grund der Risikostruktur höher gewesen sein müssen. Schon nach „9/11“ waren die Zinsen historisch niedrig. Das führte zur Finanzkrise. Danach sprach die Branche von einer „Normalisierung“ des Zinsniveaus – Dank der Gnade des späten Markteintritts. Aber sie hatten Recht. Die „Zins-Normalisierung“ hat jetzt das niedrigste Niveau der Menschheitsgeschichte erreicht. Wie der Victor von JLL „aufzeigt“, bleibt das jetzige, zinsinduzierte Preisniveau von Core-Immobilien erhalten (s. S. 2). Diesmal ist es anders als in den letzten 5000 Jahren. Unser „Lieblingsstatistiker“ hat sich einmal mit der Zinsgeschichte beschäftigt. Sein Fazit: „Um es ein bisschen anzuspitzen: wir haben derzeit die tiefsten Zinsen, seit überhaupt Geld verliehen wird. Das scheint demnach das größte Finanzexperiment aller Zeiten zu sein. Spannend, in welcher Form wir aus der Nummer wieder herauskommen.“    

Es steht schon jetzt fest: das Jahr 2016 bringt bei den Zinsen den tiefsten Stand, den dieses Land je gesehen hat. Anhand der bisherigen Monatswerte ist ein Jahresdurchschnitt bei etwa 0,05 bis 0,1 Prozent zu erwarten. Langfristige Zinsen sind leicht im Minusbereich gelandet. Der massive Trend ist seit 1981 mit anfänglichen kräftigen Schwankungen intakt. Die heutigen deutschen Zinsen sind nicht ausschließlich eine Marotte der Europäischen Zentralbank oder von Herrn Draghi. Die längste Friedenszeit unseres Heimatlandes hat gewaltiges Kapital angehäuft. Die Kapitalnachfrage geht durch niedrigeres Wirtschaftswachstum zurück. Die Bevölkerung stagniert und altert. Noch stärker sind die Schweizer Sparer betroffen. Sie mussten das ganze Jahr 2016 „Strafzinsen“. Auch die Japaner leben schon seit der Jahrtausendwende mit historisch extrem niedrigen Zinsen von weniger als zwei Prozentpunkten. Gebracht hat es sichtbar nichts. Man weiß nur nicht, wie es in Japan mit „normalen“ Zinssätzen ausgesehen hätte.

Die Frage ist, ob es für die aktuellen, rekordniedrigen Zinsen historische Vorbilder gibt und was in ihrem Umfeld geschehen ist. , hat letztes Jahr bei einem Vortrag eine Grafik mit dem Versuch vorgelegt, die Zinsen seit rund 5.000 Jahren aufzumalen. (Quelle: Andy Haldane, Speech at Open University, 30 June 2015, Bank of England, 29 Juni 2015, http://www.bankofengland.co.uk /publications/Pages/speeches/2015/828.aspx). Es steht nicht dabei, auf welche Sätze und Länder er sich dabei genau bezieht, denn 3000 vor Christus gab es in England gar keine Finanzwirtschaft. Vermutlich meint er für diese Frühzeit Regionen wie Mesopotamien, wo Zinsgeschäfte auf Tontäfelchen damals belegt sind. Viele Zinsen scheinen tendenziell eher tief angegeben. Aber: so niedrig wie heute waren die Zinssätze noch nie.

Zurück nach Deutschland. So einen bedeutenden und traditionsreichen Finanzplatz wie Amsterdam oder London gab es in Deutschland früher nicht. Bis zur Reichsgrün dung 1871 den Zins in Preußen danach im Reich. 4,4 Prozent musste Vater Staat von 1807 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Schnitt bezahlen, wenn er bei seinen Bürgern Geld leihen wollte. Und unter drei Prozent fielen die langfristigen Sätze nie – also kein Vergleich mit heute. In der Rückschau (siehe Tabelle)  muss man dabei die Zeiträume um den Ersten Weltkrieg und die Hyperinflation 1923 herum und nach dem  Zweiten Weltkrieg weglassen, weil es dafür wenig und zudem nur irreführende Angaben gibt. Aber es verbleiben immerhin noch 184 Jahre Beobachtungszeitraum mit einem Durchschnittszinssatz von ziemlich genau fünf Prozent. Und niedriger als heute waren die Zinsen nie.

Geht man weiter in die Zins-Vergangenheit zurück, ist eins glasklar: lange Zeit und in vielen Ländern waren die Zinsen turmhoch. In unzuverlässigen Rechtssystemen oder beim Umgang mit mächtigen Fürsten als Schuldner mussten die Kreditgeber hohe Risikoaufschläge einbauen. Auch das Zinsverbot der Kirche trug nicht gerade zu florierenden Kapitalmärkten bei, von der Knappheit an Edelmetall namentlich bis zur Entdeckung Amerikas gar nicht zu reden. Dennoch gab es durchaus Plätze, wo zeitweise ein großes Angebot an Finanzkapital herrschte. Wie etwa in der Renaissance in der blühenden Hafenstadt Genua. Dort fielen die Zinsen von der Mitte des 16. Jahrhundert bis Anfang des 17. Jahrhunderts von deutlich über sechs Prozent fast auf ein Prozent, bevor sie ab 1620 wieder steil anzogen. Der Tiefpunkt ist noch ein Vielfaches des heutigen Niveaus. Erst dann machten sich einige Staatsbankrotte in Spanien und Frankreich unheilvoll bemerkbar. Zuvor hatte die Geldfülle genuesische Bankiers zu riesigen Geschäften mit den gekrönten Häuptern verlockt. Auch die Niederlande galten im 17. und 18. Jahrhundert als üppig mit Kapital ausgestattet. Die Bürger hatten im „Goldenen Zeitalter“ satt verdient und suchten nun sichere Anlagen, während der Kapitalnachfrager Staat in Holland relativ solide wirtschaftete. Kein Wunder, dass die Zinsen manchmal unter drei Prozent fielen, und 1672 sogar fast auf zwei Prozent. Blickt man auch auf andere Länder, stellt sich heraus, dass die Zone von zwei bis drei Prozent Zins für langfristiges Kapital bis in die Neuzeit meist so eine Art Untergrenze darstellte. Die USA testeten in den Zeiten während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mal eine Phase extrem niedriger Anleihezinsen aus. Damals war das sichere Amerika jenseits des Atlantiks die Sparkasse der Welt und schwamm förmlich im Geld.

Quelle: Der Immobilienbrief Nr. 386

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M&L macht „Arbeiten in ländlichen Regionen“ attraktiv

Matthias Mauer, M und L Consult

Matthias Mauer, M und L Consult

Frankfurt am Main, 07. November 2016 – Wer nun meint, dass es der Frankfurter Unternehmensberatung M&L um die Landwirtschaft geht, liegt falsch. Vielmehr setzt Matthias Mauer als Chef der M&L bewusst einen Gegentrend zu dem vielfach kommunizierten Sog in die Großstädte. Neben Frankfurt wurde ein weiterer Standort in Biedenkopf etabliert, um konsequente Wachstumspläne umzusetzen und die Nähe zum Mittelstand zu suchen.

Expertise, hohe Qualität und die Nähe zum Kunden kennzeichnen M&L als Beratungsunternehmen. Daher liegt der nächste logische Schritt darin, sich in Regionen zu orientieren, in welchen namhafte und prosperierende Mittelständler die zentrale Rolle spielen. Hochschulen haben dieses Potential längst erkannt und bieten Talenten, die sich nicht in Großstädten und Ballungsräumen sehen, attraktive Möglichkeiten, in der Heimat zu bleiben und damit den Arbeitgebern in der Region als gut ausgebildete Absolventen zur Verfügung zu stehen. Dies ist eine Entwicklung, die sich nachhaltig in den aufstrebenden Regionen manifestiert.

Der Landkreis Marburg/Biedenkopf gehört zu einer solchen Region. Erfolgreiche und hochinteressante Mittelständler prägen diesen Kreis ebenso wie ein qualifiziertes Netz an renommierten Hochschulen. Junge Menschen, die den Wert und die Lebensqualität dieser Region schätzen und hier verwurzelt sind, wünschen sich neben der guten Ausbildung auch ein umfangreiches Angebot an Arbeitsplätzen, wo sie ihr Wissen und ihre Kompetenz einbringen können.

Die M&L Aktiengesellschaft hat sich daher für Biedenkopf entschieden, um Spezialisten für Big DATA und Geomarketing hier eine Chance zu bieten. Die Nähe zu den Hochschulen in Siegen, Wetzlar, Marburg, aber auch zur Mittelhessischen Hochschule mit mehreren Standorten in und um Biedenkopf macht die Stadt zu einem attraktiven Platz für ein Unternehmen, dessen Fokus es ist, talentierten Absolventen eine interessante Perspektive zu bieten. Talenten und Spezialisten aus dieser Region bietet M&L damit die Gelegenheit, in einem hoch innovativen und überproportional wachsenden Markt mit nationalen und internationalen Kunden zu wachsen und so vom Standort Biedenkopf aus erfolgreich zu agieren.

Matthias Mauer, Vorstand der M&L AG, dazu: „Ich sehe gerade in der Region Biedenkopf ein großes Potential, Arbeitsplatzverluste aus den letzten Jahrzehnten wieder zu kompensieren und jungen Talenten eine Chance zu bieten. Als weitere Expansion-Region für Süddeutschland haben wir die niederbayerische Hauptstadt Landshut im Blick.“

Quelle. M&L AG

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Das CORE-Projekt

©shutterstock

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Landshut, 18.10.2016 – Jahrelang wurde die Finanzkrise an den Unis totgeschwiegen. Eine neue Lehrmethode soll das nun ändern.

Das Studienfach Volkswirtschaftslehre hat einen eher gemäßigten Ruf. Ein Fach, das seit Jahren in der Kritik steht, dass es eher um mathematische Modelle geht als um das reale Wirtschaftsgeschehen. So konnte die Weltwirtschaftskrise 2008 und der daraus folgende Zusammenbruch der Lehman Brothers in keinster Weise vorausgesehen werden, was aber die ökonomische Wissenschaft in eine tiefe Sinneskrise gestürzt hat, aus der sie bis heute nicht wieder herausgefunden hat.

Im April 2010, knapp zwei Jahre später, entschied sich ironischerweise der Spekulanten-Milliardär George Soros, der Anfang der 90’ Jahre mit Spekulationen gegen das britische Pfund fast das Europäische Wechselsystem zum Einsturz brachte dazu, ein Treffen renommierter Ökonomen in Cambridge einzuberufen. Die zwei Dutzend Professoren und Wissenschaftler hatten die Aufgabe, sich zu überlegen, wie sie VWL- Erstsemestlern mehr Realitätsbezug geben können. Mehr als 200 Wissenschaftler stellten für dieses Projekt ihre Daten und Forschungsergebnisse zu Verfügung. Und die Ökonomen schrieben ehrenamtlich die Kapitel.

Häufig beginnt das Studium damit, dass Studenten mit Modellen und Formeln gefüttert werden, ohne ihnen zu erklären, was sie eigentlich lernen. Dadurch werden häufig die Falschen vergrault, nämlich die, die hoch motiviert sind und große Probleme verstehen wollen. Übrig bleiben nur Studenten, die zufällig ein Faible für Mathematik haben. Das soll das neue Buch, das „CORE- Projekt“ nun ändern. „Es soll Verständnis entstehen, für was die trockenen Modelle und Formeln da sind“, so Wendy Carlin, Professorin am University College London (UCL).

Inhaltlich gilt das Werk als sehr ausgeglichen, was man daran erkennt, dass es von beiden Seiten kritisiert wird. Die eher linken Ökonomen bemängeln etwa, dass der Kapitalismus glorifiziert werde, während die Konservativen anmerken, das Thema Ungleichheit stehe zu sehr im Mittelpunkt. En gros stößt das Werk auf ein begeistertes Echo: Core wurde jüngst auf der Jahrestagung des Vereins für Sozialpolitik (VfS), einer der größten Ökonomenverbände in Deutschland, präsentiert. Seither haben sich bereits 200 Dozenten für Core registriert.

All diese Bemühungen werden unternommen, damit vielleicht einer dieser Studenten die entscheidende Idee bringen kann, um so fatale Krisen zukünftig zu verhindern.

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Das Einmaleins der Anlage: Wie solide ist ein Unternehmen?

bvi

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Frankfurt, 12.10.2016 – Sparer sollten bei einem Wertpapier-Investment auch auf die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens achten. Die sogenannte „Bonität“ oder Zahlungsfähigkeit ist vor allem für Anleihekäufer relevant, da sie dem Unternehmen oder dem Staat einen Kredit gewähren. Eine veränderte Zahlungsfähigkeit kann sich aber auch auf den Aktienkurs eines Unternehmens auswirken. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin. Denn wenn die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens von Ratingagenturen herabgestuft wird und es sich teurer am Kapitalmarkt refinanzieren muss, kann das unmittelbare Auswirkungen auf die Ertragslage haben.

Die Kreditwürdigkeit von Emittenten wird regelmäßig von Ratingagenturen bewertet und veröffentlicht. Das Rating gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Emittent seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Investoren nachkommen kann. Die beste Einstufung lautet „investmentwürdig“ – von Fachleuten auch „Investment Grade“ genannt. Vorsicht gilt bei der Kategorie „zahlungsgefährdet“: Hier besteht nach Einschätzung der Ratingagentur eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit. Die Gefahr ist groß, dass Anleger ihr Geld nicht zurückerhalten. Solche Anleihen sind tendenziell nur für sehr spekulative Anleger geeignet. Die aktuellen Einschätzungen zur Kreditwürdigkeit eines Emittenten stehen auf den Internetseiten der Ratingagenturen, Ratings einzelner Anleihen finden Sparer auf den Internetseiten einiger Börsenplätze.

Allerdings bieten auch Ratings keine hundertprozentige Sicherheit vor einem Zahlungsausfall. Beispielsweise hatten die Schweizer Fluggesellschaft Swissair und der amerikanische Energiehändler Enron noch kurz vor ihrer Insolvenz ein gutes Rating erhalten. Und erst vor wenigen Wochen ging mit dem Landwirtschaftskonzern KTG Agrar ein bedeutender Herausgeber von Mittelstandsanleihen pleite. Anleger bangen seither um mehr als 300 Millionen Euro, die sie in die Anleihen des Unternehmens investiert hatten. Mit dem Kauf von Investmentfonds können sich Sparer vor solchen Ausfallrisiken schützen. Denn Fonds legen das Geld in verschiedene Papiere an und streuen so das Risiko gegenüber Einzelinvestments. Selbst wenn einzelne Wertpapiere eines Fonds ausfallen, können die anderen Papiere die Verluste wettmachen.

Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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Rezension von: Einfach richtig Geld verdienen mit den Grundlagen der Börse

413wzrzueyl-_sx350_bo1204203200_von Chris-Oliver Schickentanz

Der Finanzratgeber von Schickentanz beschäftigt sich mit den wichtigen Fragen der Börse, die für Laien im Anlagengeschäft von Bedeutung sind. Zuerst gibt er einen Überblick über die Wirtschaft, danach wird bespielhaft in Anleihen, Aktien und andere Anlageklassen wie Immobilien oder Rohstoffe angelegt. Er zeigt häufige Fehler auf und wie man sein Investment strukturiert und disziplinert handelt.

Der Autor:
Chris-Oliver Schickentanz ist Chief Investment Officer (CIO) der Commerzbank AG, wo er mit seinem Team die internationalen Kapitalmärkte beobachtet, und daraus folgend Empfehlungen ausspricht. Zusätzlich schreibt er in regelmäßigen Abständen als Gastkolumnist für FOCUS Online.

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Nobelpreis für Wirtschaft

Nobelpreis 2012 © Nobel Media

Nobelpreis 2012 © Nobel Media

Landshut, 10. Oktober 2016 – Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht an Oliver Hart und Bengt Holmström. Die beiden Ökonomen werden für ihre Arbeit zum Thema Vertragstheorie ausgezeichnet.

Der US-Wissenschaftler Oliver Hart lehrt an der Harvard Univerity in Cambridge, der Finne Bengt Holmstöm am nahegelegenen Massachusetts Institut of Technology (MIT).
Die beiden hätten ein Rahmenwerk zum besseren Verständnis von Vertragskonstrukten, wie zum Beispiel ein Model zu erfolgsabhängigen Bezahlung von Managern („Holmstöm-Model“), sowie auf den Gebieten wie Zuzahlung bei Versicherungen und der Privatisierung öffentlicher Aufgaben, hieß es in der Würdigung der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Präzise und verlässliche Verträge sind die Grundlage einer gut funktionierenden Marktwirtschaft.

Der Wirtschaftsnobelpreis ist eigentlich kein richtiger Nobelpreis, da Alfred Nobel 1901 nur in den Bereichen Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin, Literatur und für Friedensbemühungen einen Preis vorsah. Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften, wie der Wirtschaftsnobelpreis offiziell heißt, wurde 1968 von der Schwedischen  Reichsbank ins Leben gerufen.

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Hat jemand einen Aktientipp für mich?

© www.shutterstock.com

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Beitrag von Florian Müller, BÖRSENEINMALEINS

Je mehr mein Blog an Reichweite gewinnt, umso mehr werde ich sowohl aus dem privaten als auch aus dem weiterem Umfeld nach speziellen Tipps zum Thema Aktien gebeten. Das ist für mich ein positives Zeichen und Grund, weiterzumachen und meine Blogbeiträge zu schreiben. Zudem bestätigt es mir natürlich meine Arbeit. Leider ist es oftmals so, dass ich von den Anfragern keine weiteren Infos bekomme. Viele Personen mit wenig finanziellem Background sind mittlerweile in einem luftleeren Raum und wissen nicht, wie sie sich dem Thema annähern sollen.

Hier einige Beispiele für Leseranfragen zum Thema Aktientipp

  1. Hast du einen guten Aktienttipp für mich?
  2. Was hältst du von Aktie X?
  3. Ich habe meine Altersvorsorgeaktivitäten bei der Bank X eingestellt oder stillgelegt. Was soll ich tun?
  4. Ich würde schnell Geld machen wollen, welche Aktie muss ich jetzt kaufen?

Hierzu meine Gegenfragen

  1. Was ist deine Intention?
  2. In welcher Hinsicht?
  3. Was ist dein Ziel? Wie lang ist dein Anlagehorizont? Welche Risikoaffinität hast du? Wieviel Schwankung kannst du aushalten?
  4. Keine Ahnung, das ist kein Blick in die Glaskugel wert.

Zudem kommen häufiger Anfragen von Unternehmen, die Ihre online Aktivitäten hochfahren wollen und einen Gastartikel zu bestimmten Themen haben möchten. Dabei fällt mir in letzter Zeit auf, dass es sich vornehmlich um Themen des CFD und binäre Optionen handelt. Ich habe zu diesen Themengebieten eine ganz klare Meinung. Ich halte sie für höchst gefährlich und bin nicht in der Materie drin, um sie en detail zu durchschauen. Deshalb verneine ich diese Anfragen höflich und bleibe somit weiterhin unabhängig. Diese Unabhängigkeit ist mir mittlerweile sehr wichtig geworden, weil sie selten anzutreffen ist unter der Community. Natürlich könnte ich bei einem Gastartikel eine gewisse Summe X verlangen und somit was verdienen. Das ist allerdings nicht meine Intention. Wichtig und authentisch ist es, ohne Werbung und Fremdeinflüsse objektiv schreiben zu können.

Wer auf schnelles Geld setzt oder tagtäglich seine „Strategie“ überdenkt und anzweifelt, läuft Gefahr, viel Geld zu verlieren. Zudem gerät er in Gefahr, sich von eloquenten Verkäufern etwas „andrehen“ zu lassen. Die besten und erfolgreichsten Investoren arbeiten hingegen dezent im Hintergrund und arbeiten sachlich fundiert.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Finanzen, werden Sie sich klar, wohin Sie wollen und bauen dann eine Strategie auf, mit der sich zurücklehnen können. Ohne das entsprechende Mindset und die Erfahrung an der Börse geht es ansonsten mächtig schief.

Der Beitrag Hat jemand einen Aktientipp für mich? erschien zuerst auf BÖRSENEINMALEINS.

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Finanzierungsform Crowdinvesting – Respektabler Anstieg um 93 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

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Bensheim-Auerbach, 06.September 2016 – Die Marktdaten des „2nd Annual European Alternative Finance Industry Survey“ der University of Cambridge und KPMG belegen, dass sich die alternative Finanzierungsform Crowdinvesting bei Anlegern einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut. 

Die Daten basieren auf insgesamt 393 alternativen Finanzierungsanbietern aus 32 europäischen Ländern, die ca. 90 Prozent des sichtbaren Marktes abdecken.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie im Überblick:

– Crowdinvesting war im Jahr 2015 in Europa nach Krediten von Privatpersonen und Krediten von Unternehmen die alternative Finanzierungsform mit dem drittgrößten Marktvolumen (159 Millionen Euro). Dies bedeutet einen Anstieg von 93 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Crowdfunding liegt mit 139 Millionen Euro nur knapp dahinter.

– 8 Prozent der Summe aller Crowdinvesting-Beträge wurden von institutionellen Investoren getragen (wie z.B. VC-Gesellschaften oder Fonds).

– Auf 44 Prozent der befragten Plattformen kam es 2015 zu einem institutionellen Investment.

– Das durchschnittlich eingesammelte Kapital pro Crowdinvesting-Kampagne liegt ca. bei 459.000 €. Deutlich mehr im Vergleich zu den Krediten von Unternehmen (<100.000 €) und zu den Krediten von Privatpersonen (<10.000 €).

– 28 Prozent der Plattformen erachten die nationalen Regulierungen für zu streng.

In Deutschland haben die Einführung des Kleinanlegerschutzgesetzes und die damit verbundenen Umstellungen zunächst bewirkt, dass viele Finanzierungsprojekte ins Jahr 2016 verschoben wurden. Dadurch wurde 2015 das Wachstum etwas gebremst. An den Quartalszahlen diesen Jahres sieht man jedoch eine Umkehr dieses Trends.

Uli W. Fricke, Geschäftsführerin der Crowdinvesting-Plattform FunderNation und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverband Crowdfunding e.V stellt fest, dass sich der Markt grundsätzlich positiv entwickelt: „Crowdfunding schließt für viele innovative Unternehmen und Projekte eine Finanzierungslücke. Insbesondere wird dringend notwendiges Wagniskapital bereitgestellt. 8 Prozent der Investitionen der Crowd kommen über institutionelle Investoren – dies ist ein gutes Zeichen dafür, dass sich Finanzierungen von institutionellen Investoren und Finanzierungen von der Crowd kombinieren lassen.“

Ist eine Crowdinvesting-Kampagne erfolgreich abgeschlossen, überzeugt das außerdem oft weitere und vor allem größere Investoren. So konnte z.B. das Start-Up Enerkite mit seiner Kampage über die stromerzeugenden Drachen auf www.fundernation.eu so begeistern, dass in der Folge drei Business Angels sowie die Gothaer Versicherung eingestiegen sind und signifikant investiert haben.

„Crowdinvesting hat großes Potential in Deutschland“ , so Uli W. Fricke, „wir haben viele technologisch starke und innovative Unternehmen. Crowdinvesting schafft erstmalig auch privaten Investoren einen Zugang zu diesen Investitionschancen. Die zügige Professionalisierung der Branche schafft die notwendige Vertrauensbasis sowohl für die Investoren als auch die Unternehmen.“

Quelle: FunderNation GmbH

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Zum Schulstart: Finanz-Experten in die Schulen

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Frankfurt, 31. August 2016 – In vielen Bundesländern hat in diesen Tagen das neue Schuljahr begonnen. Die Vermittlung ökonomischer Grundkenntnisse ist in vielen Schulen jedoch nach wie vor Mangelware.

Laut einer Ipsos-Studie 2013 haben nur 18 Prozent der Befragten jemals Finanzbildung erhalten. Doch der Bedarf ist groß: Einer GfK-Umfrage aus dem Jahr 2015 zufolge wünschen sich knapp drei Viertel der Jugendlichen sogar ausdrücklich die Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“. Um die Lücke zu füllen, gibt es inzwischen zahlreiche Initiativen. So fördert etwa der deutsche Fondsverband BVI über sein Projekt „Hoch im Kurs“ die Finanzbildung an Schulen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin. Schülern werden dabei grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt.

Seit 2006 stellt der BVI auf Nachfrage von Lehrern Schulmaterial für Gymnasien, Realschulen und Berufsschulen bereit, speziell für die Klassen 10 bis 12. Seit 2010 können Lehrer zusätzlich Finanzexperten für ihren Unterricht als Gesprächspartner buchen, um beispielsweise über die Funktionsweise der Märkte oder den Wirtschaftskreislauf zu informieren. Seit 2012 gibt es auch die App „Geld-Check“, mit der Schüler ganz praktisch den Umgang mit Geld üben und den Überblick über ihre Finanzen behalten können.

Die Initiative kam bislang gut an: Bis dato forderten Lehrer rund  1,4 Millionen Hefte für ihren Unterricht an, über 500 buchten einen Finanzexperten und 100.000 Schüler luden die Geld-App herunter. Lehrer finden die Angebote auf der Webseite www.hoch-im-kurs.de. Der BVI versteht sein Angebot lediglich komplementär. Ein richtiges Schulfach Wirtschaft kann es nicht ersetzen.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter www.bvi.de/finanzwissen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI

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