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FDP| 27.07.2018 – In der aktuellen „Jugendstudie 2018 – Wirtschaftsverständnis, Finanzverhalten und Digitalisierung“ bemängelt ein Großteil der Befragten die fehlende Behandlung von Wirtschaftsthemen in der Schule. 71 Prozent der Jugendlichen beklagen unter anderem, dass sie „nicht viel“ oder „so gut wie gar nichts“ über Finanzen in der Schule gelernt haben. „Die ökonomische Bildung in unserem Land wird immer noch sträflich vernachlässigt“, stellt FDP-Generalsekretärin Nicola Beer fest. Sie fordert, dass dringend benötigte Schulfach „Wirtschaft“ an deutschen Schulen einzuführen.

Nur so könnten junge Menschen vorbereitet werden auf „einen globalisierten Arbeitsmarkt und auf eine Wirtschaftswelt, die von den Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten stark beeinflusst wird“, erklärt Beer. Weitere Ergebnisse der Studien lassen hier deutliche Defizite erkennen. So wüssten beispielsweise nur sechs von zehn Schülern, was eine Inflationsrate ist und weniger als 20 Prozent kannten ihre derzeitige Höhe für Deutschland. Den Jugendlichen fehlt jedoch nicht das Interesse an diesen Themen. Ganz im Gegenteil: Über 80 Prozent der für die Studie befragten Jugendlichen wünschen sich eine bessere Bildung im Bereich Wirtschaft.

Beer sieht die Einführung eines Schulfachs Wirtschaft deshalb als essentiell für die wirtschaftliche Zukunft an. „Wenn Deutschland ein vitaler Wirtschaftsstandort bleiben will, müssen wir in beste Bildung investieren und den Gründergeist fördern“, betont die FDP-Generalsekretärin. Nun gilt es den Wunsch der befragten Jugendlichen zu erfüllen und in der Bildungspolitik die Weichen dafür zu stellen.

„Ökonomische Bildung in unserem Land wird immer noch sträflich vernachlässigt“, sagte BEER @focusonline [1]. Nur mit flächendeckendem Fach Wirtschaft könnten junge Menschen vorbereitet werden auf „globalisierten Arbeitsmarkt& Wirtschaftswelt.“ https://t.co/9hqWIzRTEx [2]@Liberale_News [3]

— Nicola Beer (@nicolabeerfdp) 27. Juli 2018 [4]