Landshut, 18.09.2018 – Seit nunmehr sechs Jahren führt die Stiftung Finanzbildung gUG den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an der bayerischen Oberstufe durch, um die Diskussion und die Auseinandersetzung mit praxisnahen wirtschafts- und finanzökonomischen Fakten zu fördern. In einem der letzten Jahre überreichte der damalige Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler die Preise – heute bekanntermaßen bayerischer Kultusminister.

Entscheidender Impulsgeber ist und bleibt aber der Wirtschaftspädagoge an der Schule. Er motiviert die Schüler zum kritischen Diskurs und kann durch besondere Themenstellungen in Seminaren und Facharbeiten die Schüler fordern.

Dies machte in ganz besonderer Weise Herr Nikolas Gäbel vom Theresien-Gymnasium Ansbach. Seit nunmehr sieben Jahren waren Arbeiten seiner Schüler und seines Kurses bzw. Seminars immer im Finale des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“. Der Stellenwert ist aus meiner Sicht deshalb hoch, weil unsere Jurymitglieder, wie Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Blum oder die Unternehmerin Karin Hildebrand, während des Bewertungsprozesses nicht erfahren, woher die Arbeiten stammen. Bereits einige Male konnten Schüler von Herrn Nikolas Gäbel den Wettbewerb gewinnen oder Topplatzierungen erreichen.

Den Arbeiten merkt man an, dass die Schüler von ihrem Lehrer für die jeweiligen Themen begeistert wurden und sich gerne, sowie nachhaltig damit auseinandersetzen – und dies seit Jahren. Dies zeigt besonderes pädagogisches Geschick, das hohe fachliche Knowhow und eine Freude an der Themenstellung. Dies kann nicht genug hervorgehoben werden.

Deshalb hat sich die Stiftung Finanzbildung dazu entschlossen, Herrn Nikolas Gäbel mit dem undotierten Sonderpreis der Stiftung Finanzbildung als „Wirtschaftspädagoge des Jahres“ zu würdigen.