Diminishing stacks of coins with COVID-19
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Waldkraiburg, Mai 2021: Unter den vielen Veränderungen, die die Welt durch Corona durchmachen musste, wurde auch das Bezahlungsverhältnis der Deutschen stark betroffen. Eine Untersuchung im Auftrag des Payment-Experten Glory besagt, dass Einkäufer während der Krise viel mehr mit Karte bezahlen als mit Bargeld.

Neben den neuen Hygieneregelungen in den Geschäften, wie das Tragen der Maske, oder desinfizieren der Hände, wird auch das bargeldlose Bezahlen sehr empfohlen. Durch den ständigen Austausch von Geldscheinen und Münzen, ohne sie desinfizieren zu können, lassen sich Krankheiten leicht übertragen. Mit diesem Hintergedanken ändern sich die Gewohnheiten der Einkäufer und sie bezahlen lieber mit Karte oder mit Handy.

Vor der Pandemie bezahlte jeder Zweite (49% der Einkäufer) lieber mit Bargeld, dies änderte sich aber schnell. Die Zahl der Einkäufer, die mit Karte bezahlen, wuchs auf 71%, das heißt, dass fast zwei von drei Menschen zurzeit bargeldlos einkaufen, da jeder die Ansteckungsgefahr vermeiden und die Zahlen der Erkrankten mindern will.

Bleibt aber das alles so, wenn die Pandemie mal vorbei ist? 41% der Befragten Einkäufer wollen nach Corona wieder auf die Geldscheine und Münzen zurückgreifen. Trotz des Trends zur Karte, bleibt Bargeld über alle Altersgruppen hinweg ein stark gefragtes Zahlungsmittel.

Quelle: Noemi Vadocz – FOS Landshut