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Frankfurt, 31. August 2016 – In vielen Bundesländern hat in diesen Tagen das neue Schuljahr begonnen. Die Vermittlung ökonomischer Grundkenntnisse ist in vielen Schulen jedoch nach wie vor Mangelware.

Laut einer Ipsos-Studie 2013 haben nur 18 Prozent der Befragten jemals Finanzbildung erhalten. Doch der Bedarf ist groß: Einer GfK-Umfrage aus dem Jahr 2015 zufolge wünschen sich knapp drei Viertel der Jugendlichen sogar ausdrücklich die Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“. Um die Lücke zu füllen, gibt es inzwischen zahlreiche Initiativen. So fördert etwa der deutsche Fondsverband BVI über sein Projekt „Hoch im Kurs“ die Finanzbildung an Schulen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin. Schülern werden dabei grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt.

Seit 2006 stellt der BVI auf Nachfrage von Lehrern Schulmaterial für Gymnasien, Realschulen und Berufsschulen bereit, speziell für die Klassen 10 bis 12. Seit 2010 können Lehrer zusätzlich Finanzexperten für ihren Unterricht als Gesprächspartner buchen, um beispielsweise über die Funktionsweise der Märkte oder den Wirtschaftskreislauf zu informieren. Seit 2012 gibt es auch die App „Geld-Check“, mit der Schüler ganz praktisch den Umgang mit Geld üben und den Überblick über ihre Finanzen behalten können.

Die Initiative kam bislang gut an: Bis dato forderten Lehrer rund  1,4 Millionen Hefte für ihren Unterricht an, über 500 buchten einen Finanzexperten und 100.000 Schüler luden die Geld-App herunter. Lehrer finden die Angebote auf der Webseite www.hoch-im-kurs.de. Der BVI versteht sein Angebot lediglich komplementär. Ein richtiges Schulfach Wirtschaft kann es nicht ersetzen.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter www.bvi.de/finanzwissen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“.

Quelle: BVI